Where Rainbows End.... x3

29.05.2010 um 19:15 Uhr

~> Von Erinnerungen

In Erinnerungen stöbern kann manchmal schon sehr ein Lächeln auf's Gesicht zaubern.

 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenShakespeare_Romeo schreibt am 29.05.2010 um 19:30 Uhr:Die Erinnerungen verschönen das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich
  2. zitierenangelmagia schreibt am 30.05.2010 um 16:55 Uhr:Ich möchte meine Erinnerungen gar nicht vergessen.
  3. zitierenShakespeare_Romeo schreibt am 30.05.2010 um 18:19 Uhr:Damit sind schlechte Erinnerungen gemeint... und jeder vergisst ab und welche davon.
  4. zitierenangelmagia schreibt am 30.05.2010 um 18:23 Uhr:Natürlich vergisst man welche. Man kann sich gar nicht alles merken...
    Aber auch schlechte Erinnerungen gehören zu uns.
    Sie haben aus uns genauso den Menschen gemacht, der wir heute sind, wie es glückliche getan haben.

    Sie sind ein wenig noch die Erinnerung, wie es nicht sein sollte und man es sich anders wünscht.
    Und daher ein gutes 'Mahnmal'. Ich möchte sie nicht vergessen.
  5. zitierenShakespeare_Romeo schreibt am 30.05.2010 um 18:29 Uhr:Erinnerungen sind immer ein bisschen traurig, zumindest die schönen, denn sie sagen, dass etwas nun Vergangenheit ist, unwiederbringlich vergangen ist. Eine jede Erinnerung weist mit dem kalten Zeigefinger auf die Vergänglichkeit des Jetzt. Negatives sollte man jedoch schnellstens vergessen, abhaken, nicht immer wiederkauen, denn sie vermiesen meiner Meinung das Leben. Die Zeiten kommen und gehen vorbei, keine Sekunde kannst du halten. Was ich heute mache werde ich morgen bereits erinnern. Die Erinnerung ist ein gefrorenes Bild eines Moments, wir sehen uns selbst wie Figuren in einer Schneekugel. Wir sind dazu verdammt, unsere eigenen Erlebnisse, vergangene Geschehnisse wie durch eine Glaskugel zu betrachten – einmal gegangen gehören wir nicht mehr dazu. Und alle zwei Sekunden verlassen wir eine weitere Schneekugel, denn so lange dauert laut einiger Forscher der Moment, den wir als Jetzt bezeichnen. So sammeln wir über die Jahre viele Kugeln und müssen irgendwann einsehen, dass das ganze Leben vergänglich ist, so wie jeder einzelne Moment. Das ist das traurige an Erinnerungen: Sie führen einem hart und unnachgiebig die Vergänglichkeit des eigenen Lebens vor Augen.
    Und wenn du die letzte Schneekugel ins Regal gestellt hast bleibt dir nur zu hoffen, dass es jemanden gibt der sich die Zeit nimmt deine Sammlung wertzuschätzen, der hin und wieder eine Schneekugel aufnimmt, sie schüttelt und ihr damit wieder ein bisschen Leben einhaucht - und sie mit Liebe betrachtet.
  6. zitierenangelmagia schreibt am 30.05.2010 um 18:32 Uhr:Ja, das Leben ist vergänglich.
    Und genau darum versuche ich jeden Moment so auszukosten, wie es geht.
    Ich möchte die Dinge nicht vergessen, denn nur weil ich mich erinner, heißt das nicht, dass ich sie nicht losgelassen hätte.

    Glückliche Erinnerungen machen mich nicht traurig, sie machen mich glücklich, aber wecken auch unendliche Sehnsucht in mir.
    Doch das ist nicht schlimm. Sehnsucht ist eh immer da, dann halt nur ein wenig mehr.

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