Leseprobe
Stimmung: Nachdenklich...
Im Lager der Taleban...
Mustafa el Kahtani sah auf den Mann, der in der Kleidung der Mudschaheddin sein Gebet kniend in Richtung Mekka verrichtete. 
Nicht der Turban, sondern die traditionelle Pakul zierte sein Haupt. Vor der Schneekette des Hindukuschs gab der einsame, schwarzbärtige Mudschahid fast etwas wie das Sinnbild Afgha-nistans ab. Er war ein Kämpfer der alten Garde, der sich schon im Krieg gegen die Russen bewährt hatte, dann den Taleban angeschlossen, und nun, im Lager der El-Qaida, seinen Dienst ausschließlich im Namen Allahs gegen die Feinde des ALLMÄCHTIGEN verrichtete.
Im Lager hieß er nur Raschid. Raschid war der Läufer, der den Kontakt zwischen der oberen Befehlsebene und den Kämpfern herzustellen hatte. Obwohl seine Macht im Lager eher begrenzt war, fürchtete ihn jeder. Denn, wen immer er holte, der musste mit Lob, was schlimmer war, mit dem Tadel der Kommandoebene rechnen; für eine Auszeichnung war sicher jeder der Männer dankbar. Eine Rüge zog nicht selten harte Bestrafung nach sich.
Nachdem Raschid sein Gebet beendet hatte, stand er auf und kam auf die Gruppe der Männer zu, die beieinander saßen und palaverten.
„Komm, Mustafa“, sagte er ohne jegliche Bewegung in der Stimme, „Abu Subaidah will mit dir sprechen!“
Während Mustafa el Kahtani sich erhob und Raschid folgte, ging ein Raunen von den Männern aus. Abu Subaidah war ein enger Vertrauter Osama bin Ladens und operativer Planungschef gegen die Ungläubigen. Und zu ihm gerufen zu werden, konnte nur eine Bedeutung haben: Für den Krüppel Mustafa el Kahtani gab es in diesem Lager keinen Platz mehr.
Raschid schwieg, als sie den Weg zum Zelt zurücklegten. Das steigerte noch die Unruhe, die sich Mustafas bemächtigte. Der Wind kommt und geht, dachte er, aber das Meer bleibt.
Die Männer sahen auf, als der Eingang ihres Zeltes aufgeschlagen wurde. Sie saßen an einem langen Tisch. Am Kopfteil des Tisches residierte Abu Subaidah. Zu seiner Rechten saß einer der wichtigsten Terrorplaner, Abd el Rahim al-Nashiri. Der noch relativ junge Mann war der Einsatzleiter am Persischen Golf gewesen; bei dem Anschlag auf das US-Kriegsschiff USS Cole im Hafen der jemenitischen Stadt Aden waren siebzehn Amerikaner ums Leben gekommen. Al-Nashiri war auch 1998 an den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania beteiligt, bei denen 264 Menschen getötet wurden. Zur Linken Abu Subaidahs saß das ägyptischen El-Qaida-Mitglied Mohammed Fazul. Er leitete seit 1995 die ostafrikanischen El-Qaida Zellen. Ihm wurden engste Kontakte selbst zu Osama bin Laden nachgesagt. Als wichtigster Mann im Umfeld Fazuls aber galt sein Stellvertreter Abdullah Ahmad Abdullah alias Abu Mohammed al-Masri, der neben ihm saß.
©by George Tenner aus:

Nicht der Turban, sondern die traditionelle Pakul zierte sein Haupt. Vor der Schneekette des Hindukuschs gab der einsame, schwarzbärtige Mudschahid fast etwas wie das Sinnbild Afgha-nistans ab. Er war ein Kämpfer der alten Garde, der sich schon im Krieg gegen die Russen bewährt hatte, dann den Taleban angeschlossen, und nun, im Lager der El-Qaida, seinen Dienst ausschließlich im Namen Allahs gegen die Feinde des ALLMÄCHTIGEN verrichtete.
Im Lager hieß er nur Raschid. Raschid war der Läufer, der den Kontakt zwischen der oberen Befehlsebene und den Kämpfern herzustellen hatte. Obwohl seine Macht im Lager eher begrenzt war, fürchtete ihn jeder. Denn, wen immer er holte, der musste mit Lob, was schlimmer war, mit dem Tadel der Kommandoebene rechnen; für eine Auszeichnung war sicher jeder der Männer dankbar. Eine Rüge zog nicht selten harte Bestrafung nach sich.
Nachdem Raschid sein Gebet beendet hatte, stand er auf und kam auf die Gruppe der Männer zu, die beieinander saßen und palaverten.
„Komm, Mustafa“, sagte er ohne jegliche Bewegung in der Stimme, „Abu Subaidah will mit dir sprechen!“
Während Mustafa el Kahtani sich erhob und Raschid folgte, ging ein Raunen von den Männern aus. Abu Subaidah war ein enger Vertrauter Osama bin Ladens und operativer Planungschef gegen die Ungläubigen. Und zu ihm gerufen zu werden, konnte nur eine Bedeutung haben: Für den Krüppel Mustafa el Kahtani gab es in diesem Lager keinen Platz mehr.
Raschid schwieg, als sie den Weg zum Zelt zurücklegten. Das steigerte noch die Unruhe, die sich Mustafas bemächtigte. Der Wind kommt und geht, dachte er, aber das Meer bleibt.
Die Männer sahen auf, als der Eingang ihres Zeltes aufgeschlagen wurde. Sie saßen an einem langen Tisch. Am Kopfteil des Tisches residierte Abu Subaidah. Zu seiner Rechten saß einer der wichtigsten Terrorplaner, Abd el Rahim al-Nashiri. Der noch relativ junge Mann war der Einsatzleiter am Persischen Golf gewesen; bei dem Anschlag auf das US-Kriegsschiff USS Cole im Hafen der jemenitischen Stadt Aden waren siebzehn Amerikaner ums Leben gekommen. Al-Nashiri war auch 1998 an den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania beteiligt, bei denen 264 Menschen getötet wurden. Zur Linken Abu Subaidahs saß das ägyptischen El-Qaida-Mitglied Mohammed Fazul. Er leitete seit 1995 die ostafrikanischen El-Qaida Zellen. Ihm wurden engste Kontakte selbst zu Osama bin Laden nachgesagt. Als wichtigster Mann im Umfeld Fazuls aber galt sein Stellvertreter Abdullah Ahmad Abdullah alias Abu Mohammed al-Masri, der neben ihm saß.

©by George Tenner aus:
DER SCHREI DES PELIKANS







dann hats ja doch noch geklappt..
das freut mich..
Liebe grüße
Lediglich das Wort counter habe ich dazugefügt???
Aber noch funktioniert es noch nicht endgültig!
Es wird ein Fehler angezeigt, den ich auch wieder nicht finde, aber: Steter Tropfen...
dass du so viel Geduld mit mir hattes.
Nun muß ich nur noch einen anderen Counter finden, der auch die Rüchschlüsse auf andere Staaten zuläßt, denn jetzt werden hier die Aufrufe in meinem Blog bei twoday.net angezeigt.
Aber auch das werde ich noch schaffen.
Grüße zur Nacht...
Buchfinder
hab ja nur tipps und hoffentlich etwas hilfreiche erklärungen gegeben. Und ich war ja damals auch froh das mir jemand bei meinem blog geholfen hat.. das kann einen hier schon mal verwirren..*gg*
lieben gruß..