Schatten sind viele

14.10.2016 um 17:04 Uhr

Leuchten der Stille

von: Alcide

Leuchten der Stille
Glück der Einsamen
kehre wieder
und lege stolz
dich an mein
Herz

in Nächten hell
von tränenblauen
Schlafs voll
quellender
Sehnsucht

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenMariaHilf schreibt am 19.10.2016 um 20:17 Uhr:Manchmal wenn das Du fehlt, finden wir unser Ich nicht mehr
  2. zitierenAlcide schreibt am 19.10.2016 um 20:25 Uhr:Ja, so ist es ...
  3. zitierenMariaHilf schreibt am 19.10.2016 um 21:07 Uhr:Nun stellt sich die Frage, was vermissen wir und wie finden wir es wieder
  4. zitierenAlcide schreibt am 19.10.2016 um 21:38 Uhr:Das Leben ist voll mit Verlusten... mir scheint manchmal der einzige Sinn des Lebens ist es Verlust zu spüren, zu ertragen, zu bewältigen oder auch nur zu vergessen... und manchmal hilft nur noch, die Musik des Lebens so laut zu hören, um damit das Flüstern des Grauens nicht gewahr werden zu müssen... Tage des Wollens sind nicht die schlechtesten...
  5. zitierenMariaHilf schreibt am 20.10.2016 um 12:13 Uhr:Ja Verluste gehören zum Leben dazu...sehen wir jetzt sehr schön im Herbst, der Verlust des sommers ist schmerzlich.....gut das er wahrscheinlich nächstes Jahr wiederkommt......bleib ich jetzt aber daran hängen wie groß dieser Verlust für mich ist, werde ich die kommenden drei Jahreszeiten unter Umständen nicht mal bemerken......das wäre doch schade....oder? Wollen ist gut....fast immer
  6. zitierenAlcide schreibt am 20.10.2016 um 20:13 Uhr:Das klingt vernünftig... und doch ist es schwer die Aufmerksamkeit auf anderes zu richten... oft kommt man sich vor wie ein Fisch, zappelnd im Wüstensand... man sehnt sich nach dem Meer, nach dem Wasser...
  7. zitierenMariaHilf schreibt am 20.10.2016 um 23:24 Uhr:Klar ist es schwer und vernünftig ist .....naja......ich glaube, es ist übungssache.....Gewohnheit. Die Frage, was fehlt mir am meisten, ist wichtig.....ich hab dann nach dem ich das für mich beantwortet hatte, in meiner Umgebung nach Menschen geschaut, die das hatten, z. B. Zufriedenheit und dieses Gefühl hab ich dann einfach jeden Tag ein paar mal ganz bewusst gefühlt.....nur kurz, aber irgendwann war ich zufriedener.....und es war nicht schwer. Um Gedankenkreise zu verlassen hat mir geholfen, einen Ort in meiner Vorstellung zu haben, der mich beruhigt, an dem nur ich bin und der für mich sicher ist......egal wo der Ort ist und wie er ausschaut, es ist der Ort an dem du ruhig werden kannst. Das heißt nicht, das alles gut ist bei mir, aber besser.
    Liebe grüße
  8. zitierenAlcide schreibt am 21.10.2016 um 18:52 Uhr:Schön so einen Ort zu haben, auch wenn er "nur" in der Vorstellung besteht... aber dem Dopamin in uns ist es egal... es ist schwer diese Ruhe zu finden... zu viel Hektik, an der man natürlich zu großen Teilen auch selbst schuld hat und in die man sich verbeißt, weil ein Ablassen ja auch die Panik vor Leere aufsteigen lässt... aber ich werde es in Gedanken halten und bei Gelegenheit ausprobieren... dir auch liebe Grüße!

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