warum eigentlich nicht?
Als ich am Dienstag schon zum zweiten Mal in dieser Woche auf dem gleichen Stuhl in meiner Lieblingskneipe Platz nahm hatte ich das Gefühl irgendetwas entweder ziemlich richtig, oder ziemlich falsch zu machen.
Aber jetzt erstmal von vorne: Am Montag trafen sich mein Liebster, mein Gürkchen und ich nach Feierabend in eben jenem kuscheligen kleinen Pub mitten im Studentenviertel. Es war ein wunderschöner Abend, auch wenn ich zwischendurch kurz in die Unibliothek musste um zwie Bücher abzuholen, die ich aus dem Magazin bestellt hatte.
Am Dienstag traf ich mich dann mit einer alten Schulfreundin, mit der ich in den letzten Jahren leider kaum noch etwas zu tun hatte, um mal wieder ein bisschen über alte Zeiten zu plaudern. Als es draußen dann doch etwas kühl wurde, beschlossen wir uns ein warmes Plätzchen zu suchen und landeten nach einigem Überlegen wieder im Pub.
Nach einem sehr netten Abend nahm sie mich sogar noch mit zu den Eltern meines Liebsten, da sie selbst momentan nur ein Dorf weiter wohnt.
Gestern hatte meine Mitbewohnerin dann ein paar Arbeitskollegen eingeladen, wir haben im Garten ein Lagerfeuer gemacht, ein bisschen was getrunken und uns unterhalten.
Wenn man also ein kleines Resumeé zieht, habe ich die letzten drei Tage "gefeiert", und war dabei aber faszinierenderweise jeden Abend spätestens (!) um 23.00 Uhr im Bett. Und am nächsten Morgen auch wieder entsprechend arbeitsfähig!
Ich bin begeistert!
Mir scheint, ich bin relativ erfolgreich dabei meinen Plan, meinen Alkoholkonsum und meine Feierei besser auf das Jahr zu verteilen, in die Tat umzusetzen.
Ich genieße es wirklich, dass so etwas hier, in einer Stadt in der alle Entfernungen relativ problemlos mit dem Rad überwunden werden können und keiner so richtig weit weg wohnt, so einfach ist! In Düsseldorf ist es bisher unter anderem einfach an den weiten Etfernungen und den damit verbundenen logistischen Schwierigkeiten gescheitert...
macht's gut!















