Geschichte machen
Historisch. Amerika erfindet sich inmitten der Krise neu - statt sich einzuigeln und sich frustriert (von der Politik) abzuwenden, rennt dieses Volk in die Wahllokale, als gäb's kein morgen mehr.
Man stelle sich das hierzulande vor: 4 Stunden Schlange stehen, um ein Kreuz zu machen (oder einen touch auf dem screen)! Und die technischen Unzulänglichkeiten sind ja nur das eine; das andere ist, dass die Menschen geduldig warten und ihr verdammtes Recht in Anspruch nehmen - und eben nicht darauf warten, dass das jemand für sie regelt.
Ach ja, Blicke über den Tellerrand haben noch nie geschadet.
Der Bogen zu Martin Luther King ist sicherlich angebracht. Ein Afro-Amerikaner wird Präsident! So far, so good!
Und allen Berufs- und Hobbyskeptikern rufe ich jetzt mal augenzwinkernd zu:
Haltet einfach die Klappe und gebt dem Neuen, der Veränderung eine Chance!
cuZooN.

hug and kisses
Anyway, man mag über sog. "historische Persönlichkeiten" streiten.
Fakt ist, dass für die Schwarzen in USA - und mithin für die gesamte Bevölkerung dort - eine neue Zeitrechnung begonnen hat. Und das ist gut so.
Das mit der neuen Zeitrechnung für die Schwarzen in den USA ... nun warten wir ab, womit und was da so gerechnet wird.
Ich urteile nicht über andere Menschen und ihre "dunklen Flecken" - ich schau nur, wie sie auf mich wirken - und Mutter Teresa machte auf mich immer einen recht "befriedigten" Eindruck - auch sie lebte nicht uneigennützig. :o)
Nix für ungut, unbreakable!
Ich vermisse in der Politik halt die Begeisterung, die positive Begeisterung, und die setzt Obama frei und schau'n wer mal, genau!
Alles Gute!
Ihr habt - wie so oft - beide Recht.
Wie kann man von einem Fortschritt sprechen, wenn das wichtigste Thema die Hautfarbe ist? Ich dachte es geht darum, das dies egal sei? Schlimmstenfalls treten die mit einer farbigen, jüdischen Frau mit Migrationshintergrund an.
Obama muss sich an seinen Leistungen messen lassen, nicht an Hautfarbe oder Charisma. Und da bin ich mal sehr gespannt. Denn seien wir mal ehrlich, wäre Kennedy nicht ermordet worden, wäre er sicher nicht der Mythos, der er ist - aufgrund der Dinge die er NICHT getan hat. Im Grunde war er - und das gilt auch für uns Barack- ein Machtpolitiker mit Profilneurose. So wie eben Hilter, Lafontaine, Koch etc. auch. Dummerweise schaffen nur die Langeweiler wirklich etwas.
Wir werden sehen. Time will tell.
Und eines noch - Luther (ohne King) war ein Arschloch und ich weiß nicht, ob der Zweck immer den Charakter heiligt!? Zumal der Zweck in seinem Fall ein ganz anderer war.