Anfang 40

26.11.2010 um 18:12 Uhr

Kleiner Maulwurf

von: aenne

Was passiert, wenn der Maulwurf zur Sonne blinzelt und dann haut jemand mir dem Spaten drauf? Der kleine Maulwurf ist tot oder so verschreckt, dass er sich für lange Zeit verkriecht.

Für mich war heute ein Tag zum Blinzeln und dann kam er und schlug um sich. Mit der Bandbreite seines ganzen Hasses, machte er mich klein. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, ihn jemals geliebt zu haben. Ich habe zwei Kinder mit ihm und bin glücklich, dass sie da sind. Ich habe sie ganz doll lieb. Und dann kommt er daher und will mir weiß machen, was für eine schlechte Mutter ich sei. Ich will nicht mehr mit ihm reden müssen. Nie mehr. Und doch werde ich es tun müssen, wegen der Kinder. Ich muß ertragen, obwohl ich nicht will. Ich will mich in seiner Nähe verkriechen, weil nichts mehr an ihm mir gut tut. Bei ihm habe ich den Glauben an das Gute im Menschen verloren. Und wieder einmal mehr, fühle ich mich einsam und allein - meinen Mut zum Blinzeln verloren.   

23.11.2010 um 06:31 Uhr

Stimmung

von: aenne

Wie fühle ich mich? Echt scheiße. Wenn mich jemand fragt, sage ich "gut". Denn es will keiner wirklich wissen und ich will nicht wirklich darüber sprechen. Ich grabe mich gerade ein und daran ist nicht der November schuld.

21.11.2010 um 19:03 Uhr

Ein Zitat für uns alle

von: aenne

 

Die Liebe ist das Licht des Lebens. (unbekannt)

 

Ich finde diese Worte so wunderschön und wahr!

21.11.2010 um 15:58 Uhr

Entdeckung

von: aenne

Mittagessen gab es heute schon recht früh bei uns. Ich wollte die Mittagsonne zum Joggen nutzen. Oh, wie war das schön, auch wenn ich zwischendurch nur gegangen bin. (Hihi, vielleicht auch gerade deshalb - meine Kondition ist noch nicht wieder die Beste.) Ich habe einen neuen Weg entdeckt, unweit von meinem Haus, am Waldesrand mit Blick auf die alte Burg. Ich war fast eine Stunde unterwegs, bin durch ein Waldstückchen gestreift, wie schon lang nicht mehr. Und dann war da noch eine alte Bank, ein wunderbarer Sonnenplatz. Als ich so dahin wanderte, wünschte ich mir an warmen Tagen hier zu sitzen, am liebsten mit den Menschen, die mir wichtig sind. Ein guter Wunsch - er erfüllte mich in diesem Moment mit Glück. Mannchmal tun sich neue Wege auf, die wir vorher nicht wahrgenommen haben, weil der Blick dafür fehlte. Gut, wenn wir dann die Chanche nutzen, den neuen Weg betreten und seinem Lauf folgen, um Neues zu erfahren.  

21.11.2010 um 09:24 Uhr

Guter Morgen

von: aenne

 

Geträumt

heute nacht

Schatz von dir

ich vermisse dich sehr

loslassen.

 

Bei meinem spät abendlichen Bad konnte ich mich garnicht gut entspannen. Ich war in Gedanken nicht bei mir und auch nicht irgendwo, ich war nirgendwo. Trotz der wohltuenden Wärme und der nächtlichen Stille, kam ich mir verloren vor. Ich kroch in mein Bett, nur noch schlafen und nicht mehr denken, am liebsten vergessen. Es fühlte sich gut an, ich schlief ein und träumte einen Traum, wie so oft und doch so anders, denn ich bin nur kurz aufgewacht. Endlich weiterschlafen, keine Unruhe die quält. Am Morgen ein neues Gefühl, ich kann es nicht benennen. Vielleicht einwenig so, wie der Reif auf den Dächern und Wiesen - er hat alles in Kälte und eine eigenwillige Zartheit gehüllt und doch ist er bereit, der Sonne zu weichen. Sie krabbelt schon über den Berg. Der Tag wird wunderschön - ein  Novembertag zum genießen.  

20.11.2010 um 20:06 Uhr

Mein zweites Elfchen

von: aenne

 

Kerze

warmes Licht

zünde ich an

denke lieb an dich

Geborgenheit. 

 

(Nun habe ich ein richtiges Elfchen dank der Hilfe meines Sohnes geschrieben.) 

20.11.2010 um 19:21 Uhr

Sehnsucht

von: aenne

Ein Reif der Sehnsucht schließt sich um mein Herz. Schmerzende Sehnsucht nach ihm. Ich kann nicht verstehen, dass dieses starke Gefühl nur mich berührt und nicht ihn. Ich warte auf den Tag, an dem er sich nicht mehr in meine Gedanken schleicht. Er bleibt in meinem Herzen, denn da ist die Liebe für ihn. Nur denken an ihn, tut immer noch so weh. Ich möchte dem entfliehen, am liebsten an die Ostsee fahren, aufs Meer hinaus sehen und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Am Strand würde ich mir nicht doof vorkommen, allein rumzutrödeln und die Tränen könnten fließen, denn ich wär allein. So allein, wie ich mich eigentlich fühle. Dieses Gefühl nimmt mir jede Kraft, mir fehlt ein Mensch der mich auffängt, mich versteht, mich um meiner selbstwillen liebt. Er wird es nicht sein, obwohl der Zauber des ersten Augenblicks mich gefangen hält. Einmal mehr bin ich der Überzeugung, dass das Gefühl von echter Liebe in uns bleibt, von dem Tag an, an dem wir es spürten. Eben dieser magischer Moment.

20.11.2010 um 09:48 Uhr

Graue Gedanken

von: aenne

In der vergangenen Zeit empfand ich Glück, momentan fühle ich mich nur wie ein Häufchen Elend.

Asche

meiner Träume

fließt durch kalte Hand

traurig.

(Inspiriert durch Mike 69 kam mir ganz spontan dieses Elfchen in den Sinn. Ich glaube, besser hätte ich meine grauen Gedanken nicht ausdrücken können. Danke dir, Mike.)

 

18.11.2010 um 05:01 Uhr

Über die Liebe

von: aenne

Die Nacht zeigt keine Strerne, keine Sternschnuppen, nur bedecktes Wolkengrau. Ich kann schon seit ewiger Zeit nicht mehr schlafen, erst habe ich mich hin und hergewälzt, und weil der Schlaf nicht zurückkommen wollte, sitze ich nun hier. Ich empfinde Unruhe und Erschöpfung zugleich. Chaos nicht nur in meinem Arbeitszimmer, auch in mir. Dass ich D. vergangene Woche gesehen habe, hat es nicht besser gemacht und von B. ab und zu zuhören, ist auch nicht das, was ich brauche. Als er letzten Sonntag anrief, hab ich ihn gefragt, ob er geheiratet hätte - er hatte am 12.11.10 nämlich Urlaub. Hat er nicht!! Und doch hatte ich es mir irgendwie gewünscht, dann hätte ich ihn von meiner gedanklichen Wunschliste "In frage kommende Traumpartner" für immer streichen können. Er war mit seiner Freundin auf Wochenendtrip. Oh, wie grässlich sich das für mich anfühlte. Und noch grässlicher, er ist nicht mal glücklich mit ihr, er führt nur eine dieser zufriedenen, netten Beziehungen. Wegen ihr, oder weil er endlich wieder eine Familie und nicht mehr warten wollte, hat er das mit uns versemmelt! Hach, und genau das hab ich ihm auch gesagt! Und noch mehr, dass uns der Mensch, der uns die Welt bedeutet, nicht all zu oft unseren Weg kreuzt. Aber genau auf diesen Menschen will ich warten! Ich frage mich schon, ob ich nochmal das Glück haben werde, so einem Menschen, wie B. zu begegnen. Und ob ich nochmal dieses starke, unverwechselbare Gefühl der Liebe, wie ich es für D. empfunden habe, spüren werde. Sie wären die Richtigen für mich gewesen, denn es gab diese Basis aus Freundschaft, Liebe und Leidenschaft. Ohne dem geht es nicht, jedenfalls nicht für mich. Ein Gefühl, was in einem magischen Moment aus Sekunden, wie aus dem Nichts über mir ausgeschüttet und von tausend Schmetterlingen in meine kleine Welt getragen wird, verbunden mit dem Wunsch, zu bleiben, zu geben und sich hinzugeben. Ein Geschenk des Lebens - das Gefühl, angekommen zu sein, sich geborgen zu fühlen, glückselig zu sein. Vielleicht klingt das jetzt kitschig, nur kann ich es auch nicht anders beschreiben, denn auf einmal ist es da - dieses wundervolle Empfinden: "Du bedeutest für mich die Welt. Ich liebe Dich." Und so denke ich auch, dass aus den Falschen nie die Richtigen werden, weil eben genau diese Empfindung fehlt und wir können uns sie auch nicht erarbeiten. Aber, und so zeigen es die Erfahrungen, werden ab und an aus den Richtigen, irgendwann die Falschen. Warum auch immer, die Erkenntnis selbst, bereitet uns die Qualen, denn es stellt sich die Frage: "Und wie nun weiter, Bleiben oder Gehen?".  Oder in meinem ganz speziellen Fall, wann ist das Loslassen geschafft?     

16.11.2010 um 18:26 Uhr

Meinungen

von: aenne

Es gibt Menschen, die haben ihre Meinung, von der sie nie und nimmer abgehen. Ein Tunnelblick tut sich auf, wenn es um die Vereinbarkeit von Individualität und Regeln geht. Ich finde das so schade, nur fehlt mir manchmal die Kraft, um zu diskutieren, um zu überzeugen, um allein gegen den Strom zu schwimmen. Es fühlt sich nicht gut an, wenn sich Hilflosigkeit und Überforderung breit machen. So Mancher resigniert dann, um nicht selbst baden zu gehen. Und doch kann es manchmal auch gelingen, Andere mitzureißen, zum Nachdenken anzuregen, Mitstreiter zu finden. Ich denke, wenn wir unserem Handeln einen Sinn geben können, wenn wir das Gefühl haben, etwas zu bewegen, etwas Gutes zu tun oder etwas Schönes zu erleben, dann erfüllt uns das doch eher mit Zufriedenheit, als stupide den Alltag zu absolvieren. Natürlich hat das alles sehr viel mit den Menschen und den Charakteren zu tun. Daher um so wohltuender, wenn wir Menschen begegnen, die auf der gleichen Wellenlänge mitschwingen. An dieser Stelle fällt mir ein Eintrag von Angelmagia ein. Sie schrieb sinngemäß, dass der gemeinsame Nenner manchmal nur das Menschsein ist. Und was bedeutet Menschsein? Diese Frage wurde beim Kommentieren ihres Eintrages ausgesprochen. Eine interessante Frage, Antworten darauf vielfältig und individuell. Ob es dafür eine offizielle Definition gibt? Keine Ahnung, ich habe weder im Lexikon nachgeschlagen, noch gegoogelt - meine eigene Antwort, meine eigene Sichtweise darauf: "Menschsein bedeutet für mich menschlich sein - mit dem Herzen sehen, eigenes Schwachsein zu lassen, zu den eigenen Fehlern stehen, den Anderen respektieren und das Leben achten." Mit Sicherheit gelingt das nicht immer, weder mir, noch anderen. Nur wichtig erscheint mir, sich immer mal an das eigene Menschsein zu erinnern und für sich selbst zu definieren, wie menschlich möchte ICH sein. Und dann ist es eine wundervolle Erfahrung, wenn wir einen Menschen treffen, der das auch so sieht. Und dieses Wissen stärkt uns für das Schwimmen gegen den Strom.  

14.11.2010 um 20:54 Uhr

Bemerkenswert

von: aenne

Gestern noch unwetterartige Regenfälle bis in die Nachmitagsstunden und heute ein wunderschöner Tag - der November zeigte sich von seiner Sonnenseite und klopfte beim Frühling an. 

14.11.2010 um 09:58 Uhr

Sehr mutig

von: aenne

... was da von einem Schauspieltheater auf die Bühne gebracht wurde. Als das Stück zu Ende war, spürte ich regelrecht die betroffene und ergriffe Stille im Zuschauerraum. Und wohl jeder überlegte - wann klatschen,überhaupt klatschen? -, stand da ja so gar kein "Happy End", kein beschwingtes Finale am Ende. Nach einer gefühlten Unendlichkeit wurde die Stille durchbrochen. Es wurde geklatscht, denn die schauspielerische Leistung war für meine Begriffe großartig, die Thematik auf den Punkt gebracht. Mit Sicherheit hat Manchen dieses Stück schockiert, ist doch ein so offener Umgang mit Sterben und Tod in der Öffentlichkeit kaum anzutreffen. Und der Bogen wurde ja noch weiter gespannt - Aktive Sterbehilfe wurde beim Namen genannt. Und so endete auch das Stück, mit der aktiven Herbeiführung des Todes des unheilbar Kranken und an Schmerzen leidenden Bernhard Keller. Das Wort Euthanasie ist in Deutschland vor dem Hintergrund unsere Geschichte immer noch negativ besetzt. Und doch wird dieses Tabu hier zu lande und auch woanders neu, in einem anderen Zusammenhang thematisiert. Bei der Begrifflichkeit "Der gute Tod" geht es nicht nur im Schauspiel, auch in der Wirklichkeit um die Auseinandersetzung mit aktiver Sterbebehilfe in einem stark begrenzten Kontext (Und auch nur in diesem Kontext!) - bei aussichtslosem Gesundheitszustand über die Beendigung des eigenen Lebens selbst und bewußt entscheiden zu können. Also, warum soll, warum darf das nicht möglich sein? Werden wir nicht tag täglich von der Gesellschaft aufgefordert eigenverantwortlich zu handeln? Was ist anders mit unserer Eigenverantwortung in unserer letzten Lebensphase? Bei dem niederländischen Stück "Der gute Tod" ging es nicht um die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Aktiver Sterbehilfe -2001 wurde in den Niederlanden das "Gesetz über die Kontrolle der Lebensbeendigung auf Verlangen und der Hilfe bei der Selbsttötung" verabschiedet-, vielmehr um die familiäre Auseinandersetzung mit der Entscheidung eines Familienmitgliedes gegen das Leben - für einen Tod in Würde. Die emotionale Zerrissenheit, die Leere und Sprachlosigkeit in dieser Situation wird aufgezeigt und das Agieren der unterschiedlichen Charaktere, neben- und miteinander, verdeutlichen das große Problem - die Entscheidung des Einzelnen zu respektieren und zu verarbeiten. Für mich ist dieses Schauspiel (soll auch bald fürs Kino produziert werden) ein Stück, was berührt, innehalten läßt und sehr sensibel ein Nachdenken über Menschenwürde und Selbstbestimmungsrecht anregt.

13.11.2010 um 17:35 Uhr

Gedankliches

von: aenne

Ich denke gerade über so manches nach. Momentan nicht über die Liebe, aber da bin ich mir sicher, auch darüber werde ich in Kürze wieder etwas schreiben. Ich denke an eine Freundin, ich mache mir Sorgen, weil sie gestern am Telefon weinte und ich nicht weiß, warum. Ich habe ihr gesimst, damit sie einfach nur weiß, dass ich für sie da bin, wann immer sie mich braucht, dass sie sich melden kann, wann immer sie mag. Leider hat sie sich noch nicht gemeldet. Manches braucht halt auch seine Zeit. Dann denke ich erwartungsvoll an heute Abend, eine andere Freundin und ich gehen ins Theater. Kein leichter Stoff, der uns da bevorsteht. "Der gute Tod" - ein niederländisches Stück zum Thema Sterben und Sterbehilfe, in einem deutschen Provinztheater aufgeführt, erscheint mir mutig und hochinteressant zugleich. Ich bin sehr gespannt, wie viele Zuschauer und -hörer sich diesem Stück stellen werden und wie es den Schauspielern gelingen wird, diese brisante Thematik, welche in unserer Gesellschaft immer noch ein großes Tabu darstellt, zu vermitteln. Und dann ist mir noch etwas anderes in den Sinn gekommen, was ich mich eigentlich das Erstemal bewußt frage. Was macht es mit mir, wenn ich spüre, dass sich ein Anderer durch mein Verhalten, also in dem ich selbst bin, zur spontanen Ehrlichkeit hinreißen läßt? Ich kann es sagen - ein Lächeln wird mir auf die Seele und ins Herz gezaubert, ein Lächeln der Zufriedenheit.   

13.11.2010 um 09:52 Uhr

Blogaward 2

von: aenne

Der Bolgaward ist in meinen Augen eine herzliche, ehrliche und berührende Geste, die uns allen zeigt, dass wir Leser und Schreiber einander achten und schätzen. Und auch wenn nicht jeder den Blogaward in dieser Form weiter gibt, ich zähle z.B. auch dazu, so denke ich, wissen wir trotzdem um diese Anerkennung. Jeder von uns hat seinen individuellen Schreibstil und damit auch seine eigene "Fangemeinde". Ob wir nur still lesen oder mit unseren Kommentaren Meinungen, Sichtweisen, Anerkennung oder Trost weitergeben, jedesmal zeigen wir uns interessiert an dem Anderen. Ich persönlich empfinde dieses Wissen als etwas sehr Angenehmes, denn irgendwo da draußen gibt es Menschen, die mir zuhören und auch so manchesmal mitfühlen. Und da alles zwei Seiten hat, möchte ich mich an dieser Stelle nicht nur für den lieben Blogaward von Mike69 bedanken - Mike, ich war völlig überrascht!!!-, sondern auch ihm und all den anderen Schreiberlingen für ihre unverwechselbaren Blogs danken, die ich regelmäßig oder auch nur sporadisch besuche. Ich höre euch gern zu. Es ist einfach schön, dass es diese Familie gibt. 

Ganz lieb Danke! :)))    

12.11.2010 um 21:34 Uhr

Prima!

von: aenne

Mit meinem Funktionsunterwäsche-Oberteil bin ich heute durchgestartet und hab mich 20 Minuten im Joggingtempo bewegt. Ob das nun an der vielversprechenden "Activ-Faser" lag oder an meinem eigenen Mitleid bezüglich meiner mangelhaften Joggingmotivation (Schließlich muß das Rumgejammere mal aufhören.), kann ich wirklich nicht sagen. Auf jeden Fall, ich hab es geschafft,  endlich mal wieder loszulaufen. Jetzt heißt es natürlich, dran bleiben! Dieses persönliche Mini-Erfolgserlebnis, gestützt von einem vermehrten Adrenalinausstoß, habe ich natürlich langsam schleichend, aber stetig vorbereitet. Täglich (also an Arbeitstagen) bin ich nun immer öfter in die 5. Etage (da ist mein Büro) gestiegen, anstatt den Weg nach oben mit dem Fahrstuhl zu nehmen. Hach, was frau alles erreichen kann, wenn sie nur will und glaubt. ;) Ja, na klar, vielleicht sind die wenigen Kilochen mehr, ja aufgebaute Muskelmasse und keine, durch Bambina, Knusperflocken & Co. gewachsene Fettpölsterchen?! Das klingt doch richtig gut! Da hab ich mir gleich noch einen schönen Saunabesuch gegönnt. Und als ich dann wieder zu Hause war, konnte ich es einfach nicht verhindern, ich mußte einen, wirklich nur einen, runden Lebkuchen verdrücken. Aber ich hab ja auch ganz doll geschwitzt!  

11.11.2010 um 20:43 Uhr

Sexy

von: aenne

Wow, heute habe ich mir sexy Unterwäsche gegönnt - von einem bekannten Kaffeeunternehmen, hihi. Keine Dessous - nein nicht doch, hab zur Zeit keine Verwendung für diese Art von Bodywear - dafür ganz kuschlige Funktionsunterwäsche für kalte Wandertage (vielleicht sogar Joggingrunden) im Herbst und Winter, die - so verspricht es die verwendete "DryActivePlus-Faser" - sportliche Höchstleistung möglich macht. Na dann: "Sport frei!"

11.11.2010 um 06:16 Uhr

Igitt!

von: aenne

Was bin ich nur für eine schreckliche Hausfrau! Das Brot ist verschimmelt, Mischbrot, wie Weißbrot. Und nun ist nichts mehr im Haus! Ich werde zum Bäcker fahren, zum Glück macht der gleich auf. Und zum Glück bin ich eine gute Ma, die das auch macht, um ihren Kindern Schulbrote mitzugeben. (Ich muß mich auch mal loben. Denn wenn ich es nicht selbst tue.... )  

10.11.2010 um 22:08 Uhr

Verloren 2

von: aenne

Mein gestriger Eintrag ging in den unendlichen Weiten des Netztes verloren. Hoffentlich nicht, weil ich ihm den Titel "Verloren" gab. Ich war echt betroffen über diesen Verlust. Nun will ich versuchen, meine Gedanken von gestern zu sammeln, um sie noch einmal aufzuschreiben.

Verloren

Ich hätte mich heute nachmittag in Tränen verloren, wenn ich nicht aktive Teilnehmerin am Straßenverkehr gewesen wäre, wenn ich nicht meinen Sohn vom Hort hätte abholen müssen, wenn ich nicht den Rasen hätte düngen müssen. Als ich durch die Stadt fuhr, habe ich so gedacht, er wird mir ganz bestimmt nicht begegnen. Und dann stand er da, an dieser Ampelkreuzung. Ich war mir nicht gleich sicher, aber mit jedem Zentimeter, den ich an seinem Auto vorbei fuhr, wußte ich es. Er sah traurig aus und mir schoßen die Tränen in die Augen. Mir wurde wieder deutlich, egal, ob wir nicht mehr von einander hören oder wir uns ab und zu mal sehen, meine Liebe zu ihm bleibt. Sie löst sich nicht auf. Es ist, als wäre sie in mir verwurzelt. Ich habe ihm eine SMS geschickt, ihm geschrieben, was ich in diesem Moment empfand. Denn seit unserem letzten Wiedersehen habe ich nichts mehr von ihm gehört. Mir tat und tut das weh. Gut, mir war bewußt, dass er sich nach unserer letzten Begegnung nicht so schnell melden würde und ich habe ihn auch nicht dazu aufgefordert. Und trotzdem machte sich in diesem Moment eine unendliche Traurigkeit und Machtlosigkeit in mir breit. Er fehlt, obwohl ich genau weiß, ich kann es nicht ändern, auch wenn ich mich in Liebe zu ihm hingezogen fühle.  - Die Dinge zu akzeptieren wie sie sind, fällt nicht immer leicht. Wie hadern mit uns selbst, sind hin- und hergerissen, manchmal auch zerrissen. Nur dieses Gefühl, lähmend und bohrend zugleich, weicht mit der Zeit mehr und mehr der Erkenntnis: "Auch wenn wir wissen, was wir wollen, können wir diesen Weg nicht immer gehen. Und selbst wenn wir wissen, wer uns fehlt, können wir diesen Menschen nicht immer in unsere Arme schließen. Und so bleibt nur eines - das, was wir im Herzen spüren, zu bewahren, manchmal ein Leben lang." Wir lernen, damit umzugehen, auch wenn uns die Umwegbarkeiten des Lebens ab und zu einen Streich spielen, die uns wanken lassen, wehmutig machen, uns zum Weinen bringen.

09.11.2010 um 23:12 Uhr

Blogaward

von: aenne

Danke, liebe Angelmagia, dass du mich mit einem Blogaward bedacht hast. Danke für diese herzliche Geste und deine berührende Worte.

Danke, liebe Chouchou, dass du mich in deinem Eintrag mit netten Worten genannt hast.

Auch ich blättere immer wieder gern in euren Blogs. Schön, dass es euch und eure Zeilen gibt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

09.11.2010 um 21:36 Uhr

Echt doof!

von: aenne

Mein Eintrag von heute Abend - nicht auffindbar. Beim Veröffentlichen war auf einmal der Server weg. Und nune? Vielleicht kommt ja dann noch was von mir.