arinnas mikrokosmos

04.08.2008 um 11:51 Uhr

kein plan

von: arinna

Stimmung: fallend
Musik: regen

weiß nicht weiter. ich- sitze fest. ich kann so nicht- was soll ich nur tun. warum. warum ist das nur so schwer. leben. der kokon ist keine alternative, man stirbt, wenn man nicht weiß, wo man ist- bin ja nicht im mutterleib, mit allem versorgt, im fruchtwasser schwimmend. ich kann das nicht. bin zu früh geboren, verstehe das system nicht- nicht einmal mein eigenes. die zeichen, wenn es denn welche sind, ...nicht zu deuten. ich versinke. ich sehe wie durch schleier diese welt, sehe pflanzen, tiere, erde, manchmal menschen. ich kann nicht teilhaben. wo soll ich hin, wo kann ich sein, wer hilft mir- verstehen.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensternenschein schreibt am 07.08.2008 um 22:47 Uhr:Liebe Arinna,
    ein Kokon für immer ist auch nicht die Lösung. doch wie leben ohne ihn, in einer Welt die man nicht versteht, wo man sich doch kaum selbst versteht oder sehen kann. In der man nur gegen sich selbst ankämpft um den Kämpfen des Unverständnis zu entkommen.
    Versuche den Kokon abzustreifen oder durchlässiger zu machen.
    Versuche im Leben zu schwimmen, wie ein Embrio im Fruchtwasser schwimmt.
    Letztendlich trägt das Leben uns auf der Oberfläche, lässt uns nicht versinken, nur ein wenig Vertrauen gehört dazu. Vertrauen welches manchmal so schwer fällt.
    Ich wünsche Dir, dass du die dir eigenen Wege findest.
    Liebe Grüsse
    sternenschein

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