~> Hassen?
Und in letzter Zeit achte ich sehr darauf, wie oft die Menschen sagen "ich hasse es..."...
Man sagt es so oft am Tag, dass es einem wahrscheinlich gar nicht so bewusst ist...
Aber warum sagt man das?...
Man hasst es nicht wirklich. Es ist nur lästig für den Moment..Anstrengend.... Was auch immer...
Und bei manchen einfach nur Gruppenzwang oder fehlendes Aufmerksamkeitsgefühl...
Ich merke, dass es mir schlecht dadurch geht, wenn ich es sage... Weil es nicht wirklich der Wahrheit entspricht... Weil ich nicht weiß, was Hass bedeutet... Und weil ich es auch nicht wissen möchte...
Ich achte ganz bewusst darauf um es ganz bewusst abzustellen...
Und ich merke, es geht besser dadurch. Sehr vieles...






Aber dieses Wort ist total hart und tief, fast böse. Es drückt viel mehr aus, als nur eine Abneigung oder Verstimmtheit, ich werde versuchen, es in nächster Zeit nicht mehr so häufig zu verwenden.
Was macht es mit einem, oft "ein so ein total hartes und tiefes, fast böses" Wort zu gebrauchen, um Night zu zitieren?
Du sagst da etwas sehr wahres.
Unser Fuehlen und Denken, auch unser Handeln folgt den Worten die wir haben und benutzen. Ebenso unser Empfinden.
Ich wollte da schon einmal vor einiger Zeit etwas drueber schreiben, dass ich nur einen sehr eingeschraenkten Wortschatz besitze, im Gegensatz zu vielen anderen.
Fuer mich gibt es Worte wie
Hass, usw. . nicht..ich benutze sie nicht, denke sie deswegen auch nicht.. Und es geht mir besser dabei. Viel besser, denn negative Worte erzeugen negative Gefuehle und Schwingungen.
Wenn ich sehe wie zwei sich streiten, welche Wortwahl da manches Mal herrscht, welcher Hass bei ihnen dadurch aufkommt..und im Grunde welche Hilflosigkeit dahintersteht, verwundert es mich immer wieder.
Mich stoeren diese Worte bei anderen allerdings auch nicht.
Ich denke, wenn jemand so empfindet, dann soll er es auch so schreiben oder sagen.
Nur eben die Taten und Handlungen folgen den Gedanken udn Worten.
Liebe Gruesse
Die Worte von eineReisende sind sehr wahr - man kann durch gesagte Worte seine eigene innere Haltung beeinflussen. Das nutzen, soviel ich weiß, auch viele Psychologen, die den Leuten dazu raten, sich jeden Morgen "ich bin schön, ich bin stark, ich schaffe alles, was ich will" vorzusagen - bis sie es verinnerlicht haben!
LG
Danny (heute Psycho-Spezialist)
Eigentlich nie - Nur frage ich mich, ob es wohl eine ähnliche Qualität hat mit Genuss daran zu denken, meine letzte Arbeitsstelle mit einer Bombe in die Luft zu jagen. lach Ich würde sie im Papierkorb meines Chefs deponieren. (Wie ihr seht habe ich schon einen genauen Plan im Kopf. :-)) )
Was meint ihr, kann man diese Gedanken mit dem Wort "Hass" umschreiben? :-))))
Dabei ist es nur eine Unzufriedenheit für eben diesen Moment, noch lange kein Hass...
Es geht eigentlich ganz gut, wenn man sich bewusst macht in was für komischen Situationen man dieses Wort benutzt... und es dann abstellt :)
Seltsam, dass du über etwas ähnliches nachgedacht hast, an dem Tag - grins -
Dark_Star. Ja, ich weiß.... Ich habe nicht gesagt, man kann es nicht...
Nur dass man es in vielen Situationen sagt, wo man etwas definitiv nicht hasst..
Und ich sage jetzt für mich, dass ich nicht weiß, wie sich Hass anfühlt.. Weil ich noch nicht gehasst habe...
Wie es bei anderen aussieht, weiß ich ja nicht.
EineReise, da hast du irgendwie Recht... Ich hab zwar keine Ahnung von irgendwelchen Theorien oder so... Aber ich habe es schon bei mir selbst gemerkt... Wenn ich denke "Es ist halb so schlimm"... anstatt zu sagen und zu denken "ich hasse es" gehts mir viel viel besser, als es beim Zweiten der Fall war.
Sternenschein, da hast du Recht... Ich sehe es genauso... Sollen die anderen diese Gefühle haben, wenn sie denken es ausleben zu müssen...
Aber bitte nicht erwarten, dass ich genauso denke...
Dann ist alles in Ordnung :)
Es gibt so viele Menschen, die einfach unglücklich sind und "ihr Leben hassen"... dabei wäre es einfacher sein Leben zu lieben, auch wenn es nicht perfekt ist...
aber was ist schon perfekt?
Alex, das stimmt. Man denkt wirklich nicht drüber nach.
Danny ja... Mir fällt auch nichts ein, was ich hasse... Wenn ich drüber nachdenke...
Aber bis vor kurzer Zeit habe ich es ziemlich oft gesagt "Ich hasse früh aufstehen" "Ich hasse Regen"... " Ich hasse Sw" ... ich hasse dieses und jenes...
obwohl es bei keinem der Wahrheit entspricht.
Einfach entstanden in einem Augenblick des nicht wollens...
Mehr nicht. Denn eigentlich ist alles das nicht schlimm...
So habe ich das noch gar nicht gesehn mit dem Psychokram :) "Ich bin schön, ich bin gut" usw....
Aber da hast du Recht. Es ist wirklich so...
Danke :)
mishou, na gut :) aber ob das glücklicher macht? - lach -
Lieber Sternenschein,
es ist mir wichtig, ehrlich in den Formulierungen meiner Gefühle zu sein. Ich liebe das Leben, liebe die Dinge um mich herum und freue mich über Begegnungen mit vielen meiner Mitmenschen. Wenn mich etwas oder jemand freut nehme ich mir die Freiheit, dieses offen aus zu drücken.
Wenn mich etwas ärgert oder mich jemand verletzt jedoch bin ich so frei, mich mit Worten und Taten von der Sache/dem Menschen zu distanzieren. Den Anspruch, jedem und allem freundlich zu begegnen, habe ich nicht mehr. Für mich sind ablehnende Gefühle das Signal eines Selbstschutzes. Übergehe ich dieses Signal und zwinge mich dazu, er/sie/es in Freundlichkeit nah an mich heran zu lassen, schade es mir unter Umständen.
Diese Haltung schafft mir einen großen persönlichen Freiraum. Ich halte mir unerfreuliche Dinge so weit "vom Pelz", daß sie mich nicht mehr berühren können. Gerade in der letzten Zeit habe ich diese Haltung ausgebaut.
Das finde ich auch. In meinen Augen fehlt es oft an Achtung vor dem anderen.
Ich habe mir in den letzten zehn Jahren einiges in meinem Leben - und an meiner Wortwahl - bewußt gemacht und versucht, es abzustellen.
Wenn man sich zu sehr darauf konzentriert was man sagt muß man "nur noch" aufpassen, seinen Verstand dabei nicht zu verlieren. lach
Herzlichen Gruß
eineReisende
Deswegen ists jetzt auch nicht wirklich Stress. - grins -