buchfinder

28.09.2006 um 08:23 Uhr

DER SCHREI DES PELIKANS

von: buchfinder   Kategorie: Bücher   Stichwörter: Vorschau, in, deutscher, Sprache

Stimmung: Supergut
Musik: Klassik pur...

  • DER SCHREI DES PELIKANS; Thriller, 2006 by MV-Verlag, Münster-
    • Was mich bewog, dieses Buch zu schreiben:
    • „Der Kampf zwischen Palästinensern und Juden ist nicht ein Konflikt zwischen Recht und Unrecht", sagte Chaim Weizmann, erster Präsident des Staates Israel. „Das sind zwei Rechte, die gegeneinander kämpfen!"
    • Diese Sätze veranlassten mich 1979 mit einer umfassenden Recherche über die Geißel unserer Zeit, den internationalen Terrorismus zu beginnen.
    • 1987 fing ich an, das Material für einen Roman aufzuarbeiten.
    • Inzwischen hat es einen terroristischen Anschlag nach dem anderen gegeben – in Israel, auf Bali, auf Djerba, in Kenia und Tansania, in New York. Nahezu jedes Mal ging der Anschlag vom Nahen Osten aus, wie am 7. August 1998, als vor der diplomatischen Vertretung in der Hauptstadt Nairobi ein Lieferwagen explodierte und 213 Menschen starben. Es handelte sich um den schwersten Terroranschlag, der je im südlichen Afrika verübt worden war. Die Botschaft wurde schwer beschädigt, ein Gebäudeteil fiel wie ein Kartenhaus zusammen. Rund 5000 Menschen wurden verletzt, viele davon durch Trümmerteile und zerborstene Fensterscheiben. In der Botschaft selbst starben 44 Menschen, darunter zwölf US-Bürger.
    • Aber erst der Anschlag auf das israelische Hotel in Mombasa und der Beschuss der EL AL– Maschine im November 2002, der exakt in der gleichen Weise ausgeführt wurde, wie 27 Jahre zuvor, veranlassten mich, den Roman fertig zu stellen.
    • Dieses Buch ist ein Kuriosum in unserer Zeit, denn es ist für alle streitenden Parteien im Nahen Osten geschrieben, in der Hoffnung, dass bei den Menschen die Vernunft über den biblischen Spruch: Auge um Auge, Zahn um Zahn siegen möge. Deshalb weist der Autor auch jede messianische Wertung der Vorgänge im Nahen Osten weit von sich.
    • Danken möchte ich allen, die mir bei der Erstellung des Manuskriptes behilflich waren: dem orthodoxen Juden David Kaufmann aus Natania, der engagierten Sozialarbeiterin Daphne aus Jerusalem, dem Araber Said, seiner Familie und seinen Freunden in Tulcarem auf der Westbank, die heute auch meine Freunde sind, und nicht zuletzt meinen beiden Mitarbeiterinnen zu Hause im Land Brandenburg.
    • Um wegen der Brisanz der Thematik niemanden zu gefährden, möchte ich pauschal auch die Mitarbeiter der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und die Fachleute des Institutes für Zeitgeschichte, beides in Berlin, erwähnen, die meine Arbeit mit Engagement gefördert haben.
    • Geula Assmann-Cohen hat mich durch ihre erschütternden Briefe die Grausamkeit eines Krieges unserer Zeit, des internationalen Terrorismus, miterleben lassen. Sie ist auch an den irreparablen psychischen Folgen dieses Konfliktes zugrunde gegangen, sodass mein Dank an sie leider ungehört bleibt.

    Wer mehr darüber erfahren möchte -

    www.george-tenner.de

     

     


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