Anfang 40

30.09.2010 um 17:39 Uhr

Ein Moment

von: aenne

Meine Gedanken an dich, sind die Sonne für meine Seele. Ich beginne, den Moment zu genießen. Und der Moment, der mich immer noch lächeln läßt, war gestern. Einfach schön!    

29.09.2010 um 20:51 Uhr

Angenehm überrascht.

von: aenne

Du hast angerufen. Du hattest Sehnsucht nach meiner Stimme. Und ich konnte es genießen - keine Wehmut, keine Traurigkeit, nur angenehmes Berührtsein von deiner Ehrlichkeit.

29.09.2010 um 17:26 Uhr

Nachtrag zu "Ein Gedanke"

von: aenne

Und wenn wir endlich die Erkenntnis haben (Was uns gut tut,.....), dann tun wir uns oftmals mit der Umsetzung schwer.

29.09.2010 um 00:01 Uhr

Ein Gedanke

von: aenne

"Das was uns gut tut, ist gut. Wer uns gut tut, ist gut für uns."

Nur für diese Erkenntnis tun wir uns oftmals so schwer. 

28.09.2010 um 06:43 Uhr

Kurz aufgeschrieben (2).

von: aenne

Bevor meine gute Nacht kam: noch mal vor die Türe geschaut, immer noch Reeeeegen; meine Tochter angetrieben, endlich den Geschirrspüler auszuräumen (mißglückte, habe es aber auch nicht gemacht, ist ja ihre Aufgabe!); kurz in die Fernsehkiste geschaut - "Damals, nach der DDR" (Ich habe mich erschrocken, wieviel schon wieder bei mir in Vergessenheit geraten ist.); erschrocken, nein sogar erschüttert geguckt, als ich meinem selbst aufgetürmten Bügelwäscheberg Aufmerksamkeit schenkte; Beginn der Bügelaktion bei Nacht (Hach, wie romantisch!); noch eine Waschmaschine beladen; irgendwann ins Bett gefallen und nach ein paar Stunden Schlaf wieder aufgestanden. Der alltägliche Wahnsinn nimmt nun wieder seinen Lauf. Regen? Och, hoffentlich nicht! Einwenig Sonne würde ich mir wünschen. Und euch natürlich auch. Guten Morgen! :)

27.09.2010 um 20:15 Uhr

Kurz aufgeschrieben.

von: aenne

Dicker Platscheregen; grauer-mausgrauer-tiefgrauer-dunkelgrauer-schwarzgrauer, einfach nicht hellwerdender Tag und dazu noch so kalt; Umweg am Morgen, wegen Stau; zu spät auf Arbeit; viel Arbeit, trotzdem auch gelacht; einwenig Herzklopfen in der Besprechung, er saß mir gegenüber (Warum muß er denn immer so unverschämt nett sein?); nach Hause geeilt, wegen wichtiger Telefonate und Futtereinkauf; aufgebrezelte Tochter zum Bahnhof gebracht; wieder gelacht, da dicke fette Laufmasche unter ihrem Minikleid vorlugte; bösen Blick geerntet, durfte sie dann trotzdem vom Jazz-Dance abholen; Mutterbrust beim Schlagzeugunterricht des Sohnes geschwollen, er wurde von seinem Lehrer gelobt; wieder gelacht, der Trommler und ich machen gern unsere Späßchen; wieder zu Hause, kleines Kind in die Wanne gesteckt; mit Freundin telefoniert, wir treffen uns am Donnerstag *freu*; seinen Anruf verpaßt, *freu* weil er sich wieder gemeldet hat; jetzt hier Schluß machen, da großes Kind nervt, will auch an den Computer. Allen eine gute Nacht!   

26.09.2010 um 16:19 Uhr

2222

von: aenne

Was für eine tolle Zahl! Hu, ist das aufregend.

Danke, du lieber 2222. Besucher, du liebe 2222. Besucherin. Ich freu mich so! :)))))))))))))))  

Natürlich gibt es viel erfolgreichere Blogs. Nur dieser hier ist meiner, mein Tagebuch und ein kleines "Danke schön" an alle meine Leser wert.

 

26.09.2010 um 15:15 Uhr

Kuschlig

von: aenne

So, jetzt werde ich es mir richtig gemütlich machen. Ich rupfe die erste Packung Lebkuchen auf, koche mir lecker Milchkaffee, kuschel mich auf die Couch und werde in die Röhre gucken. "In die Röhre gucken" - eine Aussage mit doppelter Bedeutung. Wie so oft im deutschen Sprachgebrauch, manchmal ist es eben einfach so und manchmal wird Doppeldeutigkeit auch gern bewußt eingesetzt, z.B. beim Flirten. Und genau deshalb guck ich jetzt in die Röhre! Fernseher angemacht in Ermangelung eines kuschligen Flirtpartners. *seufz* Und ich denke jetzt an alle, denen es genauso geht und verschicke Lebkuchenherzen, mit ganz dick Schokolade überzogen. Damit trotzdem ein paar Glückshormone durch unseren Kreislauf hüpfen. :) Hm, lecker.

26.09.2010 um 10:01 Uhr

Mein Leben ist perfekt, nur der i - Punkt fehlt.

von: aenne

Das habe ich gestern gedacht, als ich im strömenden Regen über die "ega" schritt. (ega = Erfurter Gartenbauausstellung, zu DDR-Zeiten die "IGA") Was um alles in der Welt, hat mich dazu gebracht, bei solch einem Wetter nach Erfurt zu toben? Natürlich ein Mann, mein kleiner Mann - mein Sohn. Nachdem er eine nimmersatte, grüne Raupe hat vertrocknen lassen - zwar eingebettet in einem Töpfchen mit Stöckchen und allerlei Grünzeug, um zu beobachten, wie daraus ein Schmetterling wird - habe ich ihm angesichts der armen verstorbenen Raupe versprochen, mit ihm ins Schmetterlingshaus zu fahren, wo er alle Schmetterlings-Entwicklungsstufen einsehen kann, um zukünftig von solch gewagten und todesbringenden Experimenten abzusehen. Und das war nun gestern! (Nur heute wäre auch kein besseres Wetter gewesen. Es regnet in Strömen.) Und was hat mich bewogen, zu denken, mein Leben sei perfekt? Der Regen, der auf meinen Kopf platschte; die Farbenvielfalt der Schmetterlinge; die Erinnerung beim Langosch-Essen an Ungarn zu DDR-Zeiten (wir haben unsere letzten Forints zusammengekratzt, um uns diesen leckeren Hefeteig kaufen zu können); das schöne Erlebnis mit meinem Sohn an diesem Tag; die Freiheit, sowas ganz spontan tun zu können? Sicherlich alles, nur eben mit dem Bewußtsein, zufrieden und dankbar dafür zu sein, wie es ist und was ich habe. Natürlich, der Traum vom "i - Punkt" und die Sehnsucht nach der Sehnsucht, die Spaß macht, bleibt. Ich wünsche mir wieder das Wissen, es gibt einen Mann an meiner Seite, der mich liebt, der für mich die Welt bedeutet. Und bis diese Liebe passiert, solang ist mein Leben mit dem fehlenden "i - Punkt" perfekt. Ich erinnere mich an ein Zitat von Agnes Martin, aufgeschrieben von genug_gelitten bei einem blogigo-Kommentar, welches hier gut paßt. "Wenn wir auf der richtigen Spur sind, werden wir durch Freude belohnt." Ist das nicht schön?! Und so wohltuend!

24.09.2010 um 21:03 Uhr

Tut einfach gut.

von: aenne

Was für ein schöner Abend mit meinem Sohn - Lagerfeuer, Würstchen, Capri-Sonne für ihn und Veltins Plus für mich.

23.09.2010 um 22:40 Uhr

Nachmittags

von: aenne

....habe ich dich wieder zufällig getroffen. Im Buchladen habe ich noch an dich gedacht. Und ein paar Minuten später sind wir uns begegnet. Die Sonne strahlte, am Himmel und vor Freude in unseren Herzen. 

22.09.2010 um 07:30 Uhr

Komisch

von: aenne

Gestern rief mich Herr Betreuer an, der mit der Ägais und dem Blau meiner Augen. Und er hat es doch tatsächlich wieder gesagt! Manchmal ist das Leben doch komisch, oder? Hab ich mich doch erst darüber ausgelassen. Und dann sind noch meine Reiseunterlagen für Österreich gekommen. Am Morgen freute ich mich so auf diesen Urlaub. Hach, seufz. Und am Nachmittag hielt ich schon die Hotelbestätigung in der Hand. Ich freu mich. Am Abend waren wir Bowlen und Essen, ein kleiner Kollegenkreis. War übrigens total lustig, wir konnten viel miteinander lachen. Und wie es dann immer so ist, man plaudert auch über Dies und Das, sprach mich doch tatsächlich eine Kollegin auf meinen, bereits beschriebenen, neuen Kollegen an. Er sei doch so super und bestimmt was für mich. Ich hab bestimmt wie ein Teddybär geguckt. Es kam nur ein gepreßtes "Ja" von mir. Warum hab ich um alles in der Welt "Ja" gesagt und nicht "Nein"? Schließlich ist das Thema doch schon durch. Bestimmt wollte ich meine Ruhe haben - Themenwechsel. Eben alles komisch. Am besten, über nichts mehr nachdenken, vorallem nicht über die Liebe. Und doch ist sie immer wieder Thema Nr. 1.

21.09.2010 um 06:28 Uhr

Kopfschmerzen

von: aenne

Das ganze emotionale Hin und Her bereitet mir Kopfschmerzen. In meinem Kopf klopft es dumpf. Am liebsten möchte ich mich verkriechen. Ich bin so froh, dass ich in knapp drei Wochen Urlaub habe. Endlich von hier weg können. Endlich! Ich glaube, dieses Gefühl, war schon lange nicht mehr so stark. Zehn Tage Österreich im Herbst - wie ich finde, die schönste Jahreszeit in den Alpen. Ich freu mich drauf. Und diese Vorfreude, wie ich jetzt bemerke, tut mir gut.

20.09.2010 um 18:04 Uhr

Irre

von: aenne

Am Samstag habe ich mit B. auf einer Wiese gesessen und geredet. Den Freitag zuvor rief er mich an. (Warum machen Männer nie, was frau ihnen sagt? Ich wollte nie mehr von ihm hören. Es verletzte mich doch immer wieder aufs Neue, dass er an einer Beziehung und damit Frau festhält, mit der er sich mehr oder weniger arrangiert, nur nicht glücklich ist.) Er wollte meine Stimme hören. Und was mache ich, ich plaudere auch noch mit ihm, weil ich mich ehrlich gesagt auch freute und ebenso mit dem Gedanken spielte, auch mal wieder "Hallo" zu sagen. *seufz* Frauen sind doch echt kompliziert. Oder doch die drei "B`s"? Ich bin nämlich blond und blauäugig. (Hach, Frau...., Sie haben so schöne Augen, die erinnern mich immer an das Blau der Ägäis. - spricht jedesmal Betreuer, wenn er mich sieht und auch nicht sieht - am Telefon. "Schleimer", denke ich dann immer wieder aufs Neue. Aber Komplimente sind ja auch was Schönes, tun sie dem gebeutelten Frau-Ego doch eigentlich ganz gut.) Aber nun wieder zum Thema. Ein paar Tage vor B.s Anruf stand D. vor meiner Tür (wie schon berichtet). Heute hat er sich wieder gemeldet und verabschiedete sich am Telefon mit: "Ich rufe dich wieder an." Dann traf ich noch meinen lieben A., der so gern auf einen Kaffee vorbeikommen wollte. Ging aber nicht, ich hatte heute wirklich keine Zeit. Und dann laufe ich noch meinen, mich anstrahlenden Kollegen in die Arme. (Ich glaube aber, der strahlt jede Frau an. Er ist ja auch total sympathisch. Schon wieder seufz.) Und nun zu Hause ruft mein Ex an. Das ist gruselig, denn mit ihm mag ich nun wirklich nicht reden. Nur kurze Absprache und schwups war der Hörer zum Kleinen gewandert. Ich brauche Ruhe und einen Mann der wirklich mal ernste Absichten hegt und endlich für mich die Luftballons steigen läßt. Ha,ha.....ich glaube, die drei "B`s" treffen auf mich zu. Zumindest heute.

20.09.2010 um 06:52 Uhr

Stille

von: aenne

Die Nacht weicht, der Morgen graut. Stille kommt von draußen herein, nur in der Ferne ein Zug. Auch in mir ist es still, ich fühle mich so allein. Gern würde ich mit dir sprechen, denn ich vermisse deine Stimme. Ich weiß nicht mal, ob du an mich denkst. Gestern schrieb ich dir eine SMS, es tat mir gut, dies zu tun. Meine Herz klopfte ganz laut, ich war so aufgeregt. Und dann hatte ich das Gefühl, du würdest meine Worte lesen und nicht wissen, was du tun sollst. 

19.09.2010 um 09:00 Uhr

Glück

von: aenne

"Das Glück ist mit den Mutigen." (Zitat, weiß nicht von wem) Und zu allem was man tut, braucht es auch immer eine Portion Glück. Ich denke das gerade, ohne zu wissen, warum. Vielleicht, weil es einfach so ist, schon immer so war und immer so sein wird. Sozuagen eine Konstante, die wir im Leben brauchen, um zu glauben, um zu vertrauen! 

18.09.2010 um 08:11 Uhr

Ruhe

von: aenne

Gestern Abend war ich in der Sauna. Ich brauchte das mal wieder, einfach um mal abzuschalten. Seelebaumeln bei 90 Grad. Und ich war froh, dass so Keiner weiter da war, der mich hätte in ein Gespräch verwickeln wollen. Nur in Ruhe schwitzen, in Ruhe lesen und nur bei mir selbst sein. Und es ging! Wie erleichternd für mich. Denn manchmal ist es mir nicht mal in der Sauna gelungen, die Gedanken, die in mir kreisten, loszulassen. Und das kann ziemlich belasten, wenn so gar keine Ruhe einkehren will. Man fühlt sich getrieben und doch ohne jeden Antrieb. Dieser Zustand ist schwer auszuhalten, man erhofft sich Linderung von einer sinnerfüllten Handlung. Nur diese Art von "Events" halten uns nur oberflächlich am Laufen, das quälende Gefühl in uns bleibt. Nur wenn sich was ändern soll, dann müssen wir es selbst in Angriff nehmen. Es liegt nicht an den Anderen. Wir sind selbst gefordert, zu erkennen, was uns gut tut, mit welchen Kompromissen wir leben können und was wir vorallem nicht brauchen, nicht wollen. Nur dann kommt der nächste Schritt, das Umsetzen. Wollen wir uns wirklich daran wagen oder doch lieber verharren? Jeder entscheidet letzlich selbst und trägt damit auch die sich ergebenden Konsequenzen. Manchmal ist es uns nicht ganz klar, aber das Leben, unser Leben, gestaltet jeder für sich selbst.  

17.09.2010 um 18:17 Uhr

Laß frei, was du dir wünschst!

von: aenne

Dieser Spruch, hier mal bei "blogigo" gelesen, läßt mich einfach nicht mehr los. Und er paßt irgendwie zu meinen Gedanken, die ich jetzt aufschreibe. 

Heute habe ich mich getraut und mit meinem Kollegen gesprochen. Irgendwie hat es in mir gegärt, einfach nur drüber reden, was das war, vergangene Woche mit uns. Es war so leicht mit ihm zu reden. Mir tat es gut, dass ich den Mut gefunden habe. Und ich glaube, er war auch froh. Gestern hatte ich schon einen Anlauf genommen, nur hatte er keine Zeit. Heute klopfte er an meiner Tür und wir hatten Ruhe zum Reden. Vielleicht spürte er ja auch was. Denn nichts ist schlimmer, wenn Spannungen oder Probleme durch was Ungeklärtes entstehen, was einen selbst belastet. Nun wissen wir beide, woran wir miteinander sind. Keiner ist unglücklich verliebt und der Abend bleibt so stehen wie er war - einfach nur schön. Außerdem will ich mich nicht schon wieder in Liebesgefühle verstricken. Zur Zeit fühl ich mich stark gebeutelt, hab einwenig die Orientierung verloren. Und so will ich ihn jetzt erstmal freilassen, den Wunsch, meinen Wunsch nach Liebe. Im übrigen empfinde ich es als sehr wohltuend, wenn man mit einem Menschen darüber reden kann, was einen beschäftigt und dann noch mit dem Gespräch Klarheit erfährt. Wenn das immer so laufen würde, dann wäre so manches Mäuerchen in Beziehungen vermeidbar und die nicht mehr zu überwindenden Mauern würden garnicht erst entstehen. Nur warum traut man sich nicht, Klartext zu reden? Warum fällt es oftmals in Liebesbeziehungen/Partnerschaften so schwer, sich anzuvertrauen und die Dinge ehrlich beim Namen zu nennen? Ich persönlich finde, dass gerade das Miteinanderreden zur Basis einer dauerhaften und guten Beziehung gehören sollte. Brauchen wir darin einfach nur Übung oder gelingt das wirklich nur, wenn die Chemie stimmt?

16.09.2010 um 03:44 Uhr

Ich kann nicht schlafen.

von: aenne

Bestimmt lag ich schon eine Stunde wach. Und als ich aufgestanden bin, hab ich mich erschrocken, dass es erst Drei ist. Hab den Trockner angestellt, den Geschirrspüler eingeräumt - der spült nun auch so vor sich hin-, mir einen Tee gekocht und ein wenig in den Blog-Einträgen gelesen. Hach, ein Gläschen Wein kann ich mir ja auch noch gönnen. Schwerwiegende Gedanken will ich jetzt nicht wälzen. Die Melancholie hat mich irgendwie gefunden, ich denke an D., an B. und meinen Kollegen. Wer bedeutet mir was, was will ich eigentlich, wen will ich eigentlich? Dass frage ich mich schon. Nur über Antworten will ich garnicht mehr nachdenken. Das Leben wird schon irgendeine Antwort parat haben. Und wenn es um die Liebe geht, scheint sowieso alles anders zu kommen, als man denkt, hofft und wünscht. Die Zeit vergeht im Fluge und manchmal scheint es mir so, sie würde nutzlos verstreichen, denn die Erfüllung meines Wunsches, anzukommen und vorallem bleiben zu können, rückt einfach nicht näher. Geborgene Nähe und Verbundenheit in Liebe erleben, dieses Gefühl fehlt, denn Du, der Richtige, fehlt.  

Der Wein schmeckt nicht mehr, ich schütte ihn weg. Und mit ihm spüle ich sie weg, die Gedanken, die mich am Schlafen hindern. Ich will was Schönes träumen - von der Sonne und dem Himmelblau.

15.09.2010 um 21:06 Uhr

Offene Flasche Wein

von: aenne

Seit einer Woche steht sie nun da, die geöffnete Weinflasche. Trockener, Roter. Wir haben sie nicht mehr geschafft. Es war ein schöner Abend mit meinem Kollegen. Es entstand aber keine Nähe, so denke ich jedenfalls jetzt, sonst hätte er sich doch wieder mit mir verabredet oder irgendwas gesagt. Natürlich haben wir miteinander gesprochen, aber nur dienstlich. Total komische Situation. Und ich weiß wirklich nicht, soll ich es so stehen lassen oder was zu ihm sagen? Mein Bauchgefühl versagt total.