Bibelblog

03.05.2010 um 22:19 Uhr

Vom verlorenen Sohn – Lukas 15, 11-32

von: Christ   Stichwörter: Gotteserfahrung

Der „Verlorene Sohn“ ist ein bekanntes Gleichnis, dass in der Bibel unter Lukas 15, 11-32 zu finden ist. Darin geht es darum, dass ein Vater zwei Söhne hat. Einer davon möchte sein Erbe ausgezahlt bekommen, der Vater macht dies und der Sohn verlässt den elterlichen Hof und verprasst sein ganzes Erbe. Als er ganz unten angekommen ist, wendet er sich wieder beschämt an den Vater und möchte dort als Knecht anheuern. Der Vater hingegen ist sehr erfreut seinen Sohn nach langer Zeit wieder zusehen, nimmt ihn ohne zögern wieder in die Familie auf und gibt zur Ehren seiner Rückkehr sogar ein teures Fest. Dem anderen Sohn, der die ganze Zeit hart geschuftet hat, passt dieser Empfang des Bruders natürlich gar nicht und klagt dem Vater:

Nun aber, da dieser Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.


Der Vater antwortet darauf:

Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und gutes Mutes sein; denn dieser Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.


In diesem Gleichnis wird Gott als liebender und vorallem verzeihender Gott erfahren.


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