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<title>arinnas mikrokosmos</title>
<link>http://www.blogigo.de/arinna</link>
<description>was soll ich sagen... ein blog wie jeder andere, oder auch nicht. ein mikrokosmos voller unnützer details</description>
<language>de</language>
<dc:creator>arinna</dc:creator>
<dc:publisher>arinna</dc:publisher>
<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 10:17:00 +0100</pubDate>
<sy:updatePeriod>daily</sy:updatePeriod>
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<title>in wirren linien</title>
<description>  das licht, gleißender
strahl. sich wege bahnend durch meine augen, die geschlossen (oder
waren sie weit offen) die nachbilder ordnen, die in wirren linien
meine netzhaut durchwandern und wände und boden bezeichnen, sich
zwischen mich und die menschen, menschen auf stühlen, drängen. ich
sehe euch nicht, höre auch nicht, es rauscht wieder so, fällt zu,
meine rechte seite fällt zu, dumpf springt die stille, die
schmerzt, in mein ohr. meine worte, mein weg, meine bahn verdrehen
sich in sich und ich kann-  kann nicht mehr gehen, finde nicht
zurück. verliere mich- finde die strukturen nicht. mein mund- voll
wasser, voll... sand, die finger gekrümmt. suchend. mit halben
augen schaue ich hinaus, schmerz hinter der stirn, angst in den
beinen, in den händen. schlucken, schlucken. ringen um- fassung.
haltung. halten, bleiben. masken bilden- du weißt nicht, wo ich
bin. wo ich sein sollte, wollte. wolltest mir sagen, etwas mir
sagen, schiebst mich hin und her, suchst mich, zerrst an mir und...</description>
<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 10:17:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/in-wirren-linien/199/</link>
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<title>bring mich nicht weg</title>
<description> nein- nimm mich nicht mit. ich kann das nicht. entferne mich nicht aus dem rahmen. ich verliere mich- verschwinde in der umgebung, erst. dann in mir. in meinen eigenen mir unbekannten tiefen. mein kern, ein ort, finde ihn nicht mehr- zu viele empfindungen. das licht anders- 
die augen finden keinen halt. gerüche, schwindel. übelkeit von irgendwoher- unbarmherzig und in wellen in mein bewusstsein dringend. mein körper schrumpft zusammen- sehnsucht nach enge, nach bleiben, und gleichzeitig verzweifeltes gefangensein. doppelwelt- keine welt für mich. kein halt, keine flucht. ein kind, welches sich heillos verliert. ohne die hand der mutter, der routine. rückzug. schemen, geräusche, gefühle dringen von weit her zu mir durch- oder auch nicht. finden keine fläche in mir zur reflexion. versinken. funktionieren. verschwinden. ich höre dich, höre dich- 
nicht. rauschen im kopf. starre. kann nicht hinaus, bitte, bring mich nicht weg. lass mir die pfade, die ich noch gehen kann. binde mich nicht durch...</description>
<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 12:53:17 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/bring-mich-nicht-weg/198/</link>
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<title>ich lasse zurück</title>
<description> 
 auf der suche. ich suche und suche. und suche. ich lasse zurück. trenne mich. der abschied, das scheiden. ich suche nach dir. und finde nicht. wo. wo bist denn du. folge den spuren, aber- da bist nicht du. wo ist denn der weg. die richtung. das heim. wo bin denn ich. suche. suche mich und finde nicht. finde nicht mal eine spur von mir. kann niemandem folgen. suche nach dem wasser. der luft- dem wind. den blumen, den tieren. der wärme. suche nach meinem kind. was nicht da ist. suche und finde nicht. wo. wo ist denn das gras. das grün, das licht. ich finde nicht und lasse zurück. mehr. alles. was kann man denn noch zurücklassen. wenn man schon nichts mehr hat. lasse ein zwischen zurück. eine freundschaft. eine liebe- ein vertrauen. ein hoffen. einen schmerz. was bleibt noch. ich möchte doch nicht mein- mein leben zurücklassen. bin ich denn auf dem irrweg.  
 </description>
<pubDate>Mon, 09 May 2011 20:24:56 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/ich-lasse-zurueck/197/</link>
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<title>find ich nicht wieder</title>
<description> 
 ich hab was kommentiert und nun finde ich den blog nicht wieder... 
 
 
 wie mach ich das? 
 
 
 gibt es eine suche oder kann ich irgendwo meine abgegebenen kommentare nachsehen?  
 </description>
<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 17:21:22 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/find-ich-nicht-wieder/196/</link>
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<title>osternacht</title>
<description>  die osternacht. 
die nacht von karsamstag auf ostersonntag.  
die nacht der nächte.  
der gruß &amp;quot;frohe ostern&amp;quot;, wurde mir sogar schon am karfreitag
gesagt. 
auch heute, samstag, des öfteren.  
der durchgang vom tod ins leben steht unmittelbar bevor. 
von den anhöhen leuchten die osterfeuer. 
die holzklappern der kinder haben die kirchenglocken ersetzt.  
ihre rufe schallen zu festgelegten zeiten durch die straßen.  
würd ich doch nur verstehen, was sie rufen. 
in ein paar minuten ist mitternacht und die osterglocken werden
läuten.  
ende der fastenzeit. 
mein ich lag klagend am boden. 
vor sonnenaufgang kann man das osterwasser aus einer quelle holen.
 
schweigend. 
osterwasser enthält heil- und segenskraft. 
krabat hat an einem ort gewacht, an dem ein mensch gewaltsam zu
tode kam, und dabei seinen körper verlassen. 
sieg des frühjahrs über den winter. 
bunte eier,  
die schalen um das haus gestreut, um ungeziefer fernzuhalten. 
das grab ist leer, das herz ist...</description>
<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 00:40:43 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/osternacht/195/</link>
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<title>du warst nicht da.</title>
<description> du bist nicht gekommen, warst noch nie gekommen. ich wusste das, plante das ein. es verletzte mich nicht, war einfach so. diesmal hab ich mir erlaubt zu hoffen, es war so wahrscheinlich, ich hatte geglaubt, diesmal würdest du da sein. hätte ich diese tür nie geöffnet. du bist nicht gekommen, und nun sitze ich da in einem haufen von scherben und kann dem gefühl, diesem verdammten vernichtenden verlassenheitsgefühl nicht entkommen und finde nicht zurück in den egalstatus. das hätte nicht passieren dürfen. ich bin so dumm. ich will nicht so abhängig sein und schon gar nicht von dir. denn wenn das, was ich tue, dich nur ein fünkchen interessieren würde, wärest du gekommen. wenn dir das egal ist, bin ich dir auch egal, oder. oder lieg ich falsch. mein kopf will mich das glauben machen, aber mein herz schlägt alarm.    </description>
<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 23:00:57 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/du-warst-nicht-da./194/</link>
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<title>unsicheres gelände.</title>
<description> als wäre ich neu hier. gerade geboren, hirnstrukturen noch nicht gebildet, keine ausgetretenen pfade im kopf. unsicheres gelände. angst, wasser, morast. ich versinke bei jedem schritt, bleibe stehen. verharre. die öffnung der knospen trifft mich doppelt, diesmal. anders als sonst. hatte keinen frühling erwartet, diesmal nicht. kann ja nicht sein, dass- nein, konnte nicht sein, kann immer noch nicht sein. wo kommt das her, das leben, die kraft, wer ruft die vögel zurück. lässt die säfte aufsteigen. in mir soll nichts aufsteigen, das- das lässt sich nicht kontrollieren, sickert aus allen poren, öffnet mich, wie die knospen. wer führt mich jetzt, nach meiner zweiten geburt. nacktes wesen ohne hülle, ohne weg, ohne ahnung. ich stehe zur verfügung. bring mich fort, führt mich an einen ort, an dem man sein kann, die sinne ausbilden kann, ohne kurzschluss zu erleiden. ich kann nicht meinen alltag leben, wenn ich so neu bin, wie geht das denn nochmal. </description>
<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 15:29:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/unsicheres-gelaende./193/</link>
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<title>ein mund voll erde</title>
<description> 
 ein mund voll erde hält mich- am leben. körnig der sand, staub auf den lippen. flimmernd das grün in den wäldern, schwindel in der höhe auf dem ast des geborstenen baumes. und ich denke, ich falle- ich falle, beständig falle ich in bodenlose tiefen hinab, die es nicht gibt- die mich verschlingen und meine beine umfangen, an mir saugen wie strudel in dunklem wasser. und ja, ist das nicht morast, der unter meinen schuhen blasen wirft- der mir die fläche glatt und eben vorgaukelt. aber sind das nicht samen, die aufbrechen wollen, aber- aber- nicht können- weil sie nicht gewässert wurden über nacht vor dem pflanzen, nicht gepflegt. zu hart die hülle, zu fest, wärme dringt nicht durch. auf bleichen stengeln das geschlossene korn. will wachsen, ja. zum licht. und darinnen, darinnen kräuseln sich die keimblätter, quellen auf. und es- schmerzt sich entzwei. 
 
 
&amp;nbsp;
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 23:37:54 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/ein-mund-voll-erde/192/</link>
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<title>gehäkeltes</title>
<description> </description>
<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 20:08:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/gehaekeltes/191/</link>
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<title>ausgebloggt?</title>
<description>   du hast dich erfolgreich ausgebloggt.   </description>
<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 01:34:48 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/ausgebloggt/190/</link>
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<title>will das auch so. eigentlich.</title>
<description> 
   wenn ich krank bin, sitzt niemand an meinem bett. naja, meistens bin ich auch nicht im bett. lass mir ja nie was anmerken. ich bin allein hier, auf mich gestellt. will das auch so. stolz darauf. lasst mich alle in ruhe. sprechen strengt mich eh so an. wenn ich aber so darüber nachdenke, weil- weil...    
 
 
   weil ich insulin für meine katze brauchte... zu krank war, um es selbst holen zu können, ich wusste ja, dass es noch bis montag reichen würde, wusste aber nicht, dass ich so krank werden würde, da- da merkte ich, dass    
 
 
   ich eben allein bin.      
   
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 07:21:10 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/will-das-auch-so.-eigentlich./189/</link>
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<title>fieber</title>
<description>   schwimmen zwischen bewusstsein und nichtsein- zwischen glühender hitze und kaltem schweiß, triefnass. in auflösung, weit weg driftend, schwebend. dann wieder jäh zurückgerissen in den schmerz der glieder, gemartert, zurückgepresst in den körper. blitze im kopf, hitze hinter den augen. das schütteln der knochen. schauer von eiseskälte. in wellen. durchtränkter stoff, verfilztes schaffell. zwei katzen in der nähe, wärme spendend, einzige verbindung ins hier und jetzt.    </description>
<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 22:25:56 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/fieber/188/</link>
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<title>vielleicht kannst du so etwas wie ein leuchtturm sein.</title>
<description>   eintauchen. als hätte man den lang vermissten, den wollenen pullover wiedergefunden. die erinnerung an wärme, an gefühl, an fühlen können. töne, klänge. sickern wie durch die haut, treiben hinein. ich tauche ein. in klänge, klangwellen. klangwellen durchfluten mich, durchtränken mich. in mich sickert so etwas wie- erinnern. melodien tragen mich hinein in ein gestern, was es nicht mehr gibt, nicht mehr gab, geben kann. ich durchwate die spuren wie wasserrinnen, fühle den strudel des erinnerns unter der wasseroberfläche. die klänge wie nebelhörner, mich rufend, mich suchend. nicht findend. was bist du denn. vielleicht kannst du so etwas wie- wie ein- ein leucht-turm sein.    </description>
<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 00:36:25 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/vielleicht-kannst-etwas-wie-ein-leuchtturm-sein/187/</link>
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<title>geh zu hause, arinna. schläf bitte.</title>
<description> ich habe gerade ein kind ins bett gebracht. ein kleines. es wollte nicht schlafen. ich sagte ihm, dass ich demnächst auch schlafen gehen würde, und dass auch die bäume und tiere schon schlafen würden. das kind sah das ein, noch eher als ich. als ich noch so allerlei tat, singen und beten und küsschen hier und da- da sagte es tadelnd und doch sanft, aber mit sehr ernstem blick: geh zu hause, arinna. schläf bitte.   </description>
<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 00:25:40 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/geh-zu-hause-arinna.-schlaef-bitte./186/</link>
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<title>ausgeschlossen</title>
<description> ausgeschlossen. im wahrsten sinne des wortes. ich habe mich ausgeschlossen. stand draußen im regen ohne schuhe, ohne alles, ohne geld ohne handy. ohne schlüssel eben. dachte eine zeit nach, versuchte, nicht in panik zu geraten. es war leicht. suchte das haus von außen ab. alle fenster zu. allerdings die vordere balkontür offen. aber keine leiter. mülltonne und fahrräder zu klein. wie sollte man da hochkommen. wovor hatte ich mehr angst, die nachbarn um eine leiter zu bitten? oder vielleicht barfuß im regen irgendwo hinzulaufen. aber wozu. was dann. drei schlüssel besitze ich, die alle in der wohnung liegen. man sollte einen außerhalb deponieren... die vordere haustür war offen. also doch bei der nachbarin klingeln. mir fiel ein, dass ich mal von deren katze besuch hatte- im schlafzimmer. sie war über das schmale fensterbrett von balkon zu balkon gelaufen. ich sagte der nachbarin, die auch keine leiter hatte, ich wolle hinüberspringen. sie sah aus, als würde sie- naja, kein vergleich zu ihrem...</description>
<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 23:07:43 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/ausgeschlossen/185/</link>
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<title>zwei jahre</title>
<description> 
am siebzehnten juli wurde dieser blog zwei jahre alt. obwohl ich kurz vorher dran gedacht hatte, hab ich es dann doch verdrängt. und vergessen. ich habe selten geschrieben, aber ich bin doch froh, dass es ihn noch gibt. dass es euch gibt. auch wenn hier wenige bis gar keine lesen. hier zu schreiben ist manchmal letztes und einziges ventil. vielleicht guck ich demnächst mal, wie es ayaruk geht. wahrscheinlich liegt sie immer noch irgendwo bewusstlos am boden...
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:29:32 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/zwei-jahre/184/</link>
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</item><item>
<title>gleichzeitig</title>
<description>gleichzeitig. gleich-zeit-ig bis obenhin angefüllt mit einem strom von zärtlichkeit und wärme, der in mir kreist. mich bald zerreisst. in meinem blut seine bahnen zieht, wenn ein bißchen sonne es erwärmt. aufsteigt. in meiner kehle brennt, anklopft und hinauswill. aber wohin. wohin den bach sich ergießen lassen. halte alles fest. verschlossen. in mir. in meinem kerker. bin der kerker. der zum zerbersten angefüllt ist mit- es drängt von innen gegen meine muskeln. weiß nicht. was es ist. was sich noch dazu mischen wird. wie weit es gehen würde.</description>
<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:37:42 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/gleichzeitig/183/</link>
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<title>abtauchen</title>
<description> 
 abtauchen - fallen, unaufhaltsam. in eine geschichte, die nicht die meine ist. in die worte schlüpfen, töne sammeln, ihnen folgen. rennen, rennen, rennen. bis zur erschöpfung. einem etwas folgen, was nicht wahr ist- nicht da ist. fliehen, vor etwas, was da ist. ewig wechselnd. gefühle an der oberfläche wie wellengekräusel, die worte gehorchen wieder nicht. alogik. wie mag es für immer unter wasser sein. die farben, die stimmen. der schmerz. angst. klänge. töne. rauschen. die wärme suchend. blut ist wärme. wärme ist ich. ich bin nicht. erstarrung mitten im sommer. was ist denn schlimmer. wo bist du denn. wo bin ich denn. 
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 11:58:08 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/abtauchen/182/</link>
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<title>fallen aus der zeit</title>
<description> das fallen aus der zeit. verschwinden in empfindungen. das licht wechselt- der körper wehrt sich. schwindel. ein summen im kopf, in den gliedern, unpassend. unangemessen. sehnsucht nach nähe und gleichzeitig- angst. flucht. geschlossene augen. träume, die verschwimmen, der übergang fließend. kraftlose schwere, verzweiflung. ein kleinkind, welches sich verliert in den sinnesreizen der umgebung. geräusche, hitze. ich versuche mich an die hand zu nehmen, mir gut zuzureden. ich höre mir nicht zu. regloses schweigen. verstehe meine eigenen worte nciht. unfähigkeit. starre. ich will auftauchen, aber die oberfläche scheint weit fort. atmen. strampeln. hilfloses wassertreten. dann lieber sinkenlassen. umgeben von grüntönen, stille, nur das rauschen der strömung in den ohren. brennen in den augen. faszinierende lichtreflexe, sachter wind. ich komme nicht weiter- fahre nicht mehr- fort.  </description>
<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:35:20 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/fallen-aus-der-zeit/181/</link>
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<title>übersprungshandlung</title>
<description> 
 wenn ich sehr viel in ordnung bringen muss, und unter der last des wirrwars fast zusammenbreche, dann suche ich mir aus der hintersten chaosecke ein durcheinandergeratenes bündel schnüre und fange an, sie ganz langsam und ganz akribisch zu entknoten, zu ordnen und neu wieder aufzuwickeln. oder ich zupfe unkraut auf der straße... 
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 20:35:06 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/arinna/uebersprungshandlung/180/</link>
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