Stimmung: null
Musik: stille
es ist, wie- ...sehen, wie ein haus abbrennt. beißender qualm, heiße flammen, zerstörungswut. niederstürzende balken. ich kann nicht mehr atmen, nicht mehr sprechen. meine zunge formt die laute nicht, bildet nicht worte. wie fremd bin ich denn. ich kann nicht hinaus. der schmerz ist nicht länger anhaltspunkt. ich gewinne den kampf gegen das fühlen. ein unfühlbarer schmerz, ein zerbrechen. endlich zerstört, endlich zerschlagen. ich liege in trümmern und weiß nicht, wozu noch hoffen, wozu noch versprechen- ich habe nie ehrlichkeit versprochen. lass los. ich gehe nicht mehr mit.
feuer kann man mit wasser bekämpfen. aber auch mit feuer. und zwar mit feuer, das noch gewaltiger ist, das das, was es zu ersicken gedacht ist. versuch es, lass die wilden tiere raus. sag ihnen, sie sollen kommen. vielleicht werden sie nicht unkontrolliert hervorstürzen, wenn sie merken, dass sie kommen dürfen, angenommen werden. vielmehr werden sie zögern und sich schritt für schritt ans licht wagen. dann kannst du sie unter die lupe nehmen. und irgendwann in den arm.