Poison Ivy

12.10.2011 um 10:52 Uhr

krasser Traum

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Krasser Traum letzte Nacht. Ich war auf dem Heimweg von irgendwoher. Der Weg, nicht mehr als ein schmaler Feldweg, führte durch Wiesen und Waldstücke. Es muss frühmorgens gewesen sein, die Luft war feucht und neblig und es herrschte Halbdunkel. Ich bemerkte, wie sich eine Menge Leute, die Warnwesten trugen, in einer Reihe rund um eine große Weide aufstellten und mir war sofort klar, die suchten ein verschwundenes, vermutlich totes Mädchen. Ich ging langsam weiter und dachte noch, na hoffentlich finde ich sie nicht. Ein paar Meter weiter sah ich dann ihren Kopf im Gras – nur ihren Kopf. Sie war blond und hübsch, trug die Haare zusammengebunden. Ihr Gesichtsausdruck war erschrocken, die Augen weit aufgerissen, die Lippen wie zum Schrei geöffnet. Ich drehte mich schnell weg und gab den Helfern Zeichen.

Dann war ich zu hause und bereitete für einen Gast ein Schlafzimmer vor. Als ich mich umdrehe, steht sie vor mir. Das tote Mädchen. Die Ärzte konnten sie retten und ihren Kopf wieder auf den Körper setzen, man sieht deutlich die frische Naht, die sich über ihr Dekolleté und ihre Schultern zieht. Ihr restlicher Körper ist übersäht mit Hämatomen und Abschürfungen. Ich bedauere sie, aber sie meint, das würde schon alles wieder gut werden. Warum ihr das angetan wurde, oder wer es war, ist nicht in meinen Gedanken, aber klar ist, daß der oder die Täter männlich sind.

 

Ich würde ja jetzt wahnsinnig gerne nachschlagen, was das zu bedeuten haben kann, aber wegen Mr. Big-Asshole kann ich ja noch immer nicht ins Netz.

20.07.2011 um 21:12 Uhr

in meinen Träumen

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Fast jede Nacht träume ich in den letzten Wochen. Von vielen bleibt nur ein Gefühl oder der Gedanke, da war was. Ein paar jedoch blieben im Gedächtnis. Und immer wenn sie das tun, dann glaube ich, daß sie eine Botschaft für mich haben, die ich entschlüsseln sollte.

 

1. Da ist ein Haus, in dem ich wohnen möchte. Doch als es mir gezeigt wird, stehen nur noch ein paar einzelne Wände und Säulen, zudem noch direkt an einer steilen, steinigen Klippe. Ich bin enttäuscht. Doch dann sehe ich, daß das Haus vom Fundament her wieder aufgebaut wird. Jedes Stockwerk, jeder Raum wird erst komplett aufgebaut, bevor das nächste Stockwerk kommt. Inklusive Einrichtung, Teppichen, Bildern, Gardinen und Möbeln. Die Einrichtung wirkt sehr teuer, fast barock, mit viel Gold, Holz und schweren, kostbaren Stoffen.

 

2. Ich bin mit meinem Vater unterwegs. Wir laufen auf einem Holzsteg hinaus auf einen See. Das Wasser ist flach und kristallklar. Links und rechts vom Steg tummeln sich viele, unglaublich große und dicke Fische. Wir überlegen, einen zu fangen.

 

3. Ich möchte tanzen gehen. Habe ein wunderschönes rotes Kleid angezogen. Stolz möchte ich einer Freundin die dazu passenden, nagelneuen roten Lack-Pumps präsentieren. Gerade hab ich sie noch zurechtgestellt, doch jetzt kann ich sie nicht mehr finden. Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Da erzählt mir die Freundin, daß ihr Mann sie verlassen wird und weint. Aber der Verlust der roten Schuhe scheint mir in dem Moment viel, viel schwerer zu wiegen.

 

zu 1. 

Das Haus ob ein vertrautes oder nicht versinnbildlicht meist die eigene, höchstpersönliche 'Wohnung' des Träumers, bzw. sein Ego, seine Persönlichkeit. Fast immer verweist ein Haus im Traum auf die Seele, auf die Art und Weise, wie der Träumende sein Leben 'baut', und auf seine innere Befindlichkeit. Als Frau sollte man beim Haus als Traumbild zunächst an sich selbst denken. Was für ein Haus ist es, ein schönes Bauwerk oder eine Ruine? Sind vielleicht Sie selbst das eine oder andere? Welche Möbel sind darin und wer bewohnt es? Die Antworten verwenden Sie zur Deutung des Traumes.

Der Standort des Hauses wird oft direkt mit der gegenwärtigen seelischen Verfassung des Träumenden in Verbindung gebracht. Befindet sich das Traumhaus in einer ruhigen, abgelegenen Landschaft, kann das Ruhe und Ausgeglichenheit im Leben andeuten. Dagegen kann ein Haus, das an einer hektischen, lauten Straße liegt, die Wahrnehmung vom Rhythmus des täglichen Lebens widerspiegeln.

Meine Klippe heißt wohl, daß meine Seele gerade eine Gratwanderung unternimmt, immer in Gefahr zu stolpern und auf die falsche Seite zu fallen.

Ein altes, baufälliges Haus will uns daran erinnern, daß wir notwendige Aufbauarbeiten oder Korrekturen an uns selbst vornehmen sollten. Es deutet auf Vernachlässigungen der Persönlichkeit des Träumers. Kümmern Sie sich um sich selbst. Was muß erneuert und/oder verstärkt werden.

Die Erneuerung muss von Grund auf erfolgen. Ich muss bei meinem Fundament anfangen. Die Grundbedürfnisse, wohl eher materieller Art, müssen gesichert werden. Dabei ist weniger auf schnelle Erfolge zu setzen, sondern Wert auf Sorgfalt und Hochwertigkeit - dauerhafte Stabilität - zu legen.

 

zu 2.

Der Vater ist im Traum ein Symbol für traditionelle Ordnung und natürliche Autorität. Der archetypische Vertreter des Rationellen, Funktion des tätigen Bewußtseins und des Willens. Der Vater im Traum ist meist der Vermittler der an den Verstand gebundenen Lebensinhalte, aber auch Element des Traditionellen. Hat oder hatte der Träumer ein gutes Verhältnis zum eigenen Vater, baut dieser durch das Unbewußte Konflikte ab und führt uns gewissermaßen an seiner Hand sicher auf den richtigen Weg.

Bei Frauen übersetzt er den Gatten oder - in schlecht verlaufenden Ehen - die Sehnsucht nach einer neuen Lebensgemeinschaft und läßt das durch ihn geprägte Wunschbild eines Partners erkennen. 

Ein Traum über Fische stellt die Verbindung zur emotionalen Seite des Träumenden her. Er verdeutlicht, daß die Begabung des Träumenden nicht im strategischen Denken liegt. Oft jedoch ist eine instinktive Reaktion angebrachter als das Analysieren einer Situation. Ein Schwarm großer Fische kann Fruchtbarkeit oder bevorstehendes Glück symbolisieren.

Klares Wasser steht für einen ausgeglichenen, harmonischen Zustand als Voraussetzung von Glück, Erfolg und Liebe, seichtes Wasser weist auf einen Mangel an Lebensenergie hin.

Ein Mangel an Lebensenergie und (darum?) die Neigung, sich in die "Opferrolle" zu begeben und mich an die Hand nehmen und führen zu lassen. Sehnsucht nach einem "führenden" Partner an meiner Seite. Der Wunsch, die Last der Lebens-Entscheidungen abzugeben.

zu 3.

Schuh kann einen Standpunkt oder den festen Stand auf dem Boden der Realität verkörpern,- vor allem Bei Frauen bringt er oft auch sexuelle Bedürfnisse zum Ausdruck. Folgende Begleitumstände können die genaue Deutung erleichtern:

  • Schöne, bequeme Schuhe stehen für Erfolge, abgetragene für Mißerfolge.
  • Verliert man einen Schuh, macht man vielleicht eine interessante Bekanntschaft.

Der Schuh ist ein Traumsymbol für die seelische oder geistige Einstellung, den Standort des Träumenden. Wie in der Wirklichkeit, verraten Schuhe auch im Traum sehr viel über ihren Besitzer, deshalb ist bei der Traumdeutung auch immer deren Farbe, Zustand und Zweck zu beachten.

Schuhe zu verlieren bedeutet Kämpfe. 

Rot ist die Farbe des kämpferischen Mars, der Feuer und Lebendigkeit personifiziert. Es symbolisiert ferner die königliche oder kaiserliche Macht, den Mut und die Leidenschaft, aber auch Kindlichkeit, Zorn, Haß und Grausamkeit. Mit der Farbe Rot wird im Traum der körperliche Aspekt betont, Aktivität und Freude, Leidenschaft und Liebe. Dunkles Rot versinnbildlicht Energie und Antriebskräfte, Leidenschaften und Begierden, die einen Menschen beherrschen.

Kraft, Mut, Antriebskraft und der feste Stand im Leben sind mir verlorengegangen. Kein Wunder, daß ich darum der verlassenen Freundin im Traum nichts davon abgeben konnte. 

 

In allen Träumen also die Botschaft, mich um mich selbst zu kümmern, mich aufzubauen, meinen Kampfgeist nicht erlöschen zu lassen, trotz aller Rückschläge - und zu glauben, daran, daß alles gut werden wird.

02.11.2010 um 20:26 Uhr

Die Zeit läuft..

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Ein sehr symbolischer Traum letzte Nacht, selbst ohne Deutungshilfe sagt er schon viel aus.

Ich war zur Vertretung einer Kollegin eingesetzt, das Büro kannte ich nicht, der Schreibtisch war leer und ich hatte nicht wirklich was zu tun. Überall an den Wänden hingen Uhren, auch auf Regalen und in Vitrinen, Uhren, Uhren, Uhren. Wecker, Pendeluhren, Porzellanuhren, Wanduhren.... Hunderte. Ich sah sie mir an, manche gingen, manche waren stehen geblieben.

Deutung:

Das Symbol der Uhr veranschaulicht immer Vergänglichkeit, Unbeständigkeit und Weiterentwicklung. Tritt es im Traum besonders in Erscheinung, möchte es den Träumenden darauf aufmerksam machen, seine Zeit gut zu nutzen und sich ihm bietende Chancen zu ergreifen.

Vielleicht muß er sich stärker mit seiner Zeitplanung oder mit seinen Pflichten beschäftigen,- vielleicht sollte er auch erkennen, daß es eine gewisse Dringlichkeit gibt bei dem, was er tut. Steht die Uhr, geht eine Lebensphase zu Ende.

  • eine Uhr sehen: kündet das Herannahen einer entscheidenden Stunde an
  • eine stehengebliebene Uhr sehen: zeigt ein unerwartetes Ende eines Zustandes an

 

Ich meine, da ich mich auf Arbeit in einem Büro befand, kann man das auf den beruflichen Bereich beziehen. Chancen nutzen, die Zeit nutzen, bis die "entscheidende Stunde" gekommen ist. Alles deutet auf ein Ende des jetzigen "Zustandes"  bzw. Arbeitsverhältnisses hin.

 

 

17.08.2010 um 09:22 Uhr

Hochzeit

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Letzte Nacht hab ich im Traum F. geheiratet. Der Traum schien mir nach dem Aufwachen die ganze Nacht gedauert zu haben, soviel Handlung war darin. Von der Planung bis zum Tag der Trauung und der Feier, sogar die Gäste und das Essen, hab ich alles geträumt. Mittlerweile verblasst der Traum ein wenig, was ich aber noch sehr gut vor Augen habe, ist der Traum von einem Kleid, den ich getragen habe. Es war das, was man in der Stoffabteilung champagnerfarben nennt, aus schwerem, schimmernden Stoff und ein richtiges Aschenputtel-Ballkleid. Schulterfrei, mit bestickter Corsage und weitem Rock, der immer so geheimnisvoll raschelte, wenn ich mich bewegte. Musste heut morgen auf Arbeit gleich "Ballkleid" in die Suchmaschine eingeben und gleich auf der ersten Seite, dachte ich, mich trifft der Schlag - mein geträumtes Kleid!

Ich weiß zwar, daß ich, sollte ich jemals wieder heiraten, kein solches Kleid tragen werde, aber ich hab ganz sehr das Gefühl, daß so ein Kleid jetzt erst 'richtig' wäre, weil damals wollte ich eigentlich noch keine Braut sein, auch wenn ich das damals niemals eingestanden hätte. 

Das ist es (und es ist meinem wirklichen Hochzeitskleid gar nicht so unähnlich, nur daß das damals weiß war):

Musste mich natürlich auch gleich erkundigen, was es bedeutet, wenn man seine eigene Hochzeit träumt.

Assoziation: - rituelle Vereinigung. Fragestellung: - Womit verbinde ich mich von ganzem Herzen?

Heirat steht für die Versöhnung von Gegensätzen in einer fruchtbaren Symbiose. Das kann sich auf äußere Umstände (zum Beispiel Streit, Konflikte) beziehen, oft ist damit aber der Ausgleich innerer Widersprüche gemeint.

Ende und Anfang zu gleich: der Wechsel von einer Lebensphase in eine andere. Die Hochzeit gilt auch als Archetypus der Vereinigung und verweist auf zwei Persönlichkeitsteile des Träumenden, die miteinander verbunden werden müssen, damit ein besseres Ganzes entstehen kann. Eine 'Hochzeit' zwischen Geist und Gefühl oder zwischen der praktischen und der intuitiven Seite könnten hierfür Beispiel sein.

Trägt der Träumende in seinem Traum das Hochzeitskleid, zeigt dies, daß er sich darum bemüht, seine Gefühle und Hoffnungen im Hinblick auf Beziehungen zu ordnen.

Feiern wir unsere eigene Hochzeit im Traum, obgleich wir längst verheiratet sind, wird sich wohl unser bisheriger Lebensstil verändern, das muß aber nicht unbedingt mit der Lösung einer augenblicklichen Verbindung zu tun haben. Dies kann die Wiederholung eines freudigen Ereignisses sein oder eine Neubewertung der Ehe durch momentane Schwierigkeiten. Ist der Träumende ledig, kann der Traum eine Form von Wunscherfüllung sein, auf die Festigung und die lange Dauer einer neuen Liebesbeziehung hinweisen und auch Hinweise darüber geben, welche Art von Partner er sucht. Wenn er im Traum beispielsweise einen Freund aus der Kindheit heiratet, so ist es naheliegend, daß er einen Menschen sucht, der dieselben Eigenschaften hat, wie dieser Freund aus Kindertagen.

Wenn man sich im Traum gut fühlt, kann dies das Vertrauen aufzeigen, daß eine Beziehung lange halten wird. 

Oh ja, ich hab mich sehr gut gefühlt im Traum, ganz anders, als bei meiner wirklichen Hochzeit, auf der ich mir die meiste Zeit fremd vorkam und sogar überflüssig, abwesend, als hätte das alles nichts mit mir zu tun. Jetzt, wo ich darüber nachdenke fällt mir ein, daß ich später am Abend oft dachte "Sollte das nicht der schönste Tag meines Lebens sein?", mir war dagegen zum Heulen zumute. *schauder* Ein furchtbares Gefühl war das, ich hoffe, ich hab das niemals wieder!

Aber auf meiner Traumhochzeit fühlte ich mich wie eine Prinzessin, ich war glücklich, alle um mich herum mochten mich, freuten sich mit mir und F. und hatten gute Laune. Und daß ich nicht von 'Jemandem' als Bräutigam geträumt hab, sondern von F. heißt wohl, daß ich mir gar keine anderen Eigenschaften für meinen Partner wünsche, sondern eben F., weil er so vieles schon mitbringt. Und ja, ich habe großes Vertrauen darin, daß unsere Beziehung noch lange halten wird.

28.07.2010 um 09:25 Uhr

Zurück zu Kater....

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Seit langem wieder einer dieser Träume, an die ich mich in allen Einzelheiten erinnere. Und seit langem auch wieder ein Traum von Kater.

Es war ein guter Traum, auch wenn er ein bißchen weh tat und viele verwirrte Gefühle hinterlassen hat. Ich bin froh, daß mir mein Unterbewusstsein diesen Traum, diese Erkenntnis geschickt hat. Es hat sich gut und richtig angefühlt, trotz aller Melancholie.

Ich kam nach hause in meine Wohnung und Kater war da. Er war zurückgekommen und meine Mutter muss ihn wohl hereingelassen haben. Er hatte seine ganzen Sachen mit, als ob er nicht nur zurückgekommen war, um mit mir zu reden, sondern, um auch gleich einzuziehen. Überall hatte er romantische kleine Geschenke verteilt, Herzen, kleinen Nippes, Kerzen. Und Briefe. Seine unnachahmlichen, wunderschönen Briefe. Überall sah ich die eng beschriebenen Seiten liegen, wunderschön bemalt und gestaltet, oder auch dicke rote Umschläge mit meinem Namen. Ich sah sie nur flüchtig an, weil ich so überrascht, ja schon geschockt war, aber alle hatten einen Tenor, daß er mich liebe und zu mir zurückwolle. Diesmal für immer. (Ja klar, dachte ich bitter, es war jedesmal für immer..)

Er sah schön aus, er sah wie Kater aus. Er versuchte mich in die Arme zu nehmen, doch ich wandte mich halb ab und mir ins Ohr zu flüstern, daß er so sehr hoffte, daß ich ihn zurücknehmen würde, daß er mich liebe und erkannt hätte, daß ich für alle Zeiten die Einzige bin für ihn.

Ich war total durch den Wind und wusste gar nicht mehr, was ich fühlen sollte. Ich war glücklich, ja, sehr sogar. Die Liebe meines Lebens war zu mir zurückgekehrt. Doch da waren auch noch andere, widerstreitende Gefühle. Ich war ärgerlich. Darüber, daß er anscheinend glaubte, in meinem Leben kommen und gehen zu können, wie ihm beliebte. Und darüber, daß er mit einer Ablehnung wohl nicht wirklich rechnete, da er seine ganzen Sachen schon mitgebracht hatte und sich damit bereits bis ins Bett hinein breit gemacht hatte. Und ich war melancholisch, ich dachte an die ganzen früheren Verletzungen und es tat weh.

Und noch etwas, ich spürte sehr deutlich, daß ich es nicht konnte, nein, nicht wollte! Ich wollte ihn nicht zurück. 

Und noch während er mit mir sprach und mir unsere Zukunft in den strahlendsten Farben ausmalte, begann ich mir Notizen zu machen, Argumente zu finden, gekleidet in sanfte Worte, die ihm klar machen sollten, daß er wieder gehen müsse und wir keine Zukunft haben würden.

Und in meinen Gedanken dabei war F.

Ich bemerkte, daß Kater hier und da gerahmte Bilder von sich in meiner Wohnung aufgestellt hatte und F's Bilder mit der Bildfläche nach unten hingelegt hatte. Es machte mich ärgerlich, daß es für ihn wohl schon selbstverständlich war, daß ich ihn zurücknehmen würde und ich fragte mich, ist das jetzt eine Trotzreaktion, oder würde ich ihn wirklich nicht wieder zurücknehmen. 

Es machte mich sehr, sehr glücklich, daß er mich liebte - doch liebte. Aber ich spürte sehr genau, daß es keine Zukunft für ihn und mich gäbe - weil ich eine Zukunft mit F. wollte!

Ja, ich dachte an ihn und fragte mich, wie ich ihm das hier alles erklären solle, wenn er nachher anrief und schlimmer, wenn er am nächsten Tag herkommen würde. 

Aber ich war ehrlich, ich erzählte es ihm, daß Kater hier war und mich zurückwolle. F. war beunruhigt, ganz klar, und wollte sofort kommen. Ich fuhr los, um ihn abzuholen. Er war verletzt und machte sich Sorgen, daß ich ihn verlassen würde und wir sprachen im Auto auf dem Rückweg viel. Ich hatte ein wenig Sorge, wie das Zusammentreffen der Beiden verlaufen würde, doch ich sorgte mich umsonst.

Als wir ankamen, war Kater weg. Und mit ihm das ganze Zeug und die Geschenke, die er mitgebracht hatte. Nur noch seine Briefe waren da und auf dem Tisch lag ein Foto von ihm und die Nachricht, daß er bis an sein Lebensende auf mich warten würde und nie aufhören würde zu hoffen, daß ich ihm eines Tages sagen würde, daß ich ihn auch liebe.

Oh man, da hätt ich fast geheult. Und das war auch der Moment, in dem ich aufwachte.

Ja, auf irgendeine Art werde ich Kater immer lieben, einer der wichtigsten, wenn nicht DER wichtigste Mensch in meinem Leben. Er wird immer Teil einer geheimen Sehnsucht sein, einer Liebe tief in meinem Herzen eingeschlossen. Und der Traum von seiner wiedererwachten Liebe hat mich ein Stück weit mit diesem Gefühl, mit dieser Sehnsucht versöhnt. Aber ein Partner ist er nicht mehr für mich. F. ist der Mensch, mit dem ich mein Leben forthin teilen möchte.

 

01.03.2010 um 07:55 Uhr

wie Katzen um den heißen Brei

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Nun, da mir die Karten geraten haben, auf meine Träume zu achten, der von letzter Nacht. Nicht besonders aufregend, aber mal wieder ein K.-Traum.

Es war eine lustige Runde von Freunden, manche kannte ich, manche nicht. Nur zwei Leute beteiligten sich kaum am Gespräch, das waren K. und ich. Wir sprachen auch nicht miteinander,  versuchten, so gut es ging zu vermeiden, daß unsere Blicke sich trafen. Wir beobachteten uns insgeheim, schauten schnell weg, wenn wir uns doch einmal dabei ertappten und versuchten doch immer wieder im Gesicht des anderen zu lesen. Sein Blick, wenn ich ihn auffing, traurig, resigniert.. Ich fühlte mich ganz genau so.

Im zweiten Teil des Traums, stieg ich mit dem Katzenkind auf einen Turm, immer höher und höher, jedoch ohne Angst. Wir schauten mit dem Fernglas aus den großen Fenstern und freuten uns an der Aussicht und der Weite, die sich vor uns auftat. 

Tja, was soll man hier deuten? 

Blicke

- sind Symbol für die bewußte Wahrnehmung, das aufmerksame Betrachten. Wer ist es denn, den Sie sich gerne 'näher anschauen' wollen - oder sollten
Nun, wer ist es..? K. denke ich und die Gefühle, die er immer noch in mir auslöst.

 

Turm

Der Turm im Traum repräsentiert den Schutzmechanismus, den der Träumende sich für gewöhnlich im Laufe seines Lebens errichtet hat. Dies kann sowohl eine innere Einstellung als auch äußere Lebensumstände betreffen.

Dieses hohe Haus umschreibt die Festigkeit, mit der wir Versuchen vor allem in seelisch-geistiger Beziehung zu trotzen. Wichtig ist, wie der Träumende in das Innere des Turms gelangt. Fällt es ihm leicht, dann ist wahrscheinlich auch sein Inneres leicht zu erforschen. Tut er sich mit dem Zugang schwer, könnte dies ein Hinweis auf seine Verschlossenheit sein. Ein Turm ohne Fenster zeigt, daß der Träumende nicht dazu in der Lage ist, seine äußeren guten Eigenschaften oder seine inneren Charakteristika zu sehen und anzunehmen. Ein viereckiger Turm bedeutet die praktische Umsetzung des Lebens, wohingegen ein runder Turm mehr in Richtung geistiger Ebene geht. Wenn im Turm Dunkelheit herrscht, hat der Träumende noch immer Angst vor seinem Unbewußten. Von der Höhe eines Turms aus hat man mehr Überblick. Steigt der Träumende während der Traumhandlung auf einen Turm, ist dies ein Zeichen für sein Streben nach Erkenntnis.

Der Turm war definitiv viereckig, mit großen, viereckigen Fenstern und lichtdurchflutet. Und wir waren nicht allein, es war ein Aussichtsturm und viele Leute wollten hinauf, darum ging der Aufstieg auch recht leicht, nur konnten wir an keinem der Fenster länger verweilen und schauen, wegen der nachkommenden Menschen.

Fernglas / Fernrohr

Es gilt als Symbol für mangelnde Geduld - man möchte alles so rasch wie möglich aus nächster Nähe betrachten können. Und man will nicht abwarten, bis sich jemand oder etwas im eigenen Tempo annährt - man 'holt es sich her': Zoom! Ein Fernrohr kann darauf hinweisen, daß der Träumende über die Dinge sowohl mit einer kurzfristigen als auch mit einer langfristigen Perspektive nachdenken muß. Zieht der Träumende keine langfristige Perspektive in Betracht, dann kann er kurzfristig vielleicht nicht erfolgreich sein. Ein Fernrohr, Fernglas im Traum bedeutet auch, daß der Träumende punktuell dazu in der Lage ist, weit in die Zukunft vorauszuschauen oder es sich wünscht, daß er jedoch Schwierigkeiten hat, sich den großen Überblick zu bewahren. Dahinter können Ängste und übertriebenes Bedürfnis nach Sicherheit stehen.

Oh ja, ich möchte so gern voraussehen können, ob es gelingt, das Glücklichsein mit F. oder ob es da wieder diese bohrende Sehnsucht gibt, die mich in meiner Ehe so gequält hat und die mit K. gestillt wurde.. Und ich wüsste gern, ob K. wieder eine (aktive) Rolle in meinem Leben spielen wird und wie es mir damit geht. Alles Dinge, die ich jetzt noch nicht wissen KANN, ganz egal, wie ich mich anstrenge, wie tief und lange ich nachgrüble..

23.02.2010 um 09:43 Uhr

tote Frau im Schnee

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Letzte Nacht hatte ich einen sehr, sehr eigenartigen und unangenehmen Traum. Ich bin in schnellem Galopp duch Tiefschnee geritten. Auf einem Kamel! Hinter einem Schneehügel entdecke ich die Leiche einer jungen, dunkelhaarigen Frau. Sie ist unbekleidet und offensichtlich erfroren. Ihr Kamel steht neben ihr. Ich nehme sie mit zu mir aufs Kamel und reite weiter. Sie ist ganz starrgefroren und macht mir Angst, aber liegen lassen will ich sie auch nicht.

Puhh, mir ist jetzt noch ganz eigenartig zumute. Sehr symbolkräftig. Ein bißchen kenn ich mich ja nun schon aus und weiß, worauf ich achten muss. Der Schnee bzw. Frost ist wichtig, die Tote natürlich und wie ich mit ihr umgehe. Und warum zum Henker ausgerechnet ein Kamel?

Schnee/Frost:
Emotionen im Schwebezustand, Klarheit, Ende und Neubeginn. Fragestellung: Was ist vorbei? Wo in meinem Leben wünsche ich mir einen Neuanfang?
Schnee taucht oft bei Gefühlsproblemen auf, warnt dann vielleicht vor ihrer Unterdrückung oder zeigt an, daß sie sich abkühlen, aber neu belebt werden können.
Schnee, das Leichentuch der Natur, im Traum kann ein Hinweis auf emotionale Kälte, sowie die Angst vor Einsamkeit sein. Nur wenige Schneeträume haben Positives zu berichten (siehe Schneeballschlacht). Versinken wir zum Beispiel im Schnee, ist das Gefühl für jemanden erkaltet, den wir zu lieben glaubten. Schon die altägyptischen Traumforscher behaupteten, wer Schnee sieht, dem stehe eine Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse bevor.
Frost wird im gleichen Sinn wie Eis und Frieren gedeutet, meist geht es dabei um Gefühle. Angst vor Unannehmlichkeiten plagt den Träumenden.

Leiche:
Schlimmer als Todesträume sind Leichenträume. Die Leiche ist mehr als tot. Sie hat nicht das geheimste Leben mehr. Auf solch eine Leiche stößt etwa der Träumer. Sie liegt am wenig beachteten Orte. Während Träume von Begräbnissen und Tod meist keine schrecklichen Bedeutungen haben, sondern eher als Wandlungssymbol gesehen werden, ist die Leiche ein echtes Gefahrensymbol. Leiche kann für Fehler, Schuld und Versagen in der Vergangenheit stehen, längst abgestorbene Seiten, Beziehungen, Erledigtes und ein Absterben bestimmter Gefühle des Träumenden, von denen er sich schon längst hätte trennen sollen und die ihn innerlich vergiften, kommen so zum Ausdruck.
Das ist etwas völlig Totes, Abgestorbenes, das der Träumer aber immer noch in seinem Lebensgepäck mitschleppt. Längst hätte er es begraben sollen. Meist merkt es der Träumende nicht, daß er einen Herd seelischer Infektion stets bei sich trägt. Eher als er merkt es aber seine Umwelt, die nicht begreift, daß er an längst vergangenen Geschehnissen noch immer leidet und das Vergangene einfach nicht begraben will.

Kamel:
Ein Kamel im Traum stellt in der Regel das Ungewöhnliche oder Bizarre dar. Auch im Unbewußten ist es ein Lastenträger. Es kommt nur darauf an, wer die Last trägt: Das Kamel (übersetzt: einer unserer Mitmenschen) oder wir selbst, wobei die Lasten psychischer oder physischer Natur sein können. Reitet man auf einem Kamel, kann man damit rechnen, daß man auf seiner Lebensreise kräftig durchgeschüttelt wird und nur gemächlich ans Ziel gelangt. Das Kamel im Traum steht für Durchhaltevermögen, Bescheidenheit und Selbstgenügsamkeit, Eigenschaften, die der Träumende entweder bereits besitzt oder noch erlangen muß.


Jetzt bin ich doch ein wenig überrascht. Die emotionale Kälte, die ja auf den ersten Blick so gar nicht zu mir passt, wird mit der Deutung der Leiche schon fassbarer. Dieses Tote, Erledigte ist wahrscheinlich K. und meine Gefühle für ihn, die ich schon fast krampfhaft festhalte, die ich nicht gehen (nicht liegen) lassen will, die ich auch als sperrige und unbequeme Last mit mir trage. Eine Last, die mir sogar Angst macht, vielleicht die Angst, nie wieder so empfinden zu können. Der Zusammenhang zur Gefühlskälte und der Angst vor Einsamkeit, die ja auch die Einsamkeit innerhalb einer Beziehung sein kann. Wer trägt nun die Last? Ich, denn ich mühe mich mit der starren und sperrigen Leiche. Meine überzogenen (?) Vorstellungen von Gefühlen, die schon längst nicht mehr da sind...? Das Kamel trägt mich mühelos. Vielleicht auch ERträgt... Bescheidenheit.. Sollte ich bescheidener, genügsamer werden, was das Gefühl von Liebe angeht? Ich muss wohl noch viel lernen, noch weit gehen, langsam gehen, durchhalten. Durchhalten? Durchhalten in der Beziehung zu F.? Nicht zu viel verlangen vom Leben und der Liebe? Genügsamer werden? Das Vorhandene mehr schätzen? Kann man lernen glücklich zu sein?

27.01.2010 um 10:41 Uhr

unerwartete Gäste

von: lady_bright   Kategorie: Träume

In der letzten Nacht hatte ich seit längerer Zeit mal wieder einen Traum, der mir im Gedächtnis blieb. Ich hatte Geburtstag, den ich in ganz kleinem Kreis nur mit dem Katzenkind und meinen Eltern gefeiert hatte und auch nicht anders feiern wollte. Ich hatte mich schon fürs Schlafen gehen umgezogen, als es an der Tür klingelt. Ich öffne und eine ewig lange Schlange von Freunden, Bekannten und alten Schulkameraden strömt durch die Tür. Sie wollen meinen Geburtstag feiern, wohl sowas wie eine Überraschungsparty. Ich bin einigermaßen entsetzt, hab keine Lust auf Party und bin außerdem im Schlafanzug. Aber jetzt sind alle hier und ich muss wohl das Beste draus machen. Also gehe ich nach Nebenan, um mich wieder anzuziehen. Aber irgendwie dauert das ewig. Ich krame lange nach Klamotten, verbummele mich dann am Bett des Katzenkinds und als ich wieder zurückkomme, sind alle schon gegangen, nur die Rabenmutter hat noch ausgehalten und sieht ziemlich enttäuscht aus. Und in dem Moment tuts mir auch leid, daß das so schief gegangen ist und ich nun doch keine Party bekomme.

Es gibt wieder vielfältige psychologische Deutungen dazu, aber ich glaube, hier liegt wirklich meine Unlust zugrunde, meinen Geburtstag in zwei Monaten zu feiern. Und obwohl ich den Tag eigentlich gern mit meinen Freunden verbringen würde, fehlen mir die Ideen und die Motivation. Meine Wohnung ist zu klein, glaub ich. Für eine Party im Restaurant fehlt mir das Geld. Lokation mieten und selber kochen? Wär ne Möglichkeit.. Nur, wo?

In Dresden gibts eine Schauküche, die man samt Koch buchen kann und dann wird unter Anleitung zusammen ein Vier-Gänge-Menü gekocht und zusammen verspeist. War schon mal zu sowas eingeladen, hat total viel Spaß gemacht! Das werd ich dann zu meiem Vierzigsten machen, sind ja noch paar Jahre Zeit zum Sparen. :)

Ach so, die Traumdeutung sagt Folgendes:  Der unwillkommene Gast ist jemand oder etwas, dem man nicht ins Auge sehen will. Wenn man entschieden hat, was die Traumgäste tatsächlich darstellen, sollte man überlegen, ob man diese unerwünschte Verantwortung nicht doch übernehmen sollte. Vielleicht helfen einem schon bald andere Träume weiter.

Ich sollte mir was überlegen, wär bestimmt hinterher traurig, nicht gefeiert zu haben. :)

 

 

19.10.2009 um 10:31 Uhr

nie mehr und doch immer wieder

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Wiedermal ein Traum letzte Nacht und seit längerer Zeit wiedermal ein Traum, in dem K. die zentrale Rolle spielte.

Ich kam aus dem Haus und wollte gerade ins Auto meiner Freundin einsteigen, wir wollten zu einem Fest, als plötzlich wie aus dem Boden gestampft K. dastand. Es war komisch, weil ich mich in dem Moment fragte, 'was hat der jetzt in meinem Traum zu suchen'. Ich überlegte kurz, ob ich nicht nur kurz grüßen und dann mit meiner Freundin wegfahren sollte. Ich hätte es wohl mal tun sollen, aber ich stieg wieder aus und ging zu ihm. Er war so schön, wie er da stand mit einem bodenlangen schwarzen Rock (ja ;-)..), derben Boots, schwarzer Jacke und einem schwarzen Stirnband im schwarzen Haar. Es war Sommer und seine dunkle Erscheinung bildete einen scharfen Kontrast zur Helligkeit der Umgebung. Ich ging also zu ihm, um ihn zu begrüßen. Er lächelte mich zwar an, tat aber sonst nichts. Es irritierte mich, daß er mich nicht wenigstens kurz umarmte, es fühlte sich nicht gut an. Und bevor ich ihn fragen konnte, was er denn hier tat, fragte er mich dasselbe. Ich war verdutzt, wieso fragte ER mich, was ICH hier mache.? "Ich wohne hier!", antwortete ich ihm irritiert.

Wir gingen ein Stück und die Szene änderte sich. Es gab wohl ein Grillfest, jetzt vorm Haus meiner Eltern, alle Nachbarn saßen draußen vor der Tür und schwatzten. Ich bekam mit, daß K. wohl genau dahin wollte. Ich hatte es, als ich ihn sah, eigentlich schon geahnt, daß er nicht zu mir wollte. Seine neue Freundin wohnte hier in einem Nachbarhaus und er wartete auf sie. Ich fragte mich die ganze Zeit, warum ich nicht aufstehe und gehe, warum ich mir das hier antue. Aber ich blieb, aus welchen Gründen auch immer. Es war irgendein blutjunges, bildhübsches Ding, daß da mit ihrer besten Freundin angehüpft kam. Und ab da war die Eifersucht da. 'Und?', fragte ich verletzt, 'schreibst du ihr auch Liebesbriefe?', er sah mich an, 'Ja, die sind toll!' Autsch...fehlte noch, daß er gefragt hätte, ob ich sie lesen will.. In dem Moment tat es furchtbar weh und ich ging ein paar Schritte weg. Er kam hinterher. 'Warum?', fragte ich, 'Nicht warum du die Briefe schreibst, warum diese schonungslose Offenheit?' Er schaute nur, sagte nichts. 'Weil du mir wehtun willst? Weil du weißt, daß du das noch kannst?' Mir stürzten Tränen aus den Augen und ich hätte mich selbst ohrfeigen können, daß ich es zugelassen habe, daß er mich so sieht. Daß ich es selbst so herausgefordert habe und dann nicht stark genug war, dem standzuhalten. Schwach, verletzt und weinend sollte er mich eigentlich nie wieder sehen. Er schaute immer noch, hob dann die Hand und streichelte meine Wange. Die Berührung ließ mich zurückzucken, am liebsten hätte ich meine Wange abgewischt, soviel Abneigung empfand ich gegen diese Berührung. 'Fass mich nicht an!', zischte ich, 'Du kannst mit mir reden, du kannst mich meinetwegen ohrfeigen, aber streicheln darfst du mich nie mehr!' Ich ging einen Schritt von ihm zurück, doch er kam hinterher und versuchte es gleich nocheinmal. Ich war entrüstet daß er versuchte, sich etwas einfach zu nehmen, was ich ihm entzogen hatte.

Ich wachte auf, ohne daß noch etwas gesagt oder getan wurde und seitdem fühlt sich irgendwas komisch an. Ich muss dauernd an K. denken und mir fällt so vieles ein, was uns zusammen gehörte, so viele innige Momente. Wieso platzt er von heute auf morgen wieder in meine Träume, wieso schafft er es immernoch, mir so nahe zu kommen? Und ich hatte geglaubt, ich sei stark genug, ihm schon wieder gegenüber zu treten?? Jetzt gerade fühlt es sich nicht so an - wenn mich schon eine Traum-Begegnung so mitnimmt..

01.10.2009 um 09:02 Uhr

Traumküsse

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Letzte Nacht träumte ich von einer jungen Frau mit wunderschönen langen, wallenden und flammendroten Haaren. Sie hat mich geküsst. Sie bewegte sich anmutig und immer so, dass das Licht sich in ihrem Haar fing und es zum leuchten brachte. Also muss die Farbe Rot wohl eine Rolle spielen. Sie lächelte und ruhte in allem was sie tat völlig in sich. Sie strahlte Zufriedenheit, Glück und eine einnehmende Selbstsicherheit aus.

Hier die Deutung:

Frau
Assoziation: - weiblicher Aspekt. Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich zu mehr Empfänglichkeit bereit?
Psychologisch:
Frau gehört zu den vieldeutigsten und wichtigsten Traumsymbolen. In Frauenträume sind sie beliebige weibliche Personen und können fast nur aus dem Zusammenhang heraus gedeutet werden. Träumt eine Frau von einer Unbekannten (und beschäftigt sie sich mit deren Eigenschaften), bedeutet dies die Auseinandersetzung mit dem Selbstbild, der eigenen Weiblichkeit. Der Traum kann auch als Aufforderung zu verstehen sein, sich mehr um die eigenen Anlagen, Talente und Bedürfnisse zu kümmern und sie bewußter auszuleben. Seit alters her gilt die schöne Frau als Glücksbotin, und ihre Küsse sollen sogar Geldzuwachs versprechen. Man sollte besonders auf die Haarfarbe solcher Frauen achten und darauf, was sie tun, wie sie sich bewegen und in welcher Umgebung sie sind. Dann erst kann man sich an die Interpretation wagen. Allgemein kann sie als Verkörperung der Gefühlsschicht einer Persönlichkeit verstanden werden, woraus sich je nach den Begleitumständen zahlreiche Deutungen ableiten lassen. Oft ergibt sich das erst aus dem Zusammenhang mit anderen Symbolen, die im Traum gemeinsam mit der Frau auftauchen. Die folgenden Bedeutungen kommen recht häufig vor:

• Frau sehen deutet oft auf noch nicht voll bewußte, teils sexuelle Bedürfnisse und Erwartungen hin.
Schöne Frau kündigt Erfolge an, vor allem in Gefühlsbeziehungen, insbesondere wenn sie lange Haare trägt.
• Frau umarmen soll vor Streitigkeiten warnen,- küßt man sie dabei, verspricht das aber Erfolge.
• Rot- oder schwarzhaarige Frau soll oft auf bevorstehende Schwierigkeiten, braunhaarige manchmal auf eine noch unerkannte Krankheit hinweisen.

Rot (Farbe)
Assoziation: - Energie,- Kraft,- Leidenschaft. Fragestellung: - Aus welcher Quelle schöpfe ich meine Energie oder Kraft?

Schlüsselworte: Kraft,- Furchtlosigkeit,- Energie,- Sexualität,- Stolz,- starker Wille,- Herausforderung

 Beschreibung: Die Farbe Rot steht im inneren Kreis des Medizinrads mit dem Element Feuer in Verbindung. Rot ist eine der vorrangigen Farben des Feuers, ebenso die Farbe, die man in den eigenen Augen sieht, nachdem man eine Weile in die Sonne geblickt hat. Sie stellt Wärme dar und schafft sie herbei. Rot wird mit der Handlung der eigentlichen Lebenskraft in all ihren verschiedenen Aspekten, darunter auch die Sexualität, assoziiert. Allgemeine Bedeutung: Wärme,- Aktivität,- Sexualität,- Führungskraft,- übertriebener Stolz oder Wille. Assoziation: Rot sehen, wütend sein,- Rot als Farbe der Aggression. Transzendente Bedeutung: Gabe des Elements Feuer,- eine Warnung, Stolz und Willen zu zügeln.

Allgemein:
Die Farbe des Blutes, Feuers, Leidenschaft, Sinnlichkeit und Vitalität. Sie hat etwas Kämpferisches, Leidenschaftliches, ist aber auch Warn- und Signalfarbe und deutet dann auf Aggressivität und Triebhaftigkeit hin. Gemildert ist sie die Farbe der Liebe und der Barmherzigkeit. Als Symbol des Gefühlslebens signalisiert sie Hingabe oder aber Bedrängnis, Tugend oder Laster, was aus weiteren Symbolen eines Traumes zu lesen wäre.

rothaarige Menschen sehen: eine Warnung vor leidenschaftlichen oder jähzornigen Gefühlen,- auch: man mißtraut einem Menschen, der es wirklich gut meint.

29.09.2009 um 14:55 Uhr

Nächtlicher Polizeibesuch

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Letzte Nacht hatte ich seit längerem mal wieder einen Traum, der mir sehr klar im Gedächtnis geblieben ist. Ich war Polizistin, zumindest wurde ich von einem angewiesen, mich mit einer Radarfalle auf die Lauer zu legen und zu 'blitzen'. Ein komisches Gerät, das von Hand ausgelöst werden musste. Ich schaffte es auch einige Male, im richtigen Moment den Auslöser zu drücken, doch anhalten konnte ich die 'Sünder' nie, sie waren viel zu schnell und viel zu schnell wieder weg. Das frustrierte mich irgendwann so, daß ich aufgab.

Bißchen verwundert hat mich dieser Traum schon, ich Polizistin, ICH, die Verkehrskleinsünderin überhaupt.. ;-) Nach dem Lesen der Deutung bin ich nun nicht mehr so verwundert..

 

Polizei

Assoziation: - Arbeit an Ordnung oder Kontrolle. Fragestellung: - Wo in meinem Leben strebe ich nach Ordnung oder fürchte ich Kontrolle?

Allgemein:

Polizei (Polizist/in) verkörpert Moral und ähnliche Normen sowie das eigene Gewissen, das über deren Einhaltung wacht. Folgende Begleitumstände helfen bei der Deutung weiter:

  • Von der Polizei abgeführt werden kann Schuldgefühle wegen tatsächlich oder vermeintlich unmoralischer Handlungen anzeigen.
  • Selbst Polizist sein weist oft darauf hin, daß man sich zu stark den Normen und der allgemeinen Moral unterwirft

Psychologisch:

Der Polizist gilt als Konfliktzeichen, das zu einer Umstellung der Lebensführung rät. Sein Auftauchen im Traum läßt vermuten, daß in unserem äußeren und inneren Handeln etwas Ungehöriges im Spiel ist. Aber der Traumpolizist ist auch positiv zu sehen: Er weist uns den richtigen Weg, zeigt auf, was verboten und was gestattet ist,- wir müssen uns nur im Wachleben danach richten. Abgesehen davon, daß Jemand auch wegen einem schlechten Gewissen von der Polizei träumen kann, wenn ihm die Polizei im Traum nicht als Freund und Helfer, sondern in mahnender oder gebieterischer Funktion erschienen ist, so hat das kaum mehr zu besagen, als daß der Träumer sich im Alltagsleben eingeengt fühlt. Vielleicht sollte der Partner die Zügel lockerer lassen, oder er sollte prüfen, ob er mit seinem derzeitigen Leben zufrieden ist und nicht einfach resigniert hat.

 

03.08.2009 um 08:45 Uhr

Münzen im Bahnhof

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Gleise, Züge und Bahnhöfe kamen in den letzten Monaten sehr, sehr häufig in meinen Träumen vor.

Letzte Nacht verpasste ich sehr knapp einen Anschlußzug, was aber nicht schlimm war, da ich einfach nur auf den nächsten warten musste, was, wie das Bahnpersonal ankündigte, nur Minuten dauern würde. Der Bahnhof war nicht überdacht, eher eine Art Platz, die Sonne schien heiß und hell. Ich sah einen Menschen eine Münze vom Bahnsteig aufheben und sah mich selbst danach um. Und tatsächlich, entdeckte ich eine kleine Münze aus Kupfer. Ich ging ein Stück und fand wieder eine. Und wieder und wieder, meine Tasche wurde schon schwer davon, so daß ich überlegte, die restlichen einfach liegen zu lassen. Aber es waren Währungen, die ich noch nie gesehen hatte und die Prägungen voller wundersamer Symbole und Ornamente. Viel zu schön, als daß ich sie hätte liegenlassen können. Alle Münzen waren Kupfermünzen.

Münzen
Allgemein:
Traditionell: ein Glücksymbol, besonders dann, wenn die Münze aus Kupfer war. Dann hätte man Glück im Spiel und in der Liebe zu erwarten. (Kupfer ist das 'Metall der Venus'.)

Wow, na das ist doch mal was! :-)

Bahnhof
Psychologisch:
Bahnhof steht für Bewegung, die ins Leben kommt, oder mahnt zu mehr eigener Aktivität. Er ist gewissermaßen die Schaltstation in unserem Leben zu etwas Neuem und erscheint fast immer im Zusammenhang mit einer situationsbedingten oder altersbedingten Veränderung des Träumenden. Tiefenpsychologisch das Unbewußte selbst, das uns im Wachzustand helfen will, den richtigen Zug nicht zu verpassen. Unser Lebenszug steht im Bahnhof,- in wichtigen Fällen ist es ein mächtiger Kopf- oder Zentralbahnhof, mit großen, dämmrigen Geleisehallen. Solche Bahnhöfe sind wichtigste Traumgebäude, sie sind Ausgangsort für unsere verschiedenen Lebensunternehmungen,- weil alles Leben im Unbewußten beginnt. Die oft erwähnte, überpersönliche Instanz, die unser Schicksal dirigiert, erscheint der Bahnhofsvorstand, als Bahninspektor mit goldumrandeter Mütze,- haben wir uns zur Reise entschlossen, bestimmt dieser, nicht wir, was geschehen soll. Ob die anschließende Reise gut verlaufen wird, ist nur aus weiteren Traumsymbolen zu deuten. Träume, die von Bahnhöfen handeln, sind sehr häufig. Hierbei ist es gleichgültig, ob es sich um Eisen-, Flug- oder Busbahnhöfe handelt. Zur Deutung des Traums sind die vielen Kleinigkeiten wichtig, so z. B. ob der Träumende zu spät kommt, die Fahrkarte vergessen hat oder in den falschen Zug einsteigt. Diese Umstände sind fast immer wörtlich zu nehmen. Folgende Bedeutungen sind je nach den Begleitumständen möglich:
Ist der Bahnhof hell, freundlich und stimmt er erwartungsvoll, dann werden wir zu einem neuen Lebensabschnitt, zu neuen Zielen aufbrechen, neue Erlebnisse haben, andere Menschen kennenlernen und neue Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln.
Betreten wir den Bahnhof nur ungern, zögernd, atemlos, verspätet, so fehlt es an Entschlußkraft und Selbstvertrauen, das Alte hinter sich zu lassen und an das Neue zu glauben. Man sollte mehr Zuversicht entwickeln.
Bahnhof von außen sehen kann anzeigen, daß ein neuer Lebensabschnitt günstig beginnt.
Abschied nehmen im Bahnhof zeigt oft eine Trennung von einem anderen Menschen an, nach der man sich im Leben neu orientieren muß.
Im Bahnhof auf und ab gehen zeigt, daß man auf etwas wartet, das eine Veränderung im Leben bewirken wird, vielleicht ein wichtiger Bescheid von einer Behörde.
Geht man aus dem Bahnhof heraus, kann das Unbewußte warnen, weil man eine Entscheidung auf die lange Bank geschoben hat.
Der Bahnhofsvorsteher oder der Mann mit der roten Mütze, der die Abfahrt der Züge bestimmt, stellt im Traum meist die Lebensumstände dar die eine Veränderung im Leben des Träumenden erzwingen.
Ein Bahnhof im Traum kündigt an, daß eine wichtige Entscheidung bevorsteht. Je mehr Züge ankommen und abfahren, desto mehr Stimmen von außen wollen einem beeinflussen. Man achte allein auf seine innere Stimme.
Spirituell:
Der Bahnhof kündigt immer eine Veränderung im Leben oder in den zwischenmenschlichen Beziehungen an.

19.07.2009 um 09:40 Uhr

Er konnte sie nicht vergessen

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Eben wieder aus einem Kater-Alb-Traum erwacht. Urlaub wollten wir zusammen machen, einen, den er allein organisiert hat und mit dem er mich und das Katzenkind überrascht hat. Ich war so glücklich und das Katzenkind hat sich so sehr gefreut. Allerdings war zu jedem Zeitpunkt klar, daß wir die Reise nicht als Paar antreten würden und auch währenddessen keines wieder werden sollten. Ein Versöhnungsversuch sollte es dennoch sein, gleichzeitig Abschied, Entschuldigung und langsames Wiederannähern. Auf dem Weg zum Bahnhof und auch dort, lächelten wir uns immer wieder an, hielten unsere Hände, küssten uns auf die Lippen und waren einfach nur froh, uns wiederzuhaben. "Es fühlt sich an, als wären wir noch zusammen.", sagte ich. "Ja, fast.", war seine Antwort. "Als würden wir uns noch lieben.", zählte ich weiter auf. "Ja, fast.", bekam ich wieder zur Antwort. Er ritt die ganze Zeit auf dieser Einschränkung herum, daß es ja nur beinahe wie früher wäre. Das verletzte mich. Was sollte das, als ob ich je vergessen könnte, daß wir eben nicht mehr zusammen waren. "Ja, ich weiß, du liebst mich nur FAST.", antwortete ich meinerseits gekränkt und ehe wir und versahen, waren wir mittendrin im schönsten Streit. Er zählte mir sämtliche Männer auf, die ich während unserer Beziehungspausen kennen gelernt hab. Andrew wäre doch so interessant gewesen für mich, meinte er, "Und ich habs dir versaut...", setzte er resigniert hinzu. "Und du," schrie ich ihn an, "Du schläfst wahllos mit allem, was dir über den Weg läuft." Ich nahm einen Stapel Flyer von seinen letzten Märkten, den er mitgebracht hatte und schleuderte ihn ihm entgegen, "Welche war denn die Beste?" Ich war geschockt, als er wirklich die Flyer nahm und sie einzeln überlegend durchsah. Einen hielt er hoch, "Die mit den gemachten Titten war nicht schlecht..." Altbekannter Schmerz überwältigte mich, so oft hatte ich schon gefühlt, wie er mir das Herz zusammenschnürte und mir das Atmen erschwerte. Ich beschimpfte ihn, daß er noch billiger sei, als die Schlampen, die sich hergaben für eine Nacht. Weiber, die ihn gar nicht meinten, sondern nur das, was er darstellte und die für ihn doch ganz genauso gesichtslos und austauschbar blieben. Er grinste dazu nur, lachte mich aus und zuckte die Schultern. "Nicht eine", tobte ich weiter, "Nicht eine, die als feste Freundin in Frage käme für dich, nicht eine, von der du mehr wollen würdest als Sex." Strom schien mir bis in die Fingerspitzen zu fahren, als er plötzlich die Lippen schürzte und mit einer vagen Geste den Kopf wiegte. Es gäbe da eine, mit der hätte er keinen Sex gehabt. "Dann ist es wohl was Ernstes, wenn du mit ihr nicht im Bett warst?", rief ich verzweifelt. Er hätte sich mit ihr gestritten, gerade als sie noch im Kennenlernen gewesen waren. Mit vor Angst schriller Stimme schrie ich, "Gestritten? Worüber denn gestritten?" Sein Blick war abwesend, "Ich konnte sie den ganzen Monat nicht vergessen...", sagte er wie zu sich selbst, Schmerz und Sehnsucht in seinem Gesicht. Jede Faser meines Körpers schien weh zu tun, ich hatte das Gefühl, daß gleich die Lichter ausgehen würden für mich. Und trotzdem arbeiteten meine Gedanken auf Hochtouren, suchten panisch nach einer Lösung aus dieser ausweglosen Situation. Das Erste, das mir in den Kopf schoss war, 'Ich muss sie umbringen!', und in einem nur Sekundenbruchteile andauernden Bild sah ich mich zielen auf ein Mädchen, wie sie alle waren, kaum Zwanzig, hübsch, schlank aber kurvig, lange Haare.. Im selben Moment wachte ich auf.

Ich brauchte lange, um wieder zurückzufinden. Manche Träume fühlen sich so real an. Seine Umarmung, unsere Küsse, das Lächeln mit dem wir uns in die Augen sahen. Geborgenheit. Dann der Streit, so real und schmerzhaft, wie alle unsere Streits gewesen waren. Und das Ende....

Nein, es ist wohl wirklich besser, wenn Kater und ich keinen Kontakt mehr haben, ich will nicht hören, sehen, mitbekommen müssen, wie er eine andere liebt, sich nach einer anderen sehnt. Das wär zu viel für mich, mehr als ich aushalten könnte. Aber ich müsste es aushalten, muss es wahrscheinlich irgendwann auch, aber noch nicht jetzt, nicht, wo ich ihn noch liebe, wo ich mich noch nach ihm sehne..

Seit langen Wochen war das wieder so ein intensiver Katertraum, ich hoffe, es war der letzte....

erschießen
Psychologisch:
Ein Alptraum, der meist einen seelisch-geistigen 'Mord' aufzuarbeiten versucht: Man hat eine Empfindung, ein Talent, eine Beziehung 'umgebracht' - häufig aus Gründen der Anpassung und Vernunft. Wird man im Traum erschossen, sollte man danach trachten, sich von seinen Hemmungen zu befreien, da man nur so beträchtliche Schwierigkeiten überwinden kann. Die weitere Bedeutung ergibt sich aus der daraus entstehenden Gewalt, die Zerstörung und Selbstzerstörung ausdrückt, sowie die Wahl der Waffen. Übrigens: Kein Grund zur Panik! Mit Sicherheit will Ihnen dieser Traum nicht andeuten, daß Sie demnächst zum Mordopfer oder Mörder werden.

Pistole/Waffe
Psychologisch:
Die Pistole im Traum hat etwas mit dem Durchsetzungsvermögen des Träumenden und allgemein mit aggressiv behaupteter Macht zu tun. Die Waffe kann dem Selbstschutz und der Selbstbehauptung dienen. Inwieweit andere Menschen dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden, muß der Träumende genau prüfen. Bei Freud männliches Sexualsymbol, auch Zeichen sexueller Spannungen und Verspannungen (die Pistole wird ja bekanntlich gespannt). Zielt man zum Beispiel im Traum auf jemanden, ohne zu schießen, läßt das auf ein Versagen in der Liebe oder in einem anderen Lebensbereich schließen.

Stimmt, ich habe nur gezielt, nicht geschossen. In der Liebe versagt hab ich wohl auch... Und durchsetzen kann ich mich nur mit Waffengewalt. Ich habe Kater und dem Schmerz, den er in mir auslöst, nichts entgegenzusetzen. Ich kann mich weder wirksam davor schützen, noch kann ich ihm meinerseits solchen Schmerz zufügen. Aber ich wünschte ich könnte es....beides....

Streit
Psychologisch:
Der Streit ist im Traum wie in der Wirklichkeit eine Auseinandersetzung, bei der die Worte die Waffen sind. Oft kommt ein Streit im Traum vor, wenn Gefühle, Gedanken oder Handlungen des Träumenden sich widersprechen. Abhängig von anderen Inhalten des Traums, kann ein Streit im Traum auf einen Konflikt zwischen dem, was der Träumende gelernt hat, und dem, was er glaubt, hindeuten. Oft kann ein solcher Konflikt nur durch einen Gefühlsausbruch gelöst werden. Volkstümlich:
(europ.) :
erleben: Traum des Gegenteils! Bedeutet bevorstehende Versöhnung,- harmonische Partnerschaft
(<--- Daß ich nicht lache!)

30.05.2009 um 09:29 Uhr

Every Night I See You

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Ich wusste, es geht wieder los. Jetzt schon ide dritte Nacht. Jede Nacht. Kater-Alp-Träume. Schöne Träume, in denen wir zusammen sind und alles gut ist. Träume, in denen ich ihn anflehe, irgendwas zu sagen oder zu tun und er mich wegstößt oder sich abwendet. Träumen, in denen ich ihn mit einer anderen sehe. Jedesmal vergeht eine lange Zeit nach dem Aufwachen, ehe ich wieder in der Wirklichkeit bin. Nur erleichtern kann mich diese Wirklichkeit nie..

26.05.2009 um 09:04 Uhr

Aussteigen

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Als ich heute morgen erwachte, wusste ich einen langen Moment gar nichts mehr. Ich wusste weder, was für ein Tag ist, noch war mir richtig klar, wo ich eigentlich bin. Am wenigsten wusste ich, was ich als nächstes tun sollte, was es bedeutet, wenn der Wecker klingelt. Mehrmals schlief ich wieder ein, bevor ich erfassen konnte, daß der Sinn eines Weckers ist, einen wach zu machen und ich aufstehen sollte. Ein irrationales Gefühl, als wäre man grade auf die Welt gekommen.

Mein Traum war genauso irrational, aber sehr bildhaft. Aussteigen wollten wir, der Kater und ich. Ein Jahr lang weg, uns mit Gelegenheitsarbeiten durchschlagen, irgendwo übernachten. Aber nicht zusammen, wir würden uns getrennt auf den Weg machen, obwohl wir ein Paar waren. An irgendeinem Punkt, wollten wir uns dann treffen. Wir pendelten aus, in welche Himmelsrichtung sich jeder aufmachen sollte, es sollten jeweils die Entgegengesetzten sein. Ganz ruhig hing das Pendel, das er hielt, doch als ich meinen ausgestreckten Finger näherte, begann es wie wild auszuschlagen. Nach Norden würde ich also gehen.

Den letzten Tag unter meinen Kollegen erlebte ich als befreiend, ich hatte das Gefühl, das ich beneidet wurde und fühlte mich leicht und frei. Endlich weg von alldem, keinen Stress mehr, kein Hamsterrad mehr. Endlich würde ich Ruhe finden können.

Dann, kurz bevor die Reise losgehen sollte, trennte sich Kater von mir und mir stellte sich die Frage, ob ich das alleine durchziehen sollte. Eigentlich eine völlig überflüssige Frage, denn ich wäre doch sowieso alleine gereist. Nur dieses Treffen nach einiger Zeit, würde es nun nicht geben. Von meiner Firma bekam ich das Angebot zurückzukommen. Aber das wollte ich nicht, es verursachte mir sogar sehr beklemmende Gefühle, in den alten Trott wieder zurück zu müssen. Ich entschied mich, es alleine anzugehen.

aussteigen
Psychologisch:
Ein Fluchtsymbol, man will sich verweigern, die bisherige Lebensform abbrechen. Der Aussteiger sucht nach einem neuen Weg der Selbstverwirklichung. Seltener bedeutet das Aussteigen im Traum ein Ankommen an einem Ziel, an einer Teilstrecke des Daseins. Manchmal träumt man auch tatsächlich vom besinnlicheren, naturnahen Landleben, aber viel häufiger haben Frauen mit konkreten Scheidungsplänen solche Aussteigerträume.

Norden
Assoziation: - Tod und Transformation,- Mühsal. Fragestellung: - Was möchte ich um jeden Preis beenden?
Allgemein:
Norden deutet geistige Stagnation, 'erfrorene' Gefühle und oft auch Depressionen an, die man aber überwinden wird.
Psychologisch:
Auf der Landkarte ist Norden immer 'oben' - ein Symbol für den Kopf, den 'geistigen Bereich'. Auch für das Kühle und Klare - und für Distanzbedürfnis.

Die Bedeutung der Himmelsrichtungen wird meist aus der gesamten Traumhandlung ersichtlich. Sie weisen als Traumbilder auf die Aufbruchsstimmung des Träumenden hin. Wird eine einzelne Himmelsrichtung ganz besonders in der Traumhandlung hervorgehoben, so verdient sie auch eingehende Betrachtung.
• Führt der Weg nach Süden, so bedeutet dies die Breiten des Gefühls, die Herzenswärme und Willenskraft.
Der Weg Richtung Norden führt dagegen eher in die kühleren Gefilde der Intuition und unbewußten Ahnungen, aber auch in den Bereich des kühlen Verstandes.

Pendel
Psychologisch:
Ein Gerechtigkeitstraum. Es ist ein wichtiges Traumsymbol, das signalisieren soll, daß jedes Pendel zurückschlägt.
Volkstümlich:
Veränderungen im Leben kündigen sich an. Es liegt an einem selbst, die Möglichkeiten zu nutzen, die sich einen bieten. Tut man es nicht, wird es eine Veränderung zum Schlechten sein.

Freiheit
Assoziation: - Unabhängigkeit,- Loslassen. Fragestellung: - Welchen Teil meines Selbst bin ich zu befreien bereit?
Psychologisch:
Die Freiheit im Traum kann immer als Hinweis auf die innere Freiheit gedeutet werden.

18.05.2009 um 15:40 Uhr

Einsame Gleise

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Wie gerädert bin ich heute morgen aufgewacht. Im Traum bin ich die ganze Nacht zusammen mit dem Katzenkind Bahngleise langgewandert. Wir wollten dringend aus dem (Ferien?)Ort, an dem wir waren, weg und nach Hause und wollten dazu dem Zug zum nächsten Bahnhof entgegengehen. Dabei fragte ich mich die ganze Zeit, ob wir in die richtige Richtung laufen, oder ob der Zug nicht vielleicht schon durch ist und wir zu spät sind. Irgendwann waren wir dann in einem Zug, aber es gab keine Plätze mehr und ich wollte mit dem Katzenkind und Unmengen von schwerem, großen Gepäck in einen anderen Waggon durchgehen, aber es gab keine Durchgänge. Um in einen anderen Wagen zu kommen, musste man aus dem einen aussteigen und in den nächsten einsteigen, was wir beim nächsten Halt dann auch taten. Ich hatte so viel Gepäck, wo mir zu allem Überfluss auch noch ein Koffer auf dem Bahnsteig aufging und die Sachen rausquollen und ich ihn nicht gleich wieder zubekam. Ich hatte solche Angst, daß der Zug ohne uns weiterfahren würde, weil die ganze Umsteigeaktion so lange dauerte, die Taschen so schwer und schwierig zu tragen waren und ich ganz allein war. Und als ich die letzte Tasche reintrug, hatte ich solche Panik, daß das Katzenkind allein auf dem Bahnsteig zurückbleiben würde, weil ich so mit dem Gepäck zu tun hatte und nicht darauf achten konnte, daß er auch wirklich einstieg. Ich weinte vor Erschöpfung und vor Überforderung, aber letztlich hatten wir es geschafft und saßen auf unseren Plätzen in Richtung nach Hause. Das alles war nach dem Aufwachen noch so präsent, daß ich wirklich weinen musste und irgendwie bin ich dieses Gefühl von Alleinsein und Erschöpfung bis jetzt immer noch nicht losgeworden.

Eisenbahn/Zug
Allgemein:
Träume von Bahnhöfen, von Gleisen und Zügen, von Abschied und Verspätung, vom Gepäck und von Mitreisenden sind besonders häufig. Diese Häufigkeit begreift man aus der Erlebnisverdichtung um all das, was mit Reise zusammenhängt.Selbst bei kleiner Reise geschieht eine Veränderung des seelischen Ortes. Bei der Bedeutung von Eisenbahnträumen ist nicht zu übersehen, daß es sich, anders als auf einer Wanderung oder auf einer Radfahrt, um ein Fortgeführt werden auf den allen zustehenden, üblichen Geleisen handelt, also mehr um die allgemeine als um die individuelle Lebensfahrt. Als Bahnreisende liefern wir uns freiwillig dem Fahrplan und der Führung des Zuges aus,- wir sind auf der menschlichen Lebensreise, die ihre bestimmten Stationen, ihre bestimmten Verhaltensweise hat.
Die Züge haben ihre bestimmten Abfahrtzeiten - wer nicht rechtzeitig den Zug erreicht, kommt nicht mit. Welch ausgezeichnete Gleichnis ist damit geschaffen für das 'Zuspätkommen', für das 'Verpassen des Anschlusses' im Leben überhaupt. Jedes Tun hat seinen günstigen Augenblick, dort, wo das für uns Notwendige bereit ist, hat man selbst bereit zu sein. Viele Menschen verspäten sich auch, weil sie erst zuviel Sicherheit haben wollen, sie möchten von der höchsten Lebensinstanz eine Bescheinigung dafür erhalten, daß sie bequem, ohne eigene Leistungen, leicht und glatt, sehr angenehme Ziele erreichen.
Psychologisch:
Die Eisenbahn ist ein wichtiges Traumsymbol, das vor allem für Lebenseinstellungen und -erfahrungen, Energie, Antriebskräfte, Werte und Ziele steht. Daraus kann man wichtige Rückschlüsse auf die Persönlichkeit und ihre weitere Entwicklung ziehen, sich selbst also besser erkennen. Sie symbolisiert ein Mittel zur kollektiven Bewegung auf dem Lebensweg. Die Bahn, auch als Straßenbahn, möglicherweise als Schwebe-, Bergbahn usw., steht darüber hinaus als Zeichen für die persönliche Befähigung oder die Lernaufgabe, sich in gemeinschaftlichen Lebenszusammenhängen zu integrieren und diese mit den eigenen Zielen zu verbinden. Es steht dem Träumenden frei, einen Weg zu wählen, der nach vorn weist, und sachkundige Entscheidungen zu treffen. Mit ihr will man sich von seinem bisherigen Leben losreißen, alles hinter sich lassen, etwas Neues beginnen. Die Bahn erreicht Ziele oder erbringt Leistungen, die nicht individuell zu erreichen sind. Darüber hinaus symbolisiert die Eisenbahn die Kraft, mit der alle Hindernisse, die ein Vorankommen erschweren könnten, überwunden oder umgangen werden können. Je nach den Begleitumständen ergeben sich vor allem die folgenden speziellen Deutungen:
Ein einzelnes Paar Schienen zeigt, daß es nur eine Richtung gibt, während mehrere Gleise ein größeres Wahlspektrum signalisieren.
Eisenbahn fahren verheißt, daß man mit seinen Absichten und Planungen rasch vorankommen wird. Sie verkörpert die Lebensreise.
Die Eisenbahnreise selbst zeigt die zukünftige Lebensentwicklung an.
Aussteigen aus der Eisenbahn im Bahnhof verspricht, daß man seine Ziele erreichen wird,- steigt man auf freier Strecke aus, wird man vermutlich nicht zum Ziel gelangen.
Ein zu spät kommen bei der Abfahrt des Zuges deutet Komplexe an, aufgestauten Ärger, den man schleunigst abbauen sollte, und Unsicherheiten in seinen Kontakten mit er Umwelt.
Verpaßt man den Anschluß, muß man sich also wohl oder übel in die augenblickliche Lage fügen.
Wird man von anderen gehindert, in die Eisenbahn zu steigen, kommen darin oft Ängste und Hemmungen zum Ausdruck, die das Weiterkommen behindern.

Gleise
Allgemein:
Das Traumbild des Gleises veranschaulicht meistens Einseitigkeit, Monotonie und Starrheit. Der Träumende ist zuwenig flexibel und befindet sich in seinem Leben vielleicht in einer Sackgasse. Träumt man davon, zu entgleisen, so kann dies einerseits ein Zeichen dafür sein, daß man sein starres Prinzipiendenken aufgeben möchte, andererseits aber auch anzeigen, daß man unvernünftig und leichtfertig ist. Der Träumende sollte sich vor riskanten Entschlüssen hüten. Eisenbahnschienen erinnern auch an die Ferne und an Reisen. Haben Sie entfernt wohnende Freunde, zeigt sich hier vermutlich Sehnsucht. Melden Sie sich mal wieder bei Ihnen.
Psychologisch:
Aufbruchswunsch des Unbewußten, wenn ein Zug kommt. Kommt kein Zug, zeigt dies innere Einsamkeit an. Wer ihrem vorgegebenen Weg im Traum folgt, neigt auch in der Realität dazu: Er vertraut (vorsichtshalber) lieber den 'eingefahrenen Wegen', und er möchte nicht von den 'festgefügten Gleisen' abweichen. Sicherheit bedeutet ihm alles, und allein das Wort 'Risiko' kann ihn zutiefst verstören. Wiederholte Träume, die sich am Bahndamm bzw. den Gleisen entlang abspielen, wollen signalisieren, daß sich der Träumende extrem 'festgefahren' verhält und seine Entwicklung in jeder Hinsicht blockiert.

Gepäck
Assoziation: - Meinungen,- Einstellungen,- Glaubenshaltung,- Besitztümer,- Materielle Güter und Verantwortlichkeiten. Fragestellung: - Was schleppe ich mit mir herum? Wie fühlt sich die Last für mich an? Was bin ich zurückzulassen bereit?
Allgemein:
Zum Reisenden gehört sein Gepäck,- unsere Kraft, unsere Fähigkeiten, Lebensinhalte und Pläne - und, um beim Gleichnis des Gepäckes zu bleiben - was als Kleid unser entsprechendes Auftreten ermöglicht. Das Gepäck ist die erweiterte Persönlichkeit des Träumers. Auf dessen Verlust stehen nun hohe Strafen, denn man darf nicht verlieren, was noch zu einem gehört, was die nächsten Bedürfnisse unseres Lebens enthält, was Reserve ist, was eben einen Teil unserer Persönlichkeitspotenz in jedem Sinne ausmacht. Wenn man im Traum ungewöhnliches Gepäck bei sich hat, trägt man vielleicht eine besondere Last, sei sie emotionaler oder anderer Art. Möglicherweise erwartet der Träumende zuviel von sich oder anderen. Er trägt eine vergangene Verletzung oder ein Trauma der Vergangenheit mit sich herum.
Psychologisch:
Die erweiterte Persönlichkeit des Träumers, seine Kraft und seine Fähigkeit, die Lebensreise gut zu überstehen. Der Träumende steht möglicherweise psychisch unter Streß und muß sich vielleicht entschließen, im Wachzustand Vorhaben oder Gefühle auf sich beruhen zu lassen. Kommt ihn das eine oder andere Gepäckstück abhanden, kann das Energieverlust bedeuten, vielleicht sogar auch eine Krankheit, gegen die er im Wachleben ankämpfen muß.
Spirituell:
Im Traum kann Kummer als Gepäck dargestellt sein. Es ist gut, wenn der Träumende sich klarmacht, daß man Gepäck ebenso schnell abstellen kann, wie man es aufnimmt.

15.05.2009 um 13:42 Uhr

Flöte spielen im Bus

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Mittwoch Nacht hab ich das dritte Mal in Folge geträumt, ich würde (und könnte) Flöte spielen. Nun ist es für mich nichts Neues, daß ich Flötespielen sehr bewundere und es selbst gern könnte und auch nicht, daß ich fleißig übe, seit ich mir vor ein paar Wochen eine 7loch-Okarina gekauft habe. Aber es muss doch irgendwas bedeuten, wenn mein Unterbewusstsein derart hartnäckig darauf hinweist.

Allgemein:
Musikinstrumente stehen im Traum häufig auf die kommunikativen Fähigkeiten des Menschen. Blasinstrumente verweisen auf den Intellekt, Schlaginstrumente hingegen auf den Grundrhythmus des Lebens.  
Psychologisch:
In Mythen und Märchen konnte ihr Klang Mensch und Götter verzaubern ('Die Zauberflöte') - sie gilt als Symbol für Harmonie Glück und Lebensfreude. Viele Musikinstrumente - insbesondere Blasinstrumente - verweisen auf extreme Gefühle, auf Verlockungen und Schmeicheleien. Wegen ihrer Form gilt die Flöte als Symbol männlicher Potenz, aber sie kann auch den Schmerz verkörpern. Manchmal kommt in der Flöte auch ein sehr ausgeglichenes Wesen zum Ausdruck.
Flöte warnt oft vor einer Täuschung oder zu starken Beeinflussung durch andere.
Wer von fern eine Flöte spielen hört, hat Sehnsucht nach einem lieben Menschen.
Bläst man sie selbst, soll das auf Probleme in einer Liebesbeziehung hinweisen.
Gelegentlich zeigt sie als Phallussymbol sexuelle Bedürfnisse an.

Hm, so richtig viel kann ich mir daraus nicht ableiten. Warnung vor zu starker Beeinflussung, kommunikative und intellektuelle Fähigkeiten. Vielleicht, weil ich in letzter Zeit das Gefühl hatte, sehr mit Worten kämpfen zu müssen, um mich nicht wieder unterbuttern zu lassen und daß ich das Gefühl hatte, daß in Bezug auf meinen Ex und seine Neue, einiges hinter meinem Rücken läuft und ich ständig in so einer Habacht-Verteidigungs-Stellung war.

In der Nacht vor dem Familientherapie-Gespräch am letzten Mittwoch träumte ich davon zu eben diesem Gespräch mit dem Bus durch ziemlich unwegsames Gelände zu fahren. Nur um dann, als ich angekommen war, festzustellen, daß alles ein abgekartetes Spiel war, ein Fake um mich hinzulocken, damit ich wieder zu ihm zurückkomme. Ich bin dann gar nicht ausgestiegen aus dem Bus, weil ich es schon in der Tür gemerkt hab, hab ihm nur zugerufen, daß ich nicht komme zu dem Gespräch und ab jetzt ohne den Kater überhaupt nirgends mehr hinkomme. Als ich bei 'Bus' nachschlug verblüffte es mich schon ein wenig, wie passend das doch auf das ist, was mich momentan sehr beschäftigt.

Psychologisch:
Wie in der Realität: rasches Vorwärtskommen in Gemeinschaft. Manchmal ein Hilfestellungstraum für Menschen, die sich vergeblich bemühen, allein ein Ziel zu erreichen. Außerdem: wie alle Fahrzeuge Symbol für Veränderung, Ortswechsel und Aufbruch. Wer häufig von Busfahrten träumt, sollte sich an den Zustand des Busses und die Mitreisenden zu erinnern versuchen - hier wird der eigentliche Sinn des Traumes zu entschlüsseln sein. Der Aufenthalt in einem Bus zeigt, daß der Träumende sich mit Gruppenbeziehungen auseinandersetzt und sich überlegt, wie er in Zukunft mit seinen Mitmenschen umgehen will. Möglicherweise verspürt der Träumende den Drang, für sich zu sein, obwohl er einer Gruppe angehört und mit ihr für etwas engagiert kämpft. Eine Busreise im Traum kann Aufschluß darüber geben, wie der Träumende derzeit mit seiner Reise durchs Leben umgeht. Es ist wichtig festzustellen, ob der Bus einer festen Route folgte oder ziellos zu einem unbestimmten Ort fuhr. Weitere Deutungen sind:
Langes Warten an der Bushaltestelle symbolisiert Frustration auf dem Weg zum Ziel.
War der Traumbus ein Doppeldecker, sollte man versuchen, die Dinge aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten.
In einem Bus zu fahren kann anzeigen, daß man auf dem rechten Weg zum erreichen seiner Ziele ist.
Einen Bus zu fahren, kann anzeigen, daß man sich für Freunde oder Kollegen verantwortlich fühlt.
Wenn eine Busfahrt holprig war, sollte man sich an die Gefühle dabei erinnern um auf die Deutung zu schließen.

Gruppenbeziehungen sind derzeit wohl mein größtes Thema und ich frage mich immer wieder, wie ich wohl am besten zukünftig den Kontakt mit meinem Ex und seiner Freundin gestalten will. Der Ort, zu dem mein Bus im Traum fuhr, war bestimmt, jedoch der Weg dahin war sehr kurvig und holprig und schien mir eher ziellos. Ich war davon nicht geängstigt, nur etwas genervt, weil es so endlos lange zu dauern schien und ich das doch hinter mich bringen wollte. Diese Gefühle kann man 1:1 vom Unbewussten ins Bewusste übersetzen.

Und daß mein Ex im Traum wollte, daß ich zurückkomme und ich so heftig darauf reagierte, das liegt wohl daran, daß ich im gewissen Sinne 'Angst' davor habe, daß es tatsächlich so sein könnte. Er versteht es blendend, mir Schuldgefühle zu machen. Sein Blick, der entweder vorwurfsvoll anklagend oder schmerzvoll gesenkt ist. Seine Weigerung Kater zu begegnen, die theatralische Abschiedsszene jedes Mal vom Katzenkind, als würden sie sich Wochen und Monate nicht mehr sehen. Wie soll ich damit umgehen? Dadurch, daß er sein Leid permanent (mit)teilt, wird es für ihn nicht kleiner. Im Gegenteil..

27.02.2009 um 09:45 Uhr

Büchertraum

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Im Nachhinein ist es ziemlich erschütternd, was ich letzte Nacht geträumt hab. Im Traum war ich irgendwo froh, die Lösung gefunden zu haben, die Wurzel allen Übels, den Punkt, wo man ansetzen muss.

Ich war in verschiedenen Antiquariaten oder eher so Bücherbuden und -zelte. Es war Nacht, es könnte also ein Nachtflohmarkt gewesen sein. Ich stöberte mit Begeisterung in den alten Büchern, was ich auch im Wachleben mit Vorliebe tue. Fand auch viele, die ich gerne kaufen wollte. Dann fiel mir ein Buch in die Hand, ein Erfahrungsbericht eines Mädchens. Ich kann mich an ein Titelfragment erinnern, er lautete "Ich war...." danach folgte ein Name und eine Zahl, ich glaube, es war die 690. Die Kombination aus Name und Zahl ist eine Bezeichnung gewesen, die die Medien dem Mädchen gegeben hatten, als ihr Schicksal an die Öffentlichkeit kam. Es war die Geschichte einer Entführung und eines Missbrauchs. Plötzlich drang die Erkenntnis in mein Bewusstsein, daß ich dieses Mädchen bin, das das Buch geschrieben hat. Und im gleichen Moment dachte ich noch so, "Wahnsinn, das hast du alles komplett verdrängt. Aber jetzt weißt du wenigstens, warum du bist, wie du bist." Nicht einen Moment hab ich daran gezweifelt, daß das wirklich ich bin, die dieses Trauma erlebt hat. Und dann dachte ich noch, daß das meine Therapeutin sicher interessieren wird und ich wollte das Buch kaufen. Ich drehte es herum, um den Preis zu erfahren, es kostete 20 Cent. Ich sah dann noch, wie ich das Buch in die Tasche steckte, danach kann ich mich an nichts mehr erinnern.

Das muss ich grad erstmal verdauen. Auch weil der Traum geradezu überquillt an Symbolen.

Das Buch, psychologisch als 'Buch des Lebens' gedeutet. Manchmal zeigt der Inhalt Parallelen zum eigenen Leben auf, wobei der Träumende auf der Verstandesebene nach Mitteln und Wegen in seinem Traum sucht, die ihm helfen, mit dem fertig zu werden, was in seinem Leben geschieht.  

Kauf eines Buchs verspricht zukünftige Erfolge, weil man aus Erfahrung lernen wird.

(Es war ein autobiografischer Roman, also das Beschreiben und Aufarbeiten von Erfahrungen.)

Kommt ein Roman vor, dann ist er ein Hinweis auf alternative Betrachtungsweisen. Dabei spielt die Art des Romans eine Rolle. Ein historischer Roman, beispielsweise, kann verlangen, daß der Träumende seine Vergangenheit erforschen soll,- ein Liebesroman hingegen ist die Aufforderung dazu, über Beziehungen nachzudenken.

(Ich denke, da das Buch antiquarischer Natur war und zudem autobiographisch, ist es auch hier ein Hinweis, Dinge aufzuarbeiten und in die Vergangenheit zu schauen.)

Die Farbe des Einbandes kann für die Deutung wichtig sein (Siehe unter 'Farben'). So kann ein lilafarbenes Buch zu erkennen geben, daß es einem an Selbstvertrauen mangelt.
Ein weißes Buch kann anzeigen, daß man ein Fundament für ein erfolgreiches Unternehmen legt.

(Das Buch war weiß.)

Die Zwanzig scheint mir auch von Bedeutung, da damit das Buch, das ja im Traum das Buch meines Lebens war, so bewertet wurde.

Allgemein: 

Zwei teilt in Gegensätzen wie Gut und Böse, Licht und Dunkel, Innen und Außen, bringt Widersprüchlichkeiten in der eigenen Persönlichkeit zum Ausdruck und fordert auf, damit leben zu lernen und ständig den Ausgleich zu suchen.

Null steht für Leere und Nirwana, für den chaotischen Anbeginn und für das Nichts, in dem alles verschwindet. Konkret kann sie Sehnsucht nach Selbsterkenntnis, innerem Frieden, Meditation und höheren Einsichten anzeigen.

Spirituell:

Zwei: Dualität, Unentschlossenheit, Gleichgewicht, männlich und weiblich, zwei Seiten einer Auseinandersetzung.

Null: Das Weibliche, das Unbewußte, die absolute oder verborgene Vollständigkeit.

Psychologisch:

Zwei: Geschäftliche oder persönliche Beziehungen müssen mit Umsicht behandelt werden.

Null: Diese Ziffer birgt Potential für alles

(Ja, die Sehnsucht nach Selbsterkenntnis trifft es sehr gut, nicht umsonst führe ich dieses Tagebuch, in dem ich auch mich selbst immer wieder zu hinterfragen und zu analysieren versuche. Vielleicht auch der Hinweis, mit einer Therapie und Entspannungstrainig den geforderten Ausgleich zu suchen und die verborgene Vollständigkeit - mein 'ein Ganzes werden' zu enthüllen.)

07.10.2008 um 11:42 Uhr

Ausgebrütet

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Am Wochenende hatte ich einen komischen Traum, ich besuchte meine (reale) Tante in den USA, dort waren wir in einer großen Stadt unterwegs, die sehr gleichförmig angelegt war, alle Straßen waren gerade und gitternetzförmig angelegt, die Häuser sehr ähnlich. Auf einem Streifen Grün am Rand des Gehsteigs waren viele Enten, die massenhaft weiße Eier gelegt hatten. Ich betrachtete die Gelege sehr interessiert und als aus einem Ei ein Küken schlüpfte, versuchte ich es auf die Hand zu nehmen. Aber es lief weg und das mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit. Ich lief hinterher, wollte es fangen und ins Nest zurückbringen, aber ich gab auf, es war zu schnell weg und ich konnte es nicht mehr sehen. Beim Hinterherlaufen habe ich mir beim Öffnen eines Tores die Hände beschmutzt und wollte sie mir waschen, doch leider gab es in der ganzen Stadt, durch eine Havarie im Wasserwerk oder sowas, kein Wasser. Hier endete der Traum. Schon skurill was man manchmal so zusammenträumt. Wollen mal sehen, was die Symbole so hergeben..

Eier

Assoziation: Potential, Geburt, Hoffnung, Ganzheit. Fragestellung: Was möchte ich zur Entfaltung bringen?

Psychologisch:
Das Ei ist ein uraltes Symbol der Menschheit und steht für nicht verwirklichtes Potential oder für Chancen, welche die Zukunft noch bringen wird. Handelt ein Traum von einem Ei, dann ist dies ein Fingerzeig dafür, daß dem Träumenden seine natürlichen Fähigkeiten noch nicht völlig bewußt geworden sind. Es ist Symbol für Leben und Fruchtbarkeit, Wiedergeburt, Keimzelle für Neues, sich Wandelndes. Wie das Kind im Traum kündigt es eine neue Entwicklung, das Bewältigen einer neuen Aufgabe oder auch den Beginn einer neuen Lebensphase an. Seelisch Bedrückendes wird einer neuen Lebenseinstellung weichen. Daraus ergeben sich zahlreiche Bedeutungen, die von den Begleitumständen im Traum und von der individuellen Lebenssituation abhängen. Als Traumbild hat das Ei stets eine positive Bedeutung. Sehr häufig findet man im Traum ein ganzes Nest voll Eier, ein Körbchen oder eine Schale. Solch ein Nest finden etwa Menschen, die aus seelsicher Bedrückung in die Bejahung der Daseinsmöglichkeiten zurückgekehrt sind. Ihnen ist damit eine Art Ostern, Frühling und eine werdende Welt helleren Tages beschieden. An folgenden Möglichkeiten ist dabei vor allem zu denken:
Ei sehen, besitzen oder in der Hand halten
steht allgemein für günstige weitere Lebensaussichten und große Erfolge.
Ei mit Küken darin verheißt häufig, daß man mit den Plänen, die man gerade 'ausbrütet', gute Erfolge erzielen wird.
Ein Erfolg scheint gesichert, der sich noch vergrößern wird, wenn gleich mehrere Eier im Traum sichtbar werden
. Wer sie zerbricht oder fallen läßt, dem drohen Verluste, vielleicht ein seelisches Debakel.

Küken

Psychologisch:
Im Altertum wurde auf Kindersegen geschlossen, wenn Küken aus dem Ei schlüpfen. Auf jeden Fall sind sie Glücksbringer besonderer Art. Sitzen sie aber in einem Behälter und piepsen sie dort fröhlich herum, kann man gewiß sein, daß man ein Problem schnell lösen wird. 
 

Volkstümlich:
sehen: bedeutet Freude, wachsender Reichtum
in einem Ei eines finden: man wird eine gute Nachricht erhalten, für junge Leute steht Heirat in Aussicht

Stadt

Allgemein:
Wenn ein Traum von einer Stadt handelt, besonders wenn es sich um eine Stadt handelt, die der Träumende kennt, ist dies ein Hinweis auf Gemeinschaft oder die Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Stadt bringt oft das Bedürfnis nach Geselligkeit und Abwechslung zum Ausdruck. Die Kleinstadt kann auch gute Geschäfte versprechen, die Großstadt dagegen symbolisiert Unruhe und Sorgen. Wie viele andere Träume auch, so gibt auch dieser Aufschluß darüber, wonach sich der Träumende in bezug auf seine geistige und soziale Umgebung sehnt. Eine belebte Stadt zeigt vielleicht den Wunsch nach sozialem Austausch. Eine menschenleere Stadt legt nahe, daß sich der Träumende von seinem Mitmenschen übergangen und isoliert fühlt.

Psychologisch:
Das Bild der Stadt ist ähnlich wie das Haus ein Zeichen für den emotionalen Bereich des Träumenden, jedoch im erweiterten Sinn. Gemeint ist mit diesem Traumbild eher die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt. Eine Stadt hat normalerweise eine Kerngemeinde, manchmal stellt der Träumende in seinem Traum seinen Arbeitsplatz oder seine beruflichen wie privaten Chancen auf diese Weise dar. 

Volkstümlich:
man wünscht sich, in größerem Maß Geselligkeit erleben zu können,
eine betreten: die Ambitionen werden erfolgreich realisiert,
große sehen oder durch deren Straßen wandern: gilt für ein unruhiges Leben,
sich in einer fremden befinden: ein Ereignis wird eine Änderung des Lebensstils erfordern.

Na das sind ja gute Aussichten. Schön! Tatsächlich haben Kater und ich in letzter Zeit wieder viel über zukünftige Dinge 'gesponnen'. Besonders über meine Möglichkeiten zu arbeiten und Geld zu verdienen, denn es ist sehr wahrscheinlich, daß ich, wenn wir irgendwann zusammenziehen wollen, meine Heimatstadt verlassen und mit ihm in Berlin leben werde. Irgendwann kamen wir dann auf die Idee der Selbständigkeit in irgendeinem Bereich, verschiedene, durchaus machbare Ideen sind auch schon vorhanden. Dinge, die mich um einiges mehr ausfüllen würden, als mein momentaner 'Nine-to-Five-Job'. Dinge, die mir mehr Zeit lassen würden für mein Katzenkind (das ist sehr notwendig, wie ich mehr und mehr erfahre) und die mir auch meine eigene Entfaltung ermöglichen würden. Ich bin gespannt, wo das Leben mich noch hinbringt, spirituell ebenso wie körperlich.

29.08.2008 um 13:52 Uhr

Scheidungstermin steht fest

von: lady_bright   Kategorie: Träume

Aber nur im Traum! Hab grad in einem anderen Tagebuch, das ich löschen will, einen Eintrag gefunden, den ich hier festhalten will. Einfach um mal zu sehen, was an diesem Tag passieren wird.

26.12.2007 

Hab letzte Nacht meinen Scheidungstermin geträumt, der 20. Februar 2009.... Hab mich noch im Traum gefragt, was ich mit meinem Namen mache, den jetzigen behalten oder den Mädchennamen wieder annehmen... Denn inwieweit hat denn dieser neue, angenommene, mit mir zu tun? Bin das Ich? Doch wohl eigentlich der Name, mit dem ich geboren wurde und wieso ist es üblich, wenn man heiratet, äußerlich seine Identität zu verlieren und die eines anderen anzunehmen? Eigentlich pervers, oder?
Ich war mal auf so einer Esoterik-Messe, da wurde eine Namensanalyse angeboten, analog dem kabbalistischen Zahlensystem. Da hätte ich doch niemals meinen verheirateten Namen angeben können, denn der hat mit meinem Selbst sehr wenig zu tun. So ein Ergebnis MUSS doch verfälscht sein.
Ich fand es furchtbar, als meine Schwiegermutter sagte, 'jetzt wirst du eine......' Ich wollte keine Sowieso werden, ich wollte doch nur ich bleiben. Nochmal vor diese Situation gestellt, würde ich es nicht tun. Einerseits überhaupt heiraten, andererseits einen anderen Namen annehmen.

Jetzt werde ich die bleiben, die ich damals geworden bin, rein dem Namen nach, denn mein Sohn trägt ihn ja auch.....