Die Perioden beim Mann...
Stimmung: gut
Musik: Bach - "Bist du bei mir..."
Die Perioden beim Mann...
sagte der Journalist Robert Lembke *1913 #1989
Stimmung: gut
Musik: Bach - "Bist du bei mir..."
Stimmung: gut, da Kassik-Radio mich unterhält...
Neues Buch - neues Leben?
Pressemitteilung des Verlags (Frühjahr 2007):
'Soeben ist im Verlag EDITION THALEIA ein neues Werk der in Mannheim lebenden Autorin Brigitte Stolle erschienen. Mit dem ihr eigenen verspielten Sprachwitz und einer üppigen Dosis Ironie erzählt Brigitte Stolle drei in mancherlei Hinsicht anarchische Geschichten: In »Ameisentage« entdeckt eine Sechsjährige in sich die Berufung zur Ameisenforscherin. In »Frau W oder die Überwindung der Außenwelt durch ein Viertelpfund Butter« löst eine bislang brave Gattin und Mutter nach einem Augenblick des Innehaltens ein Familienchaos aus – oder sollte es doch eher als glückselige Gleichgültigkeit verstanden werden? Und in »Rückwärts« versucht Frau R mit Pseudodialektik, pseudophilosophischer Beweisführung sowie mit mehr oder weniger passenden Erläuterungen aus der Küchenpraxis ihre geheimnisvolle Vorliebe für das Rückwärtslesen zu begründen und diese einer ganz und gar feindlich gesinnten Umwelt begreiflich zu machen.
Wie schon in ihrer vielbeachteten Groteske »Die Köchin« bietet Brigitte Stolle auch in ihrem neuen Buch ein fulminant komisches und hintersinniges Lesevergnügen.
Brigitte Stolle, 1959 geboren, lebt und arbeitet in Mannheim. Neben Ausbildungen und Tätigkeiten in unterschiedlichen Bereichen hat sie 6 Semester Germanistik, Linguistik und Philosophie in Mannheim studiert. Nach ihrer Erstveröffentlichung »Die Köchin« (Edition Thaleia 2004) erschien 2005 ein Band mit Limericks.'
Stimmung: gut
Musik: Spiel mir das Lied vom Tod... Fimmusik by Klassik-Radio
Stimmung: super
Mannheimer Morgen Nr. 66 / Montag, 21. März 2005
(RHEIN-NECKAR Seite 25)
Seckenheimerin macht sich Reime auf Kochtöpfe
Von unserem Redaktionsmitglied Michaela Roßner
Seckenheim. Dass der Alltag einer Köchin auch Stoff für eine groteske Erzählung abgeben kann, das hat die Seckenheimer Autorin Brigitte Stolle bereits mit ihrem ersten Buch bewiesen. Der neue Band nun zeigt, dass sich aus der Köchinnen-Materie auch unzählige Limericks machen lassen. Es heißt "66 kecke Köchinnen-Limericks" und ist für 8,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Außerdem ruft die Hobby-Schriftstellerin im Internet zum einem Reimwettbewerb auf.
"Köchin X aus dem schönen Buchen/wollt' mal einen Aufstand versuchen/sie zerschlug elf Teller/doch ihr Chef war schneller/und bewarf die Dame mit Kuchen." Das ist ein Beispiel aus dem neuen Bändchen von Brigitte Stolle. Limerick - was war das noch gleich? Ach ja, dem Deutschlehrer sei Dank: In der ersten Zeile kommt eine Ortsangabe, eine Stadt oder ein Landstrich vor. Das Reimschema ist vorgegeben. Und möglichst witzig soll die Pointe geraten.
Entstanden ist die Idee, als die 46-jährige nach der Veröffentlichung ihres ersten Buches ("Die Köchin", erschienen in der Edition Thaleia St. Ingbert, ISBN 3-924944-67-9) gebeten wurde, Exemplare zu signieren. Die Unterschrift und ein paar gute Wünsche genügten nicht. Und so kam Brigitte Stolle auf die Idee mit den kleinen Gedichten.
Die 66 gedruckten Limericks sind nur eine Auswahl dessen, was seither entstanden ist: Brigitte Stolle hat in den vergangenen Wochen beinahe schon ein Limerick-Fieber entwickelt. Und damit möchte sie nun auch andere infizieren und lädt im Internet zum Dicht-Wettbewerb ein. Regelmäßig wird der "Limerick des Monats" gekürt und der Gewinner bekommt einen Buchpreis. Die Einträge auf der Homepage von Brigitte Stolle zeigen, dass das Reimfieber schon langsam um sich greift. Beispiel gefällig? "Ein dreister Vertreter aus Siegen,/der wollt' nur Frau Lottchen mal lieben,/die war so allein/doch dann schliefen sie ein,/ihr Mann, der kam pünktlich um sieben."
Mit der Beschränkung auf das Köchinnen-Thema in ihrem neuen Buch bleibt sich die Seckenheimerin treu: Sie hat den Kochberuf erlernt und arbeitete fünf Jahre in der Küche eines Männerwohnheimes. Diese "harte Zeit" habe sie nur durchhalten können, weil sie sich nebenher ein Germantistikstudium "gönnte", erzählt die Autorin, die in Mannheim geboren wurde und in Edingen-Neckarhausen aufwuchs.
Die Liebe zur Literatur begleitet die Schriftstellerin schon seit ihrer Kindheit. Viele Gedichte und "angefangene Bücher" haben sich bereits in der Schublade angesammelt. Heute arbeitet Brigitte Stolle als Industriekauffrau bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten - die Nähe zum Küchenduft hat sicher die Inspiration zu so manch witzigem Limerick geliefert.
"66 kecke Köchinnen-Limericks" von Brigitte Stolle ist bei Books on Demand in Norderstedt erschienen und für 8,90 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN: 3-8334-2193-2).
Stichwort "Limerick"
Ein Limerick ist ein scherzhaftes Gedicht nach dem Reimschema aabba. Wichtig: Die erste Zeile enthält stets die handelnde Person und endet oft mit der Ortsangabe. Die a-Zeilen sind stets dreihebig, die b-Zeilen zweihebig. Es wechseln zwei unbetonte und eine betonte Silbe ab. Erzählt wird eine Handlung, die in der letzten Zeile mit einer komischen Pointe zu Ende führt. Beispiel aus dem Buch "66 Köchinnen-Limericks" der Seckenheimerin Brigitte Stolle: "Eine Reis-Köchin aus Westfalen/die bekochte 'nen Kannibalen/sie wollt ihn bekehren/mit Reisbrei bescheren/doch der Arme litt Höllenqualen." Die ersten Limericks tauchten um 1820 in England auf. Vermutet wird, dass die irische Stadt Limerick Namenspate dieser Gedichtform war. In Deutschland machte das Blödel-Duo Schobert und Black den Limerick in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts modern. (miro)
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Brigitte Stolle hat einen Band mit
Köchinnen-Limericks veröffentlicht.
Und hier geht's zu meinem Buch !
Copyright © by Brigitte Stolle
Veröffentlichung mit der feundlichen Genehmigung der Autorin.
Stimmung: gut, da Kassik-Radio mich unterhält...
Stimmung: gut, da Kassik-Radio mich unterhält...
Musik: Erich Maria Korngold - "Ich soll ihn niemals, niemals mehr sehen" - Briefszene aus "Die Kathrin"

Stimmung: gut
Musik: Mozart Overture DIE ZAUBERFLÖTE
Regenschirm als Vorbild
"Der Mut ist wie ein Regenschirm.
Wenn man ihm am dringendsten braucht,
fehlt er einem."
sagte Fernandel, *1903 #1971
Stimmung: super
Musik: Klassik-Radio - schon am Morgen Spitze!
Eine Köchin aus Neckarzimmern
hasst, weil sie die Speisen verschlimmern
viele Köche am Brei.
Sie nennt's Barbarei
und kocht lieber mit Frauenzimmern.
Weil sie sich in Neckarzimmern "mit einem Stöhnen" = "med et stønn" beschwert hatte: "Die Herren Köche sollten in einen Brunnen ("i en brønn") geworfen werden, so wie sie Essen behandeln; sie betreiben eine Barbarei ("barbari")" – nimmt Oddvar die Köchin mit nach Lie, wo sie nur mit Kollegen ihres eigenen Geschlechts kocht. Aber lesen Sie selbst:
"De herrer kokker burde kastes i en brønn,
slik de behandler mat, "sa kokka med et stønn.
"De driver rent barbari,
så nå jobber jeg i Lie
med kolleger av kun mitt eget kjønn."
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Copyright © by Brigitte Stolle
Veröffentlichung mit der feundlichen Genehmigung der Autorin.
Stimmung: gut
Musik: Filmmusik by Klassik-Radio
Stimmung: Sehr nachdenklich!
Musik: Marsch funebre

Stimmung: gut
Musik: Filmmusik von John Williams

Stimmung: gut
Musik: Filmmusik von Nino Rota

Stimmung: Super - Wochenende!!!
Musik: Barbier von Sevilla - Arie des Barbiers by Rossini
Schulsatiren
zu schreiben.
Angesichts der Pisa-Misere und dem Missbrauch der mit der zum Teil verschleierten Behebung dieses erbarmungswürdigen Zustandes deutscher Lehranstalten und Methoden, den Differenzen in den Klassen, in den Lehrerzimmern und den Zuständen unter den Lehrern selbst - und den Direktoren, hätte ich gute Lust, einige Satiren auf den Weg zu bringen.
Frage an den Sender Jewiwan: Soll ich derartige Satiren auf den Weg bringen?
Antwort: Im Prinzip ja, denn das wäre mit Sicherheit ein fianzieller Erfolg, aber:
Mit ebenso großer Sicherheit würde die Zuträgerin, die die schulische "Umerta*" gebrochen hat, große Schwierigkeiten haben.
(*Umerta, dem Gesetz des Totschweigens des Verbrechens unter dem Deckmantel der Ehre.)
Stimmung: super
Musik: Mozart

Stimmung: gut
Musik: Filmmusik by Klassik-Radio
Eine Köchin aus Linsengericht
machte einst ein sehr dummes Gesicht
wie Queen Mum wollt‘ sie winken
wie H. Junke trinken
aber beides verbot ihr die Gicht.

Hier geht's zum Buch !!!
Mit Oddvar von Linsengericht
zu Jeppe nach Nes:
Ei kokke som bodde i Nes
satte opp et så svært dumt et fjes.
Som i en twist hun ville vrikke
og som Jeppe gjerne drikke,
men det gjorde gikten til et pes.
"Gesicht" heißt "ansikt" (also "Angesicht"), scherzhaft kann man dafür auch "fjes" verwenden.
"sette opp" = "aufsetzen" (die Köchin aus Nes "setzte ein dummes Gesicht auf").
"Som i en twist hun ville vrikke" = wie bei einem Twist wollte sie (mit den Hüften) wackeln und wie Jeppe gerne trinken ...
aber das ("det") machte die Gicht ("gikten") zu einer großen Anstrengung ("til et pes").
Jeppe ist eine Figur bei Ludvig Holberg – ein Bauer der ein Säufer war.
Ein paar Worte über Ludwig / Ludvig Holberg und seinen Jeppe kann man auf den Lesezeiten-Seiten nachlesen.
Copyright © by Brigitte Stolle
Veröffentlichung mit der feundlichen Genehmigung der Autorin.
Stimmung: Sehr nachdenklich!
Musik: „Ich soll ihn niemal, niemals mehr sehen!“ – Erich Maria Korngold

Stimmung: gut
Musik: Filmmusik auf Klassik-Radio - immer gut!

Stimmung: super
Musik: Filmmusik by Klassik-Radio

Stimmung: gut
Musik: Bach - "Bist du bei mir..."