buchfinder

10.11.2006 um 16:30 Uhr

Der Fluch der Schriftstellerei...

von: buchfinder   Kategorie: Denkanstoß

Stimmung: nachdenklich...
Musik: Marsch Funebre

 

 

"Die Schriftstellerei ist,
je nachdem man sie treibt,
eine Infamie,
eine Ausschweifung,
eine Tagelöhnerei,
ein Handwerk,
eine Kunst,
eine Tugend."



 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenbuchzeiger schreibt am 10.11.2006 um 17:05 Uhr:Da habe ich also jetzt die Auswahl ... Eine sehr schwere Entscheidung!
  2. zitierenleo14 schreibt am 10.11.2006 um 21:16 Uhr:in abhängigkeit von finanzieller und gesellschaftlicher anerkennung unterschiedlich
    leo14
  3. zitierenbuchzeiger schreibt am 10.11.2006 um 22:10 Uhr:Fragen wir doch mal den Autor selbst: Welche dieser 6 Möglichkeiten kommt Ihnen am nächsten?
  4. zitierenbuchfinder schreibt am 11.11.2006 um 08:01 Uhr:August Wilhelm Schlegel
    (seit 1815: von Schlegel)
    Geboren am 8.9.1767 in Hannover; gestorben am 12.5.1845 in Bonn.

    .... von dem stammt oben genannte das Zitat...

    Nach Theologie- und Philosophiestudium in Göttingen und einem vierjährigen Aufenthalt als Hauslehrer in Amsterdam kam der Sohn eines Generalsuperintendenten nach Jena, wo er 1798 Philosophieprofessor wurde. 1798-1800 gab er zusammen mit seinem Bruder Friedrich Schlegel die Zeitschrift "Athenaeum" heraus, wirkte auch an Schillers "Horen" und "Musenalmanach" mit. 1801 ging er nach Berlin, wo er eine Reihe von Vorlesungen hielt, die die Geschichte der klassischen und der romantischen Literatur behandelten. 1804 verließ er Berlin in der Gesellschaft Madame de Staëls und verbrachte die nächsten 14 Jahre auf deren Landsitz zu Coppet oder auf Reisen.

    Nach Madame de Staëls Tod folgte er 1818 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Literatur und Kunstgeschichte in Bonn und spielte eine wichtige Rolle bei der Begründung der Romanistik und der indischen Philologie in Deutschland. Als Übersetzer machte er sich um die italienische, spanische und portugiesische Literatur verdient; seine Hauptleistung ist aber die Übersetzung von 17 der Stücke Shakespeares.

    Obwohl der Mann sicher mehr drauf hatte als wir alle zusammen, hat er das geschrieben, was heute noch für die meisten Schriftsteller gilt. Leider.
    Aber so ist nun mal das Leben!
    Gruß Buchfinder
  5. zitierenleo14 schreibt am 12.11.2006 um 17:18 Uhr:das wär ja einen eigenen eintrag wert, schön gestaltet, damit man sich auch ein bild machen kann
    ist nur eine bescheidene anmerkung

    übergeblieben ist er in unseren augen eben nur als shakespeare-übersetzer, und auch die lorbeeren halten sich in grenzen ... das also bleibt über *seufz*

    beste grüße
    leo14
  6. zitierenbuchfinder schreibt am 13.11.2006 um 11:18 Uhr:Hallo Leo,
    leider ist es so! Dabei ist das noch viel! Was jemals von uns bleiben wird? Wahrscheilich ein Häufchen Asche, das man irgendwann angeekelt auf einen Misthaufen schmeißt!
    Guß
    Buchfinder

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