Stimmung: null
Musik: stille
nanu. gestern schien mir die situation wie festgefahren, es gab kein echtes ventil, für keinen von uns. wie eingefroren der schmerz. heute erwache ich- und es hat zu tauen begonnen, und um mein herz wird es mir etwas leichter, auch wenn die träume dieser nacht mich noch einmal durchgeschüttelt haben. auch, wenn ich schnee und eis doch eigentlich liebe. früh am morgen der miauende kater, der nie fressen will, sofern ich nicht schlaftrunken daneben hocke und ihm zuschaue. das scheint beinahe allen katzen eigen zu sein, dass sie dieses nächtliche geleit brauchen. später am morgen dann der tote buchfink vor meinem fenster- und ich weiß nicht: hätte ich den kater nicht hinauslassen dürfen, oder ist er gegen meine scheibe geflogen, was ich beides gleich schlimm finde. die anderen vögel kommen weiter zu meinem futterplatz, und mit einer dampfenden tasse tee in der hand schaue ich, was der tag mir bringen mag...