buchfinder

30.10.2007 um 10:26 Uhr

Mut oder nicht Mut, das ist hier die Frage...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Max Bruch Violinenkonzert Nr. 1 - ein Genuß!

Mut oder nicht Mut, das ist hier die Frage...

Was der deutsche Wissenschaftler Alexander von Hunboldt *1769 #1859 dazu sagt:

humboldt

"Jeder muss den Mut der
Überzeugung haben!"

29.10.2007 um 09:49 Uhr

Nach Gefühlen zu gehen, ist so manches Mal...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Mondscheinserenade

Nach Gefühlen zu gehen,

ist so

 manches Mal...

fragwürdig. Immer aber stimmt:

shakespeare

"Du kannst von dem, was du
nicht erlebt hast,
nicht reden!"

sagte Wlliam Shakespeare *1564 #1616

24.10.2007 um 10:04 Uhr

Was verdrehen wir - wann???

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Ich höre gerade: Versdis "La Traviata" - ein Genuß!

Was verdrehen wir - wann???


Mark-Twain1

„Man muss Tatsachen kennen,
bevor man sie verdrehen kann!“


Mark Twain
*1835 #1910

22.10.2007 um 09:09 Uhr

Thomas von Aquin...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio, was sonst?

Thomas von Aquin...

der italienische Philosoph und Theologe, *1225 #1274, sagte schon damals etwas sehr Wahres:

Thomas-von-Aquin

"Das Staunen ist eine Sehnsucht
nach Wissen!"

20.10.2007 um 08:23 Uhr

Der gute...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio, was sonst?

Der gute...

alte Hölderlin...

Hoelderlin

„Schwer ist zu ertragen das Unglück,
aber schwerer das Glück!“


sagte Friedrich Hölderlin
*1779 #1843

18.10.2007 um 14:10 Uhr

2004 ist er gestorben…

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: No, Gott der Gerachte,was werd ich schon hören? Klassik-Radio, was sonst!

2004 ist er gestorben…

Ustinov

„Mut ist oft Mangel an Einsicht,
während Feigheit nicht selten
auf gute Information beruht!“


sagte der brit. Schauspieler
Peter Ustinov
*1921 #2004

17.10.2007 um 16:05 Uhr

Kein Schwein ruft mich an...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio, was sonst?

Kein Schwein ruft mich an...

der Raabe war es nicht!

Raabe

sondern der:

"Man muss schon in den Dreck hineinge-
schlagen haben, um zu sehen, wie weit
er spritzt!"

Max Raabe, deutscher Schriftsteller
*1831 #1910

13.10.2007 um 10:16 Uhr

Langsam werde ich mir unheimlich...

von: buchfinder   Kategorie: Bücher

Stimmung: gut
Musik: No, Goot der Gerachte,was werd ich schon hören? Klassik-Radio, was sonst!

Langsam werde ich mir unheimlich...

bei Ciao gefunden!

Spannender Urlaubskrimi

Erfahrungsbericht von Paukenfrosch über Jagd auf den Inselmörder / Tenner, George
11. Oktober 2007

Produktbewertung des Autors:

Niveau: sehr anspruchsvoll
Unterhaltungswert: sehr hoch
Spannung: sehr spannend
Aufmachung: schön

Pro: sehr interessant und vielseitig
Kontra: nichts


Kompletter Erfahrungsbericht
Ich lese unheimlich viel. Da Bücher auch Geld kosten, bin ich für jedes geborgte Buch dankbar. Folgendes Buch hat mir DagSonja ausgeliehen:

"Jagd auf den Inselmörder"
von
George Tenner

* * * * *

Informationen zum Autor
---------------------------------
George Tenner wurde am 23. April 1939 nahe Dresden geboren. 1964 wollte er die DDR illegal verlassen und wurde daraufhin inhaftiert. Er machte Bekanntschaft mit der StaSi und ihren Praktiken. 1966 gelang ihm sein erneuter Fluchtversuch.
George Tenner recherchiert seitdem über die deutschen Geheimdienste. Er war als freier Journalist tätig und veröffentlichte bisher nebst "Jagd nach dem Inselmörder" folgende Bücher:

Wüstenwolf
Ausgeflippt
Das Petersplatzkomplott
Der Schrei des Pelikans
Das Spiel der Nymphen

Seit 2002 ist George Tenner freischaffender Schriftsteller und lebt in Bernau bei Berlin und zeitweise auch auf Usedom.

* * * * *

Allgemeine Informationen zum BuchKlappentext

Als Ilsa Buschmann im Juni 2002, wie an jedem Morgen nach der Ermordung ihrer Enkelin, am Auffindungsort der Leiche sitzt, wird wieder ein Toter an Land gespült. Bei der Betrachtung der Toten stellt sie fest, daß er die gleiche grausame Kennzeichnung trägt wie ihre Enkelin Lena - beide Ohren sind abgeschnitten. Und beide Leichen waren so gesichert, daß ein Abtreiben auf die offene See unmöglich war. Obwohl die Ermittlung nach dem Mörder des Mädchens bisher ergebnislos verlaufen ist, faßt die alte Frau jetzt Hoffnung, daß die Suche nach der menschlichen Bestie wieder aufgenommen wird.
Hauptkommissar Lasse Larsson, der sich, erbschaftsbedingt und nach der Trennung von seiner Lebensgefährtin, aus Berlin nach Anklam in Mecklenburg-Vorpommern versetzen ließ, übernimmt die Ermittlung im Fall der männlichen Wasserleiche. Schnell stößt er auf eine Verbindung zu dem zwei Jahre zuvor ermordeten Mädchen. Doch die Ermittlungen gestalten sich als schwieriger, als er sich das vorgestellt hatte. Kam der Täter aus der Region? War es der Mann mit dem Schifferklavier? Larsson stößt auf die Beziehungen einiger Verdächtiger zur rechten Szene. Und da ist noch etwas, das ihn irritiert: Es fällt der Name Ilsa Buschmann ...

* * * * *

Meinung

"Jagd auf den Inselmörder" ist ein Kriminalroman, der mich aus sehr verschiedenen Gründen von Anfang an gefesselt hat. Er ist so unheimlich vielseitig, greift enorm viele Thematiken auf und regt nicht nur kriminalistisch zum Nachdenken an. Doch nun mal der Reihe nach…
Gleich zu Beginn des Romans wird die Leiche eines ehemaligen Majors des Ministeriums für Staatssicherheit mit abgeschnittenen Ohren an der Seebrücke in Heringsdorf entdeckt. Verantwortlich für diesen Fall ist das Team um Kriminalhauptkommissar Lasse Larsson, der aus beruflichen und privaten Gründen von Berlin hierher an die Küste gekommen ist. Wie der Klappentext bereits verrät, gab es vor zwei Jahren einen ähnlich gelagerten Mordfall. Dieser wird in Zusammenhang mit dem aktuellen Mord wieder aufgegriffen und erneut untersucht.
Und so begleitet der Leser das ganze Buch hindurch Lasse Larsson und sein Team bei der sehr interessant beschriebenen Ermittlungsarbeit, die allerdings ohne Action vonstatten geht. Action braucht dieser Roman auch nicht, denn die akribische Arbeit des Ermittlungsteams ist äußerst interessant beschrieben. So wird jedes recherchierte Detail ausgewertet und zusammengefügt, bis sich letztendlich ein logisches Gesamtbild ergibt.
Auch wenn man jetzt vielleicht vermuten könnte, der Roman sei stupide und anspruchslos, nein, das ist er ganz und gar nicht, denn die eingeflochtenen Randgeschichten sind es, die den Leser immer wieder erneut fesseln. So baut George Tenner immer wieder aktuell politische Thematiken ein, erwähnt aber auch geschichtliche Ereignisse deutsch-deutscher Geschichte, die zu diesem Roman ganz einfach dazugehören. Er berichtet von StaSi-Methoden, von satanistischen Verbänden zu DDR-Zeiten und von neonazistischen Gruppierungen der Gegenwart. Brisante Themen, die er nicht einfach so im Raum stehen lässt; man merkt, dass er hier kritisiert und Stellung bezieht, was auch kein Wunder ist, schaut man sich seinen Lebenslauf an. Manche Passagen fand ich sehr interessant und aufschlussreich, bei anderen Textstellen fragte ich mich jedoch, wie viel selbst Erlebtes George Tenner hierbei noch aufgearbeitet hat. Ich bin in der DDR groß geworden und lese und verstehe den Roman sicherlich ganz anders, als jemand aus den alten Bundesländern. Zum Nachdenken jedoch regt dieser Roman alle mal an.
Der Personenkreis in diesem Roman ist relativ groß. Relativ deswegen, weil er von der Zahl der wichtigen Personen her eigentlich hätte überschaubar sein können. Aber es werden hier drei Generationen beleuchtet und außerdem gibt es hier viele Stiefkinder und Halbgeschwister, die das Sortieren der Personen sehr schwer machen. Es empfiehlt sich unbedingt, beim Lesen diagrammartige Notizen zu machen, damit man irgendwann überhaupt noch weiß, wer wann mit wem. Als Beispiel nehmen wir mal Lasse Larsson, dessen Vater aus der DDR über Dänemark in die BRD flüchtete und dort mit seiner Frau Lasse zeugte. Als er aber floh, ließ er sowohl seine Freundin als auch deren Freundin schwanger zurück.
Als Lasse nun in diesem Mordfall in Heringsdorf ermittelt, erfährt er, dass er zwei Halbgeschwister von zwei verschiedenen Frauen hat. Seine Halbschwester arbeitet in einem Bordell. Sein Halbbruder, der von der StaSi in Terrorabwehr ausgebildet wurde, dann in der Fremdenlegion war und derzeit als Sicherheitsbeauftragter der Satanisten unterwegs ist, ist zugleich einer der gesuchten Mörder.
Oh ja, das ist alles ziemlich heftig und sehr kompakt. Fast schon zu viel, um noch glaubwürdig zu erscheinen. Teilweise scheint es so, dass der Roman ein verkappter Krimi ist, der eigentlich weniger unterhalten soll, als dass er eigentlich eine politische Abrechnung darstellt. Immer wieder treten nämlich verbitterte Personen auf, die nicht ein einziges gutes Haar an der DDR lassen.
Dennoch ist ein guter und lesenswerter Krimi, da es noch ein weiteres Mordopfer gibt und letztendlich die Täter dingfest gemacht werden.
Als sehr angenehm fand ich auch die landschaftlichen Beschreibungen in diesem Roman. Es geht nicht allein um die Insel Usedom mit den Orten Heringsdorf und Ahlbeck, die Reise geht auch nach Anklam, Greifswald und Swinemünde. Alles Orte, die ich von Urlauben her sehr gut kenne. Auf der Flucht des einen Mörders geht die Reise auch nach Berlin und ins Umland. Hier werden Orte wie Bernau, Börnicke und Löhme genannt, mir ebenfalls sehr gut bekannt. Ein paar mal geht es kurz nach Thüringen, erwähnt werden aber auch noch weitere Küstenorte wie Flensburg und Kappeln. Ja, das machte mir beim Lesen zusätzlich Laune, da ich, die eigentlich geografisch nicht so bewandert ist, hier auch ohne Atlas ganz genau wusste, wo sich das Geschehen gerade abspielte. Da hab ich erstmal gemerkt, wo ich in Deutschland schon überall war.
300 Seiten, die nebst Prolog und Epilog in 26 Kapitel eingeteilt sind, haben mich in den letzten zwei Tagen ungemein gefesselt und lassen mich nachdenklich zurück. Ich finde es beeindruckend, wie kompakt dieser Roman ist, wie vielseitig und vielschichtig. Er ist unheimlich anspruchsvoll und nicht nur einfach mal so ein spannender Krimi, der der laxen Unterhaltung dient. George Tenner ist ein Schreibtalent. Er ist wortgewandt und ein Künstler des Satzbaus. Trotz dieses Anspruchs ist der Schreibstil sehr flüssig, was das Lesen trotz Informationsfülle zum Vergnügen macht.

Somit komme ich nicht umhin, diesen Usedom-Krimi mit 5 Sternen zu empfehlen…

12.10.2007 um 09:19 Uhr

Heute fährt der Lord fort...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut

Heute fährt der Lord fort...

...fährt im alten Ford fort!


Byron

 
„Große Menschen sind stolz,
kleine eitel!“

Lord Byron, engl. Literat
*1788 #1824

11.10.2007 um 14:41 Uhr

Loser vertun ihr Leben...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: No, was werd ich schön hören? Klassik-Radio, was sonst!

Loser vertun ihr Leben...

„Je weniger man zustande bringt,
desto kürzer erscheint das Leben!“

sagte Wilhelm von Humboldt,
deutscher Philosoph *1767 #1835

09.10.2007 um 10:20 Uhr

Außer Haus...

von: buchfinder   Kategorie: Bücher

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio, was sonst?

Außer Haus...

am 09. Oktober Vorbereitung zur


buchmesse

cap001

Am Mittwoch kurz nach Mitternacht aufstehen - 4.22 ab Ostbahnhof Berlin, kurz vor 9.00 Uhr in Frankfurt - rumlatschen und Treffen mit möglichen Vertragspartnern absolvieren, 16.13 Abfahrt nach Berlin.

Am Donnerstag flachliegen wegen totaler Überanstrengung - hoffentlich überlebe ich das!

Gruß an alle Freunde und Leser...

Buchfinder

09.10.2007 um 10:16 Uhr

Ja ja, die Liebe...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio, was sonst?

Ja ja, die Liebe...

„Ein verheiratetes Paar ist
fein raus, wenn beide zur
selben Zeit Lust zum Strei-
ten haben!“

Jean Rostad, franz. Biologe * 1894 # 1977

08.10.2007 um 08:52 Uhr

Freunde - mit diesem Wort muss man sehr

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Max Bruch Violinenkonzert Nr. 1 - ein Genuß!

Freunde - mit diesem Wort muss man sehr

sparsam umgehen, denn nicht alles, wo Freund draufsteht, ist Freund auch drin!

Dietrich

„Es sind die Freunde, die
du nachts anrufen kannst,
die wirklich zählen!“

Marlene Dietrich *1901 #1992

04.10.2007 um 13:24 Uhr

Wenn ein Blogger eine solche Rezension schreibt,

von: buchfinder   Kategorie: Glück

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio, was sonst?

Wenn ein Blogger eine solche Rezension schreibt,

 

bekomme ich rote Ohren vor Scham. Aber es macht mich auch ein wenig stolz!

Danke, Korinthe, dass Du Dir so viel Zeit genommen und diese enorme Arbeit auf Dich genommen hast.
*

Es gibt Autoren, die skizzieren in ihren Romanen Personen, Landschaften und Handlungen. Es gibt Autoren, die zeichnen ein lebhaftes Bild. Und dann gibt es Autoren, wie George Tenner, die es schaffen, alles fotografisch genau und glaubhaft darzustellen.

Wer die ersten Seiten des neuen Usedom-Krimis gelesen hat, wird das Buch nicht wieder aus der Hand legen wollen. Schon nach wenigen Sätzen ist man Bestandteil der Handlung, steht selbst mitten im Geschehen. Man befindet sich auf der Insel, wird von George Tenner am Arm genommen und spaziert mit ihm über die Insel, wobei er im Plauderton glaubhaft eine spannende Geschichte erzählt und ab und zu mit dem Finger auf Dinge rechts und links des Weges zeigt. Man trifft auf diesem Spaziergang die unterschiedlichsten Menschen, und Tenner flüstert einem zu, was es mit diesen Menschen auf sich hat. Der knorrige Alte, der Biker, die verschmitzte Seniorin mit ihrem Hund und nicht zuletzt Lasse Larsson sind Personen, die realer nicht sein können.

Es sollte nicht verwundern, wenn man auf der Seebrücke steht und den Strand entlang schaut, dass plötzlich eine alte Frau oder ein Mann mit Mütze, dickem Pullover und Pfeife neben einem steht, mit der Hand auf einen Punkt am Strand zeigt und sagt: „Da habe sie die Leiche gefunden!“.
Oder man geht hoch zum Lokal und vernimmt die Töne eines Akkordeons: „War das nicht der?“
Oder man setzt sich in einem Lokal zufällig neben einen Tisch, an dem ein sympathischer älterer Herr über einem Glas Wein und einem leckeren Fischmenü sitzt und einen dazukommenden jungen Mann mit „Hallo Lasse!“ begrüßt. Auf dem Weg zurück versucht man schnell noch einen Blick in die Bäckerei zu werfen, ob dort nicht jemand steht, den man bereits aus dem Buch zu kennen glaubt.
Cover-klein
Der Inselmörder ist ein spannendes Buch, das aus der Masse der Krimis deutlich heraussticht. Ein absolutes Muss, wenn man die Insel besuchen möchte - oder bereits besucht hat. Aber nicht nur für Besucher ist dieses Werk, auch die Usedomer Einwohner werden es schätzen und nach gewissen Personen Ausschau halten.

Auch bei diesem Werk gilt: Einen Tenner liest man nicht, einen Tenner lebt man. Hoffen wir, dass die Fortsetzungen nicht lange auf sich warten lassen.

02.10.2007 um 11:34 Uhr

Marie von Ebner-Eschenbach...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: gut
Musik: Max Bruch Violinenkonzert Nr. 1 - ein Genuß!

Marie von Ebner-Eschenbach...

stellte treffend fest:

Ebner-Eschenbach1

"Was nennen die Menschen am
liebsten "dumm?"
Das Gescheite, das sie nicht
verstehen."