Where Rainbows End.... x3

04.06.2007 um 22:20 Uhr

~> Stadt aus Glas

Teilweise wirklich sehr faszinierend das Buch...

 

© Paul Auster / Kapitel 11

Quinn war nun nirgendwo. Er hatte nichts, er wusste nichts, er wusste, dass er nichts wusste. Er war nicht nur zum Anfang zurückgeschickt worden, er stand noch vor dem Anfang und so weit vor dem Anfang, dass er schlimer war als irgendein Ende, das er sich vorzustellen vermochte.

Auf seiner Uhr war es beinahe sechs. Quinn ging auf dem selben Weg nach Hause, auf dem er gekommen war, und verlängerte seine Schritte mit jedem neuen Häuserblock. ALs er in seiner Straße ankam, rannte er bereits.

Heute ist der zweite Juni, sagte er sich. Versuche, dir das zu merken. Dies ist New York, und morgen ist der dritte Juni. Wenn alles gutgeht, ist der darauffolgende Tag der vierte. Aber nichts ist gewiss.

 

Und irgendwie ist es wahr... Nichts ist gewiss.. Und man weiß gar nicht, was passieren wird... Eigentlich nicht... Es lässt sich erahnen, aber nicht wissen... Niemals...

Denn es kann immer anders kommen als man denkt... 

 

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 04.06.2007 um 23:46 Uhr:Selbst bei der allerbesten Planung und Vorbereitung, weiss man es doch nicht mit Gewissheit. Stimmt, es kann immer noch alles ganz anders kommen. Und dieses gilt im Grunde schon fuer die naechste Sekunde, den naechsten Handschlag, den man machen will, denn in der naechsten Sekunde faengt die Zukunft an. *lach* irgendwie ist Zeit etwas sehr fluechtiges, oder? Sie entflieht uns, wohl um so mehr, wie wir ihr hinterherrennen. Scheues Reh Zeit.
    Liebe Gruesse

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