Gute Nachrichten

09.03.2007 um 08:14 Uhr

Bücher ins Netz

von: benola   Stichwörter: google, onlinebibliothek

Bayrische Staatsbibliothek, München
Wir öffnen "unsere Bibliothek buchstäblich der ganzen Welt und bringen die wahre Bestimmung der Bibliotheken - nämlich die Entdeckung von Büchern und Wissen - einen entscheidenden Schritt voran",
so Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayrischen Staatsbibliothek in der Begründung der Entscheidung, alle urheberrechtsfreien Bücher Google zur Digitalisierung zur Verfügung zu stellen. Eine GUTE NACHRICHT für alle Leseratten und -rättinen.

Zum Hintergrund:
70 Jahre nach dem Tod des Autors werden Bücher urheberrechtsfrei. Zur Zeit fallen darunter etwa 1 Millionen Titel des Gesamtbestandes der Staatsbibliothek in München (insges. ca. 9 Millionen Büchern).

Demnächst sind also z.B. die deutschen Klassiker von Goethe oder Schiller kostenlos im Netz zugänglich.

 

08.03.2007 um 08:20 Uhr

DGB gegen Privatisierung der Bahn

von: benola   Stichwörter: Bahn, DGB, attac

Kampagne 'Die Bahn ist keine Ware'
Ich fahre oft mit dem Zug und schätze sehr die Deutsche Bahn. Meistens bin ich mit dem Service zufrieden, Ausnahmen gibt es immer, aber die gibt es anderswo auch. Oder gab's noch nie Ärger mit dem eigenen PKW?!
Die geplante Privatisierung der Bahn sehe ich als sehr gefährlich an, die Praxis zeigt, dass Priviatisierungen so gut wie immer zu Preiserhöhung, Abbau von Personal und Serviceeinbußen führt. Daher unterstütze ich die gemeinsame Kampagene 'Bahn für alle' von attac, BUND, VCD und diversen anderen Organisationen.
So ist es für mich eine GUTE NACHRICHT, dass sich der Bundesvorstand der DGB am Dienstag gegen die Privatisierungspläne der Deutschen Bahn ausgesprochen hat. Das gibt Hoffnung, dass das Ruder noch herumgerissen werden kann und die Bahn Staatseigentum bleibt und nicht zerschlagen wird.
Weiter Informationen finden sich auf den Kampagnenseiten von attac , dort gibt es auch Möglichkeiten der Einflussnahme über eine online-Protestnote.

07.03.2007 um 18:31 Uhr

Generäle schmeißen die Waffen hin

von: benola   Stichwörter: Irak, Anti, Militarismus

Orden

Es leuchtet ein kleines Lichtlein der Hoffnung, wenn wir auf die Kriegsvorbereitungen gegen den Iran schauen. Und weil wir uns schon über das kleinste Lichtlein freuen, sei es hier verkündet. Vielleicht führt dieses "Lichtlein" ja auch zur "Erleuchtung" weiterer Herren:

"US-Generäle 'werden hinschmeißen', wenn Bush einen Angriff auf den Iran befiehlt

 


Einige der ranghöchsten Militärkommandeure der USA sind bereit, ihren Abschied zu nehmen, sollte das Weiße Haus einen Militärschlag gegen den Iran befehlen. Das verlauten ranghohe Geheimdienst- und Verteidigungs-Quellen.

“Wir wissen von vier oder fünf Generälen beziehungsweise Admirälen, die abdanken wollen, sollte Bush einen Angriff auf den Iran anordnen”, so eine Quelle, die enge Verbindungen zum britischen Geheimdienst hat. “Im Pentagon gibt es einfach keine positive Stimmung dafür, außerdem wird von vielen Leuten infrage gestellt, dass ein solcher Angriff effektiv beziehungsweise überhaupt machbar wäre”."

 


Quelle & Weiteres zu diesem Thema und andere interessante Nachrichten hier:

Lebenshaus

28.02.2007 um 10:22 Uhr

Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

von: benola   Stichwörter: Strom, Klima, Erneuerbare, Energie

Solarenergie Jetzt muss ich mich doch gleich noch mal zum Thema "Erneuerbare Energien" äußern:

Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat bekannt gegeben, dass ihr Anteil am Stromverbrauch von 10,2 (2005) auf 11,6 (2006) angewachsen ist. Der meiste Zuwachs fällt davon auf die Windenergie.

Kein Grund, die Trompeten zur Entwarnung zu blasen, aber doch ein Grund zur Freude. Weiter so!!

Infos zum Thema gibt's auch hier: www.unendlich-viel-energie.de

27.02.2007 um 08:13 Uhr

Jedem Kind ein Instrument

von: benola   Stichwörter: Musik

schulorchestre

Obwohl ich Musik sehr liebe, habe ich in der Schule den Musikunterricht gehaßt. Und fast noch mehr unseren Musiklehrer. Cholerisch, laut und unberechenbar hat er den meisten von uns überwiegend Angst gemacht. Aber eine Seite an ihm fand ich schon damals faszinierend: Er war beseelt von der Idee, das wir Kinder ein Musikinstrument erlernen konnten. Und wer sich kein eigenes leisten konnten, dem besorgte er eins. Da war seinem Engagement keine Grenze gesetzt. Als er nach Jahren von der Schule fortging, atmeten fast alle Schüler auf (vielleicht auch seine Kollegen und Kolleginnen, das haben wir nicht so mitbekommen), aber er hinterließ auch einen riesen Bestand an Musikinstrumenten: Geigen, Oboen, Querflöten, Klarinetten, Trompeten, ...

Wenn ich heute an ihn denke, erinnere ich mich als erstes an die Angst, die ich vor im hatte, aber ich möchte ihm auch die Anerkennung dafür zollen, dass er wohl meine Liebe zur Musik geweckt hat.

Und heute lese ich und erfreue mich an folgender Nachricht: 

Von 2007 bis 2010 wird im Ruhrgebiet jedes Kind die Möglichkeit haben, ein Musikinstrument seiner Wahl zu erlernen.
Ermöglicht wird das durch ein Projekt der GLS (Gemeinschaftsbank) in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung des Bundes, die diese Projekt mit 10 Millionen Euro unterstützt.

Ich hoffe, dass das unser ehemaliger Musiklehrer noch erleben darf.

(Weitere Infos zum Projekt unter www.jedem-kind.de)

22.02.2007 um 21:35 Uhr

Erneuerbare Energien werden salonfähig

von: benola

Windpark

Eine gute Nachricht aus der Tagespresse:

Umweltpolitiker der CDU wollen alternative Energien bis 2050 zur führenden Energiequelle ausbauen und sich langfristig von der Atomkraft verabschieden. Das geht aus einem Papier der Partei-Arbeitsgruppe Umwelt/Energie hervor, das der "Passauer Neuen Presse" vorliegt. Die CDU-Grundsatzprogrammkommission will die Vorlage am kommenden Montag erstmals beraten. In dem achtseitigen Entwurf heißt es: "Ziel ist es, dass die erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 den Hauptanteil der Energiebereitstellung in Deutschland tragen." mehr ...

Bleibt jetzt abzuwarten, ob der Vorschlag es tatsächlich bis in das Grundsatzprogramm schafft und dann natürlich noch wie die Umsetzung klappt ...

21.02.2007 um 18:40 Uhr

Mohammad Yunus gründet Partei zur Bekämpfung der Armut

von: benola

Mohammad Yunus

Der Friedensnobelpreisträger Mohammad Yunus hat die Gründung einer neuen Partei in Bangladesch bekannt gegeben. Sie heisst "Macht der Bürger" und das wesentliche Ziel der Partei ist, die Armut in Bangladesch bis 2030 zu besiegen.

Es bleibt abzuwarten, ob dieses ambitionierte Ziel realistisch ist, aber hier kommt Fachkompetenz - der Ökonom Yunus ist Gründer und Präsident der Grameen-Bank -, persönliche Integrität und Idealismus zusammen: das gibt Anlass zu hoffen. Mit der erfolgreichen Umsetzung seiner Idee der Mikrokredite hat er jedenfalls bewiesen, dass er sowohl den "Mut zu träumen" hat, als auch die Kraft, diese Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

 

15.02.2007 um 09:29 Uhr

Einigung über das Atomprogramm in Nordkorea

von: benola   Stichwörter: Atomstreit, Nordkorea, USA

Ratsversammlung

Nach dem Verhandlungsmarathon in Bejing scheint es eine Einigung im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm zu geben: Innerhalb von 60 Tagen soll das nordkoreanische Regim seinen Atomreaktor abstellen, dafür erhalten sie 50.000 Tonnen Heizöl als Soforthilfe.

Die gute Nachricht ist eigentlich dabei, dass sich die Amerikaner bewegt haben und so das Abkommen möglich gemacht haben. Das hätte ich ihnen nicht zugetraut.

13.02.2007 um 18:16 Uhr

Bruderliebe

von: benola   Stichwörter: Bruderliebe

„Das war für mich kein großer Schritt.“

Dirk Balke hat sich die halbe Leber herausschneiden lassen, um seinem Bruder das Leben zu retten. Für ihn war das eine gute Erfahrung.
Die Geschichte hat mich sehr berührt. Da nimmt ein Mensch bewusst monatelange Schmerzen auf sich und riskiert mit der Operation sogar sein Leben - die Ärzte hatten ihm gesagt, dass er auch bei der OP sterben könne. Ich habe auch einen Organspendeausweis, aber diese Situation geht weit über das hinaus, was wir alle nach unserem Tode noch für andere tun können.
Dirk Balke erzählt darüber völlig unpathetisch:
„Es ist eine Risikoabwägung“, sagt er. „Ich gehe mit der Operation ein bestimmtes Risiko ein. Wenn ich das nicht mache, gibt es kein Risiko, sondern nur eine schreckliche Gewissheit: Mein Bruder stirbt.“ Er findet, was er gemacht hat, vernünftig, richtig und selbstverständlich. „Ich glaube, dass fast jeder so gehandelt hätte.“
Ökonomistische Ideologen, die davon ausgehen, dass menschliches Handeln stets von der Suche nach dem eigenen Vorteil gesteuert wird, hätten keine Freude an Dirk Balke.
Wen's interessiert - die ganze Geschichte findet sich auf 'brand eins' .

13.02.2007 um 01:04 Uhr

Achte auf deine Gedanken ...

von: benola   Stichwörter: Achtsamkeit, Gestaltungsmacht

 

Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal.

(aus dem Talmud)
 
Und warum soll das eine gute Nachricht sein?
Weil darin eine mächtige Anleitung liegt, wie wir unsere Gewohnheiten, unseren Charakter, ja sogar unser Schicksal beeinflussen können. Dieser Spruch zeigt uns, wie das eine aus dem anderen entsteht und gibt uns damit Hinweise, wie wir unser Leben gestalten können.