buchfinder

21.02.2007 um 06:42 Uhr

Zur Leseprobe: Zur Aussprache ...

von: buchfinder   Kategorie: Bücher

Stimmung: gut, da Kassik-Radio mich unterhält...

Zur Aussprache
der türkischen
Namen und Begriffe

 

Außer im Deutschen bereits fest eingebürgerten Begriffen wie »Janitschare«, »Hodscha«, »Padischah« etc. sind Eigennamen, Titel und Bezeichnungen weitgehend in originaler Schreibweise wiedergegeben. Anders als im Deutschen werden folgende Buchstaben ausgesprochen:

c dsch
ç tsch
ğ ein kaum hörbares gutturales g
1 dumpfer Vokal zwischen e und kurzem ü
s immer stimmlos, wie im Deutschen ss oder ß
ş sch
v w
y j
z stimmhaftes s


 

20.02.2007 um 10:35 Uhr

Leseprobe: Der Fluch des Eunuchen I. Kapitel/1-.Abschnitt

von: buchfinder   Kategorie: Bücher

Stimmung: saumäßig gut
Musik: Bach - "Bist du bei mir..."

I. Kapitel/1-.Abschnitt


Edirne im Sommer 1444

Seit Tagen brannte die Sonne erbarmungslos auf das Land hernieder. Doch nun kam ein lauer Wind von Osten über den Tunça-Fluss und umstrich zärtlich den Palast und die Gärten.
Aber weder dem Padischah Murat II. noch seiner Dienerschaft brachte er eine dringend notwendige Abkühlung.
Die Ablösung der äußeren Palastwache unterbrach einen kurzen Schlaf, dem sich der Sultan nach einem feudalen Mahl hingegeben und der weniger als den vierten Teil einer Stunde gedauert hatte. Die beiden hellhäutigen Eunuchen waren bemüht, seiner Majestät auch während seiner kurzen Ruhezeit mit großem Eifer frische Luft zuzufächeln.
Das Getrappel von Pferdehufen hatte ihn hochschrecken lassen, und ein lautes Kommando des befehlshabenden Ağa erinnerte ihn an die bevorstehende Zusammenkunft mit dem wichtigsten Teil seiner Ratgeber. Er erwartete die Wesire, deren Aufgabe es war, die ständig im Raum stehenden Kriege, die auch eine erhebliche Bedrohung für das Land darstellten und die der Sultan immens hasste, in den Griff zu bekommen. Nicht umsonst war er bestrebt, mit seinen europäischen Nachbarn und Vasallen in Frieden zu leben.
Doch auch Frieden, davon war Murat II. überzeugt, basierte auf einer starken Macht.
Ferner würden an der Beratung die Ağas, die für Nachschub und für den persönlichen Feldzugsdienst der Armeen sorgten, der Innenminister sowie der Groß-Mufti und Ulema der von Haci Alaeddin entworfenen Yildirim Bayezi Moschee, Saladdin Yilmaz, teilnehmen.
Seit der Padischah vor sechs Jahren den Bau der neuen Muradye Moschee mit den vier Minaretten in Auftrag gegeben hatte, gehörte der Ulema seinem Kabinett an und war ihm ein wichtiger Ratgeber in Glaubensfragen.
Blieben zwei weitere Männer, auf deren Rat er nicht verzichten mochte. Der Kislar Ağa Bilâl, seines Zeichens verantwortlicher Präfekt des Großherrlichen Harems. Diese vor unbefugten Augen streng abgeschirmten Gemächer wurden ausschließlich von schwarzen Eunuchen, der besonderen Kas- tration wegen, bedient; ihnen wurden nicht nur die Hoden, sondern immer auch der Penis entfernt. Bilâl, der schon zweimal zur Hadsch nach Mekka gepilgert war und der den Namen eines der wichtigsten Diener und Mitstreiter bei der Verbreitung der neuen Eingottesreligion des Propheten Mohammed gewählt hatte, der gleich ihm ein Mann schwarzer Hautfarbe gewesen war, besaß das Privileg, sich mit „Eure hohe Exzellenz" ansprechen zulassen. Gleichzeitig führte er den Titel Muschir und leitete den Vorstand aller kirchlichen Gebäude und milden Stiftungen. Manch einer nannte ihn ehrfurchtsvoll El-hadsch Bilâl. Der Pilger Bilâl. Er führte nicht nur den Oberbefehl über das Reich der schwarzen Eunuchen, sondern zeichnete auch verantwortlich für das Wohlergehen aller Mitglieder des Harems, voran für das der Sultansmutter. Aber auch für das der Sultansgattinnen, der Konkubinen, der Haremsdamen, obendrein einer Vielzahl Haremsschülerinnen und der im Harem befindlichen Sklavinnen hatte er zu sorgen. Darüber hinaus war er der Kurator der kaiserlichen Universitäten. Die Privilegien hatte er sich mit seiner unbedingten Loyalität dem Padischah gegenüber und seiner Glaubenstreue verdient, und der Sultan wusste nur zu genau, welche Persönlichkeit er mit derart weitreichenden Vollmachten ausgestattet hatte.
Der zweite noch fehlende Mann, den die Palastwache nun meldete, war Çandarlı Halil, sein Großwesir, der seit dem Wechsel vom Amt des obersten Heeresrichters ins Wesiramt den Titel Pascha erhalten hatte.
Mit einer einzigen Handbewegung beendete der Sultan die eifrige Arbeit der beiden Eunuchen.
An der Spiegelseite der Wand überprüfte er den Sitz seines weißen Seidenturbans und sein Aussehen insgesamt. Der sorgfältig gepflegte Bart unterstrich seine Erhabenheit. Sein rotes Chiffonhemd war mit Goldfäden durchzogen, und der Überwurf, den er trotz der Hitze angelegt hatte, bestand aus Brokat, einem gemusterten Seidengewebe, das mit Metallfäden durchzogen und mit schwarzen Perlen bestickt war.
Hinter ihm stand der Leiter der persönlichen sultanschen Dienerschaft, ein weißer Eunuch namens Ibrahim. Dieser hatte das Licht der Welt in Vršak erblickt, und der Vater des nunmehr herrschenden Sultans hatte ihn samt seiner Mutter von seinen Raubzügen aus dem Vasallenstaat Serbien mitgebracht.
„Euer erhabener Herrscher sehen prächtig aus wie immer", sagte er und erntete ein dankbares Lächeln des Padischahs. „Die erhabenen Herren der Hohen Pforte, die Eure Majestät herbeizitiert haben, sind nun vollzählig."
Noch immer lächelnd begab er sich zu dem mit kostbaren Wandteppichen ausgekleideten Raum im Erdgeschoß, den er für Besprechungen im kleineren Rahmen zu nutzen pflegte. Auf seinem Weg ging ihm durch den Kopf, wie die Würdenträger des Reiches seinen Plan aufnehmen würden, seinen zwölfjährigen Sohn Mehmet mit den Regierungsgeschäften zu betrauen. Die Männer, die er bestellt hatte, standen bei seinem Eintritt auf und verneigten sich ehrfurchtsvoll. Nur Çandarlı Halils Verbeugung fiel ein wenig bescheidener aus als die der anderen Männer. Der Padischah hatte es wohl bemerkt.
Die Großherrliche Küche hatte den obersten Kaffeekoch für diese feierliche Audienz aufgeboten. Der wartete auf ein Zeichen seines Sultans, um auf dem vorbereiteten Holzkohlenbecken den Kaffee für den Kalifen und dessen Besuch zu bereiten.

 

 Copyright by George Tenner 2007

Fortsetzung folgt

 

 

04.11.2006 um 14:15 Uhr

Der Schrei des Pelikans...

von: buchfinder   Kategorie: Bücher

Stimmung: gut
Musik: Klassik-Radio - immer gut

Buchtipp:


George Tenners

DER SCHREI DES PELIKANS;

 

ist ein Thriller, der im internationalen Terrorismus angesiedelt ist, 2006 by MV-Verlag, Münster

Was mich bewog, dieses Buch zu schreiben:


„Der Kampf zwischen Palästinensern und Juden ist nicht ein Konflikt zwischen Recht und Unrecht", sagte Chaim Weizmann, erster Präsident des Staates Israel. „Das sind zwei Rechte, die gegeneinander kämpfen!"
Diese Sätze veranlassten mich 1979 mit einer umfassenden Recherche über die Geißel unserer Zeit, den internationalen Terrorismus zu beginnen.
1987 fing ich an, das Material für einen Roman aufzuarbeiten.
Inzwischen hat es einen terroristischen Anschlag nach dem anderen gegeben - in Israel, auf Bali, auf Djerba, in Kenia und Tansania, in New York. Nahezu jedes Mal ging der Anschlag vom Nahen Osten aus, wie am 7. August 1998, als vor der diplomatischen Vertretung in der Hauptstadt Nairobi ein Lieferwagen explodierte und 213 Menschen starben. Es handelte sich um den schwersten Terroranschlag, der je im südlichen Afrika verübt worden war. Die Botschaft wurde schwer beschädigt, ein Gebäudeteil fiel wie ein Kartenhaus zusammen. Rund 5000 Menschen wurden verletzt, viele davon durch Trümmerteile und zerborstene Fensterscheiben. In der Botschaft selbst starben 44 Menschen, darunter zwölf US-Bürger.
Aber erst der Anschlag auf das israelische Hotel in Mombasa und der Beschuss der EL AL- Maschine im November 2002, der exakt in der gleichen Weise ausgeführt wurde, wie 27 Jahre zuvor, veranlassten mich, den Roman fertig zu stellen.
Dieses Buch ist ein Kuriosum in unserer Zeit, denn es ist für alle streitenden Parteien im Nahen Osten geschrieben, in der Hoffnung, dass bei den Menschen die Vernunft über den biblischen Spruch: Auge um Auge, Zahn um Zahn siegen möge. Deshalb weist der Autor auch jede messianische Wertung der Vorgänge im Nahen Osten weit von sich.
Danken möchte ich allen, die mir bei der Erstellung des Manuskriptes behilflich waren: dem orthodoxen Juden David Kaufmann aus Natania, der engagierten Sozialarbeiterin Daphne aus Jerusalem, dem Araber Said, seiner Familie und seinen Freunden in Tulcarem auf der Westbank, die heute auch meine Freunde sind, und nicht zuletzt meinen beiden Mitarbeiterinnen zu Hause im Land Brandenburg.
Um wegen der Brisanz der Thematik niemanden zu gefährden, möchte ich pauschal auch die Mitarbeiter der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und die Fachleute des Institutes für Zeitgeschichte, beides in Berlin, erwähnen, die meine Arbeit mit Engagement gefördert haben.
Geula Assmann-Cohen hat mich durch ihre erschütternden Briefe die Grausamkeit eines Krieges unserer Zeit, des internationalen Terrorismus, miterleben lassen. Sie ist auch an den irreparablen psychischen Folgen dieses Konfliktes zugrunde gegangen, sodass mein Dank an sie leider ungehört bleibt.

Handlung:


Ende 1975 wird bei einer Modenschau in einem Hotel in Abu Dhabi ein Attentat auf den Palästinenser Abu Amir verübt. War es der Machtkampf zwischen den einzelnen rivalisierenden Gruppen innerhalb der PLO oder ein Schlag des israelischen Geheimdienstes Mossad?Wenige Wochen später, am 18. Januar 1976 werden in Nairobi sechs Personen festgenommen, die mit einer sowjetischen Rakete des Typs SAM 7 eine israelische Verkehrsmaschine abschießen wollen. Es handelt sich um drei Palästinenser, darunter den Operationschef Abu Hannafeh, der schon lange auf der Wunschliste des Mossad steht. Wenige Wochen später, am 18. Januar 1976 werden in Nairobi sechs Personen festgenommen, die mit einer sowjetischen Rakete des Typs SAM 7 eine israelische Verkehrsmaschine abschießen wollen. Es handelt sich um drei Palästinenser, darunter den Operationschef Abu Hannafeh, der schon lange auf der Wunschliste des Mossad steht. Abu Amir, der nach dem Anschlag auf sein Leben in Abu Dhabi 1975 und seiner gesundheitlichen Rekonvaleszenz unter seinem bürgerlichen Namen Mustafa el Kahtani die PLO in Moskau vertritt, wird vom russischen Geheimdienst FSB(Federalnaia Slushba Bezopasnosti) auf die Taleban angesetzt und landet schließlich im Planungsstab der El Qaida. An der Organisation verschiedener Terroranschläge beteiligt, will er nun das für seine Gruppe im Jahre 1976 katastrophale Ende der Operation in Kenia gegen Israel rächen. Deshalb leitet Abu Amir am 28. November 2002 die von ihm ausgearbeiteten terroristischen Unternehmungen gegen eine ARKIA - Maschine und die israelische Ferienanlage "Paradise Hotel" selbst, "damit die Welt wieder die Stimme der palästinensischen Flüchtlinge hört und um das Schlaglicht auf den zionistischen Terrorismus im Westjordanland und im Gazastreifen zu richten."Zwei Raketen des Typs SAM 7 werden auf ein israelisches Charter-Flugzeug geschossen, das in Mombasa startete. Verletzt wird bei diesem Terror-Anschlag niemand, da die Raketen - wie schon 27 Jahre zuvor - ihr Ziel nicht treffen. Die Schande, die dieser zweiter Fehlschlag für Abu Amir bedeutet, will dieser nicht überleben.

 

Der Schrei des Pelikans

 


Nähere Informationen finden Sie, wenn Sie Ihren Cursor auf das Cover setzten!

Tenners Bücher erhalten Sie bei:


www.amazon.de

www.buchhandel.de

und bei Ihrem Buchhändler

17.10.2006 um 16:12 Uhr

Tenner, der Gaukler...

von: buchfinder   Kategorie: Bücher

Stimmung: gut und ausgeglichen...
Musik: Filmmusik von Klassikradio

 

Ich, Tenner,

Gaukler des Wortes...

 

 

 

 

02.10.2006 um 15:28 Uhr

Leseprobe

von: buchfinder   Kategorie: Bücher   Stichwörter: Al, Kaida

Stimmung: Nachdenklich...

 

Buchfinder1

 

Im Lager der Taleban...

 

Mustafa el Kahtani sah auf den Mann, der in der Kleidung der Mudschaheddin sein Gebet kniend in Richtung Mekka verrichtete. Mu9
Nicht der Turban, sondern die traditionelle Pakul zierte sein Haupt. Vor der Schneekette des Hindukuschs gab der einsame, schwarzbärtige Mudschahid fast etwas wie das Sinnbild Afgha-nistans ab. Er war ein Kämpfer der alten Garde, der sich schon im Krieg gegen die Russen bewährt hatte, dann den Taleban angeschlossen, und nun, im Lager der El-Qaida, seinen Dienst ausschließlich im Namen Allahs gegen die Feinde des ALLMÄCHTIGEN verrichtete.Mu3
Im Lager hieß er nur Raschid. Raschid war der Läufer, der den Kontakt zwischen der oberen Befehlsebene und den Kämpfern herzustellen hatte. Obwohl seine Macht im Lager eher begrenzt war, fürchtete ihn jeder. Denn, wen immer er holte, der musste mit Lob, was schlimmer war, mit dem Tadel der Kommandoebene rechnen; für eine Auszeichnung war sicher jeder der Männer dankbar. Eine Rüge zog nicht selten harte Bestrafung nach sich.
Nachdem Raschid sein Gebet beendet hatte, stand er auf und kam auf die Gruppe der Männer zu, die beieinander saßen und palaverten.Mu7
„Komm, Mustafa“, sagte er ohne jegliche Bewegung in der Stimme, „Abu Subaidah will mit dir sprechen!“
Während Mustafa el Kahtani sich erhob und Raschid folgte, ging ein Raunen von den Männern aus. Abu Subaidah war ein enger Vertrauter Osama bin Ladens und operativer Planungschef gegen die Ungläubigen. Und zu ihm gerufen zu werden, konnte nur eine Bedeutung haben: Für den Krüppel Mustafa el Kahtani gab es in diesem Lager keinen Platz mehr.
Raschid schwieg, als sie den Weg zum Zelt zurücklegten. Das steigerte noch die Unruhe, die sich Mustafas bemächtigte. Der Wind kommt und geht, dachte er, aber das Meer bleibt.
Die Männer sahen auf, als der Eingang ihres Zeltes aufgeschlagen wurde. Sie saßen an einem langen Tisch. Am Kopfteil des Tisches residierte Abu Subaidah. Zu seiner Rechten saß einer der wichtigsten Terrorplaner, Abd el Rahim al-Nashiri. Der noch relativ junge Mann war der Einsatzleiter am Persischen Golf gewesen; bei dem Anschlag auf das US-Kriegsschiff USS Cole im Hafen der jemenitischen Stadt Aden waren siebzehn Amerikaner ums Leben gekommen. Al-Nashiri war auch 1998 an den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania beteiligt, bei denen 264 Menschen getötet wurden. Zur Linken Abu Subaidahs saß das ägyptischen El-Qaida-Mitglied Mohammed Fazul. Er leitete seit 1995 die ostafrikanischen El-Qaida Zellen. Ihm wurden engste Kontakte selbst zu Osama bin Laden nachgesagt. Als wichtigster Mann im Umfeld Fazuls aber galt sein Stellvertreter Abdullah Ahmad Abdullah alias Abu Mohammed al-Masri, der neben ihm saß. Mu8

©by George Tenner aus:
DER SCHREI DES PELIKANS

02.10.2006 um 13:53 Uhr

Lesen ist geil - umsonst lesen ist supergeil!

von: buchfinder   Kategorie: Bücher

Stimmung: In der Regel - immer gut!
Musik: Klassik pur...

 

Lesen gefährdet die Dummheit…


unter diesem Motto biete ich auf meiner Homepage mein 2004 erschienenes Satire-Buch
AUSGEFLIPPT
komplett als eBook zum kostenlosen Download an.
Benötigt wied ein PDF-Reader, umsonst zu laden unter www.adobe.de


Lesen-gefaehrdet1

Mal sehen, wie viel Leser Interesse haben. Ich bin gern bereit, zu einem späteren Zeitpunkt ein zweites eBook anzubieten. Es liegt daran, wie groß das Interesse ist.

28.09.2006 um 08:23 Uhr

DER SCHREI DES PELIKANS

von: buchfinder   Kategorie: Bücher   Stichwörter: Vorschau, in, deutscher, Sprache

Stimmung: Supergut
Musik: Klassik pur...

  • DER SCHREI DES PELIKANS; Thriller, 2006 by MV-Verlag, Münster-
    • Was mich bewog, dieses Buch zu schreiben:
    • „Der Kampf zwischen Palästinensern und Juden ist nicht ein Konflikt zwischen Recht und Unrecht", sagte Chaim Weizmann, erster Präsident des Staates Israel. „Das sind zwei Rechte, die gegeneinander kämpfen!"
    • Diese Sätze veranlassten mich 1979 mit einer umfassenden Recherche über die Geißel unserer Zeit, den internationalen Terrorismus zu beginnen.
    • 1987 fing ich an, das Material für einen Roman aufzuarbeiten.
    • Inzwischen hat es einen terroristischen Anschlag nach dem anderen gegeben – in Israel, auf Bali, auf Djerba, in Kenia und Tansania, in New York. Nahezu jedes Mal ging der Anschlag vom Nahen Osten aus, wie am 7. August 1998, als vor der diplomatischen Vertretung in der Hauptstadt Nairobi ein Lieferwagen explodierte und 213 Menschen starben. Es handelte sich um den schwersten Terroranschlag, der je im südlichen Afrika verübt worden war. Die Botschaft wurde schwer beschädigt, ein Gebäudeteil fiel wie ein Kartenhaus zusammen. Rund 5000 Menschen wurden verletzt, viele davon durch Trümmerteile und zerborstene Fensterscheiben. In der Botschaft selbst starben 44 Menschen, darunter zwölf US-Bürger.
    • Aber erst der Anschlag auf das israelische Hotel in Mombasa und der Beschuss der EL AL– Maschine im November 2002, der exakt in der gleichen Weise ausgeführt wurde, wie 27 Jahre zuvor, veranlassten mich, den Roman fertig zu stellen.
    • Dieses Buch ist ein Kuriosum in unserer Zeit, denn es ist für alle streitenden Parteien im Nahen Osten geschrieben, in der Hoffnung, dass bei den Menschen die Vernunft über den biblischen Spruch: Auge um Auge, Zahn um Zahn siegen möge. Deshalb weist der Autor auch jede messianische Wertung der Vorgänge im Nahen Osten weit von sich.
    • Danken möchte ich allen, die mir bei der Erstellung des Manuskriptes behilflich waren: dem orthodoxen Juden David Kaufmann aus Natania, der engagierten Sozialarbeiterin Daphne aus Jerusalem, dem Araber Said, seiner Familie und seinen Freunden in Tulcarem auf der Westbank, die heute auch meine Freunde sind, und nicht zuletzt meinen beiden Mitarbeiterinnen zu Hause im Land Brandenburg.
    • Um wegen der Brisanz der Thematik niemanden zu gefährden, möchte ich pauschal auch die Mitarbeiter der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und die Fachleute des Institutes für Zeitgeschichte, beides in Berlin, erwähnen, die meine Arbeit mit Engagement gefördert haben.
    • Geula Assmann-Cohen hat mich durch ihre erschütternden Briefe die Grausamkeit eines Krieges unserer Zeit, des internationalen Terrorismus, miterleben lassen. Sie ist auch an den irreparablen psychischen Folgen dieses Konfliktes zugrunde gegangen, sodass mein Dank an sie leider ungehört bleibt.

    Wer mehr darüber erfahren möchte -

    www.george-tenner.de

     

     

27.09.2006 um 20:55 Uhr

鹈鹕的喊叫

von: buchfinder   Kategorie: Bücher   Stichwörter: DER, SCHREI, DES, PELIKANS, chinesische, Vorstellug

Stimmung: In der Regel - mmer gut!
Musik: Natürlich Mozart, Verdi, Puccini, Bellini, Beethoven, Franz Schubert u.a.

  • 中文
    • 鹈鹕的喊叫——惊险小说——出版社:MV-Verlag, Muenster,德国,2006年
      撰写这本书的动机:查姆·魏兹曼,以色列第一任总统说过:"巴勒斯坦人和犹太人的奋斗并不是公正和不公正的冲突,而它是两个对立的权益的斗争。"
      在1979年,这些话促使我对当代灾祸,国际恐怖主义,进行深入的研究分析。
      1987年本人开始把我已收集的资料改编成一部小说。

    • 在其间,世界上相继发生过很多暗杀:在以色列,在巴厘岛,在突尼斯、肯尼亚及坦桑尼亚,在纽约……大概每次的出发点都是中东,如1998年8月7日在肯尼亚内罗毕一辆送货车在美国大使馆前的爆炸使213人死亡。这是非洲南部历史上最严重的恐怖主义袭击活动。大使馆主楼被损坏,其中楼的一个侧翼完全倒塌了。共有5000人受伤。这尤其是因为瓦砾和碎玻璃击中了他们。在使馆里一共44人死亡,其中有12个美国人。


      但是在恐怖分子进行跟27年前一模一样的暗杀活动之后---即他们攻击位于蒙巴萨市的以色列饭店及以色列航空公司的一架客机,促使我终于完毕我的小说。这篇小说在当代很有特殊意义因为我献赠写给它每个涉及在中东冲突内的党派。我希望这本书会推动他们克服"以眼还眼,以牙还牙",这个在圣经的旧约提到的观念。我因此也不相信这个冲突应验了圣经的预言。

      我对每个援助我撰写原稿的人表示衷心感谢。这些人士就是:
      住在以色列纳塔尼亚市的达维德·考夫曼,一位属于正统派的犹太人,
      黛芙妮,一位耶路撒冷社会福利工作者。她为她的职业全力以赴,
      从约旦河西岸来的沙伊特,他家人和朋友们;我已与他结成了友谊,
      最终我想提到我的两位德国工作人员的大量的支持、帮助。

      德国国立图书馆、当代史研究所的几位专家及人员也积极地参加过这个任务,不过因为这部小说的题目很敏感,我不能提到他们的名子。

      阿斯曼·柯恩女士以她的来信描述了我们时代的斗争,使我感觉到国际恐怖主义的残忍的暴力。她由于她在这个冲突得到的、不治的心理继发病等其他因素已死去了,所以她现在无法倾听我的感激话。
    • 乔治田纳准备在中国出版他的小说。
      因此他欢迎中国出版社与他联系!