Anfang 40

29.05.2011 um 19:08 Uhr

Morgen

von: aenne

Mein Schatz ist aus seinem Urlaub zurück. Und morgen sehen wir uns! Ich bin so glücklich, mir ist so kribblig, ich bin so wahnsinnig verliebt. Aber ich habe auch einwenig Angst. Werden wir in dem Moment des Wiedersehens wirklich spüren, wie sehr wir uns vermissten, was wir uns bedeuten, wie sehr wir uns lieben? Ich bin so dankbar dafür, dass wir beide morgen die Zeit finden und uns nehmen können, um einen ganzen Tag miteinander zu verbringen. Ganz spontan, was für ein Wahnsinn! 

29.05.2011 um 09:57 Uhr

6999

von: aenne

So eine tolle Zahl! Allen Lesern und Blog-Besuchern herzlichen Dank für euer Interesse an meinen Zeilen. Für mich ist es schön hier zu sein und auch auf anderen Blogs zu stöbern. Ich sehe mein Tagebuch als Bereicherung, genauso wie ich mich durch eure Gedanken bereichert fühle. Ich wünsche uns allen "Alles Gute".  

28.05.2011 um 08:43 Uhr

Für mich...

von: aenne

..... und alle die diesen Eintrag lesen und sich vielleicht wiederfinden.

Ich bin durch schwierige Zeiten gegangen. Und heute frage ich mich, wie habe ich das alles geschafft? In erster Linie und da bin ich ganz ehrlich, lag es daran, dass es meine Kinder gab (gibt). Für sie wollte ich da sein, für sie habe ich mich fürs Leben entschieden. Und mit Leben meine ich, für das einzustehen, was mir wichtig ist. Letztlich haben wir in Krisen nur zwei Möglichkeiten, den Kopf in den Sand zustecken und so zu tun, als sind die anderen Schuld oder wieder anzufangen, Fuß zu fassen auf den verloren geglaubten Boden, auch wenn immer mal wieder das Gefühl zurück kommt, jetzt geht es nicht weiter. Eine Erkenntnis aus all den Jahren, ist jene - das Leben zu schätzen wissen, das Leben bewußt wahrzunehmen, ist die Quelle fürs Weitermachen und erst dann nehmen wir wahr, was und wer unser Leben bereichert, es schöner und bunter macht. Ja ich glaube auch, Krisen, denen wir uns stellen, verändern uns, tragen dazu bei, dass wir empfindsamer werden, unseren eigenen Bedürfnissen, aber auch anderen Menschen gegenüber. Wir können Sorgen, Nöte und Gefühle besser verstehen, wir sind weniger kleingeistig, können vorallem auch Freude und Mitgefühl ehrlich zeigen. Nur wenn wir das Leben lieben, werden wir es nicht vergeuden, werden wir unseren Kindern diese Lebenseinstellung vermitteln können und werden Liebe geben können, in Form eines freundlichen Hallo`s dem Mann im Rollstuhl oder eines Lächlens der gestreßten Kassierin oder einer freundlichen Auskunft am Telefon oder eines Türaufhaltens für die Mama mit Kinderwagen oder.... Es sind unsere eigenen Ansprüche ans Leben, die es zufrieden oder unzufrieden machen. Hängen wir sie einfach nicht zu hoch, dann werden wir alle einwenig glücklicher sein. Und daher weiß ich, auch wenn das Leben mich mal wieder durch eine Tiefe lenkt, wird es weiter gehen, weil es immer etwas geben wird, was mir hilft, zu glauben. Denn es sind in erster Linie die kleinen Dinge des Lebens die unser Herz füllen.

 

23.05.2011 um 22:56 Uhr

Von Liebe getragen

von: aenne

Seit einigen Wochen werde ich von Liebe getragen und ich frage mich ernsthaft, was empfand ich für die Männer, die ich vor Peter "liebte". Zweifel ich jetzt an der Echtheit meiner vergangenen Lieben? Einwenig schon, obwohl meine Gefühle echt waren, ich habe ihnen nichts vorgemacht, wirklich nicht. Aber vielleicht mir selbst? Ich frage mich, war es wirklich Liebe, die Liebe, von der wir glauben, dass es sie nur einmal gibt? (Ich denke gerade bei diesen Worten an den Film "Die Brücke am Fluß".) Ich bin verunsichert, denn wie oft habe ich gesagt, gedacht, gefühlt, dass ich liebe. Und nun ist es anders, ganz anders. Eine andere Qualität? Wenn man überhaupt von Qualität, wenn es um Liebe geht, sprechen kann. Die Liebe zu Peter trat eher unspektakulär und leise, aber auf sehr romantischen Sohlen in mein Leben, denn ich hatte mehr Angst , als das ich diese Liebe zulassen wollte. Er eroberte mein Herz, Tag für Tag, ohne das er es merkte, ohne das ich es merken wollte. Was fehlte, war von Anfang an die rosarote Brille. Wir habe uns nicht gestritten, aber uns kritisiert, ehrlich dem anderen gezeigt, was wir denken und fühlen. Und es gesagt. Ja, das ist wohl der wichtigste Punkt, den ich nach dieser kurzen Zeit festhalten kann, wir vertrauen einander so sehr, dass wir auch über unsere Schwächen reden, ohne das Gefühl haben zu müssen, uns zu rechtfertigen. Wir nehmen uns an, wie wir sind bzw. sind auf diesem gemeinsamen Weg, dies zu tun. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, ohne dieses Gefühl für ihn zu leben. Alles fühlt sich so an, wie ich es mir erträumte, erhoffte und wünschte. Letztlich glaubte ich immer daran, das mir eines Tages die Liebe so passiert, wie ich sie bisher immer gab. Er ist wie der andere Teil von mir. Er ist für mich der Mann, bei dem ich so sein kann, wie ich wirklich bin. Er gibt mir das Gefühl, Freundin und Frau zu sein. Wir haben gemeinsame Interessen und jeder hat auch seine eigenen. Es fühlt sich so gut an, dass wir uns (gefunden) haben. Immer mehr Fäden verbinden unsere Herzen, unaufhörlich. Ich glaube nun zu wissen, was anders ist. Diesmal ist nicht die über uns herein gebrochene Leidenschaft die Basis (Anmerkung: Der Sex ist phantastisch mit ihm!), sondern die Liebe - meine Liebe zu ihm und seine Liebe zu mir. Ich erinnere mich an eine SMS, die ich ihm im April aus dem Urlaub schrieb. Ich las gerade das Buch "Elf Minuten" von Paulo Coelho. Mit meinen Zeilen wollte ich ihm sagen, wie ich Liebe sehe - ich dachte zu dieser Zeit sehr viel darüber nach, denn ich hatte nicht die besten Erfahrungen mit ihr gemacht - und benutzte Coelho´s Worte: "Liebe ist eine Umarmung von Körper und Seele zugleich." Diese Buch damals zu lesen, half mir nicht nur beim Nachdenken, es war und ist für mich ein Zeichen.          

17.05.2011 um 07:00 Uhr

Meine Gedanken am Morgen

von: aenne

Die Zeit, sie rast. Ich möchte sie festhalten, denn bleibt noch so viel übrig, um mit dir zu sein? Ich denke an dich. Ich sehne mich nach deinen Armen die mich halten. Ich liebe dich. Gleich hat mich der Alltag. Brote schmieren. Kind zur Schule. Ich zur Arbeit. Noch ein letzter Schluck Kaffee und der Genuß der morgendlichen Ruhe - nur  Vögelzwitschern, kurz unterbrochen vom Motorengeräusch des Müllautos. Ich freue mich auf den Tag, denn das Überraschende ist Glück. 

15.05.2011 um 11:49 Uhr

Aufgeräumt

von: aenne

Gestern räumte ich in alten Erinnerungen rum, um zu bewahren und um hinter mir zu lassen. Es sind ein paar Zeilen zurück geblieben, die ich vor Jahren auf eine Trauerkarte schrieb. Damals starb ein Mensch, nur die Worte formulierte ich noch mit einem anderen Gedanken. Dem Gedanken an einen Abschied der irgendwann kommen würde, dem Abschied von einer Beziehung ohne Zukunft.

"Wenn Menschen, die uns wichtig sind, uns für immer verlassen, bleibt ein Gefühl von Zuneigung und Schmerz in unserem Herz zurück. Und manchmal begreifen wir erst in diesem Moment, was sie für uns waren, wieviel sie uns bedeuteten. Was bleibt, ist die Erinnerung." 

 

14.05.2011 um 09:22 Uhr

Sich wieder finden.

von: aenne

Es gibt Menschen, bei ihnen finde ich mich wieder oder anders gesagt, es gibt geschriebene Zeilen, in denen ich mich wieder finde. Es gibt ein Denken und Fühlen, was sich gleicht. Und das ist unabhängig davon, in welcher Lebenssituation sich dieser Mensch befindet, in welchem Ort auf dieser Welt er lebt, wie alt dieser Mensch ist oder unter welchen Umständen ich Kenntniss von seinem Denken und Fühlen erhalte. Diese Momente, in denen ich diese Erfahrungen mache, sind wohltuend, manchmal auch erleichternd, denn ich habe das Gefühl, ich bin nicht allein, es ist ein Mensch da, der mich versteht. Es gibt jemanden, der das formulieren vermag, was ich möglicherweise gerade selbst nicht kann oder der das aufgreift, was ich selbst fühle. In dem wir lernen unsere Gefühlen zu verbalisieren, was häufig so schwer fällt - den eigenen Gefühlen Ausdruck und auch eine Sprache zu verleihen -kommt es zur Entwicklung, persönlichen Reifung. In der Vergangenheit war es oftmals so, dass ich auf halben Weg stehen geblieben bin. Ich zeigte zwar dem anderen durch meine Mimik, Gestik oder Aussprache, wie ich mich fühle, aber ein Hinterfragen ließ ich nicht immer zu oder kam nicht zu stande, weil es den Anderen nicht interessierte oder er es nicht aushalten konnte. Und so kommt es, das viele Menschen sich einigeln, mit ihren Sorgen und Tränen allein bleiben. Ich habe mich auch manchesmal abgekapselt, keinen richtig an mich ran gelassen. Und nun gibt es ihn, meinen Schatz, der mich abholte, auf meinem halben Weg. Für mich ist das jetzt eine neue Erfahrung, dass ich mit ihm, einen Mann an meiner Seite habe, der auch meine schwache Seite sehen möchte, der teilhaben möchte, an dem was mich bewegt und berührt. Ich muß umdenken, ich darf jetzt meine Gedanken und mein Fühlen mit ihm teilen. Und das ist eine so wohltuende Erfahrung für mich, nicht immer stark und taff sein zu müssen. Ich bin ehrlich, es ist eine Veränderung, die ich mir schon lange wünsche und auch mit ihm möchte, weil ich das Gefühl habe, ich finde mich in ihm wieder, aber es gelingt mir nicht so leicht, diese alten Verhaltensmuster zu verlassen. Ich werde jetzt lernen müssen, das Leben, was war, hinter mir zu lassen.    

13.05.2011 um 21:31 Uhr

Abendelfchen (2)

von: aenne

 

Glücklicher

wunderbarer Tag

du und ich

lagen einander im Arm

Geborgenheit.

13.05.2011 um 21:05 Uhr

Abendelfchen

von: aenne

 

Wiesensträußchen

so zart

Schatz, von dir

Lächeln in meinem Gesicht

Liebe.

08.05.2011 um 09:05 Uhr

Vermisst

von: aenne

Wir haben uns gestern vermisst, haben uns Nachrichten geschickt, miteinander telefoniert. Und am späten Abend hatten wir eine gemeinsame Stunde. Hand in Hand spazierten bei milden Temperaturen durch meinen kleinen Ort. Der Himmel war sternenklar und es schien bald so, als leuchtete die Mondsichel all den Menschen, die diese Nacht genießen konnten. Stimmen, Lachen, leise Musik drang aus den Gärten, ab und zu mal ein Auto auf der Straße und wir beide, die immer wieder im Gehen inne hielten, um uns in die Augen zu sehen, zu küssen, zu streicheln. Es ist so wunderbar, verliebt zu sein. Da spielt das Alter keine Rolle, wirklich nicht. Manchmal denke ich, es ist sogar viel schöner, weil erst mit meinen vergangenen Lebensjahren, habe ich gelernt, bewußt zu leben und das Leben zu schätzen. In diesem Moment fällt mir eine Begebenheit ein, ein Zitat aus einem Fernsehfilm, der mich vor ca. einem Jahr zu Tränen rührte. Endlich waren sie damals wieder da, meine Tränen. Es tat mir so gut, endlich wieder weinen zu können.

"Der Wunsch, jemanden zu lieben, mit allem drum und dran, hört nie auf."   

06.05.2011 um 20:57 Uhr

Für Dich!

von: aenne

Du küsst jeden Tag meine Seele - mit deiner Nähe, deinen Worten, deinen Zeilen, mit dem was du für mich tust. Du bist wunderbar. Heute hast du mir erzählt, dass meine Mails wie ein Buch für dich sind. So etwas Schönes hat mir noch niemand gesagt. Danke!   

04.05.2011 um 21:28 Uhr

Träume

von: aenne

Es ist gut, wenn wir Träume im Leben haben, auch wenn sie nicht alle in Erfüllung gehen. Denn für unsere Seele sind sie wichtig - unsere ganz eigenen Träume. Gute Träume helfen uns, schwierige Zeiten zu überstehen, denn sie hüllen uns ein, legen sich wie Balsam auf unser Herz. Gewiss steht immer der Augenblick, die Realität im Vordergrund und der Bodenkontakt sollte uns nie verloren gehen, nur zu träumen, ist fürs Menschsein genau so wichtig. Und genau in diesem Wechselspiel spüren wir die Liebe zu uns selbst und begreifen langsam, das wir uns erst selbst lieben müssen, um einen anderen Menschen umarmen zu können.

 

03.05.2011 um 21:33 Uhr

Wunderbarer Tag.

von: aenne

Mir war es garnicht bewußt gewesen, dass ich in der Vergangenheit "Ich liebe dich." mit Traurigkeit und Wehmut ausgesprochen habe. Manchmal kamen mir sogar die Tränen. Ich glaubte, es geschieht, weil mich die Liebe so berührt. Aber es war immer der Schmerz, der mitschwang, der unbeschwertes Glück nicht zuließ. Und heute morgen erlebte ich es ganz anders. Jede Faser meines Körpers lächelte, als ich ihm sagte: "Ich liebe dich." Ich erstrahlte und dieses wunderbare Gefühl trägt mich jetzt schon den ganzen Tag. Ein Geschenk, sein Geschenk an mich, eine einfache Geste, nur wenige Worte, machten mich so glücklich. Weil er mich teilhaben läßt, an dem, wofür sein Herz brennt, weil er mich an seiner Seite haben und mir zeigen möchte, was einen Teil seines Lebens ausmacht. Für mich ist das Liebe. Und ich möchte ihm diesen Teil seines Lebens auch nicht nehmen, denn ich liebe ihn. Und wenn ich diese Worte ausspreche, kann ich endlich aus vollem Herzen lächeln. Das tut mir so gut!

02.05.2011 um 06:34 Uhr

Sehnsucht (3)

von: aenne

Der gestrige Tag ist wunderbar zu Ende gegangen. So wie ich es mir wünschte. Auch wenn ich die SMS erst heute Morgen las, so kam sie doch von ihm. Liebevolle Worte.

01.05.2011 um 21:32 Uhr

Sehnsucht (2)

von: aenne

 

Dein

getrockneter Blumenstrauß

hält Erinnerungen wach

an dich und uns

Sehnsucht.

 

01.05.2011 um 19:18 Uhr

Sehnsucht

von: aenne

Ich bin unruhig. Warum kann ich nicht cool bleiben? Warum bin ich nur so feinfühlig? Warum denke ich einfach soviel? Ich habe Sehnsucht nach dir! Mein Herz klopft mir bis zum Hals und ich wünsche mir nichts mehr, als das du dich bei mir meldest. Denn irgendwas lag heute morgen in der Luft, als du gingst. Du hast aber nichts gesagt, als ich dich daraufhin ansprach. Und dabei begann der Tag so wunderbar. Ich wünsche mir, dass er auch wunderbar endet. Mit einer Freundin war ich am Nachmittag spazieren und Kaffee trinken. Wir saßen in einem kleinen Cafè und genossen die Sonne. Ich habe viel an dich gedacht und ich habe ihr von dir erzählt, von dir, meinem liebsten Peter. Kerstin hat einen kleinen roten Punkt auf meiner Nase entdeckt. Sie meinte, Menschen mit einem roten Punkt auf der Nase wären verliebt oder würden sehr geliebt werden. Ich glaube, mein roter Punkt bedeutet BEIDES. Und sie meinte, wenn ich Kummer hätte und mich ausheulen müßte wegen dir, dann würde sie mir zu hören. Aber sie hat diesmal ein gutes Gefühl, es wird nicht notwendig sein. Das tat so gut! Und auch ich glaube daran, dass diesmal alles gut wird. Da gibt es ein Lied von "Silbermond", welches ich in meinem Urlaub zum ersten Mal hörte. Das heißt "Alles Gute". Und ich glaube an dieses Zeichen, ich will daran glauben. Ich will seiner Liebe vertauen. Und dieses Vertauen macht mich glücklich. Ich möchte mir dieses Gefühl bewahren.

01.05.2011 um 10:19 Uhr

Worte, die ich fühle.

von: aenne

Ich liebe dich.

Ich vermisse dich.

Ich spüre, dass dich plötzlich etwas bewegt, was dich traurig macht.

Ich möchte mich für meine Ehrlichkeit nicht entschuldigen, denn das bin ich - ich selbst.

Ich denke an dich.

Ich würde dich jetzt gern küssen.