buchfinder

30.09.2006 um 20:24 Uhr

Was ist Glück wirklich?

von: buchfinder   Kategorie: Glück

Stimmung: Supergut

Aristoteles, das alte Schlitzohr...

 

"Die Glückseligkeit ist Sinn und Zweck des Lebens, sie ist das Ziel und die Erfüllung menschlichen Daseins.sdb73972

30.09.2006 um 16:11 Uhr

Rien ne va plus

Stimmung: In der Regel - immer gut!

 

Nur für die Leser 

anspruchsvoller Krimis gedacht!     

 

KHK1


Dies ist der Erstentwurf des Prologes meines zweiten Lasse Larsson-Falles.
Er ist nicht korrigiert, nicht redigiert und sicher auch noch nicht vollständig.

Vielleicht sagt ihr mal, wie ihr die Story findet!

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Prolog

Loddin auf Usedom im September 1966

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages waren verschwun-den. In dem kleinen Haus an der Wiese, die hinunter zu Wasser der Peene führte, waren sie, wie an jedem Jahres-tag ihrer Entlassung aus dem Konzentrationslager Börger-moor bei Papenburg zusammengekommen, um der Tat-sache zu gedenken, dass sie die Schreckensherrschaft des Tausendjährigen Reiches überlebt hatten.
Holger Petersen, der nun beim Rat des Kreises Wolgast ar-beitete, richtete zusammen mit seiner Frau Lina dieses Gedenkfest aus, und Bent Bagh, der in den Schulen Vor-träge über die verbrecherische Herrschaft der Nazis hielt, kam mit Frau Christina und Sohn Jørgen allzu gern, denn neben den Erinnerungen an die Schmach der vielfältigen Erniedrigungen im KZ, gab es auch immer ein mehr als ordentliches Essen, meist Ostseefisch, mit einer Vor- und einer Nachspeise, und in diesem Jahr, exklusiv ein Rin-derfilet, das Lina Petersen rundum angebraten und in einer Folie mit Kräutern im Ofen fertig gegart hatte. Es war eine Leckerei, die dem kleinen Jørgen Bagh sein Leben lang in Erinnerung bleiben würde.
Auf den Knien Holger Petersens sitzend, lauschte der sechs-jährige Jørgen den immer wiederkehrenden Erzäh-lungen der beiden Väter über den Zug der Häftlinge ins Moor rund um Papenburg, wo sie den Rohstoff Torf mittels Spaten stachen.
Und wie in jedem Jahr beschworen die beiden Männer die Freundschaft zu anderen Überlebenden, auch zu dem bekann-ten Theaterregisseur Wolfgang Langhoff, der, zu-sammen mit Johann Esser, den Text zu dem weltbe-kannten Moorsoldatenlied geschrieben hatte. Freilich ver-schwiegen sie, dass der Kontakt zu Langhoff, der in Berlin am Deutschen Theater arbeitete, längere Zeit schon abge-brochen war. Aber dieser Misere zum Trotz verging keiner dieser Abende, an dem nicht dieses Lied angestimmt wurde, das erstmals 1933 im Konzentrationslager erklang.

Jørgen Bagh hatte begeistert begonnen, dieses Lied mitzusummen; in diesem Jahr sang er sogar die erste Strophe und immer den Refrain mit: „Wir sind die Moor-soldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor ….“
Auch die Frauen hatten mitgesungen.
Nur Peter Petersen, zwei Jahre älter als Jørgen Bagh, stand wie versteinert in der Ecke und betrachtete die ihm ge-spenstisch erscheinende Szenierie mit ablehnender Ver-wunderung. Allenfalls die Völlerei mit dem Filet reizte ihn, vor dem die Mutter eine Suppe aus selbstgesuchten Pilzen gemacht hatte und als Nachtisch rote Grütze reichte, denn ein so feines Essen gab es nicht alle Tage.

Einige Monate später starb Bent Bagh an Magenkrebs.
Holger Petersen war für Jørgen Bagh eine Art Ersatzvater geworden und Peter Petersen akzeptierte den Jungen wie einen Bruder; wenngleich er schon in die zweite Klasse ging, als Jørgen Bagh zur Schule kam, waren sie unzer-trennlich.
Irgendwann traten sie gemeinsam den Jungen Pionieren bei, wechselten später in die Freie Deutsche Jugend, um dann der Partei der Arbeiterklasse beizutreten. Letzteres war im Jahr 1982.
Diese Biografie entsprach ihrer Herkunft. Söhne von Vä-tern, die im Widerstand des III. Reiches waren, trugen ihre Prägung mit der Erkenntnis in einem friedliebenden Staat zu leben und diesem zu dienen, ungeniert vor sich her.
Als sieben Jahre später der Zusammenbruch der Deut-schen Demokratischen Republik kam, dachte jeder im Ort, dass die beiden Männer vom Zerfall ihres Staates über-rascht sein würden; ihrem Interesse an internationaler Politik und ihrem Studium für Politische Ökonomie in Ber-lin war es zu danken, dass sie ihren Horizont so erweitern konnten, dass sie den ökonomischen Zusammenbruch der DDR kommen sahen.
Sie beschlossen, auch fortan zusammen durchs Leben zu gehen, jedenfalls was das Arbeitsleben anging. Deshalb gründeten sie die ‚PPJB-Finanzservise GmbH’ mit Sitz in einer kleinen, aber feinen Villa in Zinnowitz, die sie einer alten Dame kurz vor der Wende auf Rentenbasis abgekauft und renoviert hatten.
Das Geschäft lief gut. Bald schon fuhren sie Porsche als Dienstwagen und beschäftigten zwei Sekretärinnen.
Mit zunehmendem Erfolg investierten und riskierten sie immer mehr, bauten Häuser, verkauften Eigentumswoh-nungen; ihr Lebensstil änderte sich.
Während Jørgen Bagh eine der beiden Sekretärinnen hei-ratete und mit ihr kräftig an der Mehrung des Betriebs-vermögens arbeitete, führte Peter Petersen das wilde Da-sein eines Lebemannes. Frauen waren Objekte, die seinen Status unter-strichen, mehr nicht. Und immer öfter war er in den Spielcasinos zu finden, in Baden-Baden, Konstanz, Stralsund, Heringsdorf, Bad Homburg, Berlin.
Sein Prinzip war überhaupt: Was beliebt ist auch erlaubt.

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Und danach lasse ich euch das erste Kapitel lesen!
Vileleicht morgen schon!

30.09.2006 um 15:54 Uhr

Liebe kann verdammt schön sein!

von: buchfinder   Kategorie: Glück

Stimmung: Supergut
Musik: ABBA

 

Die Nähe machts!

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Der Kuß ist die kürzeste Entfernung
zwischen zwei Menschen

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30.09.2006 um 15:51 Uhr

Die Weisheit der Menschen...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Klassik pur...

Es gibt Weise und solche, die sich dafür halten...

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„Die Weisheit eines Men-
schen misst man nicht nach
seinen Erfahrungen, sondern
nach seiner Fähigkeit, Erfah-
rungen zu machen.“
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George Bernard Shaw *1856 #1950

30.09.2006 um 15:48 Uhr

Morbider Kafka

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: Nachdenklich...

Belegte Kafkeske Weisheit...


"Jeder, der sich die Fähigkeit
erhält, Schönes zu erkennen,
wird niemals alt werden!"

Er hat es bestätigt!

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Franz Kafka,
österreichisch-tschechischer
Schriftsteller *1883 #1924

30.09.2006 um 11:40 Uhr

Manchmal muß man auf seinen Körper hören!

von: buchfinder   Kategorie: Glück

Stimmung: Nachdenklich...
Musik: Klassik Radio - ein herrlicher Sender (tagsüber)

Gestern erhielt ich die zweite Warnung...

 

Innerhalb kurzer Zeit bin ich gestern Abend einem Schwächeanfall erlegen und dachte schon, das letzte Stündlein hätte geschlagen.


Deshalb habe ich beschlossen, etwas weniger zu arbeiten und mehr zu leben!

Es trifft sich gut, denn ab heute hat meine Frau zwei Wochen Urlaub.

Wir werden also nach Dresden fahren, um die neu erstandene Frauenkirche auch von innen mal zu bewundern. Als wir das letzte Mal dort waren, wurde man noch nicht eingelassen.


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Und wir werden einen Kurztrip zur Ostsee machen, denn dort wird nun der Fortsetzungsroman meines im März 2007 zur Veröffentlichung kommenden Romanhelden Lasse Larsson entstehen.

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Ich überlege, Teilveröffentlichungen auf dem Blog als Leseproben zu publizieren.

In jedem Fall werde ich in den nächsten zwei Wochen etwas weniger zum Schreiben kommen und werde das sicher genießen.

Allen die besten Grüße zum Wochenende

Buchfinder

30.09.2006 um 09:53 Uhr

Jeder kann gewinnen, nur...

von: buchfinder   Kategorie: Gewinnspiele

Stimmung: Supergut

Heute auf meiner Homepage Link Gewinnspiele …

 

ist die Bekanntgabe der Gewinnerin des Septemberspieles.

Gewinnankuendigung


Auch im Oktober wird es wieder ein solches Spiel geben und ich hoffe doch sehr, dass wieder viele Blogger mitmachen!
Gruß zum Wochenende…
Buchfinder

29.09.2006 um 15:39 Uhr

Mein Gott, was ist denn jetzt schon wieder???

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Klassik pur...

Dieser verdammte Schuldkomplex...

 

„Keine Schuld ist dringender,
als die, Dank zusage.“
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Marcus Tullius Cicero,
röimscher Redner und Schriftsteller
*106 #43 v. Chr.

29.09.2006 um 10:27 Uhr

Es ist ein Glück, ein solches Buch...

von: buchfinder   Kategorie: Glück

Stimmung: Supergut
Musik: ABBA

 

 

Für Sie entdeckt: Ein wunderbares, sehr unterhaltendes Buch...

 

Buchfinder1

Als der junge Daniel den geheimnisvollen »Friedhof der Vergessenen Bücher« betritt, ahnt er nicht, dass sein Leben eine dramatische Wende nehmen wird. Der Schatten des Windes, das Buch, das er für sich auswählen darf, wird ihn nicht mehr loslassen. Immer mehr taucht Daniel in die faszinierende Handlung des Romans ein, und auch sein eigenes Leben scheint sich den Gesetzen dieser Geschichte zu unterwerfen


„…rundum das, was man einen wunderbaren Schmöker
nennt.“ Elke Heiden reich

„Sie werden alles liegenlassen und die Nacht durch lesen!“ Joschka Fischer

"Es ist ein Glück, ein solches Buch zu finden..."
Buchfinder

 

 

29.09.2006 um 08:23 Uhr

Fonda im Tenor...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: Nachdenklich...

 

Vorsicht, verspielt nicht eure Welt!

 

"Wir gehen mit dieser Welt
um, als hätten wir noch eine
zweite im Kofferraum!"


so die amerikanischen Schauspielerin
Jane Fondakmlfinger

29.09.2006 um 08:20 Uhr

Tenners Tagesspruch

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: Nachdenklich...
Musik: Klassik pur...

Die Menschen tun alles, um sich von diesem Erdball zu verabschieden!

 

Buchfinder1

 
"Noch sind wir Menschen zwar keine
gefährdete Art, aber es ist nicht so,
daß wir nicht oft genug versucht hätten,
eine zu werden!"
smiley400

29.09.2006 um 08:16 Uhr

Was die Bachmann schlaues sagte!

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Natürlich Mozart, Verdi, Puccini, Bellini, Beethoven, Franz Schubert u.a.

Die Menschen sind unbelehrbar...

und laufen ins Verderben! Es ist Zeit, sich auf die
menschlichen Werte zu besinnen!

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„Die Geschichte lehrt dauernd,
aber sie findet keine Schüler!“


Ingeborg Bachmann *1926 #1973

29.09.2006 um 06:16 Uhr

Rotbuch 1 - Maskenball in Venedig …

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Klassik pur...

 

Maskenball in Venedig … 

In dieser Nacht war Venedig laut. Überall traf man auf gespen­stige Figuren, auf Narren, Höflinge, auf Priester und Nonnen, auf Teufel und auf die Masken der Hexen.

Mit kräftigen Schlägen trieb der Gondoliere sein Fahrzeug durch das Wasser.

„Wir sind gleich da, Signore" sagte er. „Nur noch einen Au­genblick Geduld!"

Er trug die schwarze Tracht des Todes, doch sein Haupt steckte unter einer Narrenkappe. Man sagt, Narrheit und Tod seien Brüder!

Der Fremde hätte allzu gern eine andere Gondel genom­men. Doch diese waren knapp. Die Herrschaften ließen sich zu den Stätten der Fest-lichkeit bringen. Alle benötigten Wasserfahrzeuge. So war er froh, diesen seltsa­men Vogel erwischt zu haben.

Der Palazzo war beleuchtet wie zu seiner besten Zeit. Es hieß, hier habe einst der Doge Leonardo Loredano residiert; eine der ganz listigen, verschlagenen Gestalten soll es gewesen sein, die noch im hohen Alter Venedig gegen die wider den Stadtstaat gerichtete Allianz regierte und erfolgreich den Zerfall stoppen konnte; ein Gerücht sagt aber auch, er sei an einer gefährlichen Krankheit seiner Zeit gestorben, der Syphilis. Aber das war eben nur ein Gerücht.

Mit einem leichten Ruck brachte der Gondoliere sein Boot zum Stehen. Der Fremde drehte sich dem Gondoliere zu, um zu bezahlen.

„Nicht hier und nicht heute, Signore Wolf!" Er bleckte seine gelben Zähne. Dabei wurde er seiner Verkleidung als schelmischer Tod noch ähnlicher.

Der Mann, der mit Wolf angesprochen wurde, zuckte zusammen. Woher kannte der Gondoliere seinen Namen? Doch er kam nicht zum Fragen.

Am Eingang des Palazzos flackerte das ge-spenstische Licht der Fackeln. Diener in der Ver-kleidung des 16. Jahrhunderts säumten den Eingang. Musik drang aus der großen Halle. Menschen wog­ten im Takt. Andere standen in der Rundung abseits, tranken und unterhielten sich gackernd. Oder sie tauschten schamlos Zärtlich­keiten miteinander aus. Die Gräfin Orsini, eine junge, ausgesprochen schöne Frau, nickte dem Fremden zu; jedenfalls war es das Geschöpf, das in der Robe der Gräfin steckte. Sie kam ihm anziehender vor als die anderen Schemenwesen, die mit den Hexenmasken, die Kammerkätzchen, Zofen und Tänzerinnen. Als er auf sie zutrat, verschwand sie in der Menge. So sehr sich der Fremdling auch wünschte, sie zu finden, sie blieb ver­schwunden.

Mitternacht war längst vorbei. Wolf hatte mit einer Clique in einem Séparée einige Flaschen Dom Perignon getrunken. Die Welt um ihn drehte sich. Die meisten der Mädchen saßen auf den Knien der Männer. Eines von ihnen lag ungeniert über dem Tisch. Sie war entblößt. Ein älterer Kavalier hatte seinen Seiden­schal locker über ihre Scham geworfen, die er mit einer Hand genüsslich strei-chelte. Das rote Licht und der Alkohol hatten alle Hemmungen gelöst.

Plötzlich stand sie in der Tür. Es war un-verkennbar das Mäd­chen in der Verkleidung der Gräfin Orsini. Sie ging auf den Fremden zu und sagte nur: „Komm!"

Wie in Trance stand er auf. Draußen am Gang fasste sie ihn an der Hand. „Ich will dich nicht wieder verlieren!" hauchte sie.

Die Gestalten, die sie umsäumten, schienen höh-nisch zu grinsen. „Geh nur!" riefen sie. „Geh nur mit ihr!"

Die Tür fiel krachend hinter ihnen ins Schloss. „Wo warst du?" stammelte der junge Fremde. „Wo?"

Von den Marmorwänden wurde ihr Lachen gespenstisch zurückgeworfen.

„Wo warst du?" fragte sie verführerisch.

Der süßliche Rauch einer Opiumpfeife drang in sein Bewusstsein. Dann sah er das Bett. Es war kein einfaches Bett, vielmehr glich es einem Schlachtfeld. Der letzte Gedanke, an den er sich erinnern konnte, war ein Teil ihrer Zärtlichkeiten. Eine Zeit lang verfiel er in tiefe Dunkelheit. Wie durch einen Nebelschleier sah er die Orsini. Sie zog sich langsam aus. Ihre Haut war hell. Die Spitzen ihrer Brüste schimmerten rosa. Der Fremde stöhnte auf. Der Traum beutelte ihn.

Als er seine Augen wieder öffnete, schimmerte das Grau des neuen Morgens durch die Scheiben. Er erinnerte sich an die Orsini. Mühsam drehte er sich um und erstarrte. Nicht die Orsini lag neben ihm. Der Körper der Frau, die neben ihm lag, war schlaff. Sie mochte älter sein als siebzig Jahre und trug die Maske einer alemannischen Hexe. Die Maske war verrutscht. Das Gesicht war faltig, der Mund leicht geöffnet. Nahezu zahnlos röchelte sie in dem durch den Opiumrausch begünstigten Schlaf, der ihr wilde Träume bescherte. Als der Fremde genauer hinsah, bemerkte er die Ähn-lichkeit der Alten mit dem Gondoliere, der ihm gerade dieses Fest empfohlen und ihn hergerudert hatte.

Er zog sich an, taumelte durch die leere Vorhalle hinaus zur Anlegestelle. Keine Gondel war zu sehen. Er ging zur anderen Seite der Kaimauer. In diesem Augenblick kam jene Gondel, die ihn in der Nacht hergebracht hatte.

Das Grinsen des Mannes war so aufreizend wie seine Frage: „Nun, hatte ich Ihnen zu viel versprochen? Steigen Sie schon ein! Ich bringe Sie zu Ihrem Hotel zurück!"

Wieder trieb der Gondoliere, der den Fremden lebhaft an das alte zahnlose Weib erinnerte, das neben ihm gelegen hatte, als er erwacht war, das Boot mit kräftigen Schlägen durchs Wasser.

„Wem gehört der Palazzo?" fragte der Fremde.

„Ist das so wichtig?"

„Für mich schon!"

„Er gehört ... mir!"

„Unglaublich!"

„Und doch ist es so!"

„Dann können Sie mir sagen, Signore, wo ich die Gräfin Orsini finde?"

„Das könnte ich! Ich kann Ihnen aber auch die Adresse der Dame geben, mit der Sie die Nacht so einträchtig verbracht haben!"

„Sie wissen?" unterbrach der Fremde aufgeregt.

­Der Gondoliere lächelte, sagte: „Sicher. Die Orsini war der Lockvogel!"

„Der Lockvogel? Und die Alte mit der Maske einer ale-

mannischen Hexe?"

„War meine ältere Schwester, der ich weiß Gott mehr als einen Gefallen schul-dig bin!"

Die Gondel hielt an der Anlegestelle des Hotels. Der Fremde stieg aus. Er war kalkweiß im Gesicht, als er fragte: „Was habe ich zu zahlen?"

Der Gondoliere in der Tracht des Todes lachte schallend. Wieder entblößte er dabei seine gelben Zähne.

„Nichts!" sagte er. „Nichts! Die Be-

zahlung, mein Freund, war die Liebesnacht, die Ihr meiner Schwester zukommen ließet!"

Er drehte die Gondel und entschwand in einer Nebelschwade.



28.09.2006 um 20:15 Uhr

Kleine antisemitische Polit-Satire...

von: buchfinder   Kategorie: Politik...

Stimmung: In der Regel - immer gut! Aber müde!
Musik: Klassik pur... wie immer!

Werft die verdammten Juden ins Meer...

 

 

"Werft die verdammten Juden ins Meer - und die ungläubigen gleich mit!"

"Ich dachte, du seist Oberhaupt eines Staates, da muß man doch mäßigend auf die Mullahs einwirken! Du aber hetzt noch schlimmer!"

"Erst laß ich mal die Bombe bauen, dann zeigen wir es diesen Ungläubigen schon! Mohammed wird stolz auf mich sein, hat er doch an einem einzigen Tage 600 Juden köpfen lassen, die sich nicht zum Islam bekehren wollten!
Aber was sind 600? Ich werde die Welt vernichten, wenn sich die Ungläubigen nicht bekehren!"Teufel1_img_0

"Und du glaubst wirklich, die Weltgemeinschaft wird zusehen? Daß ich nicht lache!"
"Wenn du nicht gleich ruhig bist, meckerhexewerde ich dich sofort fressen!"

"Das könnte dir so passen, lieber verwandle ich dichZauberlehrlingaugeblicklich in 1co3p42ldykcvin... Mir fällt gar nichts ein... O doch, in einen Breitmaulfrosch! Hokus, pokus, vidipus... Ach nein, ich hab`s mir anders überlegt, weil ich das Froschmotiv nicht finde, verwandle ich dich in das, was du bist, ha, ha, ha... Aber erst beim nächsten Mal!"

28.09.2006 um 16:38 Uhr

Was für ein herrlicher Benz...

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Klassik pur...

Geschmack hat er schon gehabt...

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denn er fuhr einen herrlichen Benz - und zum Schluss war er wie eine alte, knorrige Eiche!ad3
Von ihm stammt der Satz:

 
„Die Erfahrungen sind wie die
Samenkörner, aus denen die
Klugheit emporwächst!“


Er war der erste deutsche Kanzler nach dem II. Weltkrieg, ein kluger Taktiker, ein wenig Herr und ein wenig durchtrieben, sonst hätte er es nicht so weit gebracht.
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Aber so ist nun mal das Leben

28.09.2006 um 14:08 Uhr

Die Fähigkeit des Taktes...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Klassik pur...

Curt Goetz war nicht nur ein…

exzellenter Schauspieler, er hatte auch
eine beachtliche schriftstellerische Begabung.

Curt-Goetz
Hier mit seiner Frau Vallerie von Martens...


 
„Takt ist die Fähigkeit, einem
anderen auf die Beine zu
helfen, ohne ihm dabei auf
die Füße zu treten!“

28.09.2006 um 11:03 Uhr

Schiitischer, antisemitischer Hetzblog...

von: buchfinder   Kategorie: Politik...   Stichwörter: Antisemitismus

Stimmung: schlecht, doch nicht ohne Hoffnung, doch: Hoffnung ist oft ein vergiftetes Geschenk!
Musik: Marsch Funebre...

Antwort an AHMED IBN FAHDLAN, Hagheghat-e Eslam

Wer immer sich hinter dem Pseudonym AHMED IBN FAHDLAN verbirgt, für mich drängt sich der Eindruck auf, es handelt sich um die perfekt gestaltete Seite einer schiitischen Institution – der Botschaft eines durch die Schia geprägten Landes etwa oder der Indoktrination einer islamistischen Bewegung, denn ein Mann allein ist kaum in der Lage, täglich mindestens einen dieser langen Artikel ins Netz zu stellen, geschweige denn selbst ordentlich zu recherchieren.

Um dem sachlich etwas entgegenstellen zu können, bedarf es freilich einer tieferen Recherche, die schon bei dem Wirken Mohammeds – *570 #632 – anfängt.

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Das kann nicht jeder Leser; aber jeder Leser wäre durchaus in der Lage, sich ganz bequem über den Roman „MOHAMMED“ von Johannes Tralow ein Bild über die Entstehung dieser großen Religion zu machen.

Hier nur einige Eckpunkte:
Mohammed, der in seiner Jugend durch seine Tätigkeit erst als Begleiter und Führer der Karawanen der Handelsherrin Kadidscha, die später seine Frau wurde, ein für die damalige Zeit weit gereister Mann war, erkannte, dass die Vielgötterei (wie die Stadtgötter Mekkas Hubal und al Lat beispielsweise) einem einheitlichen Staatswesen abträglich sei.

Auf der Suche nach Abhilfe erlebte Mohammed auf dem Berge Hira um 610 seine Berufung und empfing von da an Offenbarungen, deren Kern die Einzigkeit des Schöpfergottes und das Jüngste Gericht bilden.

Nach anfänglicher Verkündigung nur im Vertrautenkreis trat er als Gesandter Gottes in Mekka auf. Wegen der starken Widerstände entschloss er sich, mit seinen Anhängern 622 zur Hedschra, d. h. zur Auswanderung nach Medina, wo er als Prophet anerkannt und ihm die politische Führung des Gemeinwesens übertragen wurde. Hier entwickelte er seine Lehre weiter, bildete besonders die rechtliche Seite aus und setzte die Riten fest, die seine Gemeinde nach und nach immer mehr von den Christen und Juden, vor allem vom Heidentum abhob.

630 konnte er schließlich als Sieger in Mekka einziehen, dessen Heiligtum, der große, schwarze Stein, die Kaaba, zur Wallfahrtsstätte des Islam erhoben wurde.
Zur Zeit seines Todes bekannte sich fast die ganze arabische Halbinsel zur neuen Lehre. Mohammed verstand sich selbst als ›Siegel‹, d. h., als letzter in der Reihe der Propheten, der beauftragt war, den Menschen arabischer Zunge in ihrer eigenen Sprache die (später im Koran niedergelegten) göttlichen Offenbarungen zu bringen.

Widerstände und Spaltersekten, wie sie bei den Christen vorkamen, wusste er in den eigenen Reihen geschickt zu verhindern. (Siehe u.a. Abu Lahab / bei google einzusehen.)

Widerstände bei der Bekehrung zum Islam löste er in seinen jungen Jahren zum Teil blutig. Bis zur Emigration nach Medina hatte Mohammed geglaubt, dass ihn die "Schriftbesitzer" - wie er Juden und Christen nannte - als Propheten der Araber anerkennen würden. In kultischen Dingen richtete er sich sogar nach deren Vorbild.
So beteten die Muslime lange Zeit in Richtung Jerusalem gewandt und nicht nach Mekka.

In Medina kam es aber zum Bruch. Denn die hiesige jüdische Gemeinde verspottete ihn, anstatt seine Prophetenschaft anzuerkennen. Um seine Autorität zu wahren, ging Mohammed mit aller Härte gegen seine Widersacher vor. 600 Männer des Stammes Quraiza ließ er töten, deren Frauen und Kinder wurden versklavt. Die anderen in Medina ansässigen jüdischen Stämme durften wenigstens emigrieren.

*** *** ***

Inzwischen bekennt sich 1/7 der Menschheit zum Islam.
90% davon sind Sunniten – 10% Schiiten.
Wer sich mit der Teilung des Islam befasst, die nach Mohammeds Tod stattfand, dem drängt sich eine Frage auf:
Würde Mohammed diese Teilung gutheißen? Oder würde er – angesichts des Kampfes, den beide Richtungen gegeneinander z.B. im Irak ausfechten – unzählige Tote gab es wechselweise in den Moscheen und auf den Straßen –

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(Z.B hat ein Autobombenanschlag auf einen belebten Markt im schiitischen Armenquartier Medinat as- Sadr mindestens 66 Tote und mehr als 85 Verletzte gefordert. Es war der schwerste imagesmmBombenanschlag seit dem 7. April, als drei Selbstmordattentäter in einer schiitischen Moschee mehr als 60 Gläubige in den Tod gerissen hatten. Zu der Tat hat sich laut einer im Internet verbreiteten Erklärung eine Gruppe namens «Unterstützer der Sunniten» bekannt. Die bis anhin nicht bekannte Gruppe erklärte das Massaker zu einem imagesvVergeltungsakt für die Taten von schiitischen Milizen. Dabei beschuldigten die Verfasser besonders Muktada as-Sadr und seine Mahdi- Armee der Folter und zahlreicher Morde an Sunniten.)

– die These von einer Spaltersekte stärken?

Wir wissen es nicht! Und es ist auch nicht an uns, dies abschließend zu beurteilen und festzuhalten.

Aber zu allen Zeiten wurden im Namen Gottes Verbrechen begangen. Bei den Christen lässt sich das am besten an den sieben Kreuzzügen, den der Bauern und der Kinder nicht mitgerechnet, festmachen.
Katholiken und Protestanten kämpften und kämpfen – in Nordirland gegeneinander.
Unzählige Menschen verbluteten in all den Schlachten, die „im Namen Gottes“ geführt wurden.

Doch sei die Frage gestattet – für welchen Gott?

Es gibt für alle Menschen nur den einen Gott, der bei den Christen „Gott“, bei den Juden „Jahwe“, bei den Menschen arabischer Zunge „Allah“ genannt wird.

Und verehren nicht alle das Grab Abrahams? Warum tun das Juden und Muslime gleichermaßen?

Abraham ist der Stammvater Israels; im Islam gilt er, zusammen mit Ismael, als Gründer der Kaaba in Mekka und wird als Gottesgesandter und erster Muslim verehrt.

Wie widersinnig, dass sich zwei semitische Völker bis aufs Messer bekämpfen und möglicherweise drohend über einem „Dritten Weltkrieg“ entscheiden.

Der Staat Israel muss neben einem gleichberechtigten Palästinenserstaat leben und vor allem unbedroht leben dürfen – so, wie ein Palästinenserstaat unbedroht neben Israel leben können muss.

Es war schon einmal ganz dicht dran an einem Erfolg in dieser Richtung – und wurde mit dem Mord eines israelischen Falken an Rabin zunichte gemacht.

Die Falken beider Seiten sind es, die das Blut fließen lassen!!!

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Müssen nicht – im Interesse eines Fortbestandes der Welt und mit ihr der Menschheit – die Nasrallas und Ahmedinedschads aller Coulleurs und jeden Landes zum friedlichen Miteinander aufgerufen, ja gezwungen werden? Und zwar durch alle friedliebenden Menschen auf diesem Erdball?


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Und darf die Angst vor unangemessener Vergeltung durch Islamisten so weit gehen, dass beispielsweise nur ganz selten und meist ohne Festlegung des Absenders gegen die fortwährende Indoktrinierung des Blogs Hagheghat-e Eslam Stellung bezogen wird?

Normalerweise würde gerade ein solches Weblog zu einem angeregten Meinungsaustausch ermuntern!

Müsste das nicht einen Ahmed Ibn Fahdlan, so es ihn überhaupt gibt, nachdenklich werden lassen?

So gesehen haben wir sicher alle einiges aus der Geschichte zu lernen und umzusetzen!

Und die Vorhaltung als Kurzkommentar auf meinem Blog – „wegen zweier Soldaten“ – würde Israel so ein Blutbad anrichten – will ich gern zurückgeben und fragen; heißt es nicht: Der Klügere gibt nach? Also hätte nicht Nasralla sich als der Klügere erweisen und damit ein Blutbad verhindern können, indem er die beiden gekidnappten Soldaten vor dem Beginn der israelischen Offensive zurückgegeben hätte?

Aber das lag wohl nicht im Interesse der Herren, die ihre Katjuschas auf Israel gerichtet, als ständige Nagelstiche abgefeuert haben und nun die A-Bombe anstreben.

Möge Gott, möge Allah geben, dass nun endlich Vernunft über die Menschen kommt, die dabei sind, ihren Lebensraum zu zerstören.

Der Heilige Koran sagt: "Unterdrückt nicht und lasst Euch nicht unterdrücken!".
„Und dieser Vers beginnt nicht außerhalb der eigenen Haustür sondern im eigenen Herzen. Kein Muslim soll die Liebe in seinem eigenen Herzen unterdrücken durch Hass und durch Unbeherrschtheit. Kein Muslim soll die Verantwortung für die Stellvertreterschaft Gottes auf Erden in sich unterdrücken, indem er unmenschlich wird! Kein Muslim darf zulassen, dass sein Herz von außen unterdrückt wird, indem er den Dreck, mit dem er inzwischen tagtäglich beworfen wird, bis zu seinem Herzen durchdringen lässt. Das Herz eines Gläubigen ist der Ort, an dem Gott seinen Thron errichtet! Mit welchem Recht kann man diesen Ort entweihen?
Liebe Geschwister im Islam, ihr wisst, dass wir mit diesem Aufruf um etwas bitten, was nicht leicht ist. Und es wird morgen noch schwerer! Aber bekämpft Hass mit Liebe, bekämpft Schmutz mit reiner Erde, löscht das Feuer mit Wasser, bekämpft die Schweigsamkeit der Ängstlichen mit der liebevollen Stimme, die das ausspricht, was die Ängstlichen gerne aussprechen würden und bekämpft die Hasspredigten gegen den Islam und die Muslime mit Predigten voller Wahrheit genauso, wie die Hassprediger, die sich unter Muslime einschleichen. Sie wollen Dunkelheit verbreiten, aber das Licht eines Gläubigen ist so hell, dass es nicht möglich ist, es zu verdunkeln!
Wir beanspruchen die Religion der Wahrheit und Wahrhaftigkeit zu vertreten. All dieser Anspruch ist absolut wertlos, wenn es nicht vorgelebt wird. In einfachen Zeiten Wahrhaftigkeit vorzuleben können viele. In hasserfüllten Zeiten mit Hass zu reagieren ist auch nicht schwer. Aber in Hasserfüllten Zeiten die Wahrheit in Liebe vorzuleben, das können nur diejenigen, die sich selbst dazu erzogen haben.
Lassen Sie uns niemals ermüden, die Liebe in unseren Herzen zu kultivieren!
Wenn wir die Wahrheit vertreten, dann wird die Wahrheit mit uns sein, und wenn wir es nicht tun, dann haben wir es ohnehin nicht verdient, den Lohn derer zu bekommen, die in geduldiger Standhaftigkeit nie verzagt haben und immer auf ihren Schöpfer gebaut haben!"

Islamistische Terroristen wähnen sich im ,Heiligen Krieg’; ihre Taten brächten sie ins Paradies.

Das ist „unislamisch“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Elyas. „Sie werden als erste gerichtet.”

"Muslime, die im so genannten Heiligen Krieg gegen Ungläubige sterben, kommen ins Paradies, so heißt es nach Terroranschlägen immer wieder. Stimmt das?"

Elyas: „Erstens bezeichnen wir keinen Krieg, kein Gewaltmittel als heilig. Und dann ist es auch kein Krieg. Das sind Terrorakte, die Einzelne aus eigener Entscheidung gegen Zivilisten, gegen Unbeteiligte verüben. Der Islam erlaubt den Krieg nur als Selbstverteidigung. Nur wenn man dabei fällt, ist einem das Paradies versprochen. Aber nicht, wenn man andere Leute ermordet, Zivilisten und Unbeteiligte angreift.“

"Was passiert denn nach Überzeugung des Islam mit solchen Terroristen?"

"Das genaue Gegenteil von Paradies. Das erste, worüber am Jüngsten Tag geurteilt wird, sind die Bluttaten. Wer einen anderen Menschen verletzt oder getötet hat, wird zu allererst gerichtet. Es gibt Aussagen im Islam, wonach Gott alles vergibt - bis auf die Verletzung der Rechte der Menschen untereinander. Es gehört zu den Merkmalen der Muslime im Koran, dass sie nicht den Menschen töten, den Gott als unverletzbar erklärt hat.
Auf die Frage: „Wie erklären Sie sich denn dann, dass das Gegenteil stets durch die Medien und die Köpfe von Islamisten geistert?“ sagte Elyas: „Die Leute, die so etwas tun, wollen das natürlich als hoch angesehene Tat verkaufen. Deshalb bezeichnen sie das, was sie tun, als Krieg und ihr Sterben als Märtyrertod. Viele Nichtmuslime glauben dann, dass es im Islam genauso ist. Aber das stimmt auf keinen Fall. Überall in der islamischen Welt wird dies von den Autoritäten einhellig verurteilt und als unislamisch bezeichnet!“

„Da müsste also für mehr Aufklärung gesorgt werden?“

„Auf jeden Fall. Es täte uns allen gut, wenn die Medien, wenn die Politiker die Aussagen der Terroristen nicht als bare Münze akzeptieren und weitergeben und es mit uns als unislamisch bezeichnen würden. Es dient nur den Terroristen, wenn die westliche Welt diese Taten als islamisch ansieht.“

„Der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, hat moderate Muslime dazu aufgefordert, sich von radikalen Vertretern ihrer Religion klar abzugrenzen.“

„Da hat er vollkommen Recht. Wir waren die ersten, die zwei Stunden nach den Anschlägen vom 11. September die Taten verurteilt haben. Wir haben das immer gemacht, auch in Bezug auf Terrorakte auf Bali, auf den Philippinen, auf die Geiselnahme in Ägypten. Man kann das nicht oft genug und nicht laut genug sagen. Eines noch: Diese Terroristen sind keine Vertreter unserer Religion!“

„Befürchten Sie, dass die Vorurteile gegen den Islam mit dem Islamismus in einen Topf geworfen und sich verstärken werden?“

„Diese Gefahr besteht. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass doch eine deutliche Unterscheidung zwischen Muslimen und Terroristen gezogen wird. Es bleibt immer etwas an dem Islam und den Muslimen hängen. Einzelne Muslime sind beschimpft worden, aber das waren Einzelfälle, die mit Sicherheit nicht für die gesamte Gesellschaft sprechen.“

„Wie können Sie diese Unterscheidung in Zukunft vielleicht noch deutlicher machen?“

„Indem wir uns immer wieder melden. Wir werden auch weiterhin die Imame und die Gemeindeleiter ermutigen, die Tore der Moscheen offen zu halten und sich auch den Medien, der Gesellschaft, den Nachbarn zu öffnen, so dass der Einzelne die Aufklärungsarbeit unterstützt.“

Das, Ahmed Ibn Fahdlan, sollten alle Menschen, auch die arabischer Zunge, bedenken.

In diesem Sinne allen Menschen dieser Erde alles Gute.

28.09.2006 um 10:54 Uhr

Der ersten Ägypter...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

ist jetzt auf meinem Weblog bei http://buchfinder1.twoday.net

Zu sehen rechts unten!

Ich bin wirklich angenehm überrascht!

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28.09.2006 um 10:52 Uhr

Diesmal stehen die Türken nicht vor Wien...

von: buchfinder   Kategorie: Politik...

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Klassik pur...

Islamisten berrschen unser Denken...

Proteste nach Opern-Absetzung aus Furcht vor Islamisten

Einen Tag vor der Islam-Konferenz hat die Absetzung einer Oper in Berlin aus Angst vor Islamisten für Empörung gesorgt.
Harms-Intendantin
"Das ist inakzeptabel", sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Washington. Er nannte die Entscheidung "verrückt".
Vor allem Unionspolitiker warnten vor "Selbstzensur" und einem "Kniefall vor Terroristen".

Vertreter der Muslime reagierten dagegen unterschiedlich. Die Deutsche Oper in Berlin will eine Inszenierung der Oper "Idomeneo" nicht mehr spielen. Die Intendanz befürchtet Sicherheitsrisiken wegen einer drastischen Szene zu den Weltreligionen, darunter dem Islam.

Auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) wandte sich gegen die Absetzung. "Wenn die Sorge vor möglichen Protesten schon zur Selbstzensur führt, dann gerät die demokratische Kultur der freien Rede in Gefahr", erklärte Neumann.

CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer warf den Verantwortlichen der Deutschen Oper Feigheit vor und kritisierte, dass sie sich erpressbar machten. Vor einem "Kniefall vor Terroristen" warnte Wolfgang Börnsen, Kulturexperte der Unionsfraktion im Bundestag. Auch die Grünen kritisierten die Entscheidung. Ihr kulturpolitische Sprecherin Katrin Göring-Eckardt sprach von einer "Kapitulation in vorauseilendem Gehorsam".

Der Vorsitzende des Islamrats in Deutschland, Ali Kizilkaya, begrüßte dagegen die Absetzung, weil die Inszenierung die Gefühle der Muslime verletze. Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, pochte dagegen auf die Freiheit der Kunst. "Ich empfehle allen Muslimen, bestimmte Sachen zu akzeptieren", sagte er der "Netzeitung".

Die Deutsche Oper in Berlin hatte die für November geplante Wiederaufnahme der seit fast drei Jahren laufenden Oper "Idomeneo" von Wolfgang Amadeus Mozart am Montag aus dem Spielplan genommen. Als Grund dafür gab das Haus an, dass bei den Berliner Sicherheitsbehörden ernst zu nehmende Hinweise eingegangen seien, wonach Szenen der Inszenierung ein "unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für das Haus darstellen". In der Schlussszene des Berliner "Idomeneo" werden in einem sehr drastischen Bild die großen Weltreligionen - darunter auch der Islam - behandelt.

Der Regisseur Hans Neuenfels kritisierte die Entscheidung von Intendantin Kirsten Harms ebenfalls als "vorauseilenden Gehorsam und Hysterie". Er betonte, mit seiner Arbeit nicht den Islam, sondern Idomeneos individuelle Sicht auf "jede Form von Religionsstiftung und -stifter" kritisieren zu wollen. Nach Angaben des Landeskriminalamtes gab es keine konkreten Drohungen.*

All den Herren, die jetzt schreien, sei gesagt:

Wir befinden uns in einem Weltkrieg.

Diesmal sind es nicht die Türken vor Wien - diesmal käpfen die Islamisten als Guerillas sehr erfolgreich gegen die hochgerüstete westliche Welt, um die Menschheit ins Mittelalter zurückzuholen!

Blutende und tote Opernbesucher hätten den Krieg direkt zu uns gebracht. Und deshalb hat die Intendantin verantwortungsvoll gehandelt.

28.09.2006 um 10:33 Uhr

Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Klassik pur...

 

 

Nachts, wenn der Sandmann nicht kommt... 

 

buch2
Wie so oft kann ich des nachts nicht schlafen. Zwischen 3.00 und 4.00 Uhr rauschen die schweren Güterzüge durch den Ort und wenn der Wind aus Nord-Westen kommt, dann höre ich sie, als führen sie neben meinem Bett vorbei.
Meine Frau, die man - schläft sie einmal - heraustragen kann, ohne dass sie es merken würde, belächelt mich. Ich sei ein unruhiger Geist. Na ja, was immer das heißen will, wahrscheinlich ist sie im Recht.

Heute habe ich mir überlegt, ob es schlau wäre einen Essay zu schreiben. Einen Vergleich anzustellen zwischen "den Türken vor Wien" und der schleichenden Islamisierung Europas durch die Globalisierung.

Den Papst vor Augen und die Bedrohung dessen Leben durch Islamisten wegen eines Zitates, das im 14. Jahrhundert über die Lippen eines Mannes gegangen ist, werde ich wohl darauf verzichten.
ngn
Aber dennoch sei bedacht, dass die Erstarkung der Neonazis, indirekt auch etwas mit eben dieser europäischen Islamisierung zu tun hat.
Dabei arbeiten ihnen Islamisten und europäische Politiker gleichermaßen zu; der Altkanzler Helmut Schmidt hat vor dieser Entwicklung gewarnt und der hochgeschätzte Journalist Peter Scholl-Latour. Jeder auf seine Weise, aber die Politiker haben nicht darauf gehört, haben sich taub gestellt; sie müssen es auch nicht ausbaden. Das müssen künftige Generationen, denn: Die Rückbombung ins tiefste Mittelalter, die Abschaffung der Rechte, die sich die Frauen erkämpft haben (nach dem Willen eines Teiles dieser Islamisten gehören sie unter die Burka), die Einführung islamischen Rechts - all das ist da Ziel der "gewaltbereiten Islamisten". Bekehren mit Feuer und Schwert!

Und es ist ein Glück, dass es auch moslemische Würdenträger gibt, die diesen Auswüchsen die Maske vom Gesicht reißen und zum friedlichen Miteinander aufrufen.

Möge Gott, möge Allah geben, dass Ihre Rufe erhört werden.