Ärgern oder eher nicht?
So, nun hab ich meine ersten Schritte im bloggen gemacht. Und siehe da, ich hab auch schon Kommentare bei einem Eintrag. Ich lese mir die so durch und stelle fest, es ist doch faszinierend, worauf die Kommentatoren so ihr Augenmerk legen bzw. was bei Ihnen haften bleibt, und worüber sie sich dann Gedanken machen. Es ist sogar wissenschaftlich unterlegt, dass man in "regelmäßigen" Abständen Entwicklungsschübe hat, auch im hohen Alter. Es hat auch was mit dem Alter zu tun. Natürlich ist das nicht mehr rein körperlich zu betrachten, sondern auf der persönlichen Ebene. Nun bin ich mit mir im Zwiespalt, ob ich mich darüber ärgern soll oder nicht. Meine Freundin hat mal in einem Seminar gelernt: ich ärgere MICH - ha, wer will denn sowas, also nicht ärgern. Aber eigentlich tue ich es doch, schon allein sichtbar, dass ich es hier niederschreibe. Denn meine Intention war ja eigentlich eine ganz andere. Und nun fingern da welche in meinen Gedanken rum und meinen, zumindest Sender und Empfänger-Prinzip, das kommt bei mir an ..., dass ich das nicht vom Alter abhängig machen kann oder sollte. Fakt ist aber, zumindest für mich, ich suche seit ein paar Monaten nach anderen Gedanken, Einsichten und Einstellungen, weil ich für mich festgestellt habe, dass ich so, wie bisher, nicht weitermachen möchte. Und nachdem ich in einem Seminar von diesen grundsätzlichen Entwicklungsperioden /-phasen gehört habe, war ich ganz überrascht, dass das System hat, warum sich da bei mir was tut. Und bei vielen, die mit mir im gleichen Alter sind, da finden viele Kehrtwendungen statt. Wobei es sich meist um Trennungen handelt. Also muss ja was dran sein. Es muss ja nicht immer sowas krasses sein, und es muss ja auch nicht Punkt 40 sein, da hält sich die Natur nun wirklich nicht streng dran! Die hat's ja auch nicht gelesen ...

