ayaruk
ayaruk ging über die wiese hinter dem haus und den hang hinauf. sie hatte kein besonderes ziel, sie wollte einfach draußen sein, nach den vögeln sehen, schauen, ob sie andere tiere zu gesicht bekam.der schnee klebte schwer an ihren schuhen und der boden begann schlüpfrig zu werden. als sie gerade ein paar schritte gegangen war, hörte sie einen eichelhäher schimpfen. sie blickte zurück zur hütte. mikun? rief sie. mikun! da bewegte sich etwas am rande der ersten baumreihe, und ein schwarzer kater schob sich durch sträucher und blickte sie an. mikun, komm! der kleine kater folgte ihr langsam den hang hinauf. ayaruk kannte das, mikun auch. er liebte kleine spaziergänge mit ihr und sein revier war groß. hin und wieder verschwand er in den niedrigen büschen, um die freiwerdenden gerüche aufzunehmen, dann wieder stolzierte er vorsichtig hinter ihr her. er mochte keine nassen pfoten. als sie beim kleinen see angekommen waren, setzte ayaruk sich trotz der feuchten kälte auf ihren lieblingsstein. es war eher schon fast ein fels, moosbewachsen, der ihr eine gute übersicht über das wasser ermöglichte. dann versank sie tief in gedanken.
