Was ist bloß mit den Kindern los???
Stimmung: nachdenklich
Musik: Marsch funebre...
Fahndung wegen Amokwarnung beendet
Offenburg/Stuttgart (dpa) - Zwei Wochen nach der Bluttat an einer Schule im westfälischen Emsdetten hat ein per Internet angedrohter Amoklauf in Baden-Württemberg Schüler, Lehrer und Eltern in Angst versetzt. Die Polizei zeigte verstärkt Präsenz.
Die Beamten suchten im Raum Offenburg stundenlang nach einem 18-jährigen Gymnasiasten, der von seinen Eltern vermisst wurde und nach ersten Erkenntnissen mit einer alten Pistole aus Familienbesitz bewaffnet war. Am Nachmittag fanden Polizisten die Leiche des jungen Mannes in einem Waldstück. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der 18-Jährige selbst getötet hat. Ob der vermisste Schüler die Amokwarnung verfasst hatte, blieb aber zunächst unklar.Am 20. November hatte in Emsdetten ein 18-Jähriger mit Gewehren, Sprengfallen und Rauchbomben seine frühere Schule überfallen. Er schoss fünf Menschen an und tötete sich anschließend selbst. Insgesamt 37 Menschen wurden verletzt, viele davon erlitten Rauchvergiftungen.In Baden-Württemberg durchsuchte die Polizei bei der Fahndung nach dem 18-Jährigen auch Schulen im Raum Offenburg. An dem Gymnasium des jungen Mannes in Offenburg lief der Unterricht am Mittwoch weiter. Der Rektor der Haupt- und Realschulen in Neuried-Ichenheim (Ortenaukreis), die der 18-Jährige früher besucht hatte, schickte seine Schüler dagegen nach Hause. Alle Schüler wurden kontrolliert und nach Unterrichtsschluss zusammen mit ihren Lehrern auf dem Heimweg von Polizisten beschützt.Die Behörden hatten die "vage Vermutung", dass der 18-Jährige der Gesuchte sein könnte. Er sei als introvertierter Einzelgänger und Fan von Killerspielen beschrieben worden. "Damit passt er ins Raster", sagte ein Ministeriumssprecher. Die Polizei fahndete mit Spezialkräften und Hubschraubern nach dem jungen Mann.
Gewalt an Schulen
Fahndung wegen Amokwarnung beendet
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Berlin: Mutmaßlich geplanter Amoklauf
Das Kultusministerium in Stuttgart hatte am Dienstagabend vor einem möglichen Amoklauf an einer Schule des Landes gewarnt. Zwei Realschüler aus Rheinland-Pfalz hatten der Polizei gemeldet, dass ein anonymer Mitspieler in dem als Online-Killerspiel bekannten "Counterstrike" einen Amoklauf in seiner Schule angekündigt habe. In dem Computer des 18-Jährigen fanden Ermittler nach Angaben des Innenministeriums Hinweise darauf, dass er bei Killerspielen mitgemacht habe. Beweise dafür, dass er die Amokwarnung ins Internet gestellt hat, gebe es aber nicht, sagte ein Sprecher.Nach Angaben des Innenministeriums war die Polizei in Baden- Württemberg am Mittwoch mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Eltern, Lehrer und Schüler waren zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen worden.Kritik am Vorgehen der Behörden kam von der Gewerkschaft der Polizei (GdP). "Das hätte man so in der Öffentlichkeit nicht diskutieren dürfen", sagte der Landesvorsitzende der GdP, Josef Schneider, in einem dpa-Gespräch. "Man kann ja fast den Eindruck haben, da wird eine Katastrophe förmlich herbeigeredet." Die Polizei sei nicht in der Lage, absolute Sicherheit zu garantieren. In Baden- Württemberg gibt es nach Angaben des Kultusministeriums 4200 Schulen und 1,3 Millionen Schüler.Dagegen lobten Psychologen die frühe Warnung. "Ich denke, dass das Öffentlichmachen gut ist", sagte das Leitungsmitglied des Kriseninterventionsteams der Abteilung Schule und Bildung, Helmut Nock, der dpa. Eine Warnung vor einem Amoklauf-Verdacht kann nach Ansicht des Trauma-Experten Georg Pieper die Aufmerksamkeit für potenzielle Täter schärfen. Die Nachteile wie etwa Verunsicherung müsse man in Kauf nehmen.






man sieht eine playerfigut, am ballern, töten, rennen, und die Begleitmusik ist der Song "Weird" wobei ich jetzt ehrlich sagen muss: ich weiß net von wem -.- na auf alle fälle kenn net mal ich ein mehr depressivstimmendes lied und dann wird sowas zeitgleich in werbung FÜR so ein Spiel gesetzt mit der diskussion genau diese Spiele zu verbieten?! Ist das parodox oder lieg ich total auf der falschen Schiene?!!
oder zu betrunken .-.
Hinzu kommt das die Kinder über die Medien reichhaltige Informationen und Bespiele bekommen. Hier müsste es auch ein Kontrollrecht geben. Es gibt ja kaum noch einen Trickfilm in dem nicht gekämpft wird. Gewalt ist für solche Menschen "NORMALITÄT".
Da schicken wir unsere doch lieber zum Schachspielen und weg von der Glotze.
Ich grüße dich und wünsche dir einen schönen Abend
cinderella
@for_me - Ja, das war diese Chose!
@Cinderella - das ist das ganze Problem unserer gesamten Welt, die sich leider - zusammengesetzt aus allen Fehlern, aus einer Übervölkerung unserer Erde, der schamlosen Ausbeutung der Bodenschätze, der unkontrollierten und unverschämten Einleitung von Schadstoffen in die Atmosphäre, der ständigen Mechanisierung und damit Überflüssigwerdung von Arbeitskräften ergibt.
Die Welt als Ganzes befindet sich im >freien Fall<.
Ganz besonders - was den Zeitfaktor angeht -betroffen ist Europa. Und da in der Spitze die Deutschen!
Wenns nicht so traurig wäre, müßte man lachen.
Aber mir ist das Lachen bereits vergangen. Hoffentlich merken das unsere Politiker auch bald.
Grüße an alle drei Kommentatoren..
Buchfinder
Hi, buchfinder,
ob das gemeinsame Haus Europa wirklich so gut ist, wage ich zu bezweifeln. Man mag ruhig über mich lachen. Ich bin für Grenzen und schärfere Gesetze.
LG
cinderella
Ein geeintes Europa wäre da wehrhafter gewesen; inzwischen scheint diese Doktrin überholt zu sein. Aber was nützt es? Jetzt müssen wir durch. Leider. Aber so ist nun mal das Leben.
Gruß
Buchfinder