Ich zeig dir wie man lebt, alles gibt, alles hat,
alles schafft, alles packt.
Ich geb dir Kraft hast du gesagt,
du brauchst mich dringender als ich das denk
und ich hätt dir neuen Mut geschenkt.
Und was ist jetzt? Du nennst mich Ex.
Wir ham uns noch nicht einmal gefetzt.
Du weißt nicht wie, nicht mal warum …
Und ja – natürlich nehm ich dir das krumm.
Du bist das beste was mir passieren kann hab ich geglaubt.
Im Gegenteil, du hast mein herzausgeraubt.
Jetz sind sie leer: mein Herz, meine Seele und mein Leben.
Aber was solls? Man kann nicht ewig im siebten Himmel schweben.
Warum tust du mir das an? Was hab ich dir nur getan?
Hast du dich etwa mieß gefühlt? Und war ich schuld daran?
Plötzlich und ohne Vorwarnung das Ende
Frag mich, warum nich nur ich noch Gedanken dran verschwende.
Nach der ganzen Zeit beschäftigt mich immer noch der Sinn.
Hast du von meinem Schmerz Nutzen, oder Gewinn?
Geht’s dir jetzt besser ohne mich? Fühlst du dich frei?
Wenn du an die Trennung denkst, bist du glücklich dabei?
Im Gegenteil, dir geht’s nich gut. Dich platg die Ungewissheit,
brauchst selber noch mut und auch noch viel Zeit.
Da sitz ich nun und frag mich warum es so enden muss.
Eine Reaktion – plötzlich wie Kurzschluss.
Ich erinner mich and Zeiten, zu denen du mir sagtest, wie viel ich dir bedeute.
Ich war dein Schatz, deine Rettung, dein doppelter Boden, deine Leuchte?
Ist das alles nun vergessen? War es absicht mich zu verletzen?
Wolltest du mein Herz einfach so mal zerfetzen?
Jetzt hoff ich, dass du s dir anders überlegst,
dass du zu mir zurück kommst ist um was ich bet.
Ich bin zu stolz um auf den Knien zu rutschen und dich anzubetteln.
Doch mein Herz stirbt ohne dich, bin dabei mich zu verzetteln.
Siehst du nicht, wie mieß es mir geht ohne dich? Und du weißt,
nur gemeinsam erleben wir was Glück wirklich heißt.
Mir geht’s fürchterlich ohne dich und dir geht’s nich besser ohne mich.
Du hast keine neue, nicht mal Hass ist in deinem Gesicht?
Du sagst mir, das wär s nicht, und es läg nur an dir.
Aber es gab mal ein wir, was ist nun mit mir?
Ein halbes Jahr gibst du dir Mühe um mich,
du wusstest genau, ich liebe dich nicht.
Aber du hasts geschafft, meine Gefühle zu ändern,
s war wunderschön mit dir durch die Straßen zu schländern.
Weißt du s nicht mehr? Ein Kampf wars für dich.
Oder bild ich s mir nur ein und du verschwendest niemals Gedanken an mich?
Und jetz ists aus. Und ich hasse dieses Wort.
Ich hasse diese Zeit, und ich hasse diesen Ort.
Wie jedem Ort an dem ich ohne dich sein Muss.
Was sich grad breit macht ist jede Menge Frust.
Nicht nur bei mir – nein, auch bei dir.
Denn was verschwand war das Wort WIR.
Ich wünschte den Schritt damals wärst du nie gegangen.
Könnt ich die Zeit zurück drehn, dafür hätt ich Morde begangen
Wer einmal verletzt, hält sich ein zweites Mal nicht zurück.
Hör ich sie sagen .. und s bricht mir das Genick.
Zu viele Warnungen und Geschichten aus dem Leben.
Ich will mich nicht zwei mal in die selbe Falle begeben.
Hab jede mänge Ängste und auch Albträume
So bau ich eng um mein Herz riesige Zäune.
Als Schut vor den Geistern die mich so plagen,
die mich bedrängen und mir nachjagen.
Ich weiß nur, du wärst das Mittel dagegen.
Wärn wir noch zusammen – was für ein Segen.
Ich weiß nicht, obs was bewegt und ob du meine Worte verstehst
Oder ob du s liest und dan ganz aus meinem Leben gehst?
Vergessenes ungeschehen machen ist leider unmöglich.
Aber der weg allein durch die Pein ist fast tödlich.
Könnten wir nicht eine Lösung finden,
Zeit schinden ohne sich gleich fest aneinander zu binden?
Schön wie es war. Ein zweiter Versuch?
Zweifel vergessen und bannen den Fluch?
Nun weiß ich schon selbst nicht mehr was ich will.
Mir wird’s zu viel. Liebe sit kein Spiel
Und die Welt steht still. Und ich ganz ohne Ziel.
Wenn wir schon bei Zielen sind.
Wo sind all die gemeinsamen Ziele nur hin?
Ich weiß noch genau unsre Pläne zu zweit.
Aber jetz findet sich nichts als nur Einsamkeit.
Ich kann nicht mehr bin müde, erschöpft.
Mein Herz fühlt sich tot an, gefoltert, geköpft.
Doch ich glaube keine Folter ist schlimmer,
darum frag ich dich eins: Bleibts so für immer?