Und ganz aktuell vor allem um den Schlaf!
Dieser Zirkus zieht sich jetzt seit über einem Jahr hin. Kleines Beispiel gefällig? Den ersten Antrag habe ich am 15.03.2011 gestellt. Wie man das halt so macht, in den Tagen davor alle Unterlagen zusammengesammelt und dann abgegeben. Drei Wochen später bekomme ich bescheid, dass der eingereichte Kontoauszug ja nicht aktuell wäre, sondern vom 12.03. und sie hätten jetzt doch gerne einen vom 15.03. - WTF???
Dann haben sie meine Immatrikulationsbescheinigung verschlampt, wollten gerne leere Rückseiten von Dokumenten eingereicht haben, und so ging das ein ganzes halbes Jahr lang, nur um dann festzustellen, dass ich eh nicht BAFöG-berechtigt bin, weil meine Großeltern die großartige Idee hatten mir einen Bausparvertrag zu schenken. Ich will wirklich nicht undankbar sein, aber das Gegenteil von gut ist in diesem Falle mal wieder gut gemeint!
Also wurde der Bausparvertrag gekündigt und ich habe einen neuen Antrag gestellt.
Durch das Verbot mit meinem Vater Kontakt aufzunehmen wird es übrigens nicht unbedingt einfacher. Erst recht nicht, wenn die zuständige Sachbearbeiterin die Angewohnheit hat, einem unverständliche Aufforderungen zu stellen. Wieder ein Beispiel. Ich bekomme einen Brief in dem steht, dass noch Unterlagen fehlen. Da steht dann Formblatt 3 (Vater) ich schicke also meinem Vater eine mail, dass ich ja verstehen kann, dass er noch nicht dazu gekommen ist, ich aber sehr dankbar wäre, wenn er es jetzt mal endlich losschickt. Worauf ich natürlich keine Antwort kriege. Ich kann ja schon dankbar sein, dass er meine mails überhaupt liest. Zwei Wochen später kriege ich einen Brief in dem steht, dass noch Unterlagen fehlen. Da steht dann Formblatt 3 (Vater)!!! Was genau wollen mir die drei Ausrufezeichen sagen? Ich habe meine Sachbearbeiterin dann höflichst darüber informiert, dass ich doch bitte ein paar mehr Details brauche, wenn ich die nötigen Unterlagen besorgen soll, da ich nicht überprüfen kann, was mein Vater ans Amt schickt.
Soviel zur Vorgeschichte.
Vor zwei Wochen stellten sie dann fest, dass ihnen noch das Formblatt 5, also die Leistungsbescheinigung fehlt, weil ihnen meine Notenübersicht dann doch nicht reicht. Da ich ja leider grade 350km von Uni und Amt entfernt bin, habe ich die unglaublich nette und geduldige Sekretärin unseres Studienganges überredet, dass ich ihr das Formblatt schicken kann, sie es einem zeichnungsberechtigten Prof vorlegt und dann per Hauspost ans BAFöG-Amt schickt. Soweit so gut, alles wunderbar, Frist eingehalten. Heute ruft mich mein Liebster an, dass Post gekommen ist und darin steht, dass Unterlagen fehlen. Da steht dann Formblatt 5!!! Hurrah, wie mir die Ausrufezeichen gefehlt haben ...NICHT!!!
Also habe ich bei der Sachbearbeiterin meines Vertrauens angerufen und sie gefragt, was zur Hölle sie eigentlich von mir will. Nein, das habe ich natürlich nicht so formuliert, ich bin ja schließlich gut erzogen. 
Es stellte sich heraus, dass mein Prof mir die nötigen Leistungen für das 4.Semester bescheinigt hat. Was ja auch irgendwie Sinn macht, da das 5.Semester zu dem Zeitpunkt noch garnicht zu Ende war. Das BAFöG-Amt hätte aber gerne eine Bescheinigung für das 5.Semester, warum konnte man mir auch nicht erklären, dass sei halt das BAFöG-Gesetz.
Also ist wieder eine Mail an den Engel der in Bürokratie ertrinkenden, nämlich unsere Sekretärin, raus. Ich hoffe sie lässt sich erweichen mir noch ein weiteres Mal zu helfen.
Und ich wette mit euch, am Ende finden sie wieder irgendeinen Grund um mir kein BAFöG bewilligen zu müsen.
macht's gut!
P.S.: tut mir leid, dass ich einen solchen Roman geschrieben habe, aber der Frust musste einfach mal raus!