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29.04.2007 um 21:49 Uhr

(Neu-)Land

von: 833

Was für ein Tag! Was für ein Monat! Nichts wird je wieder sein wie es war! Die Dinge sind in Bewegung geraten und ich bewege mich mit ihnen, in immer neuen - seltsamen - Begegnungen.

Manchmal fühle ich mich wie Alice im Wunderland: Je seltsamer die Dinge erscheinen, um so mehr gehören sie wirklich zu mir; und sie waren - ungesehen - schon immer da, was ein plötzliches Ende jeglicher Bewegung unmöglich macht. Jetzt kann ich sie sehen, berühren, ganz in sie hinein tauchen...

~ ~ ~

Wir haben April! Und alles ist so wie es sein soll.

Es ist gut: Kein(e) April im Mai! Nur noch ich und: Juni, Juli, August, September...

Der Blues ist vorbei: Ende der Verwässerung!

Land, Sand; Boden unter den Füßen.

19.03.2007 um 22:21 Uhr

Land in Sicht

von: 833

Stimmung: ausgeglichen

Wankend noch, aber nicht mehr wankelmütig, setze ich einen Fuß vor den anderen - Schritt für Schritt auf festeren Boden.

27.02.2007 um 23:11 Uhr

Manchmal...

von: 833

...sehe ich sie ganz deutlich vor mir: Die Stelle des Weges, an der ich falsch abgebogen bin, aber nur für Sekunden, bevor ein dichter waberiger Nebel sie wieder verschluckt.

In diesen Momenten schreit mein Körper mir förmlich ins Gesicht: Sieh' hin! Hör' mir zu! Der Hügel hier, die Delle da, das schmerzende Irgendwas dort... das alles kommt nicht von ungefähr!

Auf dem richtigen Weg bin ich erst dann, wenn ich keinen Widerstand mehr spüre, nur ein sanftes rhythmisches Schieben, Drängen oder Treiben voran, wenn alles in mir und um mich herum beginnt zu fließen...

Und ich werde ein allerletztes Mal in das (Jammer-)Tal zurückkehren; diesmal ohne Angst im Gepäck, jeden einzelnen wiedererkannten Stein umarmen, bis er ganz in die Landschaft hineinfließt und somit - endlich, endlich - zum Urgrund für neue Wege wird.

18.02.2007 um 01:33 Uhr

Spurensuche

von: 833

Stimmung: müde

Und das Warum... verweht in ein 'Nur so'; während ich weite Bögen in die Nacht meiner Vergangenheit spanne.

Vielleicht - wenn ich reden könnte - mit ihm (dem einen Anderen) oder Dir?

16.02.2007 um 23:13 Uhr

Lichtblitzsalven...

von: 833   Kategorie: Traumbilder

Stimmung: ausgelaugt

...bombardieren meine halbdurchwachte Nacht - die vergangene -, Traumsequenzen flackern blendend, wie der irritierende Wechsel von Licht und Schatten beim Blick aus dem Fenster, während der Fahrt durch sonnenbeschienene Baumlandschaft...

Etwas ist in Bewegung.

Tags bin ich wie erschlagen und... Du findest mich nicht. Aber ich kann sehen, dass es auch Dich getroffen hat.

12.02.2007 um 23:35 Uhr

Ahnungslos...

von: 833

 - und scheinbar, wie immer: in Eile -  ...redest Du auf mich ein. Wie kannst Du in einen so kurzen Moment so viele Worte zwängen? ...die sich in meinem Bewußtsein überschlagen und verwirren, deren Klang sich einbrennt, während ich noch versuche zu verstehen ...was Du nicht sagst.

08.02.2007 um 23:40 Uhr

Anfassen verboten!

von: 833

Musik: Freaks

Wie Du bist, bist Du richtig! Und das sollst Du bleiben! Und ich werde alles dafür tun, Dich möglichst fern von meiner Hölle zu 'halten'!

Nur manchmal... manchmal möchte ich Dich anfassen.

Wenn Du mich doch nur nicht so... an etwas erinnern würdest.

20.01.2007 um 01:24 Uhr

Babelfisch

von: 833

Stimmung: ruhig

Das Meer rinnt auf die Zunge Dir

Mir in den Traum

 

Unsere Gedanken wie weiße und schwarze Schwäne
Immer in Anflug, immer in Not

09.01.2007 um 23:18 Uhr

Es ist gut...

von: 833   Kategorie: Traumbilder

...zu wissen, dass Du da bist. Was wäre, wenn das nicht mehr wäre? Was wäre mein Tag ohne Dich? Ich muss Dich nicht sehen, nicht hören. Ich muss einfach nur wissen, dass es so ist.

Ich wollte Dich vergessen... doch ein paar Festtage und Wochen reichen dazu nicht.

Seine ewigen Katastrophen wollen mich mit aller Gewalt zurück in einst gewählte Bahnen zwingen und fördern mit Hilfe irrwitziger Emotionen Gedanken und Entscheidungen zutage, die mein Bauch nicht mehr versteht, wenn dann Du - in einem Traum - ganz plötzlich, wortlos, hinter mir stehst und ich Dich geradezu körperlich spüren kann, ohne dass Du mich berührst... und ich nichts anderes will, als die Zeit anhalten, um bis in alle Ewigkeit genau so stehen zu bleiben.

06.01.2007 um 01:19 Uhr

Und wieder...

von: 833

...wandere ich weiter; im Nebel.

05.01.2007 um 02:14 Uhr

Seltsam...

von: 833

...was Beerdigungen mit einem machen...

21.12.2006 um 23:25 Uhr

Und,...

von: 833

...worauf - verdammt noch mal - warte ich eigentlich?

21.12.2006 um 02:50 Uhr

Nachtgedanke...

von: 833

...nun nehme ich Dich also mit. Kein Abschied, kein flüchtiger Blick im Vorbeigehen, kein freundliches Wort von mir für Dich. Und so nehme ich mit mir, was ich doch (Dir) geben wollte: Bilder, Lieder, Träume, Gedanken...

Ohne Dich bin ich halb falsch, halb leer, halb kalt.

Was ich sage - bleibt so - halb gelogen...  lange noch. Lange noch... kann ich dich lassen...

18.12.2006 um 20:33 Uhr

Ich möchte nicht...

von: 833

...den Rest meines Lebens ausschließlich mit Tatorten und Kreuzworträtseln verbringen.

17.12.2006 um 00:59 Uhr

Der Weg...

von: 833

...ist weiter als erwartet; und an Ankommen nicht zu denken. Nicht denken, nicht denken. Gehen, gehen, immer weiter.

Die Augen schmerzen, mein Herz tut mir weh... nur nicht denken... weiter gehen...

11.11.2006 um 23:38 Uhr

Gedankenspiele

von: 833

Ich bin jetzt bald ganz ich

Du bist mir so nah

dass Du Du bist

nicht mehr er

08.11.2006 um 22:05 Uhr

absitzen

von: 833

Stimmung: ...schrecklich müde...

Einmal mehr bäumt sich in mir dieses - lang unterdrückte - kindliche Ungerechtigkeitsempfinden auf, während alle auf das Ende langer Sätze warten... und ich Dir nicht näher bin, als der Anstand es erlaubt.

Diese - meine spontane - Wahl zwischen drei Möglichkeiten der Nähe entsprach ganz und gar nicht meinem ursprünglichen Plan: Ich wollte Dir in die Augen sehen können und mich damit abschotten vor Deiner, mich - noch immer - überwältigenden körperlichen Nähe... doch meine (Sehn-) Sucht danach war stärker...

Seit langen Tagen und Wochen kämpfe ich mit zunehmenden Erfolg um die Wiederherstellung meines natürlichen Alltags, darum, meinen selbst gewählten Lebensweg weiter gehen zu können, und darum, eingegangenen Verpflichtungen wieder nachkommen zu können, ohne deren Zeitgemäßheit zu hinterfragen. Ich lernte und lerne, immer mehr im Moment zu leben, das anzunehmen, was ist: mein Leben ist, mein Zuhause ist, meine Arbeit ist, Regen ist, Kälte ist, der mit lärmenden Schulkindern überfüllte Bus ist, meine Vergangenheit ist, mein Schmerz ist, meine Wut ist, mein Trotz ist, meine Schwäche ist, meine Kraft ist, meine Sehnsucht ist, mein Wille ist, mein Traum ist, meine Güte ist, mein Zynismus ist, meine Hoffnung ist, meine Widersprüchlichkeit ist, meine Verletztheit ist, das Lachen eines fremden Kindes ist, das Wort einer älteren Dame ist, die Energie, die darin mitschwingt, ist, die Unruhe, des mir am nächsten Stehenden - die ich, ungewollt, wie ein Schwamm in mich aufsauge - ist, die festgefahrene Meinung eines alten Mannes ist... Du bist und das, was ich von Dir empfange, ist.

Ich hatte mich auf Widerspruch Deinerseits eingestellt, doch Deine Entrüstung galt nicht mir, sondern Umständen, denen auch ich - wenngleich auf eine etwas andere Art - seit ein paar Wochen ausgesetzt bin: An Dummheit grenzende Unwissenheit wahlweise gepaart mit Egoismus oder Arroganz. 'Das ist mein Eimerchen! Ich will es haben, und zwar sofort... ist mir doch egal, wer sich dafür verrenken muß!'

Später vertreibt feuchtkalter Wind den letzten mißklingenden Widerhall der vielen endlosen Sätze aus meinem Ohr. Ich sehe nur noch Dich; im Halbdunkel bei den anderen sauge ich jede Deiner unbeholfen, fast kindlich wirkenden Bewegungen in meine Seele... und für diese - mir gewährte - Momentaufnahme Deines Wesens könnte ich Dich knutschen...

Warum dieses Zögern, bevor Du nach all den anderen gehst? Welchen meiner stummen Schreie hast Du gehört? Den 'Bleib', rede mit mir!' oder den anderen 'Geh' fort, schnell, ehe er, der weiß, was ich Dir nicht sagen kann, kommt, und den Augenblick zerstört!' ?

19.10.2006 um 21:25 Uhr

Abwarten...

von: 833   Kategorie: Traumbilder

Stimmung: ...Tee trinkend

Zwischen davor und danach begleitete ich Dich des Nachts durch meine Träume: Ich, mit Dir auf Deiner Reise, oder, Dich suchend in verwirrenden Gegenden.

Verstünde ich Deine Gedanken, wenn Du sie mit mir teiltest? Willst Du das?

Seit danach begegnest Du mir häufig im größten von drei Räumen; und viele kleine flüchtige Begegnungen zwischen den anderen. Doch ich bin gefangen in meiner Gegenwart. In letztem Aufbäumen versuche ich meinen noch immer geteilten Tagen Leben zu geben und fühle dieses doch nur des Abends, und nachts, - ungeteilt -, allein mit mir und meiner Sehnsucht nach Dir.

Die Kälte schottet Dich ab: Nur einmal - danach - spüre ich - tief einatmend - Dich noch; über die Barriere eines fremden Geruches hinweg; und doch so betäubend intensiv. Und nur einmal - erst heute - sehe ich Dich wieder - wirklich - an. Und mir gefällt noch immer, und immer mehr, was ich sehe.

Und, wenn Du sprichst... (Komm' sag es endlich!)

Oder: Soll ich zuerst die Waffen strecken? Um derart - selbst - schutzlos Deinen Eispanzer zu sprengen? (Das bin ich doch jetzt schon, wenn Du nur nahe genug bist.) 

04.10.2006 um 21:28 Uhr

Szabad élet, szabad madár...

von: 833

Stimmung: leicht

Du läßt mich - Dich noch einmal - tief einatmen, wie um Dich zu verabschieden. Ach würdest Du doch mit Worten 'Auf Wiedersehen' sagen.

28.09.2006 um 20:32 Uhr

Karmacoma...

von: 833

Stimmung: ...entzückt ob der Gewalt dieser Vorstellung

...jaaaaa, Koma, das wäre was... und dann aufwachen und nicht nur diese eine lausige Angewohnheit vergessen haben, sondern noch viel mehr...