Stimmung: null
Musik: stille
wir waren auf dem eis. da ist ein
zugefrorener see im wald. dort waren alle meine mir anvertrauten kinder auf dem eis.
schlitterten, kletterten auf den baum, der in der mitte herausragt,
rutschten aus, fielen mit ihren kleinen körpern hart auf die eisdecke.
als ein riss durch den ganzen see ging mit gewaltigem knacken als ein
mädchen mit dem kopf aufprallte und ich die tränen getrocknet und die
wunden versorgt hatte, da hab ich gesagt: wir gehen nachhause. keiner
hörte auf mich, alle waren überall verstreut, ich rief noch einmal: wir
gehen nachhause! alle quengelten, wollten nicht. ein junge fragte
herausfordernd: warum denn jetzt schon? und ich sagte leise aber
bestimmt: ich hab solche angst um euch.
da packten sie ohne widerspruch ihre sachen und kamen mit mir mit. sie haben es verdient, dass man ehrlich mit ihnen ist.
Wunderbar geschrieben.
liebe Grüsse