Der Fluch der Schriftstellerei...
Stimmung: nachdenklich...
Musik: Marsch Funebre
"Die Schriftstellerei ist,
je nachdem man sie treibt,
eine Infamie,
eine Ausschweifung,
eine Tagelöhnerei,
ein Handwerk,
eine Kunst,
eine Tugend."






leo14
(seit 1815: von Schlegel)
Geboren am 8.9.1767 in Hannover; gestorben am 12.5.1845 in Bonn.
.... von dem stammt oben genannte das Zitat...
Nach Theologie- und Philosophiestudium in Göttingen und einem vierjährigen Aufenthalt als Hauslehrer in Amsterdam kam der Sohn eines Generalsuperintendenten nach Jena, wo er 1798 Philosophieprofessor wurde. 1798-1800 gab er zusammen mit seinem Bruder Friedrich Schlegel die Zeitschrift "Athenaeum" heraus, wirkte auch an Schillers "Horen" und "Musenalmanach" mit. 1801 ging er nach Berlin, wo er eine Reihe von Vorlesungen hielt, die die Geschichte der klassischen und der romantischen Literatur behandelten. 1804 verließ er Berlin in der Gesellschaft Madame de Staëls und verbrachte die nächsten 14 Jahre auf deren Landsitz zu Coppet oder auf Reisen.
Nach Madame de Staëls Tod folgte er 1818 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Literatur und Kunstgeschichte in Bonn und spielte eine wichtige Rolle bei der Begründung der Romanistik und der indischen Philologie in Deutschland. Als Übersetzer machte er sich um die italienische, spanische und portugiesische Literatur verdient; seine Hauptleistung ist aber die Übersetzung von 17 der Stücke Shakespeares.
Obwohl der Mann sicher mehr drauf hatte als wir alle zusammen, hat er das geschrieben, was heute noch für die meisten Schriftsteller gilt. Leider.
Aber so ist nun mal das Leben!
Gruß Buchfinder
ist nur eine bescheidene anmerkung
übergeblieben ist er in unseren augen eben nur als shakespeare-übersetzer, und auch die lorbeeren halten sich in grenzen ... das also bleibt über *seufz*
beste grüße
leo14
leider ist es so! Dabei ist das noch viel! Was jemals von uns bleiben wird? Wahrscheilich ein Häufchen Asche, das man irgendwann angeekelt auf einen Misthaufen schmeißt!
Guß
Buchfinder