buchfinder

31.12.2006 um 13:32 Uhr

Mit Speck fängt man Mäuse

von: buchfinder   Kategorie: Glück

Stimmung: gut
Musik: Erich Maria Korngold - Filmmusik

Mit Speck fängt man Mäuse

feuerwerkfeuerwerkfeuerwerk

jahreswechsel-20071

feuerwerkfeuerwerk

30.12.2006 um 15:59 Uhr

Weihnachtsmänner und Loser-Post...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut, da Kassik-Radio mich unterhält...
Musik: Filmmusik von Nino Rota

Weihnachtsmänner und Loser-Post...

 

 

 

Auch Weihnachtsmänner im Vierspänner…

weihnachten_1



 

kommen zu spät, wenn sie sich auf die Post verlassen!

Am Donnerstag vor Weihnachten übergab ich dem Weihnachtsmann ein kleines Päckchen für einen Freund in Bremen.

Bis heute ist es nicht angekommen!
Ich finde, das ist das Allerletzte!

Deshalb eine Zitrone an den Weihnachtsmann und drei Zitronen an die Loser-Post!!!
Ich hoffe, mein Freund in Bremen wird nicht allzu böse sein!

30.12.2006 um 11:33 Uhr

Das Schönste aller Geschenke...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Bach

 

 Das Schönste aller Geschenke...

„Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke!“

 

 

 

 

sagte Daphne du Maurier,

englische Schriftstellerin

*1907  #1989

 

Werke:

 

29.12.2006 um 13:38 Uhr

Ozelot in Not…

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: "Der mit dem Wolf tanzt" - by Klassik-Radio

Ozelot in Not…

 

 

 

„Der einzige, der einen Ozelotpelz wirklich braucht,

ist der Ozelot!“

 

 

 

 
  

Bernard Grzimek, Zoologe und Tierfilmer

*1909  #1987

28.12.2006 um 12:36 Uhr

Der großartige Mark Twain…

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: super
Musik: Klaviermusik

Der großartige Mark Twain…

 
 

„Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.

Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch!“

  

Mark Twain *1838 # 1919,

US-Schriftsteller

28.12.2006 um 09:27 Uhr

Die Weisheit des Machiavelli sagt

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: super
Musik: Filmmusik von Nino Rota

Die Weisheit des Machiavelli 

„Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils,

sondern wer dazu nötigt!“

 

 

 

 

 

sagte Niccoló Machiavelli

*1469  #1527 ital. Philosoph   

und Schriftsteller

 

Ob Machiavelli jenen im Auge hatte, ist nicht bewiesen,

 

 

 

 

 

zumindest aber fraglich.

 

 

 

27.12.2006 um 10:42 Uhr

Wie ist das Mädchen herzig, denn es kommt aus...

Stimmung: super
Musik: Puccini "Wie eiskalt ist dies Händchen"... La Boheme

Wie ist das Mädchen herzig!

 

 

Eine liebe Köchin aus Merzig
ist immer und überall herzig
gegen ihren Willen
muss Häschen sie killen
die herzige Köchin aus Merzig.




[Sogar das Gesicht ist herzförmig!]

Oddvars Übertragung führt unsere herzige Köchin vom saarländischen Merzig ins norwegische Vinterbro. Wörtlich übersetzt trägt dieser Ort, der circa 30 km südwestlich von Oslo liegt, den hübschen Namen „Winterbrücke“:

Ei kokke som bor på Vinterbro
hun er alltid så inderlig god.
Ӂ slakte harepus er blitt
mitt aller verste mareritt ”
sier hun så hjertegod på Vinterbro.


Unsere Köchin wohnt = „bor“ (gesprochen: bur) nun also in Winterbrücke. Sie ist alltid (allzeit, immer) god (wird „gu“ gesprochen und bedeutet natürlich „gut“).

„Å slakte harepus er blitt" = Häschen zu schlachten ist geworden "mitt aller verste mareritt“ = mein allerschlimmster Albtraum, sagt sie („sier hun“, gesprochen: si-er hün) so herzig (hjertegod = herzensgut) in Vinterbro.

hare = Hase
pus (gesprochen püs) ist eine Koseform
daraus ergibt sich „harepus“ = Häschen.

Vielen Dank, lieber Oddvar!

Und hier geht's direkt zum Buch !


 

Copyright © by Brigitte Stolle 2006

Abdruck mit der freundlichen Genehmigung der Autorin.


 

23.12.2006 um 07:21 Uhr

Gerade zu Weihnachten...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: Sehr nachdenklich!
Musik: Klassik-Radio - schon am Morgen Spitze!

 

Die GMX Weihnachtsaktion für UNICEF:

Sie spenden - GMX verdoppelt!

Besonders Kinder leiden unter den Folgen der weltweiten AIDS-Epidemie. Über 15 Millionen Mädchen und Jungen haben eines oder beide Elternteile durch die tödliche Krankheit verloren.
Die meisten von ihnen leben in Afrika. Sie sind meist auf sich allein gestellt und müssen sich ohne fremde Hilfe durchschlagen.

Ihre Hilfe kommt an:

    Schon für 11 Euro kann UNICEF einem Waisenkind in Malawi ein Jahr lang den Schulbesuch ermöglichen.

    Für 45 Euro kann ein Kind in Kambodscha einen Monat lang eine von UNICEF unterstützte Einrichtung besuchen.

    Für 60 Euro versorgt UNICEF zehn Dorfhelfer in Mosambik mit Hygienebedarf zur Pflege Erkrankter.

Helfen auch Sie mit Ihrer Spende - und spenden Sie dadurch sogar doppelt. Denn GMX als Mitglied der Stiftung "United Internet for UNICEF" verdoppelt jede Einzelspende bis 1.000 Euro (Spendeneingang bis 31.12.2006)!

       GMX hilft

 

 

22.12.2006 um 12:00 Uhr

Entdeckungen und Fortschritte

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: Sehr nachdenklich!

 

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte,
solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt!“

- sagte Albert Einstein *1879 #1955

             

 

 

 

 

21.12.2006 um 16:19 Uhr

Traurig... Bilderdiebe am Werk!

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: Sehr nachdenklich!
Musik: Filmmusik auf Klassik-Radio - immer gut!

 Bilderdiebe am Werk!

Jedesmal, wenn im Sender (blogigo) ein Ausfall zu verzeichnen ist, wird ein Teil der Bilder nicht mehr hochgeladen.

Das Weblog sieht dann ziemlich zerzaust und geplündert aus.

Mir fehlt einfach die Zeit, alle Bilder wieder herzustellen. Leider.

Aber so ist nun mal das Leben!

 

 

 

 

21.12.2006 um 10:09 Uhr

Bin Laden und kein Ende!

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: Sehr nachdenklich!

Franzosen hatten Bin Laden zwei Mal im Visier

Paris (dpa) - Der meistgesuchte Terrorist der Welt, Osama Bin Laden, war nach Angaben von Journalisten zwei Mal im Visier französischer Spezialeinheiten in Afghanistan.

Bin Laden
El-Kaida-Chef Osama bin Laden in einer Videoausstrahlung (Archivfoto).
© dpa
Vergrößern (Symbol)

Der Gründer des Terrornetzes El Kaida sei im Abstand von sechs Monaten 2003 und 2004 von den Soldaten aufs Korn genommen worden.

Das berichten Eric de Lavarène und Emmanuel Razav in einer Dokumentation für den französischen Fernsehsender Planète. Es sei jedoch kein Befehl französischer oder amerikanischer Vorgesetzter gekommen, Bin Laden zu töten.

World Trade Center

Der Tag, der die Welt veränderte

Die Terroranschläge in den USA am 11. September 2001. mehr

Die Journalisten lassen offen, ob dies eine bewusste Entscheidung war. Sie berufen sich auf Aussagen von vier der 200 Soldaten, die Frankreich bisher für die Terroristenjagd unter US-Kommando in Afghanistan abgestellt hatte.

Sie hätten die Aussagen auf Tonband, wollten aber die Anonymität ihrer Quellen schützen. Das Pariser Verteidigungsministerium wollte die Angaben nicht kommentieren. Der Termin für die Ausstrahlung der Dokumentation ist noch offen.

Kommentar eines Berliner Rabbiners: "Wenn ein Wolf in den Schafstall einbricht, muß er geschossen werden!

19.12.2006 um 12:49 Uhr

Es gibt sie doch, die Penner, die nicht arbeiten wollen!

von: buchfinder   Kategorie: Politik...

Stimmung: Sehr nachdenklich!
Musik: Mrasch Funebre

 

Beck legt Arbeitslosem Stellenangebote vor

Um es gleich zu relativieren: Ich bin kein SPD-Wähler, aber: Beck hatte recht -  es gibt sie doch, die Penner, die nicht arbeiten wollen und auf Kosten der Allgemeinheit, sprich Staat leben!

 

Arbeitsloser Hendrik F. vor und nach dem Friseurbesuch

 

SPD-Chef Kurt Beck hat dem Wiesbadener Arbeitslosen Henrico Frank, den er zum Waschen und Rasieren aufgefordert hatte, acht Stellenangebote zukommen lassen.

 

Nachdem Frank einen Termin mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten abgesagt habe, hätten zwei Mitarbeiter der Staatskanzlei ihm in seiner Wiesbadener Wohnung die Angebote überbracht, teilte ein Regierungssprecher in Mainz mit. Es handele sich dabei um "konkrete Angebote von seriösen Firmen." Beck sieht seine Zusage, Frank Stellenangebote vorzulegen, nach Angaben seines Sprechers jetzt als erfüllt an. Der Ministerpräsident bedanke sich bei den hilfsbereiten Unternehmen und hoffe, das Frank so einen Weg aus der Arbeitslosigkeit finde. Beck hatte Frank vergangene Woche auf einem Weihnachtsmarkt in Wiesbaden empfohlen, wenn er sich wasche und rasiere, bekomme er auch einen Job. Frank ließ sich daraufhin die Haare schneiden.Am Sonntag war bekannt geworden, dass Frank den ursprünglich für Dienstag geplanten Termin in der Mainzer Staatskanzlei absagen ließ. Frank kritisierte nach Angaben des Erwerbslosenforums, dass Beck den Termin nicht mit ihm abgestimmt habe. Beck habe die Presse schon informiert gehabt, bevor die Einladung in seinem Briefkasten gewesen sei, erklärte Frank laut Erwerbslosenforum. Dies sei ein erneuter Beweis dafür, dass sein Herz nicht für die Arbeitslosen schlage. Er sei "erstaunt" über die "abermals herablassende Umgangsform" des Vorsitzenden der "Partei der Benachteiligten." Das Erwerbslosenforum rief zugleich zu einer öffentlichen Protestaktion am 2. Januar vor der Mainzer Staatskanzlei auf. Arbeitslose sollen sich dabei in Anspielung auf Becks Äußerungen öffentlich rasieren und waschen, um einen Job von dem SPD-Vorsitzenden einzufordern.Frank ist auch mit seinem neuen Erscheinungsbild nicht zufrieden. "Es hieß, ich soll mir die Haare ein bisschen schneiden lassen. Ein bisschen, nicht dass ich da mit einem Poposcheitel rauskomme", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel" vom Montag. Er habe das Unglück erst bemerkt, als es zu spät gewesen sei. Beim Schneiden habe er die Augen geschlossen: "Ich wollte das Elend nicht mit ansehen!"

Mit dieser Einstellung aber wird dieser Arbeitslose wohl kaum wieder in den Arbeitsalltag zu integrieren sein.

 

Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Angebot auf einen Mann trifft, der tatsächlich arbeiten will!

Das hätte eine positive Signalwirkung gehabt!

Armes Deutschland!

19.12.2006 um 09:42 Uhr

Petter, Stolle, Tenner - meine Buchemp- fehlungen für Heiteres - noch für Weihnachten

von: buchfinder   Kategorie: Glück

Stimmung: gut
Musik: Weihnachtsmusik

 

Meine Buchempfehlungen für Heiteres -  noch für Weihnachten:

    

Diether Petter: DER KNALLKOPF

 

 

 

 

Amüsantes, Alltägliches, außergewöhnliches, Erotisches, Intelligentes, Linguistisches, Kalauerisches und Kulinarisches aus dem Leben eines Heimatlosen. Der Autor, Jahrgang 1951, Mitglied der Staighof-Gruppe, lebt seit 20 Jahren in Belgien, befaßt sich u.a. mit sprachlichen und gastronomischen Finessen, beobachtet Mentalitäten und Besonderheiten. Er lebt, denkt und arbeitet an der römisch-germanischen Kulturgrenze und ist dank zahlreicher Übersetzungen verschiedenster Art (Literatur, Wirtschaft, Politik, Werbung) ein vielgelesener, unter seinem Namen wenig bekannter Autor. "Der Knallkopf", sein erstes Werk unter eigenem Namen markiert einen entscheidenden Wendepunkt seines Lebens. Das Buch,168 Seiten, in Stil und Genre mit keinem anderen zu vergleichen, fast ein Roman, enthält krimi-linguistische, kulinarische und erotische Elemente, Szenen aus dem täglichen und anderen Leben, Anspielungen auf Surrealismus, Pfeifen, Kalauer und völlig ernste Passagen. Leserstimmen: "...es riecht nach einem Renner..." (Horst Lapp, Bestsellerautor) "Kurzeindruck: Da hat jemand aufgeschrieben, was ihm in zwei oder drei Wochen Klo-Sitzungen so gerade eingefallen ist." (Hans Brockhaus) ...

Kontakt:    E-mail: dietherpetter@yahoo.de

 

 

 

       

Brigitte Stolle: LIMERICKS  und

DIE KÖCHIN

 

 

 

        

 

 

 

 

 

  

George Tenner: AUSGEFLIPPT

 

 

 

Und die Thiller Tenners über

   

 

amazon

 

Auf Wunsch signieren alle Autoren ihre Bücher natürlich!

Frohe Weihnacht!

18.12.2006 um 11:13 Uhr

Lucille Ball

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Filmmusik von Patrick Doyle

 

 

Lucille Ball, amerikanische Schauspielerin *1911  #19989

 

 

 

„Das Geheimnis, wie man jung bleibt, ist, anständig zu leben, langsam zu essen und im Bezug aufs Alter zu lügen!“

 

16.12.2006 um 13:35 Uhr

Und Männer sind die besseren Köche – Bocuse hat´s bewiesen!

Stimmung: supergut
Musik: Filmmusik by Klassik-Radio

Und Männer sind die besseren Köche

 

– Bocuse hat´s bewiesen!

 

 

 

 

  

   

Warum ich dieses Buch empfehle? 

Dafür gibt es zwei Gründe:

Erstens ich bin selbst ein begeisterter Koch – Vorliebe Fisch!

Und zweitens bin ich ein Autor, der sich mit Satiren beschäftigt und selbst welche schreibt.

Diese Köchin berichtet über ernste Dinge die Küche betreffend in einer herrlich satirisch-frischen, belebenden Art, die einen schmunzeln lässt!

     

Zitat aus:

                        Die Köchin

von Brigitte Stolle  

 (Die Köchin in Feierabendtrinklaune) setzt sich aufrecht hin und nimmt ein Schlückchen Wein. Bekommt plötzlich - wie immer ohne direkte Veranlassung - große Lust, sich ein bisschen über ihre Kollegen zu ärgern.

 

Das kann ich Ihnen sagen, Gleichberechtigung hin oder her. Heute ist es ja besser. Aber früher! Als ich angefangen hab vor über zwanzig Jahren ... Köchinnen gabs da kaum. Im Altenheim ja, im Krankenhaus ja, in Kantinen und so.
Aber in der Gastronomie? Und erst in der Top-Gastronomie?
Ich hab mich damals bei einem großen Hotel beworben. Um einen Ausbildungsplatz. Wissen Sie, was mir der Maître an den Kopf geworfen hat? Frauen brächten Unruhe und Verwirrung unter die Köche. Da wär ordentliches Arbeiten nicht mehr möglich. Das Vorurteil war fest, Veränderung kaum möglich. Echter Männerberuf, damals. Alles Bocuse-Nachfolger! Angeber! Möchtegerns! Künstler! Karotten mit dem Tourniermesser zu winzigen Gebilden schnitzen und drei davon auf einen schwarzen Teller legen. Auf keinen Fall zwischendurch mal einen Topf abspülen! Arbeitsplatz verd reckt? Wo ist die Küchenhilfe, die faule Sau?

Regt sich auf und trinkt deshalb vom Wein.

Dabei - seien wir doch mal ehrlich: Woher haben die Köche denn ihre Rezepte?


(Kunstpause)


Von ihren Omas! Seit Urzeiten die gleiche raffinierte Vorgehensweise: Rezepte abkupfern, heimlich beiseite schaffen, bis zur Unkenntlichkeit verändern, was sag ich, verstümmeln!, damit niemand was merkt, damit der Diebstahl nicht auffällt. Und dann damit angeben. Den großen Max spielen. Auftritte inszenieren. Den Prahlhans geben. Die Rezeptlieferantin sitzt derweil bewundernd vor dem Fernsehen und staunt ihren Enkel an. Merkt vor lauter Stolz nichts vom Betrug. Ach der Bub! Ein richtiger Künstler! Wer hätte das auch gedacht?

Regt sich bei einem Schluck Wein wieder ab und gibt sich angenehmeren Vorstellungen hin.

Haben Sie auch schon mal in Italien gegessen? Bestimmt! Aber ich mein jetzt nicht dort, wo Künstler-Köche Schnickschnack aus Nahrungsmitteln machen.


(Wiederholt trotzig:)


Ja, Schnickschnack und Heckmeck! Sondern in einem kleineren Ort auf dem Land! Vielleicht Toskana! Da wo die Mamma in der Küche steht und Pasta herstellt. Oder die Nonna. Leckere Saucen gibts dazu. Zum Beispiel Walnuss-Sauce. Geschmacklich ein Gedicht! Pecorino drüber. Als Vorspeise Brennnesselsalat und geröstetes Brot, verschwenderisch getränkt mit dickflüssigem, goldgelbem Olivenöl. Zum Nachtisch taucht man hausgemachte Mandelkekse in seinen Kaffee. Einfache Gerichte mit einfachen Namen, gute Qualität, rote Landweine, gediegene Portionen, angenehme Umgebung. Äußerlichkeiten und Show-Einlagen unwichtig. Handwerkliches Können zählt. Das Modewort dafür ist: ehrlich. Das haben Sie bestimmt schon im Fernsehen gehört.

Saug-, Schlürf und Schmatzgeräusche am Weinglas. Dann - den Blick träumerisch in die Ferne gerichtet - mit ehrfurchtsvoller Stimme:

Ein schöner Wein! Ein ehrlicher Wein! Ein prächtiger, trefflicher, braver und rechtschaffener Wein! Na ja, das ist auch so ein albernes Getue! Auf jeden Fall fühlt man sich richtig glücklich und zufrieden bei Mamma und Nonna. Und überhaupt nicht reingelegt!

Trinkt einen Schluck Wein, weil sie sich noch ein bisschen weiterärgern will.

Trotzdem kriegt man immer wieder zu hören von den Leuten: Männer, das sind die besseren Köche.
Beweis: Alle Spitzenköche sind männlich. Männer hätten die besseren Geschmacksnerven, den besseren Geruchssinn. Wissenschaftlich erwiesen soll das sogar sein! Die Wissenschaft wird ja immer gern bemüht, wenn man Recht behalten will. Frechheit! Mittlerweile ist es ein bisschen besser geworden.Aber nur ein winzig kleines bisschen. Es gibt inzwischen auch ein paar Köchinnen in der Gastronomie. Aber bei den unflätigen Schweinereien, die die Kerls in den Küchen tagtäglich ablassen, braucht man Nerven wie Drahtseile oder man geht vor die Hunde. Ehrlich, mehr Frauen - da wär das Geschäft nicht mehr ganz so brutal, und das Essen wär besser. Hundert Prozent! Das sag ich Ihnen!


Copyright © by Brigitte Stolle - Abdruck mit der freundlichen Genehmigung der Autorin.


 

Wer sich für Kulinarisches und gleichzeitig auch für Literatur interessiert, dem sei mein Buch "Die Köchin" empfohlen. Hier lesen Sie jede Menge Wissenswertes rund ums Essen und Trinken – zahlreiche Fachbegriffe und vieles andere mehr runden das Thema ab. Aber Achtung: Es handelt sich hier nicht um ein Fachbuch, sondern um einen Roman !

Interessierte können sich auf meiner Homepage oder direkt beim Verlag informieren.

Aus dem Klappentext:

"Die Autorin lässt ihre Kunstfigur – eine schlecht
gelaunte Köchin in den besten Jahren – bei zwei
Flaschen Wein aus dem Nähkästchen plaudern.
Dabei werden interessante Einblicke hinter die
Kulissen der gehobenen Gastronomieküche geboten.
Von A – wie lebend gehäuteter Aal – bis Z –
wie Gerichte für Zahnlose: jedes Schleckermaul
darf sich angesprochen fühlen! Absurde Einfälle,
aufdringliche Spitzfindigkeiten und boshafte
Seitenhiebe gegen alles und jeden steigern
sich proportional zur konsumierten Weinmenge,
wobei insbesondere aus der Abneigung gegen
gewisse männliche Hobbyköche wenig Hehl
gemacht wird. Die Leserschaft erfährt, wie
Hummer um die Ecke gebracht werden, alte
Mousse au chocolat pfiffig entsorgt und die
ewig betrunkene Gästeplage veralbert wird,
welche Rolle die französische Sprache und
der Alkohol in der Profiküche spielen. Der
wahre Charakter von Konfuzius wird ebenso
abgehandelt wie die mannigfaltigen und
bislang weniger bekannten Gründe, sich
einen Schluck Wein zu Gemüte zu führen.
Unappetitliche Einzelheiten über Wurstwaren
und Kakerlaken runden das Ganze liebevoll ab."

Bon appétit!

Der fiktive Text in Form eines Prosa-Monologs
bewegt sich trotz – oder gerade wegen – seiner grotesken Grundtendenz erschreckend nahe an der Wirklichkeit.

Brigitte Stolle

DIE KÖCHIN

Groteske
121 Seiten. Broschur. 12 Euro
ISBN 3-924944-67-9

Geeignet für Leser- und Leserinnen
mit starken Geschmacksnerven !!!

16.12.2006 um 09:49 Uhr

Papa Hemingway, Ruark und Co.

von: buchfinder   Kategorie: Satiren

Stimmung: supergut
Musik: Mozart: Klarinettenkonzert mit Sharon Kamm

 

 

Papa Hemingway, Ruark und Co.

                      

                 Hemingway                          Ruark                                  & Co.

 


Ich weiß noch genau, wie es dazu kam, dass ich mein erstes Buch schrieb.
Meine Familie und ich machten Urlaub an der Nordsee und hatten eine Menge Zeit totzuschlagen. Wenn man es gewohnt ist, einen arbeitsreichen Tag zu verbringen, dann sind vierundzwanzig Stunden Nichtstun eine Menge Zeit für Langeweile, wenn man sich nicht zu beschäftigen weiß.
Meine Frau weiß immer eine Möglichkeit, sich zu beschäftigen, denn sie ist eine Leseratte.
„Ich habe hier ein Buch für dich ausgesucht", sagt sie mit einem schelmischen Lächeln und übergibt mir einen dicken Wälzer.
„Muss das Buch so unhandlich sein?" frage ich spitz und blättere ein wenig lustlos herum. Dann lese ich ein paar Seiten.
Das Buch selbst ärgert mich immer wieder, weil ich von der kleinen Schrift Kopfschmerzen bekomme. Doch dann zieht es mich in seinen Bann wie niemals ein Buch zuvor.
Das hat einen Grund: Das Buch beschreibt - bis auf die Tatsache, dass jener Autor Geld hatte und ich ein Otto-Normalverbraucher bin - mein eigenes Leben, und wenn man mit ein wenig Phantasie ausgestattet ist, setzt man die Corridas um. Man denkt daran, wie die Männer eigenen großen Hunde gegen fremde Köter gekämpft haben, wie sie diesen Kampf gewannen oder verloren.
„Das Buch gefällt mir." sage ich anerkennend.
„Das wusste ich von der ersten Zeile an, die ich las!" sagt meine Frau.
„Weil es Parallelen hat?"
„Zu deinem Leben, ja! Und weil es ein Autor ist, der zu den wenigen Schriftstellern gehört, die noch »echtes Abenteuer« erleben!"
Ich lese weiter und stelle fest, dass jener Autor einige andere Schriftsteller getroffen hat, deren Ruf weltweit bekannt ist. Einer davon ist Hemingway, den er im afrikanischen Busch traf und mit dem ihn eine Leidenschaft verband:
Die Großwildjagd.
„Willst du nicht mit an den Strand gehen? fragt meine Frau.
„Nein! Jetzt lese ich und wenn ich lese, dann lasse ich mich nicht gern stören!"
Ich sehe ihr Lächeln. Dann geht sie mit meinem Sohn zum Wasser, während ich mich zur Bar des Norfolk-Tower-Hotels in Kenia versetze. Ich stehe mit ihnen an der Bar und trinke auf die Mau-Mau-Aufstände, auf die übergroßen Krokodile im Norden Kenias und auf die Wasserbüffel, die an Gefährlichkeit nicht zu unterschätzen sind, auf die Löwen, derer sie einen Haufen geschossen haben, auf die Springböcke und auf die schneebedeckten Kämme des Mount Kenia.
Mit einem Wort: Das Abenteuer hat mich in seinen Bann gezogen und diesem Abenteuer habe ich mich verschrieben mit Haut und Haaren. Ich liebe die Schilderung der robusten Männer, die sich in der Gefahr bewähren oder untergehen, möglicherweise, weil ich nicht so bin wie sie - aber weil es ein Wunschbild ist, so zu sein. Und ich vergleiche die Dialoge meiner beiden gleichen und doch ungleichen Autoren; während Hemingway mit äußerster Knappheit die Gefühlsäußerungen der beschriebenen Personen lediglich erahnen lässt, beschreibt der andere Autor, dessen Buch mir meine Frau dediziert hat, Gefühlsregungen ausführlicher. Mir gefallen beide Möglichkeiten, vor allem aber das Abenteuer. Ich fasse einen unglaublichen Beschluss:
„Ich werde ein Buch schreiben!" sage ich mit der Lässigkeit meines Autors; in Gedanken befinde ich mich in Afrika.
„Ein Buch?" Meine Frau lächelt. Sie reagiert ganz anders, als ich erwartet habe. Ich habe gedacht, sie wird mich auslachen. Aber nichts dergleichen.
„Gut. Schreibe ein Buch!" sagt sie. „Aber schieb es nicht auf die lange Bank! Schreib es bald, denn schließlich bist du schon vierzig Jahre alt. Und ein Buch muss wachsen!"
Lange bin ich nachts wach.
Aus dem afrikanischen Busch versetze ich mich nach Kuba. Ich sehe die hölzernen Boote der Fischer des vorigen Jahrhunderts vor mir, mit einem spitzen, hohen Bug und einem viereckigen Spiegelheck. Mit der primitiven Takelung und den Farben Weiß-Rot und Blau. Ich sehe die Körbe voll Fisch, die kräftige Frauen und Männer an Land sortieren und zu den Kühlwagen schleppen. Und ich sehe Spencer Tracy in der Figur des alten Fischers Santiago aus Hemingways »Der alte Mann und das Meer«.
Der Hemingway war nicht nur ein Abenteurer, denke ich, der im Ersten Weltkrieg als Freiwilliger an der italienischen Front gekämpft hatte, der im spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Republikaner stand, der den Pulitzerpreis und den Nobelpreis erhielt; Hemingway ist tatsächlich der harte Mann, für den er sich ausgegeben hat.
„Der Tod", sagte Hemingway eines Tages, „ist nichts als eine weitere Hure. Wenn ich spüre, dass ich alt werde, werde ich mir eine Kugel durch den Kopf jagen!"
Am 2. Juli 1961 musste er sein Alter gespürt haben. An diesem Tage jagte er sich eine Kugel durch den Kopf.
Pablo Cordoba, der ehemalige Barmann im »Fishing Club« in Cabo Blanco, einem Ort an der peruanischen Küste, in dem der Heminigway-Film »Der alte Mann und das Meer« gedreht wurde, ist davon überzeugt, dass sich der berühmte Schriftsteller mit der gleichen Waffe umgebracht hat, mit der er jahrelang leere Whiskyflasche in der Luft zertrümmerte, mit der er Mähnenlöwen und Büffel geschossen hatte.
In Hemingways Einstellung zum Leben war er würdig gestorben, wie er eben der Meinung war, dass die von ihm gejagten Tiere einen würdigen Tod gefunden hatten.
„Ich weiß nicht, ob die Schriftstellerei noch diesen Stellenwert besitzt wie seinerzeit ..." sage ich zu meiner Frau. Aber ich werde anfangen zu schreiben.
Für die Arbeit an meinem ersten Buch waren Studien in Israel und der West-Bank erforderlich. Ein Abenteuer ‚ ja. Aber anders als zur Zeit der Hemingways & Co.
Von allen Seiten werde ich belächelt. Keiner traut mir zu, dass ich auf der Suche nach dem »Abenteuer Buch« erfolgreich sein werde. Nur meine Frau, die längst meine Fähigkeit erkannt hat, glaubt an mich.
„Jede Zeit prägt ihre Autoren - und meine Zeit hat mich geprägt", sage ich zu ihr und ein wenig Trauer über die verlorene Epoche der >>gestandenen Männer<< schwingt mit.

Copyright by George Tenner 2006

PS. Ich danke meiner Frau Ulla I.T., die nun nicht mehr für mich da sein kann, dass sie mich auf diesen >Dapfer< gesetzt- und mich immer in meiner Arbeit gefördert hat!

 

15.12.2006 um 21:05 Uhr

BOCUSE A LA CARTE

von: buchfinder   Kategorie: Satiren

Stimmung: gut
Musik: Filmmusik by Klassik-Radio

 

 

 

 


BOCUSE A LA CARTE

In unserer Familie hießen die Dinger bisher einfach Eierkuchen. Und diese, meist in Butter ausgebackenen, kreisrunden und verschieden gelungenen, herrlich duftenden Küchlein, waren der Inbegriff besonderen Essens unseres gemeinsamen Sohnes.
Wann immer er einen Wunsch aussprechen durfte, es waren diese Eierkuchen, die er sich bestellte.


Nun gibt es die verschiedensten Arten, den Teig zuzubereiten. Je nach Zutaten werden die Küchlein dann auch; macht man sie mit Buttermilch, bekommt man diese fingerdicken Dinger, die zwar sattmachen ‚ nicht den Gaumen verwöhnen.
Seit einigen Jahren nun bemühe ich mich, in diese typisch deutsche Küche etwas französische Abwechslung zu bringen. Denn, wenn die Franzosen etwas besonders exzellent können, dann sind das drei Dinge: Erstens, sie verstehen es, Filme zu machen, die wie keine andere Nation. Selbst die knifflichsten und verworrendstenVerhältnisse verstehen je, ohne den typisch zur Ermahnung der Moral aufgestellten Zeigefinger der deutschen Filmemacher und - zum Vergnügen des Betrachters auf die Leinwand zu bringen.
Zweitens, was die Damenmode und die Par­fums angehen, steht ihnen noch immer einer der ersten Plätze auf der Weltrangliste zu, wenngleich Italien und man staune, auch die Deutschen, auf diesem Gebiet zu ernstzunehmenden Konkurrenten geworden sind.
Der dritte Punkt der absoluten französischen Überlegenheit, ist ihre Kochkunst.
Es gibt Menschen, die gern essen. Und es gibt solche, die gern essen und ebenso gern kochen. Ich gehöre zu letzteren!
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich an den Wochenenden mit Rouladen, die eine besondere Füllung besitzen und über Nacht in einem guten Wein einliegen, um so einen besonderen Geschmack zu entwickeln. Das Fleisch wird zart, wie ein Kinderpopo und zergeht auf der Zunge, als wäre es von einem dieser französischen Spezialköche kreiert! Aber nichts dergleichen, ich, das Familienoberhaupt, habe schon wieder zugeschlagen. Meine Saucen sind schließlich bei Freunden und Skeptikern so berühmt wie die Salate meiner Frau, die sie freilich besser komponieren kann als ich.
In der letzten Zeit bin ich mit meiner Kochkunst ein ganzes Stück weitergekommen. Schuld daran ist ein Franzose. Wie könnte es auch anders sein. Mich ärgert das, denn ich würde, wenn es darum geht, den Gaumen zu verwöhnen, den deutschen Küchenmeistern gern die Stange halten wollen. Aber das wäre - mit wenigen Ausnahmen - eine Heuchelei, die ich nicht über mich bringe.
Wie gesagt, Braten á la Bocuse - so heißt dieser französische Koch, dem das Fernsehen eine ganze Serie gewidmet hat - Gott sei Dank, denn das war ‘mal eine vernünftige Entscheidung der TV-Programmdirektoren - gibt es bei uns schon eine ganze Weile. Wein und Cognac gehören in unsere Küche, wie Butter und saure Sahne, denn diese Zutaten richtig kombiniert, sind der wichtigste Bestandteil für den Geschmack einer ausgezeichneten Speise.
Und dann die Speisenfolge ... Da kann man sich in wahren Orgien ergehen! Ich denke da nur an hausgebeizten Lachs, mit Plun­derteig überbackene Morchelsuppe, Entrecote mit einer feinen Rotweinsauce und selbstverständlich einen guten Burgunder zum Essen und ... Eierkuchen á la George Tenner wären bei aller von mir ausprobierten Kunst nichts gegen die herrlich dünnen Crêpes eben dieses Bocuse‘s.
„Als du dich in deinem Arbeitszimmer eingeschlossen hattest, kam Bocuse", sagt meine Frau mit einem gehässigen Unterton. Sie weiß genau, dass ich keine dieser Sendungen auslasse, so­fern ich mich in der Reichweite eines Fernsehapparates be­finde.
„Du hättest klopfen können!" sage ich bissig.
„Ich habe geklopft!"
„Unmöglich! Ich habe nichts klopfen gehört!"
„Du hast mir sogar geantwortet!"
„Nein!"
„Doch, Liebling!"
Dieses „Liebling" trieft vor Ironie, was mich erheblich ärgert.
„Du hast nicht geklopft, basta!"
„Und doch habe ich geklopft, worauf du gerufen hast, du möchtest einmal in deinem Leben ungestört arbeiten können!" Jetzt kommt mir langsam die Erinnerung. Sie ist im Recht. Irgendeiner pflegt mich bei meiner Arbeit immer zu stören, und irgendwann einmal habe ich dagegen aufbegehrt - und das muss eben zu der Zeit gewesen sein, als Bocuse seine herrlichen Crêpes vorgeführt hat.
An diesem Abend gehen wir ins Bett, ohne uns „Gute Nacht" zu sagen. Auch am Morgen nehme ich meinen Tee und verkrieche mich hinter der Zeitung. Wortkarg lese ich, bis die Nachrichten kommen.
Und dann beginnt das Wundern: Die Bocuse-­Crêpes-Sendung wird wiederholt!
Wie ein Jünger einer dieser aus dem Boden schießenden Sekten, hänge ich an den Worten des Meisters.

125 Gramm Mehl mit einem Esslöffel Zucker und einer Prise Salz verrühre man in einem viertel Liter Milch. Dann zerlasse man 125 Gramm Butter - ebenso viel wie Mehl, darauf muss man achten - und ziehe sie unter die bereits erstellte Flüssigkeit ...

Viola, fertig ist der Teig der Crêpes, die nun ohne Butter ausgebacken - und die so dünn werden, als bestünden sie aus Zeitungspapier.
An diesem Mittag mache ich mich über die Herstellung dieser herrlichen französischen.Crêpes her. Als mein Sohn aus der Schule kommt, essen wir zuerst eine Vorsuppe.
„Es riecht hier so eigenartig", sagt unser Sohn und hebt schnüffelnd seine Nase hoch.
„Crêpes, mein Sohn", sage ich fachmännisch. „Crêpes á la Bocuse!" Dann trage ich die feinen Dinger auf. Sie sind wie vom Superkoch empfohlen mit einer bitteren Confitüre aus Zitrusfrüchten gefüllt.
„Iiii, was ist denn das?"
„Was schon?" frage ich verletzt. „Crêpes!"
„Ganz so dünn hast du sie noch nie hinbekommen", sagt meine Frau und beäugt die Crêpes interessiert. „Der Unterschied zwischen den Eierkuchen von früher zu diesen Crêpes ist etwa wie eine Zeitung zu unseren Bettdecken!"
Jetzt bin ich beleidigt. Denn schließlich hat bisher jeder meine Eierkuchen gelobt!
„Du wirst nie wieder von mir gefertigte Eierkuchen essen müssen!" sage ich bissig.
„Und ich, Papa?"
„Wenn deine Mutter sie nicht will ..."
„Aber ich esse sie viel lieber, als diese dünnen, bitteren Dinger!"
Dankbar schaue ich zu ihm.
„Dann wirst du der Einzige in unserer Familie sein, dem ich sie bereiten werde" ‚sage ich und mach mich gleich darüber her, ihm diesen
Genuss zu bereiten.


Copyright by George Tenner 2006

 

 

15.12.2006 um 10:53 Uhr

Die Kunst des Gebens...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio - immer gut!

 

 

 

 

„Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer

seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen

Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht!“

 

sagte Heinrich Heine, der große deutsche Dichter.

Heinrich Heine   *1797  #1856

 

 

15.12.2006 um 07:27 Uhr

Zwangspause - nun wieder an Bord!

von: buchfinder   Kategorie: Glück

Stimmung: super, wie jeden morgen
Musik: ...und natürlich mit: Klassik-Radio!

Zwei Tage war ich nicht in der Lage, ins Internet zu gehen, denn: Mein Siemens-Laptop war abgestürzt. (Oberfuck!!!)
Noch immer ist er nicht ganz wieder mit allen Funktionen zu benutzen, aber ich denke, ich werde das bis morgen wieder hinkriegen.
Dann bin ich auch wieder online!

Gruß an alle Leser...

Buchfinder sdb17857

 

13.12.2006 um 06:36 Uhr

Einmal faulenzen...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: morgens immer gut...
Musik: Klassik-Radio, was sonst???

 

Einmal faulenzen...

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"Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte!"

- sagte der englische Schauspieler und Dramatiker Noel Coward, *1899 #1973