~> Nicht fair?
Manche Menschen müssen sich alles hart erkämpfen, anderen fällt alles in den Schoß.
Doch irgendwie ist auch das ausgeglichen, denn jeder hat andere Stärken und Schwächen...
Nur manchmal finden wir uns als Benachteiligter dennoch sehr ungerecht behandelt...






Und ich denke, du hast absolut recht....
Ja, leider ist es das...
Isi :) Iwie haben wir andauernd die gleichen Themen über die man so vorher geredet hat +lach+ so gehts mir auch mit deinen Einträgen...
(~Thema Schuldgefühle schon wieder~)
;-)
Aber ich finde das Gefühl >Schuldgefühl< viel schlimmer, als das Gefühl der Benachteiligung. Bei einer Benachteiligung, hat man ein Anrecht auf Mitleid und auf Tränen, es ist okay. Ein Schuldgefühl... ist ganz anders. Es wird verschwiegen und wenn man es erzählt erntet man doofe Blicke. Es ist irgendwie nicht in Ordnung, nicht anerkannt.
Und das finde ich gar nicht toll...
Oder dass gesagt wird "Brauchst du doch nicht zu haben".. und dennoch habe ich es...
Nach meiner Erfahrung empfinden viele "Benachteiligte" Mitleid der Umgebung als lästig.
Ich für meinen Teil habe sie mir
Ich zähle mich nciht zu denen, die sich für benachteiligt halten. Ich finde mein Leben ist wirklich gut. Eigentlich gibt es nichts, oder kaum etwas zu beklagen, bin sehr positiv eingestellt, aber man hat eben einfach immer wieder schwermütige Phasen und ich auch. Nur eben viel seltener, als manch anderer.
Fortsetzung:
Ich für meinen Teil habe es mir so gut es geht abgewöhnt.
Mein Ansatz ist vielmehr, Benachteiligten mein "Mehr an Fähigkeiten" zur Verfügung zu stellen, sie nicht für mich zu behalten. Da halte ich es mit dem Satz aus dem Lukas-Evangelium: "Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen, und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern."
- WOBEI ICH MIR MÜHE GEBE, MEIN EIGENES WOHLBEFINDEN NICHT AUS DEN AUGEN ZU VERLIEREN. Sich selbst zu helfen ist bekanntlich genauso wichtig wie die Hilfe für andere.
Und dann denke ich es ist wichtig, seine Grenzen zu kennen. Ich brauche mittlerweile nicht mehr "die Welt zu retten".
Angelmagia, die meisten kennen die Gefühle Mitleid und Schuldgefühl im Umgang mit Benachteiligten, wenn Du mich fragst. Ob sie sie sich und anderen eingestehen oder beschwichtigen, wie Du es erlebt hast, ist dann die zweite Frage.
Aber ich stimme dir zu... Ich versuche auch zu helfen, wenn ich etwas "besser" kann als jemand anders... oder zumindest eher beherrsche und dann früher kann... (Was auch oft als besser genommen wird.. obwohl es ja eigentlich nicht wirklich der Fall ist.)
Denn es ist ja nie zu spät etwas zu lernen.. :)
Ist man z.B. in Gesellschaft von Menschen, die klüger sind als man selbst, kommt man sich in dem Moment dumm vor, und umgekehrt. So verhält es sich mit allen Eigenschaften.
Ich denke diese Theorie trifft auch darauf zu, ob man sich benachteiligt fühlt oder nicht.
Ich habe mich gerade gefragt, unter welchen Bedingungen ein Mensch wirklich in KEINER Gesellschaft, sprich ganz alleine ist. Mir ist kein Beispiel eingefallen in dem ein Mensch, ohne elementarere Probleme (wie z.B. auf einer einsamen Insel) ganz ohne Gesellschaft ist.
Vermuten würde ich, daß er dann mit seinen Stärken und Schwächen lebt, ohne sich in einen Vergleich zu setzen, logisch. Vielleicht würde jegliche Selbsteinschätzung mit der Zeit verblassen. Wie gesagt, alles Vermutungen. Was denkt Ihr?
Man wäre zufrieden und könnte vll nicht einmal wirklich seine Stärken und Schwächen genau bestimmen, denn man hat keinen Maßstab und niemand, der einem sagt "Das war gut, das war schlecht"