Stimmung: minus drei
Musik: stille
habe heute freiheit für den arm erkämpft, und nun will er die freiheit gar nicht und schmerzt und fühlt sich unsicher. warum kann das nicht heilegehen. ich fühle mich schuldig. ich kann es nicht ändern. ich will, dass du zurückkommst... alles zerbricht, zerfällt. ich kenne schon das gefühl, das geräusch. die trümmer, die splitter. wer dableibt, muss dumm sein. ich bin nicht dumm. ich versuche doch, mein bestes zu geben. war das nun wieder falsch. ich weiß nicht, ob die vorwürfe wahr sind. wenn ja, dann wäre das sehr schlimm. es kann sein, dass das andere gründe hat. aber wie kann ich das herausfinden. ich habe keine chance. wie soll ich das verstehen. ich tu etwas und denke dabei, dass das dumm ist, und ich tu es trotzdem. ich weiß, was ich tun müsste, und ich tu es trotzdem nicht. ich bin durcheinander und ich habe keine kraft mehr, zu ordnen, zu kämpfen für das gute in mir, dazubleiben.ich hasse mich. das kann ja nichts werden. ich funktioniere nicht. ich bin sowas von störend und gestört. ich will nur noch schlafen. schlafen. ich mach nicht mehr mit. und wahnsinniger traum: bleib weg. du bist nicht wahr. verzieh dich aus meinem tagesbewusstsein und komm nie wieder. ach. meine hand tut so weh...