Where Rainbows End.... x3

14.03.2009 um 18:13 Uhr

~> Lieder

Manche Lieder treffen so sehr ins Herz, dass man sie niemals wieder vergessen kann.

 

14.03.2009 um 18:12 Uhr

~> Ohne Erinnerung keine Wünsche?!

Seit ich dieses Buch gelesen habe, lässt mich dieser Satz nicht mehr los...

"Verschwindet die Erinnerung, verschwinden auch die Wünsche... Wer keine Erinnerung mehr hat, kann sich nichts mehr wünschen."

Ich weiß nicht, was ich darüber denken soll... 

Wie seht ihr das?

14.03.2009 um 18:09 Uhr

~> Gelesen und für wahr befunden

Wer keine Vergangenheit hat, hat auch keine Zukunft.

 

 

14.03.2009 um 18:09 Uhr

~> Nah und fern

Zwischen nah und fern liegt oft nur ein einziger Schritt.

Und manchmal nur ein einziges Wort.

 

14.03.2009 um 18:08 Uhr

~> Näher als man denkt

Manche Dinge stehen einem näher als man denkt.

 

14.03.2009 um 18:07 Uhr

~> Was bleibt...

Ich kann enttäuscht sein wegen dir. Ich kann traurig sein wegen dir.

Aber niemals, niemals kann ich sauer auf dich sein...

Und egal, was ich bin...

Wenn ich dich sehe, ist eh alles vergessen ... Wenn ich dich sehe, gibt es nur eine Sache, die bleibt: Die Dankbarkeit dich kennen zu dürfen...

Immer.

 

14.03.2009 um 17:51 Uhr

~> Sprachlosmachend

Manche Worte machen mich sprachlos, weil ich nie damit gerechnet hätte, dass jemand auf diese Weise denken würde...

 

14.03.2009 um 17:49 Uhr

~> Meine ganz persönliche Freiheit

Und manchmal wünsche ich mir nichts mehr als endlich wieder auf dem Berg stehen zu dürfen, zu flüstern "Zeig mir, was es heißt zu leben", bevor es in unglaublicher Geschwindigkeit den Berg wieder runter geht...

Es fehlt mir.

Es fehlt mir so sehr.

Schon wieder ist ein Jahr vergangen...

 

13.03.2009 um 19:12 Uhr

~> Glück gehabt?

Freitag, der 13.

In Kombination mit dem Marienkäfer, der nur bei mir saß....

Ich hab grade beschlossen, dass es Glück gebracht hat... Muss es einfach. Muss es einfach.

 

12.03.2009 um 21:27 Uhr

~> Ohne Antwort

Manche Fragen brauchen keine Antwort, einfach weil sie schon in der Frage enthalten ist.

- Natürlich will ich!

12.03.2009 um 21:26 Uhr

~> Vom Begrüßen und Verabschieden

Manchmal verabschiedet man sich nur um sich im nächsten Moment wieder zu begrüßen...

 

12.03.2009 um 21:20 Uhr

~> Vom Irren

Manchmal irrt man sich.

Und manchmal ist das gut so.

 

10.03.2009 um 22:58 Uhr

~> Zwischen Wirklichkeit und Illusion

Weil manche Worte einen Ort brauchen, an dem sie aufgehoben werden können... Und für manche ist dieser Ort hier. 

© angelmagia

  Zwischen Wirklichkeit und Illusion

Manchmal, wenn ich abends am Fenster sitze und in den Nachthimmel schaue, kommen alle Erinnerungen wieder…

Erinnerungen, an ein ganz anderes Leben. An früher, an damals…

Manchmal kommt es mir vor, als wäre es eine Erinnerung aus ganz alter Zeit… Aus einem Leben, was nicht einmal mir gehört.

Auch heute Abend saß ich dort und habe in die Sterne geschaut. Es ist immer noch so unendlich schön, weil es mir die Grenzenlosigkeit zeigt, die es auf dieser Welt nirgends gibt… Doch es war auch anders. So wie es immer anders ist, seit ich gelernt habe loszulassen…  Seit ich gelernt habe, dass man Vieles ändern kann, aber längst nicht alles… und die Vergangenheit schon gar nicht. 

Heute saß ich dort draußen auf der Bank vor meinem Haus, völlig versunken in Gedanken, in einer Welt, die ganz mir allein gehört und plötzlich war sie wieder da: die Erinnerung an diesen einen ganz bestimmten Tag… Diesen Tag, der mein ganzes Leben auf den Kopf stellte und es zugleich zum schönsten und auch schlimmsten der Welt machte.

Ich spüre es jetzt noch, als wäre ich gerade erst aus diesem Traum aufgewacht… 

Es war als würde ich fallen, ohne jemals auf dem Boden anzukommen…. Es war, als hätte man mir die Luft zum Atmen genommen, nur um mir die Augen zu öffnen…. Es war so unendlich grausam, dass ich mich selbst jetzt noch manchmal frage, wie ich das ausgehalten habe…. 

Damals…. 

Als er gestorben ist, ist für mich eine Welt untergegangen…. Er war der einzige Mensch, der die ganze Geschichte kannte… Er hat mich niemals verurteilt für das, was ich bin und für das, was ich erlebt habe…. Er war immer da …. Mein Lichtblick in einem Leben voller Schatten. Er war der Mensch, der mich immer verstanden hat und der mir das Gefühl gegeben hat, dass ich besonders bin…

Und auf einmal war er nicht mehr da. Weg. Einfach weg.

Warum musste er nur an diesem Tag zu mir kommen? Warum musste es so kalt sein und so glatt? ... Und warum musste dieser Autofahrer es so eilig haben….? Unendlich viele Warum und keine einzige Antwort…

Vielleicht wäre er auch heute noch hier, wenn er mich nicht besucht hätte…. Wenn es mir besser gegangen wäre und ich niemandem gebraucht hätte, der mir zuhört und mich in den Arm nimmt…

Vielleicht, vielleicht. Wer weiß das schon….

An diesem Tag bin auch ich gestorben. Innerlich. Wieder und wieder….

Ich saß einfach dort auf dem Fensterbrett und habe meine alten Tagebücher gelesen… Erinnerungen an ihn. An eine wunderbare Freundschaft, an eine Liebe, für die es keine Worte gibt… Wie sehr wünschte ich mir, es wäre alles nur ein Traum…. Ich wollte nichts mehr als aufwachen und wissen, er ist da…

Meine Augen flogen über die Zeilen… Hier hin und dort hin und es war, als würde ich in genau diesem Moment gefangen sein….

Es war so unendlich still um mich herum… Das einzige Geräusch war das Rascheln der Seiten, wenn ich in einer weiteren Erinnerung versank….Umblättern. Festhalten wollend…. Ich weiß nicht, wie lange ich dort saß… Wie viele Stunden ich gelesen hatte… Wie viele Worte an meinen Augen vorbeizogen, wie Vögel auf einer langen Reise…. Ich weiß es wirklich nicht und ich glaube, ich möchte es auch gar nicht wissen….

Zeit war egal… Zeit war unwichtig… Alles war unwichtig ohne ihn.

Ich konnte nicht aufhören zu lesen…

Es war wie ein Zwang, eine Sucht… Etwas, was ich nicht steuern konnte… Ich musste lesen. Alles…. Jeden einzelnen Moment meines Lebens, den ich dort verewigt hatte…  So, als würde er wieder lebendig werden, wenn ich die Geschichte rückwärts erzähle…

Meine. Denn er war sie komplett mit mir in die andere Richtung gegangen.

Er war Teil eines jeden Moments… Auch, wenn es nur aus der Erinnerung war…

Ich saß dort, vor den Scherben meines Lebens und wusste nicht, was ich tun sollte… Wer würde jetzt mein Herz zusammenflicken? Wer würde mich jetzt an die Hand nehmen und sagen: „Schau, das Leben ist gar nicht so schlecht?“ …. Wer?

Niemand…

Ich war ganz alleine… So sehr alleine, wie noch nie in meinem Leben, obwohl ich immer alleine war… Obwohl ich immer auf mich selbst gestellt war. Ich hatte niemals jemanden, der mir geholfen hat… Noch nicht einmal versucht haben sie es…

Ich war egal. Ich war unwichtig. Und ich durfte es jeden Tag spüren…. Eltern. Was ist das? Freunde. Was ist das? Kindheit. Jugend.
All das durfte ich nie erleben…

Ich hatte es nie einfach, aber er hat mir geholfen damit klarzukommen…  Und auf einmal war er weg.

Ich weiß noch, wie ich plötzlich ganz ruhig wurde und im nächsten Moment lautlose Tränen über meine Wangen liefen… Wenn ich die Augen schließe kann ich beinahe immer noch das Salz auf den Lippen spüren und die unendliche Leere im Herzen, von der ich nie gedacht hätte, dass sie jemals wieder gefüllt würde….

Ich merkte gar nicht, wie die Worte plötzlich vor meinen Augen verschwammen… Wie sich alles drehte und ich weinend zusammenbrach….

Denn auf einmal war er wieder da….

Auf einmal kniete er dort neben mir und hielt mich einfach nur fest… Mein Kopf an seiner Schulter, seine Lippen auf meinem Haar…

„Alles wird gut… Du hast nur geträumt… Alles ist gut… Mach dir keine Sorgen…“

In diesem Moment war wirklich alles gut… Er war wieder da… Er war niemals weg… Zum ersten Mal in meinem Leben schien etwas richtig zu laufen… Zumindest fühlte es sich so an.

Und dann saßen wir dort auf dem Boden und unterhielten uns… Planten, redeten, malten uns die Zukunft aus…

Überall um uns herum lagen Zettel mit einzelnen Worten… Liebe. Glück. Freiheit. Unendlichkeit. Märchen. Freundschaft. Hoffnung. Zauberei. Zirkus…. So viele Worte…. Und ich weiß bis heute nicht, warum sie alle dort zwischen uns lagen…

Doch es spielte auch keine Rolle…

Es war egal. Denn er war da und mit ihm Gedanken an eine Zukunft, die so wunderbar sein würde, wie nichts zuvor.

Es würde ein ganz neues Leben beginnen…

Ein Leben, in dem alles anders werden würde. Ein Leben voller Glücklichkeit, voller Vertrauen. …

Ein Leben ohne Albträume und ohne Erinnerungen an eine Welt, in der ich niemals leben wollte….

Wir saßen dort die ganze Nacht und den ganzen nächsten Tag und es war das erste Mal, in meinem Leben, dass ich mir sicher war, dass ich ihn niemals mehr verlieren würde….

*

Die Zeit verging so schnell und mit ihr die Augenblicke und die Gedanken… und die Momente, die sich tief in mein Gedächtnis gebrannt hatten…

Plötzlich war das Jahr zu Ende und ich weiß gar nicht, wo es geblieben ist. Wohin gehen die Sekunden, die man gelebt hat? Und wohin gehen die, die man vergeudet hat?

Wenn ich könnte, würde ich sie festhalten. Immer nur festhalten und sie ihm schenken… Denn er weiß am besten, wie man die Augenblicke füllt.

Ich weiß gar nicht, warum ich mir auf einmal über solche Dinge den Kopf zerbrach. Es war doch egal, wohin die Zeit geht, solange man sie gemeinsam verbringen darf.

… Und das folgende Jahr wurde zum schönsten meines Lebens. Manche Momente tanzten als Bilder in meinem Kopf herum.

Nie vergessend. Da war der Winterspaziergang im tiefsten Schnee und die Engel, die wir in die weiße Wunderwelt setzten. Schneeengel. Oder vielleicht auch Schneeadler.

Ich glaube, das trifft es besser…

Ich war wie neugeboren. So frei. So glücklich. So schwerelos….Ich war ein neuer Mensch in einem völlig neuen Leben.

Es war, als würde das alte gar nicht existieren. Als wäre es ein Ausschnitt aus einem Buch, das sich irgendjemand irgendwann ausgedacht hat…

Es war so weit weg alles.

Und ich war glücklich. Einfach nur glücklich… Mit ihm an meiner Seite. Ich sah ihn nicht. Oft war er gar nicht da. Doch irgendwie war er es trotzdem immer…

Manchmal sah er nicht einmal aus wie er selbst. Aber meine Gefühle konnten sich nicht täuschen.

Er war es.

Er würde es immer sein…

Denn ich kenne niemanden so wie ihn…

Und manchmal in all der Zeit habe ich mich gefragt, ob man nur einen Menschen in seinem Leben haben darf, der so sehr besonders ist… Der einen versteht, der einem vertraut…

Ich habe nie eine Antwort darauf bekommen.

Und vielleicht wollte ich auch gar keine haben… Ich weiß es nicht. Denn vielleicht haben die wenigsten so einen Menschen an ihrer Seite… Vielleicht war es gar nicht das Normale. Das Selbstverständliche.

Manchmal ist es besser, wenn man nicht alles weiß.

Und wieder waren da Bilder und noch mehr Bilder in meinem Kopf…

Wir saßen in meinem Zimmer auf dem Boden und haben unsere Weltreise geplant. „Immer den Sternen nach“, sagte er während sein Blick die Unendlichkeit streifte….“Immer den Sternen nach“ … Ich fand, es war eine schöne Idee…

Es war die Idee,  die er durch Worte in mein Herz geschrieben hatte, in dem Moment, als ich mir wünschte mein Leben mit ihm verbringen zu dürfen….

Nicht nur für immer, sondern auch für ewig…

*

Als ich dann wieder aufblickte, war ich völlig alleine… Mein Tagebuch lag aufgeschlagen neben mir… Tränen hatten die Worte verwischt, sodass sie nicht mehr lesbar waren… Nur eines noch, ganz am Ende der Seite… Sehnsucht…

Und plötzlich musste ich wieder weinen… Es war, als müsste ich ersticken…. Als würde die Traurigkeit niemals mehr vergehen… Wie kann man träumen aufzuwachen und ganz normal weiter leben? Wie kann man nur träumen, dass die Wirklichkeit bloß eine Illusion ist und der Traum die Realität?....

Er würde niemals mehr wieder kommen… Er ist für immer gegangen…. Und in diesem Moment ging meine Welt ein weiteres Mal unter…

Als hätte das Schicksal aus meinem Leben ein Kartenhaus gebaut und die unterste Karte herausgezogen...  Ich war alleine…. Und es würde sich niemals mehr ändern….

Allein…. Allein… Allein… Worte, die mit der Zeit leiser wurden und irgendwann nur noch als Echo in meinen Erinnerungen verhallten….

Allein…

Ich erinnere mich so gut an diesen einen Moment, der mein Leben völlig auf den Kopf stellte… Dieser eine Moment… Dieser eine Traum. Einschlafen und dabei aufwachen. Wirklich aufwachen und endlich lernen loszulassen….

Und jetzt bin ich endlich frei….

Das Fundament meines Lebens hat sich nicht geändert… Doch nun habe ich es akzeptiert… Ich kann damit leben, weil ich damit leben muss… Könnte ich es ändern, würde ich es tun…

Doch manche Dinge sind unmöglich.

Und manche Dinge sollen nicht geändert werden…

Man kann Vieles verstehen. Aber niemals alles… Ab jetzt geht mein Leben den Sternen nach ohne das Wunder der Zeit.

Denn manchmal braucht man keine Zeit, einfach weil man mehr als genug davon hat.

Einfach weil manche Momente ewig sind.

Zumindest im Herzen…

10.03.2009 um 22:37 Uhr

~> Glücklich...

... weil manchmal Träume eben doch in Erfüllung gehen!

 

01.03.2009 um 18:36 Uhr

~> Erinnerungen

Die Erinnerungen kommen immer wieder... Solange, bis ich sie aufgeschrieben habe...

 

01.03.2009 um 18:35 Uhr

~> Vom Lernen

Momentan lerne ich so viel, wie in meiner ganzen Schulzeit nicht. Und irgendwie fühlt sich das unglaublich gut an...

Es fühlt sich richtig an.

 

01.03.2009 um 18:34 Uhr

~> Erfolg

Manchmal zeigt sich Erfolg nicht in dem Ergebnis, was man erziehlt, sondern schon auf dem Weg dorthin.

 

01.03.2009 um 18:32 Uhr

~> Einsicht

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Manchmal auch der letzte davor.