Kurz vor Zwanzig Zehn
Musik: Marilion: Less is more
Interessant zu beobachten, wie sich manche Dinge im Kopf bewegen. Zuweilen durchzucken buchstäbliche Geistesblitze das Hirn, von einer Sekunde auf die andere ist man um eine Erkenntnis reicher. Und manchmal steht man träge auf einer Geburtstagsparty seiner peer-group und weiß, weiß in jedem Augenblick: hier ist eine Mischung aus Unwohlsein und Zugehörigkeit, das Denken verlangsamt, soviel Ratio an einem Samstagabend kann doch nicht gut sein für die Seele...
Nun denn. Es gibt diese Momente, da ist es wie mit Händen zu greifen, nur ein kleiner Schritt, und der Geist würde fliegen, ein wenig mehr Lockerheit und weniger Beobachtung, und wir wären so nah dran, an uns.
Es wurde auch gelacht und die Chemie stimmte. Und dennoch, und doch, ich bitte euch, warum ist da so wenig Vertrauen in uns selbst, dass wir uns so dermaßen zurück halten, kontrollieren?
Wir tun das so mit einem Schulterzucken ab, naja, so ist das halt.
Und gerade diese Haltung presst uns in ein starres Korsett gesellschaftlicher Konventionen, von denen wir annehmen, dass sie uns am Leben halten.
Aber das Umgekehrte ist wahr.
cuZooN.
