buchfinder

12.12.2006 um 13:11 Uhr

Lasse Larsson, Kripo Heringsdorf 4. Kapitel/ 4. Abschnitt

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio - Filmmusik

Nur für die Leser 

anspruchsvoller Krimis gedacht!  

   

KHK1


Dies ist der Erstentwurf des 4. Kapitels meines zweiten Lasse Larsson-Falles.
Er ist nicht korrigiert, nicht redigiert und sicher auch noch nicht vollständig.

   FröhlichVielleicht sagt ihr mal, wie ihr die Story findet!FröhlichFröhlichFröhlich

4. Kapitel/4.Abschnitt


„Ja. Bist du Hellseherin?"
„Die Insel hat so viele gute Restaurants zu bieten. Ich denke, du gehst da hin, weil es relativ nahe zu deinem Haus ist."
„Ich gehe zu Seifert, weil er exzellent kocht. Aus keinem anderen Grund. Wirst du kommen?"
„Was sagen die anderen dazu?"
„Nichts. Du bist die Überraschung des Abends!"
Inge Mohaupt lachte.
„Das sieht die wieder ähnlich, Lasse. Du stellst Andresen und Simons vor vollendete Tatsachen."
„Und Monika Landris."
„Wer, bitte?"
„Unsere ausgeliehene Mitarbeiterin. Monika Landris."
„Wieso ausgeliehen?"
„In der Regel macht sie Verkehrskontrollen oder schlichtet Familienstreitigkeiten ..."
„Und nun arbeitet sie für dich? Nachtigall ..."
„Nichts Nachtigall. Sie kann analytisch denken und ich brauche jede Hilfe, die ich bekommen kann."
Inge Mohaupts Neugier war erwacht. Sie wollte sehen, welches weibliche Wesen Lasse Larsson dazu gebracht hatte, sich für sie einzusetzen.
„Gut. Ich werde versuchen, pünktlich da zu sein."
Larsson bedankte sich.
Als er das Gespräch beendet hatte, kam ihm Ferdinand Huebner wieder in den Sinn.
Wir haben bisher keinen brauchbaren Zeugen für die lausige Bluttat an diesem Spieler aus Süddeutschland. Es gab sicher viele Möglichkeiten, sich Feinde zu machen. Eine davon war, Spielschulden nicht zurückzuzahlen und damit irgendeine Geldmafia zu aktivieren. Eine andere Möglichkeit war, dass die Frau, die er betrogen hatte, sich rächte. Manchmal verfliegt die Liebe wie ein Furz, dachte er. Vor allem, wenn man sie in Abhängigkeit bringt, sie dann mit Schulden zurück und wie eine heiße Kartoffel fallen lässt. Er machte sich eine Notiz zum Verhältnis Ferdinand Huebners zu dessen Frau, fügte sie als Wingding auf seinem Piktogramm dazu und machte hinter ihrem Namen ein dickes Fragezeichen.
Gegen Mittag kam eine Mail von der Gerichtsmedizin in Greifswald. Es war ein Vorabbericht, um den Larsson Dr. Beckert gebeten hatte. Und die Frau war nicht nur schnell, sie war auch verdammt gründlich.
Was wären wir ohne die Rechtsmedizin, dachte Larsson.
Ferdinand Huebner war, wie Larsson vermutet hatte, nicht eines natürlichen Todes gestorben. Er war zumindest betäubt, als er den Sturz vom Balkon des siebten Stockes antrat. Obwohl es, angesichts der Zerstörung, die der Körper und vor allem der Gesichts- und Kopfbereich aufwies schwer nachzuweisen war, hatte die Gerichtsmedizinerin festgestellt, dass die Auffindung der Leiche - mit dem Gesicht nach unten, Verschiebung der Gesichtshälfte - und dem Hematom auf dem unzerstörten Hinterkopf, darauf schließen ließ, dass ihn ein Schlag mit einem stumpfen Gegenstand vor dem Sturz getroffen haben muss. Darüber hinaus hatte sie Hautpartikel von einer fremden Person unter seinen Fingernägeln gefunden.
Es war also gekämpft worden. Die Tatsache, dass Huebner nicht um Hilfe rief, als er zum Balkon gebracht und über das Geländer gehievt wurde, zeugte davon, dass er zu dieser Zeit besinnungslos sein musste. Wenn er aber besinnungslos war, dann gab es eine dritte Person im Zimmer. Und diese dritte Person hatte von hinten mit irgendeinem Gegenstand zugeschlagen. Jedenfalls sagte das der Bericht der Rechtsmedizinerin und das war für Larsson durchaus einleuchtend. Maier hatte keinen Gegenstand gefunden, der dafür infrage kam. Der oder die Täter mussten das Corpus Delicti mitgenommen haben.
Lasse Larsson hob den Hörer des Telefons ab und wählte die Direktnummer Dr. Beckerts. Als sie sich meldete, sagte er: „Schnelle Arbeit, Frau Doktor Beckert. Danke. Ich habe noch eine Frage zu dem Schlag auf den Hinterkopf des Mannes. Sie schreiben in Ihrem Bericht, es handle sich um einen Schlag mit einem stumpfen Gegenstand. Was könnte es gewesen sein? Eine Lampe, ein Stuhlbein oder ..."

 

11.12.2006 um 06:42 Uhr

Norwegische Betrachtung schon am Montag ...

Stimmung: morgens immer gut...
Musik: Jan Sibelius

Norwegische Betrachtung schon am Montag ...

Eine Köchin aus Buxtehude
jobbte in einer Frittenbude.
Sie jobbte zwei Stunden,
dann war sie verschwunden.
Sie ist etwas sprunghaft, die Trude!

Brigitte Stolle, Copyright 2005

aus: 66 kecke Köchinnen-Limericks
von
Brigitte Stolle

Und hier geht's zum Buch !

 


 

Oddvar aus Oslo hat diesen Limerick
wie folgt ins Norwegische übertragen:


 

Ei kokke som bor ved Jølster Bru
fikk seg jobb i ei trang pølsebu.
Hun følte seg svært bundet,
og snart var hun forsvunnet
den ustabile frøken Østerud.



Vokabelangaben für Interessierte:

Jølster Bru = Jølster Brücke
ei trang pølsebu = eine enge Würstlbude
Hun følte seg svært bundet (gespr. bunnet)
= Sie fühlte sich sehr gebunden.
snart = bald
Østerud gespr. Østeru

Einen schönen Wochenbeginn für alle!

Copyright © by Brigitte Stolle

Veröffentlichung mit der freundlichen Genehmigung der Autorin

 

08.12.2006 um 12:05 Uhr

Gesagt ist gesagt...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß   Stichwörter: Kosten, Kosten, Kosten

Stimmung: nachdenklich
Musik: Mazart - 1. Satz 25. Sinfonie

Gesagt ist gesagt...

 

„Niemand kann heute mehr verstehen,
dass die Bundesregierung in der Grät-
sche zwischen Bonn und Berlin steht!“



kopie-von-smiley400kopie-von-smiley400kopie-von-smiley400

- sagte Sachsens Ministerpräsident
Georg Milbradt (CDU) zur Fort-
existenz von Bundesministerien
in Bonn
Und wenn dann die Kosten kommen - wird das Herz ganz beklommen!
Buchfinder

08.12.2006 um 09:24 Uhr

Verwirrter Geist???

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: morgens immer gut...
Musik: Klassik-Radio, ein Genuss - natürlich schon am Morgen!

Verwirrter Geist???

 

 

rudiwinktrudiwinkt

„Kein Geist ist in Ordnung,
dem Sinn für Humor fehlt!“

Samuel Coleridge,
engl Schriftsteller und Philosoph
1772 - 1834

08.12.2006 um 07:07 Uhr

Gefühle zu zeigen...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: morgens immer gut...
Musik: Bach - Air

 

 

Nur Mut ...

 

Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können.top

Madame de Stael,
franz. Schriftstellerin (1766-1817)
Lesen-gefaehrdet1

07.12.2006 um 07:15 Uhr

Der Autor von Doktor Schiwago...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: morgens immer gut...
Musik: Filmmusik Dr. Schiwago...

 

Der Autor von Doktor Schiwago...

ist uns allen durch den gleichnamigen Film bekannt.

„Alt werden aber, das ist
wie Rom, wenn statt Geschwätz
es nicht ein Scheingeflecht,
nicht Spiegel – den Tod verlangt.“

bp


sagte der russischer Dichter Boris Pasternak, * 29. 1. (10. 2.) 1890 Moskau, † 30. 5. 1960 Peredelkino Leninskowo (bei Moskau); begann als ein dem Futurismus nahestehender Lyriker, fand jedoch bald eigene Ausdrucksformen von großer Musikalität. In der Stalin-Zeit zum Schweigen gezwungen, betätigte er sich als Übersetzer (u. a. von Shakespeare, Goethe, Kleist, Rilke). Sein 1957 in Italien erschienener Roman ›Doktor Schiwago‹ (wurde erst 88 in der UdSSR publiziert) schildert das Leben eines apolitischen, musisch veranlagten russischen Intellektuellen im Rußland der ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.
Den ihm für den Roman zuerkannten Nobelpreis (1958) mußte Pasternak ablehnen.

06.12.2006 um 16:00 Uhr

Was ist bloß mit den Kindern los???

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: nachdenklich
Musik: Marsch funebre...

Fahndung wegen Amokwarnung beendet

Offenburg/Stuttgart (dpa) - Zwei Wochen nach der Bluttat an einer Schule im westfälischen Emsdetten hat ein per Internet angedrohter Amoklauf in Baden-Württemberg Schüler, Lehrer und Eltern in Angst versetzt. Die Polizei zeigte verstärkt Präsenz.    

Die Beamten suchten im Raum Offenburg stundenlang nach einem 18-jährigen Gymnasiasten, der von seinen Eltern vermisst wurde und nach ersten Erkenntnissen mit einer alten Pistole aus Familienbesitz bewaffnet war. Am Nachmittag fanden Polizisten die Leiche des jungen Mannes in einem Waldstück. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der 18-Jährige selbst getötet hat. Ob der vermisste Schüler die Amokwarnung verfasst hatte, blieb aber zunächst unklar.Am 20. November hatte in Emsdetten ein 18-Jähriger mit Gewehren, Sprengfallen und Rauchbomben seine frühere Schule überfallen. Er schoss fünf Menschen an und tötete sich anschließend selbst. Insgesamt 37 Menschen wurden verletzt, viele davon erlitten Rauchvergiftungen.In Baden-Württemberg durchsuchte die Polizei bei der Fahndung nach dem 18-Jährigen auch Schulen im Raum Offenburg. An dem Gymnasium des jungen Mannes in Offenburg lief der Unterricht am Mittwoch weiter. Der Rektor der Haupt- und Realschulen in Neuried-Ichenheim (Ortenaukreis), die der 18-Jährige früher besucht hatte, schickte seine Schüler dagegen nach Hause. Alle Schüler wurden kontrolliert und nach Unterrichtsschluss zusammen mit ihren Lehrern auf dem Heimweg von Polizisten beschützt.Die Behörden hatten die "vage Vermutung", dass der 18-Jährige der Gesuchte sein könnte. Er sei als introvertierter Einzelgänger und Fan von Killerspielen beschrieben worden. "Damit passt er ins Raster", sagte ein Ministeriumssprecher. Die Polizei fahndete mit Spezialkräften und Hubschraubern nach dem jungen Mann.

Gewalt an Schulen*                     

Fahndung wegen Amokwarnung beendet *                  

 Haft für Mord an Lehrerin *                     

Schüler plante angeblich Anschlag auf Lehrer in Herxheim *                     

Berliner Schüler wieder freigelassen *

Berlin: Mutmaßlich geplanter Amoklauf

Das Kultusministerium in Stuttgart hatte am Dienstagabend vor einem möglichen Amoklauf an einer Schule des Landes gewarnt. Zwei Realschüler aus Rheinland-Pfalz hatten der Polizei gemeldet, dass ein anonymer Mitspieler in dem als Online-Killerspiel bekannten "Counterstrike" einen Amoklauf in seiner Schule angekündigt habe. In dem Computer des 18-Jährigen fanden Ermittler nach Angaben des Innenministeriums Hinweise darauf, dass er bei Killerspielen mitgemacht habe. Beweise dafür, dass er die Amokwarnung ins Internet gestellt hat, gebe es aber nicht, sagte ein Sprecher.Nach Angaben des Innenministeriums war die Polizei in Baden- Württemberg am Mittwoch mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Eltern, Lehrer und Schüler waren zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen worden.Kritik am Vorgehen der Behörden kam von der Gewerkschaft der Polizei (GdP). "Das hätte man so in der Öffentlichkeit nicht diskutieren dürfen", sagte der Landesvorsitzende der GdP, Josef Schneider, in einem dpa-Gespräch. "Man kann ja fast den Eindruck haben, da wird eine Katastrophe förmlich herbeigeredet." Die Polizei sei nicht in der Lage, absolute Sicherheit zu garantieren. In Baden- Württemberg gibt es nach Angaben des Kultusministeriums 4200 Schulen und 1,3 Millionen Schüler.Dagegen lobten Psychologen die frühe Warnung. "Ich denke, dass das Öffentlichmachen gut ist", sagte das Leitungsmitglied des Kriseninterventionsteams der Abteilung Schule und Bildung, Helmut Nock, der dpa. Eine Warnung vor einem Amoklauf-Verdacht kann nach Ansicht des Trauma-Experten Georg Pieper die Aufmerksamkeit für potenzielle Täter schärfen. Die Nachteile wie etwa Verunsicherung müsse man in Kauf nehmen.

05.12.2006 um 09:48 Uhr

Der Philosoph Karl Jaspers…

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: morgens immer gut...
Musik: Filmmusik - Der mit dem Wolf tanzt...

Der Philosoph Karl Jaspers…

 

 

über die vertanen Chanchen des Lebens.


kj


„Die Hoffnungslosigkeit ist
schon die vorweggenommene
Niederlage!“
Fröhlich

05.12.2006 um 06:37 Uhr

Die Bundeswehr in Düren braucht eine neue Köchin...

Stimmung: morgens immer gut...
Musik: Klassik-Radio, ein Genuss - natürlich schon am Morgen!

Buchfinder1 

Eine weitere Leseprobe aus Brigitte Stolles Büchlein

"66 kecke Köchinnen-Limericks"


Die Bundeswehr-Köchin in Düren
Träumt immer davon, Krieg zu führen
Ihr bleibt nur, die Bohnen
Der Gulaschkanonen
In Kochuniform umzurühren.

Oddvar aus Oslo hat den Limerick
genial wie immer
ins Norwegische übertragen.
Vielen Dank dafür!

Ei kokke i Forsvaret fra Wormen
drømmer om å føre krig og lede stormen,
men i feltkjøkkenet blir
og hver soldat hun gir
ei øse gulasj i kokkeuniformen.

Oddvar hat auch dieses Mal die Erläuterungen nicht vergessen!


Forsvaret“ entspricht der „Bundeswehr“
Å forsvare = verteidigen
lede stormen = den Sturm leiten
feltkjøkkenet = Feldküche
Hver soldat = jedem Soldaten
(Den lustigen Ausdruck Gulaschkanone
für Feldküche gibt es im Norwegischen leider nicht!)
ei øse = eine Kelle


 ***
Veröffentlichung mit der freundlchen Genehmigung der Autorin.

04.12.2006 um 16:18 Uhr

Lasse Larsson, Kripo Heringsdorf 2. Fall 4. Kapitel/3.Abschnitt

Stimmung: gut
Musik: Weihnachtsmusik...

Nur für die Leser 

anspruchsvoller Krimis gedacht!  

   

KHK1


Dies ist der Erstentwurf des 4. Kapitels meines zweiten Lasse Larsson-Falles.
Er ist nicht korrigiert, nicht redigiert und sicher auch noch nicht vollständig.

   FröhlichVielleicht sagt ihr mal, wie ihr die Story findet!FröhlichFröhlichFröhlich

4. Kapitel/3.Abschnitt

„Was haltet ihr davon, wenn wir die bei einer Weihnachtsfeier auf den Kopf hauen?"
„Eine Weihnachtsfeier wird meist hier im Haus veranstaltet", sagte Simons. „Das heißt, jede Abteilung feiert für sich."
„Da wäre es doch angebracht, dass wir uns etwas abheben würden. Ich denke an ein Firstclass-Essen im Kulmeck." Larsson schaute die neue Kollegin triumphierend an. „Das Kulmeck, müssen Sie wissen, wird von einem Starkoch geführt. Ich bin dort noch nie enttäuscht worden."
„Das Kulmeck ist sein Lieblingsrestaurant", sagte Simons und verdrehte die Augen. „Kleine Portionen, aber fein!"
„Es ist nun einmal ausgezeichnet, dort zu speisen!" beharrte Larsson.
„Wer weiß, ob Rolf sich von seinem Drachen freimachen kann", sagte Simons.
„Das lässt sich leicht in Erfahrung bringen! Ruf ihn an. Frage ihn, ob er das regeln kann."
Simons wählte die Handynummer Andresens. Als die Verbindung zustande gekommen war, teilte er ihm mit, was Larsson vorgeschlagen hatte. Wider erwarten fand der die Idee großartig.
„Also haben wir unsere Weihnachtsfeier terminiert", stellte Larsson erleichtert fest. „Morgen neuzehn Uhr im Kulmeck."
Simons sagte: „Im Hinblick auf die Ermittlungen werden wir uns wohl jetzt auf Überstunden einrichten müssen?"
„Ist das bei einem Mordfall nicht üblich?", fragte Monika Landris.
„Du bist ein guter Polizist, Karl", sagte Larsson. „Für dich steht sicher außer Zweifel, da zu sein, wenn es nötig ist."
„Nein, das ist es wohl nicht, Lasse. Das weißt du. Es war nur eine Feststellung. Wie ist es mit dir? Du hast doch ab Einundzwanzigsten eine Woche Urlaub? Keine Dienststelle wird erfahrungsgemäß zwischen den Jahren voll arbeiten. Überstunden fallen also sicher erst im Januar an." Simons dachte daran, dass es ein Glück sei, es bis nach Silvester ein wenig ruhiger laufen lassen zu können.
Monika Landris fragte sich, was Larsson wohl in seinem Urlaub machen würde.
Und Lasse Larsson überlegte, dass es schön wäre, eine Frau wie Monika Landris mit in den Urlaub zu nehmen. Aber das war unmöglich und er würde sich damit abfinden.
„Die ersten achtundvierzig Stunden sind die wichtigsten bei der Ermittlung. Ich denke, ich werde den Urlaub verschieben müssen!" sagte Lasse Larsson.
Als er wieder in seinem Zimmer war, rief er Inge Mohaupt an.
„Hat Kruse schon mit dir gesprochen?", fragte er.
„Ja."
„Wirst du kommen?"
„Im neuen Jahr vielleicht."
„Versteh mich richtig, Inge, ich hätte dich nicht angefordert, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass wir dich hier dringend brauchen."
Larssons Worte verfehlten ihre Wirkung nicht.
„Vor dem Fest hat es doch kaum einen Zweck, nach Heringsdorf zu kommen, Lasse. Und ich wüsste auch nicht, wo ich mein Kind so schnell unterbringen könnte."
„Übrigens, ich habe ein Attentat auf dich vor. Kannst du dich morgen Abend freimachen?"
„Du willst mich einladen?", fragte Inge Mohaupt.
„Erinnerst du dich, dass Andresen beim Wetten einen Hunderter verloren hat?"
„Ja. Aber er wusste nicht, dass man mit einem Elitepolizisten nicht wetten kann. Die legen einen immer aufs Kreuz!"
Sie sah Larssons Lächeln nicht.
„Ich hatte die gleiche Summe zugelegt, ohne dazu verpflichtet zu sein und den Elitepolizisten will ich überhört haben. Simons sagt, es wären über dreihundert Euro in der Kaffeekasse und die wollen wir morgen auf den Kopf hauen."
„Und dabei soll ich helfen?"
„Alle Abteilungen veranstalten eine Weihnachtsfeier. Wir feiern auch, aber nicht klein, klein. Wir gönnen uns etwas Feines!"
„Kochst du selbst?"
„Wieso?"
„Es gibt keinen Gott - außer mir!", warf Inge Mohaupt ein. „Du kennst das Sprichwort besser, als jeder andere."
„Wir gehen ins ..."
„Kulmeck!"


 


04.12.2006 um 06:37 Uhr

Man reiche mir ein Weib!

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio, ein Genuss!

Geschmack im Wandel der Zeit…

In den letzten 5 Monaten sind zwei Top-Models wegen chronischer Unterernährung gestorben.


 
kerze



Die Modeschöpfer seien Schuld; sie wollen nur superschlanke Mädchen auf den Laufstegen sehen.

Wir alle kennen die Frauenfiguren von Peter Paul Rubens, dem fläm. Maler, * 28. 6. 1577 Siegen (Westfalen), † 30. 5. 1640 Antwerpen; in den Niederlanden von Romanisten in niederländische Kunst ausgebildet, deren Bildstil er in Italien (1600 – 08) überwand. Rubens verschmolz in klassisch-humanist. Gesinnung die flämische Tradition und die Eindrücke seiner Italienzeit zu machtvollen, bewegten Figurenkompositionen in sinnenfroher Farbigkeit. Der Einfluß seiner Bilder im Stil eines repräsentativen Barock wirkte sich in ganz Europa aus.

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Sein berühmter Zeitgenosse, der englische Dichter und Schauspieler William Shakespeare fasste diese Frauenfiguren in einem einzigen Satz so zusammen:

 
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„Man reiche mir ein Weib
zu schnöder Lust,
auf dass ich mich
an ihres Busens
schlotternder Masse
weidlich ergötze!“

03.12.2006 um 10:38 Uhr

Es ist nicht leicht, ein ***** zu sein...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: saugut
Musik: Filmusik von Klassik-Radio

 

 

USA schalten sich in Ermittlungen im Fall Litwinenko ein

 

Wie die britische Zeitung "Sunday Mirror" unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, hält der britische Inlandsgeheimdienst MI5 einen Mann fest, der "bedeutende" Informationen über die Vergiftung Litwinenkos haben könnte. Der Mann sei vergangene Woche im Osten Englands in Gewahrsam genommen worden. "Der MI5 nimmt keine Menschen fest", sagte ein Sicherheitsvertreter dem Blatt. "Wenn Menschen vom Sicherheitsdienst festgehalten werden, dann weil sie zu uns kommen, um uns Informationen zu geben."Die USA haben sich angeblich in die Ermittlungen um den Tod des russischen Ex-Agenten Alexander Litwinenko eingeschaltet.

Die britische Zeitung "The Observer" berichtet, Beamte der US-Bundespolizei FBI hätten gemeinsam mit britischen Polizisten den früheren KGB-Agenten Juri Schwets in Washington befragt. Schwets habe eigenen Angaben zufolge Informationen über die Ereignisse um Litwinenko. Entgegen Zeitungsberichten über eine tödliche Verstrahlung geht es dem mit Polonium 210 kontaminierten italienischen Litwinenko-Kontaktmann Mario Scaramella offenbar gut.

Ex-KGB-Agent Schwets soll den Beamten in Washington ein Dokument aus Litwinenkos Besitz gegeben, in dem Enthüllungen über die Zerschlagung des russischen Ölkonzerns Yukos durch Moskau enthalten seien, berichtete das Blatt unter Berufung auf einen Geschäftspartner von Schwets. Schwets habe Kontakt zu dem im Londoner Exil lebenden russischen Oligarchen und Putin-Gegner Boris Beresowski gehabt, der Litwinenko gut kannte.

Wie die britische Zeitung "Sunday Mirror" unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, hält der britische Inlandsgeheimdienst MI5 einen Mann fest, der "bedeutende" Informationen über die Vergiftung Litwinenkos haben könnte. Der Mann sei vergangene Woche im Osten Englands in Gewahrsam genommen worden. "Der MI5 nimmt keine Menschen fest", sagte ein Sicherheitsvertreter dem Blatt. "Wenn Menschen vom Sicherheitsdienst festgehalten werden, dann weil sie zu uns kommen, um uns Informationen zu geben."

"Trotz einer großen Angst (...) fühle ich mich derzeit gut, ich habe keine Symptome", schrieb Scaramella in einem Brief an seinen Anwalt, den dieser der Nachrichtenagentur Ansa übermittelte. Die in seinem Urin gefundene Menge Polonium 210 sei "bedeutend geringer" als die bei dem verstorbenen russischen Ex-Agenten Alexander Litwinenko nachgewiesene Dosis.

Auch das behandelnde Krankenhaus in London widersprach britischen Zeitungsberichten, wonach sich Scaramella in Lebensgefahr befand. Scaramella gehe es gut; vorläufige Tests hätten "keine Beweise für eine radioaktive Vergiftung" gebracht, sagte ein Kliniksprecher. Das italienische Gesundheitsministerium teilte mit, Scaramella könne bereits am Montag aus der Klinik entlassen werden. Er war am Freitag ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Scaramella hatte Litwinenko am 1. November in London getroffen. Am selben Tag begannen die Vergiftungserscheinungen bei dem Russen, der rund drei Wochen später starb.

02.12.2006 um 11:32 Uhr

Lesen gefährdet die Dummheit ...

Stimmung: gut, wie imer morgens!
Musik: Edward Grieg - Morgendämmerung

 

 Buchfinder1

Lesetipp

Die Autorin lässt ihre Kunstfigur – eine schlecht gelaunte Köchin in den besten Jahren – bei zwei Flaschen Wein aus dem Nähkästchen plaudern. Dabei werden interessante Einblicke hinter die Kulissen der gehobenen Gastronomieküche geboten. Von A – wie lebend gehäuteter Aal – bis Z – wie Gerichte für Zahnlose: jedes Schleckermaul darf sich angesprochen fühlen! Absurde Einfälle, aufdringliche Spitzfindigkeiten und boshafte Seitenhiebe gegen alles und jeden steigern sich proportional zur konsumierten Weinmenge, wobei insbesondere aus der Abneigung gegen gewisse männliche Hobbyköche wenig Hehl gemacht wird. Die Leserschaft erfährt, wie Hummer um die Ecke gebracht werden, alte Mousse au chocolat pfiffig entsorgt und die ewig betrunkene Gästeplage veralbert wird, welche Rolle die französische Sprache und der Alkohol in der Profiküche spielen. Der wahre Charakter von Konfuzius wird ebenso abgehandelt wie die mannigfaltigen und bislang weniger bekannten Gründe, sich einen Schluck Wein zu Gemüte zu führen. Unappetitliche Einzelheiten über Wurstwaren und Kakerlaken runden das Ganze liebevoll ab. – Bon appétit!

Der fiktive Text in Form eines Prosa-Monologs bewegt sich trotz – oder gerade wegen – seiner grotesken Grundtendenz erschreckend nahe an der Wirklichkeit.

  • Brigitte Stolle
  • Die Köchin
  • Groteske
  • 121 Seiten. Broschur. 12 Euro
  • ISBN 3-924944-67-9

Und hier geht's zum Buch!

Einige Rezensionen:

  • (...) wahrscheinlich wird sich der geneigte Leser bei seinem nächsten Besuch in der gehobenen Gastronomie mit einer leichten Gänsehaut an dieses Buch erinnern.

    Mannheimer Morgen

  • Etwas für Gourmets mit starken Geschmacksnerven!

    meier. das stadtmagazin

    • Brigitte Stolle, 1959 geboren, lebt und arbeitet in Mannheim. Neben Ausbildungen und Tätigkeiten in unterschiedlichen Bereichen (u.a. als Industriekauffrau, Köchin, Verwaltungsangestellte) hat sie 6 Semester Germanistik, Linguistik und Philosophie in Mannheim studiert.

    01.12.2006 um 10:09 Uhr

    Klatsch und Tratsch…

    von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß   Stichwörter: satirisch, spinnert

    Stimmung: nachdenklich
    Musik: Musik muß man mit dem Herzen verstehen...

    Klatsch und Tratsch…

     

     

    Lopez will durch Scientology schwanger werden!

    Jennifer Lopez beschäftigt sich angeblich mit den Lehren von Scientology, um schwanger zu werden.

    Die "Manhattan Love Story"-Darstellerin, die vor kurzem auf der Hochzeit des Promi-Scientologen Tom Cruise war, soll sich Tipps von der Schauspielerin Leah Remini holen, die ihr laut der US-Zeitschrift "Life And Style" anvertraut hat, dass die Glaubenssätze ihr geholfen haben, ihr erstes Kind zu empfangen.

    Seitdem interessiere Lopez sich für
    Scientology. 3290102-h-236-pd-4-w-181


    Ein Insider: "Sie versteht langsam den Reinigungsprozess. Es geht nur darum, die positive Energie dorthin zu leiten, wo man sie haben will." Dem Insider zufolge ist es unwahrscheinlich, dass Lopez und ihr Mann Marc Anthony Scientology beitreten, weil der Sänger streng gläubiger Katholik ist. Er sei jedoch bereit, "Jen tun zu lassen, was sie braucht, damit es klappt".

     
    Fazit:
    Ob sich aber die Lopez von Scientology, vom Wind bestäuben oder von einem Köter zu einem Kind verhelfen lässt, ist ebenso wichtig, wie ein Reiskorn, das in China zu Boden fällt!