Im Pariser Drouot: 4,8 Millionen Euro für eine Vase
„Segen
von Reichtum und Ehre“ versprechen die botanischen Motive auf einer
chinesischen Vase der Yongzheng-Periode. Das reizte offenbar auch einen
chinesischen Bieter. Er bewilligte in Paris 4,8 Millionen Euro für das
Gefäß mit kaiserlicher Marke.
Eine chinesische Vase der Yongzheng-Periode (1723 bis 1735) ist vom Pariser Auktionshaus Piasa im Drouot für 4,8 Millionen Euro an einen chinesischen Privatsammler zugeschlagen worden. Die Porzellanvase in der Form "Tianqiuping" (das bedeutet Himmelskugel) und in mehrfarbigem Dekor der Famille Rose trägt die Sechs-Zeichen-Marke des Kaisers.
Die blühenden Pfingstrosen, die Apfelbaum- und Magnolienzweige sollen für das "edle Haus den Segen von Reichtum und Ehre" bedeuten. Zahlreiche chinesische Bieter waren im Saal präsent. Die Vase, über deren Provenienz nichts bekannt ist, war auf eine bis 1,5 Millionen Euro geschätzt.
