Zoo limits

13.12.2009 um 01:04 Uhr

Kurz vor Zwanzig Zehn

von: ZooStation   Kategorie: E-Leben

Musik: Marilion: Less is more

Interessant zu beobachten, wie sich manche Dinge im Kopf bewegen. Zuweilen durchzucken buchstäbliche Geistesblitze das Hirn, von einer Sekunde auf die andere ist man um eine Erkenntnis reicher. Und manchmal steht man träge auf einer Geburtstagsparty seiner peer-group und weiß, weiß in jedem Augenblick: hier ist eine Mischung aus Unwohlsein und Zugehörigkeit, das Denken verlangsamt, soviel Ratio an einem Samstagabend kann doch nicht gut sein für die Seele...

Nun denn. Es gibt diese Momente, da ist es wie mit Händen zu greifen, nur ein kleiner Schritt, und der Geist würde fliegen, ein wenig mehr Lockerheit und weniger Beobachtung, und wir wären so nah dran, an uns.

Es wurde auch gelacht und die Chemie stimmte. Und dennoch, und doch, ich bitte euch, warum ist da so wenig Vertrauen in uns selbst, dass wir uns so dermaßen zurück halten, kontrollieren?

Wir tun das so mit einem Schulterzucken ab, naja, so ist das halt.

Und gerade diese Haltung presst uns in ein starres Korsett gesellschaftlicher Konventionen, von denen wir annehmen, dass sie uns am Leben halten.

Aber das Umgekehrte ist wahr.

cuZooN.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenTigerschnute schreibt am 14.12.2009 um 16:53 Uhr:Die Erkenntnis ist bahnbrechend... und korsettbrechend. Und doch ist sie nur wirksam, wenn nicht nur mit dem Intellekt aufgegriffen, sondern auch unter dem Elefantenfell gefühlt. Manchmal sieht man und sieht man und trotzdem klappt die Wandlung nicht. Einfach mal über den Schatten der Konvention springen und hinter der selbsterrichteten Mauer hervortreten. Ja, einfach mal... Ich finde das immer wieder schwierig - den Weg zur Einfachheit... und doch fordert es uns dauernd... Gut so! Denn nach jeder kleinen Grenzüberschreitung hüpft das Herz lebendig. Man selbst sein tut so gut!

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