Eine Frage des Müsli
Politisch korrektes Müsli auf den Frühstückstisch zu bekommen ist ja heutzutage alles andere als einfach! (Das ist ähnlich wie mit dem Mineralwasser, aber das ist ein anderes Thema)
Da gibt es das knochenharte "Beißer-Müsli" aus dem Aldi, unschlagbar im Preis und gut für die Zähne - aber ein Albtraum am Morgen, wenn man den Mund sowieso nicht richtig aufkriegt.
Das geschmacklich erträgliche "Schoko-Müsli" spricht dem Müsligedanken natürlich Hohn, was soll man von einem Müsli halten, das sich dem lebensmittelindustriell aufgezwungenen Zucker- und Süßigkeitswahn hingibt?
Die diversen "Bio-", "Bubu-" und "Blabla-"Müslis aus dem Reformhaus unseres Vertrauens sind zwar ernährungstechnisch unbedenklich, preislich aber eher in der Kategorie "Oberklasse" angesiedelt, so dass sich der finanzbewusste Familienvater seinem Dillemma stellen muss:
Körner oder Knete?
Ich sag's ja immer: eine nachhaltige Lebensweise ist Luxus. Und schlechte Zähne sind ein Armuts-Zeugnis.
Egal: ich schmier' mir jetzt ein fettes Schoko-Sandwich mit zäher Nuß-Nougat-Creme zwischen zwei dicken Scheiben "Sammy's Sandwich Toast" und spül' das Ganze mit 'ner Kanne Kaffee runter ("Extra-Auslese") - da hat der Magen was zu tun.
cuZooN.
