Ende 2011
Annika für die vielen Tipps über Neuseeland.
Annika und Michael für das Cat-Sitting in ihrem Haus.
Abdul für das Angebot bei Qantas.
Franziska für das Cat-Sitting in unserer Wohnung.
Johannes für den genehmigten langen Urlaub.
Eva und Vera von Apollo für die super Hilfe.
Markus und Johannes für die angebotene Hilfe.
Meinem Vater und Babsi für die Organisation aller möglichen Hilfen in Deutschland.
Dina und Markus für den Versand der Karten nach Neuseeland.
Das Team vom deutsche Konsulat für die Überstunden.
Der Führerscheinstelle in Coburg für die unkomplizierte Hilfe.
Thomas für die Formulare aus Deutschland.
Den Top 10 Betreibern für die schönen Plätze.
Allen Lesern und Kommentarschreibern.
Allen Anderen, die hier nicht erwähnt worden sind. Danke.

Die Kiwi's, so nennen sich die Neuseeländer auch selbst, sind super freundlich und immer hilfsbereit. So was haben wir bisher noch nicht im Urlaub erlebt. Völlig relaxt verläuft hier der Alltag.
Englisch ist die Hauptsprache, gefolgt von Maori, ansonsten gibt es noch jede Menge weitere Sprachen. Die Kiwi's gelten als die am schnellsten sprechenden, der englischen Sprache. Also mit Schulenglisch kommt man zwar gut weiter, aber wenn die Kiwi's loszwitschern muss man schon gut hinhören.
Wer die Natur liebt, muss einmal in Neuseeland gewesen sein. Die Landschaften können unterschiedlicher nicht sein. Da fährt man durch eine bergige Straße mit viel Grün, großen Bäumen und 20 Minuten später ist es eben und der Strand mit Meer liegt vor einem.
Parks und Grünanlagen sind einfach traumhaft. Großflächig, gut gepflegt, nicht überlaufen und ruhig (keine Lautsprecher mit Musik). Einfach toll zum Entspannen.
Briefkästen sind eine ulkige Sache hier. Vom Blechkasten, über Holzkisten, umgebaute Milchkannen bis zur Plastiktüte am Stock, haben wir alle Varianten gesehen. Der Zweck wird meist erfüllt und zeigen den Ideenreichtum der Leute hier. Einfach putzig.
In den Supermärkten fühlt man sich total wohl, alles sieht super frisch aus und die Gänge sind sehr breit. Einkaufen mach total Spaß, die Auslagen verleiten einen total. Preislich würde ich sagen, ist das Niveau ungefähr wie in Deutschland. Der eine Artikel ist mal billiger, der andere etwas teurer. Zu vermissen gibt es nicht viel, also uns viel nichts ein.
Der Geschmack der Ware ist allerdings stark anders, es schmeckt einfach frischer und voller, schwer zu beschreiben. Die Orangen vom Bauernmarkt haben uns total umgehauen, so etwas haben wir bisher noch nicht geschmeckt.
Brot ist so eine Sache für uns Deutschen im Ausland und so haben wir auch hier ein vernünftiges Brot vermisst. Es muss wohl gute, deutsche Bäcker geben, aber die haben wir nicht ausfindig gemacht. Das Sauerteigbrot vom Bauernmarkt war aber Spitze!
Als deutsche Bäcker, Metzger und Handwerker hat mir hier keine Probleme einen Job zu finden bzw. ein Geschäft zu machen. Unserer Meinung nach.
Kuchen sind hier eher Schokoladenbomber. Entweder man bekommt eine Art Marmorkuchen oder einen Schokoladenkuchen, das im wahrsten Sinn des Wortes. Reine Schokolade mit Karamelfüllung. Aber wir haben ja auch nicht jeden Bäcker geprüft, wird sich sicher noch viel Gutes finden lassen.
Die Restaurants haben wir so gut wie nicht ausprobiert, nur mal Fish&Chips oder eine Burgerbude, daher können wir hierzu wenig sagen.
Häuser sind sehr unterschiedlich, mal aus Holz wie in den USA, mal gemauert. Aber immer individuell und außerhalb der großen Städte meistens an verrückten Stellen mit tollen Ausblicken. Isolation ist eher ein Fremdwort, die Bauqualität ist aber okay.
Autos sind hier entweder Mittel zum Zweck, oder Liebhaberstücke. Young- und Oldtimer sind überall zu finden und die Zustände sind traumhaft. Viel japanische und amerikanische Autos (fette V8) fahren hier herum, europäische Marken sind eher rar. Was hier soundtechnisch herausgezaubert wird, ist aber ein Hammer, da klingen die 4-Zylinder wie V8-Monster.
Der Straßenverkehr ist ordentlich, es gibt viel Kreisverkehr und somit bleibt es immer schön flüssig, außer in Auckland selbst. 3x Huben haben wir in den 27 Tagen gezählt.
Handyempfang hat man nicht überall, aber wer braucht den schon im Urlaub. Die Sprachqualität ist aber ausgezeichnet. Alles läuft hier über 3G (UMTS) und somit ist das mobile Internet auch echt fix.
Das Internet ist etwas langsam, aber dafür unzensiert. In den großen Städten gibt es viele Internetcafes und durchaus mal einen kostenlosen Wifi-Spot.
Elektronikmärkte gibt es einige, die Preise sind meistens okay, aber der Einkauf hier lohnt sich nicht wirklich, wird ja eh alles importiert. Wenn man etwas Bestimmtes sucht (z.B. einen speziellen Adapter) muss man durchaus mehrere Läden abklappern.
Kleidung kaufen kann man hier sehr schön, die Auswahl der Läden ist gut und die Qualität überzeugt. Vor allem Wanderkleidung und -schuhe findet man leicht.
Im Radio lief oft Werbung für Jobsuchende, also wer nach Neuseeland auswandern möchte solle dort mal anrufen, oder auf die Webseite gehen und dort wird man dann beraten. Industrie gibt es nicht so viel, aber wer flexibel ist, wird sicher was finden. Die Verdienste sind, unserer Meinung nach, nicht der Hauptgrund um hier her zu kommen, eher das Umfeld und das Land an sich. So liest man es auch viel.
Wir haben uns ja mit einigen Auswanderern unterhalten, auf jeden Fall sollte man das überlegt tun und nicht einfach aus einer Urlaubslaune heraus.
Neuseeland ist ein Tourismusland und es gibt reichlich Infos vor Ort, selbst wenn man keine Planung macht, findet man sich innerhalb kürzester Zeit zurecht und findet die schönsten Ziele.
Unser Besteliste:
Bester Holiday Park: Top 10 Papamoa
Bester Supermarkt: Countdown am Auckland Airport
Bester Strand: Papamoa (Mt. Maunganui)
Bestes Essen: selbstgekochte, frische Muscheln in Tomatensoße
Bestes Lebensmittel: Orangen vom Farmermarkt
Bester Burger: Wendy's
Bestes Weißbrot: McKenzien
Leckerstes Eis: TipTop Eis in frischer Waffel (Mt. Maunganui)
Schönster Wasserfall: Waitakere Fairy Falls
Schönster Wanderweg: Um den Berg Mt. Maunganui
Als wir die Türe aufmachten kam Lucy schon um die Ecke und schaute uns etwas verdutzt an - Wer seid ihr denn?
Danach gab es erstmal ein großes Knuddeln.
Lucy schnüffelte unsere Koffer ab und war sichtlich zufrieden, das wir wieder da waren. Obwohl sie etwas misstrauisch schaute. Nein, erstmal bleiben wir hier, aber die nächste Reise steht ja bald an...