~> So wäre es leichter
Irgendwie wäre es leichter zu gehen, wenn jemand den Platz bekommen würde, der genauso viel Herzblut dort hineinsteckt wie ich. Doch leider scheint es nicht so zu sein.
Es ist nur Zwang und Pflicht, in einem Bereich, der nicht wirklich etwas mit dem eigenen Weg zu tun hat...






LG
Stephan
Wir ziehen nicht gemeinsam an einem Strang. Ich kenne den Menschen noch nicht einmal wirklich.
Es ist so, dass mein Praktikum endet, weil ein neuer Praktikant da ist. Dieser studiert etwas, das überhaupt nicht wirklich etwas mit Tiermedizin zu tun hat. Sie dürfen auch ein Praktikum beim Tierarzt machen.
Er hat sich aber nicht selbst um den Platz gekümmert, seine Mama hat für ihn danach gefragt.
Und das macht mich schon ein wenig traurig, um ehrlich zu sein. Denn ich stecke so viel Herzblut in diese Arbeit, dass es wirklich schade ist, wenn derjenige, der nach mir da ist, dies nicht tut.
Das ist aber eine echte Frechheit.
Den interessiert diese Tätigkeit höchstwahrscheinlich nicht einmal.
Dann noch der Gedanke, dass dies sozusagen "dein Nachfolger" ist, der aber mit Sicherheit alles falsch machen wird. Solche Gedanken habe ich, wenn ich daran denke, dass ich meine freiwillige Tätigkeit, die für mich einfach nur reibungslos funktioniert, weil ich da eben nach meinem System arbeiten darf/kann, sozusagen symbolisch an die rückgratlose Jugend abgebe.
Ich verstehe dich, deinen Ärger, deine Traurigkeit:
Wenn man in seinem Traum endlich mal tätig sein darf, nach harter, langer und anstrengender Arbeit, muss man auf einmal mit ansehen, wie jemand diesen Job bekommt, den dieser überhaupt nicht interessiert und nur deshalb auf die Schnelle erhielt, weil er "Vitamin B" nimmt.
Auch ich arbeite für meinen Wunsch.
Derzeit arbeite ich nur als Telefonist, und es ist langweilig, weil ich immer und immer wieder dasselbe rede, frage, beantworte.
Nebenbei sehe ich mich aber nach meiner Wunschtätigkeit um, ich will nämlich unbedingt in einem Büro, einer Verwaltung, einem Sekretariat arbeiten. Ich liebe es, in diesem Umfeld tätig zu sein, da gehe ich innerlich total auf.
Ich liebe es auch, Chaos zu glätten.
LG
Stephan
Es interessiert ihn wahrscheinlich nicht einmal wirklich, wenn er sich noch nicht einmal selbst darum gekümmert hat.
Er wird natürlich am Anfang noch nichts können und wird sich auch nicht zurechtfinden. Aber so geht es einem am Anfang ja immer.
Ich schmunzle bei dem Gedanken daran, dass er dann auch helfen muss die ganze Praxis zu putzen und zum Bäcker gehen muss und so Dinge, die eben auch dazu gehören.
Doch ich habe es gerne gemacht. Nur ob das bei ihm auch so der Fall sein wird? Na ich weiß nicht -g-
Ich hoffe natürlich, dass ich dieses Jahr endlich meinen Studienplatz bekomme :) Dann ist das "Traum leben" endlich 100%ige Realität geworden.
Ich drücke dir die Daumen, dass du etwas in deinem Wunschbereich findest :)
Liebe Grüße zurück.
Auch ich wünsche dir auf deinem Wunschweg viel Erfolg und drücke dir natürlich ebenfalls die Daumen. :-)
LG
Stephan