Volleyballnacht 22.00 - 05.00
Von Frau Inauen und uns organisiert :-)
Remo behält den Überblick

Janine & Fabio

Cristian & Stefan

Andy

Besime ... ein klein wenig müde?
Von Frau Inauen und uns organisiert :-)
Remo behält den Überblick

Janine & Fabio

Cristian & Stefan

Andy

Besime ... ein klein wenig müde?
Heute war ich auf der Jagd. Ich wollte meiner Frau einen Hasen schiessen, da sie Hasenbraten zum Abendessen kochen wollte.
Als die Dämmerung einbrach und ich in meinem Jagdbeutel schon mindestens sechs fette Karnickel hatte, wollte ich noch kurz zu einer armen Kräuterhexe, deren Haus auf meinem Weg lag, vorbeigehen, um ihr den dürrsten Hasen zu bringen.
Als ich an der Hütte ankam, stand die Türe offen, und es drang ein lautes Brüllen und Grollen an meine Ohren. Mutig hechtete ich in die Hütte und landete direkt auf einem monströsen Bären. Seine grossen blanken Zähne rasten auf mich zu, doch ohne Probleme erlegte ich ihn unter Einsatz meiner Fäuste mit blossen Händen.
Nachdem ich wieder bei Besinnung war, sah ich dass die Lederfetzen-Bekleidung der Kräuterhexe auf ihrem Bett lag. Daneben ein eleganter Hut. Er war rot – solche Hüte kannte ich nur aus Filmen.
Ohne zu zögern nahm ich die Motorsäge, die vor dem Haus stand und sägte dem Vieh den Bauch auf. Und siehe da, die Kräuterhexe lebte noch und kroch aus dem Bauch des Bären. Hintendrein eine wunderschöne, attraktive, junge Dame. Es war eine Lady aus der Stadt, nicht so ein Bauernweib, wie es sie bei uns im Dorfe zu Haufen gibt. Sie trug ein Kleid mit einer Korsage, wie die Damen des Moulin Rouge in Paris sie tragen. Die Farbe des Kleides stimmte mit ihrem roten Hut überein.
Geschwächt aber doch mit Stil stieg sie aus dem Bauch des Bären. Sie blieb kurz stehen und fiel dann plötzlich bewusstlos um. Ich konnte sie gerade noch vor einem Aufprall bewahren. Und so lag sie dann in meinen Armen, so zierlich – und noch immer durch und durch nass von des Bären Magensäften. Als sie wieder zu Bewusstsein kam, schaute sie mich mit verführerischen Augen an, flüsterte: "Mein Held!" und gab mir einen langen. leidenschaftlichen Kuss.
Da kam mir in den Sinn, dass meine Frau immer noch auf die Karnickel wartete. Ich schnürte mir den Bären auf den Rücken und eilte nach Hause.
Zum Abendessen gab es dann Bäreneintopf statt Hasenbraten.
"Nicole, geh und ruf die andern: ich erzähle jetzt, was gestern geschehen ist!"
Alle versammelt beginnt Rotkäppchen mit der Geschichte.
"Ihr wisst ja, dass meine Grossmutter tief im Wald lebt, und wie jedes Wochenende habe ich sie besucht. Als ich unterwegs zu ihr war, begegnete ich einem Wolf, der fragte mich, wo ich hingehe. “Zu meiner Grossmutter“, antwortete ich. Er wollte wissen, wo die Grossmutter lebt, und ohne etwas Böses dabei zu denken, sagte ich: “Tief im Wald, sie lebt alleine, deswegen gehe ich zu ihr. Der freundliche Wolf fragte mich, ob ich der Grossmutter nicht schöne Blumen schenken möchte. Da fiel mir ein, dass es in der Gegend eine grosse Wiese mit sehr vielen und sehr schönen Blumen hatte. Natürlich rannte ich sofort los. Nachdem ich wunderschöne Blumen für die Grossmutter gepflückt hatte, machte ich mich weiter auf den Weg. Am Haus meiner Grossmutter angekommen sah ich die Tür offen stehen, obwohl sie eigentlich immer geschlossen ist.
"Hallo Grossmutter!" – "Hallo Kleines", sagte sie.
"Grossmutter, warum hast du so grosse Augen?" – "Damit ich dich besser sehen kann, mein Kind“; sagte sie.
Ich fragte: "Grossmutter, warum hast du so grosse Ohren?" – "Damit ich dich besser hören kann!“
Ich wollte noch wissen: "Grossmutter, warum hast du so scharfe Zähne?" Sie sprang auf und rief: "Damit ich dich besser fressen kann!“
Ihr glaubt es nicht, aber es war der Wolf! Während ich am Blumen pflücken war, war der bereits zu meiner Grossmutter gegangen und hatte sie gefressen. Ich, ganz in Panik, rannte durch das Haus, aber der böse Wolf, der mich verschlingen wollte, rannte mir wie ein Irrer nach! Doch plötzlich hatte er mich! Er packte mich, und schon war ich weg, in seinem grossen Bauch, wo ich auch meine Grossmutter traf."
"Wie war es im Bauch?", fragte Gabriella.
"Es war dunkel. Ich konnte fast nichts sehen, ausser meine Grossmutter, ganz verschwommen, die grosse Angst hatte. Wir wussten nicht, was wir machen sollten, bis nach einiger Zeit ein Jäger den Wolf schlafen sah, und uns befreite. Er schlitzte dem Wolf den Bauch auf, holte uns raus, und wir bedankten uns bei ihm. Natürlich wurde der Wolf danach ins Krankenhaus gefahren. Auch wenn der sich entschuldigt hat, und jetzt ein sehr lieber ist, darf ich nie mehr die Worte meiner Mutter vergessen."
Die Kinder waren begeistert. Alle bezeichneten Rotkäppchen als eine STARKE. Ihr gefiel es natürlich und sie fand es toll, dass sie aufgrund der glaubhaften Geschichte einige neue Freunde gewonnen hatte.
"Und Herr Wolf, wie geht es Ihnen nach dieser schlimmen Bauchverletzung? Und vor allem, was haben Sie gemacht, dass Sie eine solche Verletzung haben?"
" Wissen Sie Schwester Sabina, das ist eine lange Geschichte, aber wenn Sie unbedingt wollen, erzähle ich sie Ihnen."
"Aber, ich wollte doch gerade …"
"Also, es fing so an:
Als ich im Wald war, kam auf einmal dieser Mensch. Ich kenne mich bei diesen Kreaturen nicht so aus, aber sie ist in mein Revier eingedrungen, das ich natürlich auch verteidigen musste. Mir war von Anfang an klar, dass sie den Wald zerstören möchte und das musste ich unter allen Umständen verhindern. Sie hatte bereits etliche Blumen ausgerissen! Ich fragte sie daher, wohin sie gehe und was sie hier mache. Sie sagte bloss: " Meine Grossmutter ist krank und ich bringe ihr Blümchen und einen Kuchen."
Als ich ihr in die Augen blickte, wusste ich genau, dass sie mich angelogen hatte. Ich lief zu ihrer Grossmutter, mit der sie den Plan geschmiedet hatte, alle meine Blumen, Bäume, Pflanzen und mein Revier abzubrennen. Ich war soooooo wütend, dass ich die Grossmutter verschluckte, dann ihre Kleider anzog und so tat, als wäre ich sie.
Als es an der Türe klopfte, lag ich im Bett und hatte die Augen geschlossen. Mit einer krächzenden Stimme rief ich "Herein!". Und da stand sie. Sie trug ein rotes Käppchen, ein rotes Jäckchen und einen roten Rock mit einem weissen T-Shirt. Sie kam herein und fragte: "Grossmutter, warum hast du so grosse Ohren". Ich erwiderte, dass ich so besser hören könne. "Aber Grossmutter", fragte sie weiter, "warum hast du einen so grossen Mund?" "Damit ich dich besser fressen kann!!!", und flutsch war sie ebenfalls in meinem Magen. Es tat richtig gut, zwei Umweltschändern zu zeigen, wer hier das Sagen hat. Aber nachdem ich soooo viel gefressen hatte, musste ich mich erst mal hinlegen und ein Verdauungsschläfchen machen.
Plötzlich roch es nach Chloroform und ich sah, wie der Jäger mir ein Taschentuch vor die Nase hielt und wie er eine Schere aus seiner Jackentasche zog. Dann wurde es mir schwindlig und schwarz vor den Augen und ich konnte nichts dagegen unternehmen.
Als ich wieder erwachte, hatte ich einen leeren Magen und als ich zu meinem Bauch runterschaute, war er aufgeschnitten und ich musste mich bis hierher in die Notfallstation schleppen. Ich verlor beinahe mein Leben!!!"
"Oh, das ist aber eine traurige Geschichte, Herr Wolf. Aber ich verspreche Ihnen, ich werde mich persönlich, um Ihr Wohlbefinden kümmern …"
Als der Jägersmann nach diesem Abenteuer völlig erschöpft war, wollte er noch schnell ein Bierchen trinken gehen. Am Stammtisch traf er einige seiner Kollegen. Er sprach: "Ihr glaubt mir nicht, was mir soeben widerfahren ist!" Einer der Kollegen reagierte: "Raus mit der Sprache. Was ist passiert?".
"Also", antwortete der Jäger, "ich wollte eigentlich einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald machen. Nur um nach dem Rechten zu sehen. Als ich an dem Haus der Grossmutter vorbeikam, hörte ich ein extrem lautes Schnarchen. Ich dachte, dass etwas nicht stimmte und ging hinein. Im Bett schlief statt der Grossmutter aber der Wolf. Ihr wisst ja alle, wie riesige Pranken der hat. Und seine Zähne – die sind fast so gross wie meine Hände. Ich aber, mutig wie ich bin, zog mein Messer und stach es dem Wolf in den Bauch. Natürlich ganz vorsichtig, weil ich natürlich gewusst habe, dass der Wolf die Grossmutter gefressen hatte. Und – BINGO! Die Grossmutter war ganz nass und bekam kaum noch Luft. Mein scharfes Auge sah aber noch etwas Rotes im Bauch des Wolfes schimmern. Ich packte es und – es war das Rotkäppchen. Beide waren mir sehr dankbar, und ich tadelte Rotkäppchen noch, dass sie so etwas nie mehr machen darf.
Ich hatte danach die geniale Idee dem Wolf den ganzen Bauch mit Steinen zu füllen und dann zu verschwinden."
Als der Jäger am Abend in sein Stammlokal ging, musste er die Geschehnisse sofort seinen Freunden erzählen.
"Als ich durch den Wald lief, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist, kam ich zum Haus der Grossmutter und hörte seltsame Geräusche."
Seine Kameraden waren alle gespannt, sie schwatzten durcheinander und drängten ihn weiterzuerzählen. Er machte es sich bequem und sah sie mit finsterer Miene an. Dann erzählte er: "Als ich hineinging, sah ich einen riesigen Wolf, der sich als Grossmutter verkleidet gerade über Rotkäppchen hermachte.“ Er machte eine kurze Pause, um sich etwas zu trinken zu bestellen. Seine Freunde waren entsetzt und sagten: "Dieser fiese Wolf macht sich einfach über das süsse Rotkäppchen her und verschlingt es!“ Der Jäger nickte und nahm einen kräftigen Schluck von seinem Bier, dann erzählte er weiter. "Aber als er mich sah, erschrak er! Zuerst wollte er dann jedoch auf mich los. Er kam auf mich zu und starrte mich mit seinen grossen Augen an. Dabei fletschte er seine grossen, spitzen und gelben Zähne. Ich nahm schnell meine Flinte hervor, zielte und drückte ab. Als er am Boden lag, schnitt ich ihm seinen Bauch auf und befreite Rotkäppchen und ihre Grossmutter. Als ich sah, dass sie in Ordnung waren, machten wir uns auf den Weg.“ Da sagten seine Kameraden erleichtert: "Zum Glück ist ihnen nichts zugestossen!“.
Als ich schon drei Hasen geschossen hatte, sah ich das Rotkäppchen mit dem 2.50 m grossen, bösen Wolf schwatzen. Darum folgte ich dem Rotkäppchen, weil ich ahnte, dass das nicht gut rauskommen konnte. Am Ende der Verfolgung stand ich vor einem kleinen Häuschen - und was sah ich dort: Der riesige Wolf mit seinen langen Zähnen.
Aber keine Spur von Rotkäppchen und ihrer Grossmutter, der das Häuschen gehört.
Zuerst bekam ich Angst, doch dann wusste ich plötzlich, dass sie in Lebensgefahr sind. Das gab mir Mut und ich stürzte mich mit einer Schere, die auf dem Tisch lag, auf den Wolf.
Nachdem ich mich lange durch sein zähes Fleisch durchgekämpft hatte, kam ein kleines rotes Käppchen zum Vorschein. Ich zerrte mit aller Kraft daran, bis ich nicht nur das Käppchen sondern auch das kleine Mädchen und die Grossmutter wieder aus dem Bauch herausgeholt hatte.
Dann suchte ich ein paar riesige Steine, die ich fast nicht tragen konnte und warf sie dem Wolf in den Bauch. Nachher nähte ich denn Bauch zu und, als ich mein Werk so anschaute, sagte ich zu mir: "Ich werde sicher einmal Chirurg."
Als der Wolf aufwachte, wollte er zuerst auch noch mich fressen. Doch bevor er sich auf mich stürzen konnte, ballerte ich ihm zwei Schüsse in seinen Schädel. Und so rettete ich Rotkäppchen und ihre Grossmutter ein weiteres Mal.
Als ich den blutverspritzten Kadaver des Wolfs im Bett der Grossmutter liegen sah, merkte ich, dass ich ziemlich erschöpft war. Und ich dankte, dass ich noch lebte. Das war sicher der härteste Kampf meines Lebens.
So ging ich nach Hause und trank noch eine halbe Flasche Whisky, um mein Adrenalin zu senken.
Am nächsten Tag, als Rotkäppchen wieder zur Schule ging, erzählte es allen die Geschichte mit dem Wolf. Alle sassen um sie herum in einem Kreis und hörten gespannt zu.
Alles fing so an, dass meine Mutter mir erzählte, dass meine Grossmutter krank ist. Ich solle ihr doch einen Besuch abstatten und Kuchen mit Wein vorbeibringen. Natürlich wollte ich mich sofort auf den Weg machen. Bevor ich aber loslief, rief meine Mutter: "Rotkäppchen, geh nicht in den Wald sondern bleibe immer auf dem Weg!" Ich versprach es ihr und hielt auch Wort, bis auf einmal ein Wolf daherspazierte. Er fragte mich, was ich hier draussen alleine tun würde. Ich antwortete: ,,Ich gehe meine kranke Grossmutter besuchen, die im Haus unter den drei grossen Bäumen wohnt. Ich bringe ihr Wein und Kuchen mit." Der Wolf schlug mir vor, ich könnte ihr zusätzlich zu dem Kuchen und Wein einen Blumenstrauss mitbringen. Obwohl meine Mutter es mir strengstens verboten hatte in den Wald zu gehen, ging ich immer und immer tiefer in den Wald. Und ich pflückte hier und da mal ein Blümchen.
Irgendwann kam ich vor dem Haus meiner Grossmutter an und ging hinein. Ich fragte Grossmutter: "Aber Grossmutter, warum hast du denn so grosse Augen?" "Damit ich dich besser sehen kann!", antwortete sie mir. ,,Aber Grossmutter, warum hast du denn so grosse Ohren?" "Damit ich dich besser hören kann!", antwortete sie erneut. Ich fragte weiter: ,,Aber Grossmutter, warum hast du so grosse Hände?" "Damit ich dich besser packen kann!“ "Aber Grossmutter“, fragte ich zum letzten Mal, "warum hast du einen so grossen Mund?" Und sie rief: "Damit ich dich besser fressen kann!!“. Und bevor ich etwas sagen konnte, war ich bereits in ihrem Bauch – und wenn traf ich da? Genau: meine Grossmutter. Der verkleidete Wolf hatte uns gefressen. Wir hatten solche Angst, dass wir nie wieder raus kämen. Doch da kam jemand und befreite uns aus dem Bauch. Es war ein Jäger, der das Haus mit offener Türe gesehen hatte und dann den Bauch des Wolfes aufgeschnitten hatte. Als wir befreit waren, tranken wir gemütlich den Wein und assen ein Stück Kuchen.
Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag, doch leider war meine liebe Grossmutter krank. Meine Mutter sagte mir, dass ich sie doch besuchen solle. Ich antwortete ihr, dass ich einverstanden sei und dass ich ihr noch Wein und Kuchen mitbringen würde. Nachdem meine Mutter noch die letzte Warnung ausgesprochen hatte, nämlich dass ich nicht vom Weg abkommen dürfe, ging ich. Natürlich habe ich meiner Mutter versprochen, dass ich nicht vom Weg abweiche, doch plötzlich kam da ein riesiger Wolf, doch der beeindruckte mich nicht. Und ich sprach zu ihm: „He Wolf, was machst du hier?“. Er sagte: "Ich weiss, dass du deine kranke Grossmutter besuchen willst. Ich gebe dir noch einen Tipp: Bring ihr doch einen grossen Blumenstrauss mit." Der riesige Wolf verschwand und ich sah plötzlich im Walde riesige, schöne, ja sogar wunderschöne Blumen. Ich ging in den Wald hinein und begann diese Blumen zu pflücken, bis ich einen grossen Strauss zusammen hatte. "Jetzt gehe ich zur Grossmutter!", doch ich war schon so tief im Wald, dass ich mich beinahe verirrte. Zum Glück bin ich die beste Waldläuferin meines Jahrgangs und fand daher wieder heraus. Als ich bei meiner Grossmutter angekommen bin, war die Türe aus den Angeln gerissen! Schüchtern rief ich nach meiner Grossmutter, doch niemand gab Antwort. Also nahm ich die schwere Eichentür, schob sie wieder in die Angeln, ging hinein und schloss die Türe hinter mir. Da sah ich die Grossmutter wie sie im Bett lag, doch sie kam mir irgendwie komisch vor. Als ich dann merkte, was anders war, fragte ich sie: „Grossmutter, warum hast du so grosse Ohren, so grosse Hände, und einen so grosses Mun...?“. Weiter kam ich nicht, denn die Grossmutter packte mich und schluckte mich runter. Als ich zuunterst im Magen angekommen war, staunte ich zuerst einmal. Ich hätte nie gedacht, dass meine Grossmutter einen so grossen Bauch hat. Plötzlich sah ich dann meine Grossmutter, besser gesagt ich hörte sie, denn sie musste husten. Denn wenn meine Grossmutter hustet, könnte man meinen, ein Nashorn will auf einen losgehen. Sie erklärte mir, dass der Wolf erst sie gefressen und sich dann als sie verkleidet habe.
Etwa fünf Stunden später wurde es plötzlich ganz hell und eine Schere schnitt mir auch fast noch ein Bein ab. Es war der Jäger, der uns rettete. Doch ich dachte nur, typisch Jäger, nie können sie aufpassen. Ich nahm meine Grossmutter unter den Arm und sprang aus dem Bauch, bedankte mich schnell beim Jäger und rannte dann mit der Grossmutter auf dem Buckel zu meiner Mutter, um alles zu erzählen.
Frau Rauber betritt um halb 8 das Schulzimmer. Die Schüler stehen schnurstracks auf und stellen sich neben ihren Stuhl. „Guten Morgen Frau Rauber“, ertönt es in Stereo. Frau Rauber stellt sich vor die Klasse und befielt in strengem Ton: „Setzen!“ Die Klasse setzt sich ruhig und wartet auf weitere Anweisungen.
Natürlich lief es nicht schon immer so in unserer Klasse. Dieses disziplinierte Verhalten ist ein Teil unseres Projektes, das wir bis zu den Osterferien durchführen werden. Es soll uns ein wenig näher bringen, wie die Schule im Jahre 1942 bis 1945 geführt wurde. Die Idee für diese Experiment stammt aus dem Buch „Die Welle“, indem ein Lehrer ein solches Projekt erzählt welches er mit seiner Klasse durchführte. Frau Rauber brachte zunächst den Vorschlag dieses Buch zu lesen. Doch die Klasse war mehr an dem Projekt als am Buch interessiert und brachte somit genug Begeisterung auf um die Lehrerin davon zu überzeugen dieses Experiment auch durchzuführen.
Mit Hilfe des Buches stellten wir nun die Grundregeln auf. Erstens: Der Schüler muss stets ein Notizblock und ein Kugelschreiber auf dem Pult haben, um sich Notizen vom Unterricht zu machen. Zweitens: Wird der Lehrperson eine Frage gestellt oder geantwortet, muss der Schüler aufstehen, sich neben den Stuhl stellen und Blickkontakt mit der Lehrerin abwarten. Dann wird mit: „Frau Rauber“ angefangen, und erst dann darf gesprochen werden. Es heisst auch: „Wir glauben nicht – wir wissen“; somit darf in einer Aussage nie ein „ich glaube“ oder „ich denke“ vorkommen! Die dritte Regel sagt etwas über unsere stets stolze und disziplinierte Haltung aus. Man sitzt gerade auf dem Stuhl mit leicht erhobenem Kinn, die Hände werden gekreuzt hinter dem Rücken gehalten, die Beine müssen im 90°-Winkel auf dem Boden stehen, und die Füsse müssen sich gegenseitig berühren. Werden diese Regeln nicht befolgt muss derjenige in eine Ecke stehen, in der ein Plakat hängt mit der Aufschrift: „Ich habe gegen die Regeln verstossen!“
Trotz der strengen Regeln ist es erstaunlich wie sich die Schüler an den vorgeschriebenen Unterrichtsablauf halten und sich anstrengen, den Forderungen zu entsprechen. Den Schülern macht es nach meiner Meinung Spass, nicht zuletzt weil der Vorschlag, dieses Experiment durchzuführen, von ihnen selber kam und sie wissen, dass alles ein Spiel ist.
Der Unterricht ist jedoch durch die strengen Regeln auch anstrengender geworden, wie für die Schüler, als auch für die Lehrerin, und es ist zu beobachten, dass einige Schüler dadurch auch zurückhaltender sind. Beispielsweise ist eine freie Diskussion, oder gar Geschwätz unter den Schülern nicht mehr möglich. Möchte man eine/n Klassenkamerad/In etwas fragen, muss zuerst die Lehrerin danach gebeten werden. Ist sie einverstanden, darf man den Schüler ansprechen. Dieser Vorgang scheint den meisten Schülern zu aufwendig zu sein, nicht zuletzt weil die angefragte Person auch um zu antworten, wieder um Erlaubnis bitten muss. Bestimmt war früher dies auch ein Ziel, um Geschwätz zu verhindern.
Ich vermute jedoch, dass unser Projekt nicht bis zu den Ostern standhalten wird, weil es in den ersten Tagen noch interessant ist, etwas Neues auszuprobieren; doch es kann schnell zur Tortour werden. Machen auch nur einige Schüler nicht mehr mit, muss das ganze Experiment abgebrochen werden.
Ich selbst bin von der guten Sache dieses Projektes überzeugt, denn nicht zuletzt lernen wir so auch (wenn auch ein wenig übertrieben) was Respekt, Disziplin und Autorität bedeutet.
oder
Ein Ausflug zu einem selbstbewussten Ich
Alles hat eigentlich damit angefangen, dass Herr Janssen uns in einer seiner berühmt berüchtigten Diskussionsstunden erzählt hat, er besuche in Zürich in einen sehr guten Selbstverteidigungskurs. Da könne man auf einen sehr gut geschützten Leiter einprügeln und somit Techniken zum Verteidigen lernen.
Die meisten meiner Klasse sagten, dass wir mal einen Kurs mitmachen könnten.
Ich persönlich fand diese Idee reine Geldverschwendung. Da wir aber anscheinend genug Geld hatten, willigte Frau Rauber ein.
Als wir uns an dem abgemachtem Dienstag dem 8. März um 9.00 Uhr an der Bushaltestelle Post trafen, waren die Gefühle gemischt. Manche malten sich schon aus, wie sie den Leiter verprügeln werden. Andere machten sich Gedanken darüber, welche Techniken wir lernen werden.
Die Reise nach Zürich verlief eigentlich reibungslos - ausser dass wir am HB fast Frau Rauber nicht gefunden hätten, weil wir in eine andere Richtung liefen, als sie eigentlich wartete!
Der Übungsraum von IMPACT (das ist die Firma, die für das Ganze verantwortlich ist) liegt in der Nähe des Escher-Wyss-Platzes.
Als wir dort ankamen, begrüsste uns am Eingang Alex, der einer der zwei Leiter ist. Wir zogen uns die Schuhe aus und gingen in den Übungsraum. Dort begrüsste uns noch die zweite Leiterin Marianne. Sie zeigte uns, wo die Garderoben sind und wir uns umziehen konnten.
Als erstes erklärte Marianne uns, wie und wo IMPACT gegründete wurde.
Eine amerikanische Frau, die im Karate den schwarzen Gurt hatte, wurde vergewaltigt. Sie konnte sich einfach nicht wehren, weil sie ein Blackout hatte!
Das erzählte sie auch ihren Trainingspartnern vom Karate.
Ein Kollege meinte, dass nicht die Techniken falsch sind, sondern wie sie die Techniken lernten. Er fing an Statistiken zu studieren und kam zum Ergebnis, dass, wenn man etwas unter Stress lernt, dieses Gelernte auch unter Stress anwenden kann. Und so entstand IMPACT.
Nach dieser kleinen Einführung ging es auch gleich zur Sache. Weil wir nicht sehr viel Zeit hatten, wärmten wir uns kurz auf und gingen anschliessend zu dem Teil, auf den sich die ganze Klasse schon den ganzen Morgen gefreut hatte: die Verteidigung mit dem Körper!
Als erstes kam die Verteidigung bei einem Angriff von hinten. Alex hatte sich währenddessen schon mal in seinen Schutzanzug gezwängt, der aus einer Footballausrüstung, verstärktem Genitalschoner und einem sehr gut gepolstertem Helm bestand. Marianne und Alex zeigten uns gleich eine Situation, in der jeder von uns einmal stecken könnte: man muss spät abends alleine nach Hause und es ist alles dunkel. Plötzlich kommt eine Person, dargestellt durch den gepolsterten Alex, und greift einem von hinten an. Marianne führte eine Reihenfolge von Schlägen und Tritten aus und der Täter lag stöhnend am Boden. Ein lautes „Ahh“ und „Ohh“ ging durch den Raum.
Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten und Alex immer wieder beteuerte, dass es ihm ganz bestimmt nicht weh täte, lernten wir den ersten Teil dieser Reihenfolge. Dieser Teil bestand darin, den Gegner mit einem lauten Schreien zu erschrecken. Also riefen wir alle erstmals ein lautes „NEIN!!“.
Am Anfang kam ich mir total bescheuert vor, aber als wir das ein paar Mal übten, war es gar nicht mehr so schlimm. Am Schluss des Morgens durften wir das Gelernte an Alex ausprobieren und waren alle recht erstaunt, dass wir es eigentlich recht gut hingekriegt hatten.
Am Nachmittag kam nach einem kurzem Aufwärmspiel die verbale Verteidigung dran. Marianne erklärte uns, dass man nicht immer gleich eine Schlägerei haben muss, wenn uns jemand provoziert. Man muss einfach STOPP sagen können. Und dieses STOPP lernten wir auch gleich.
Und das ging folgendermassen vor sich: Alex zog sich wieder seine Rüstung an und jeder einzelne von uns musste in die Mitte stehen und Alex provozierte uns. Es war nicht immer leicht, anständig und beim Sie zu bleiben. Aber im Grossen und Ganzen war es sehr gut.
Auf der Heimfahrt ergaben die Diskussionen, dass es eigentlich alle „superlässig“ gefunden haben!
Und so ging ein anstrengender Tag zu Ende.
9. März Fabio
Friedensstifter auf dem Pausenhof
Hombrechtikon: Jugendgewalt und Ausländeranteil – Spannungsfeld zwischen politischer Korrektheit, Hysterie und Realität
Nicht die Zahl von Ausländern an den Schulen, sondern deren Integration ist ausschlaggebend für den Frieden auf dem Pausenhof. In Hombrechtikon hat man das längst realisiert. Politische Gemeinde und Schule arbeiten hier eng zusammen.
MARTIN STEINEGGER
P. war gerade mal in der 3. Klasse, als wegen ihm eine ganze Primarschule Kopf stand. Der kleine albanische Junge hatte es geschafft, in einem Schulhaus in der Zürcher Gemeinde Hombrechtikon Angst und Schrecken zu verbreiten. Als Lothar Janssen, Leiter der Beratungs- und Präventionsstelle der Schule Hombrechtikon, P. fragte, wie er das gemacht habe, meinte dieser stolz: «Ich habe allen gesagt, dass ich sie umbringen werde, wenn sie nicht das tun, was ich will.»
Man war schockiert. «Er war doch nur ein Drittklässler», erinnert sich Janssen kopfschüttelnd. Der ersten Aufregung wich allerdings bald einmal die Erkenntnis, dass der kleine P. weder ein Mörder noch ein Krimineller war. Vielmehr hatte er gemerkt, dass sich seine Schweizer Klassenkameraden auf diese Weise hervorragend einschüchtern lassen.
Mehr Pöbel als Schläge
Gemäss Lothar Janssen ist der Fall von P. ein extremes Beispiel für viele der Spannungen, die zwischen jugendlichen Ausländern aus dem Balkan und jungen Schweizern in der Luft lägen. In Hombrechtikon, einem Dorf mit 7700 Einwohnern, kennt man diese Spannungen nur zu gut. Fast alljährlich entladen sie sich vor allem an der Chilbi. Dort begleichen rechtsgesinnte junge Schweizer, die grösstenteils Auswärtige sind, offene Rechnungen mit der vor allem aus ausländischen Jugendlichen bestehenden Gruppe der «Hip-Hopper». Hin und wieder fliesst dabei Blut, meist bleibt es aber bei Drohungen und Gepöbel. Diese «Chilbitradition» hat Hombrechtikon den Ruf eines «Schlägerdorfs» eingebracht.
Die Gemeinde gehört zu den finanzschwächeren in Zürich. Es gibt Wohnlagen in jedem erdenklichen Mietpreisniveau. Gleichzeitig hat die Gemeinde eine der höchsten Geburtenraten im Kanton. Das liegt vor allem an den hier wohnhaften Ausländern. Ihr Anteil liegt bei rund 18 Prozent. «An den Schulen ist er aber teils wesentlich höher», sagt Janssen.
Hat Hombrechtikon also ein Ausländerproblem an seinen Schulen? «Nein», sagt er. Nicht der Anteil der jungen Ausländer sei ausschlaggebend, sondern deren Integration. Die Konflikte in Hombrechtikon waren und sind gemäss Janssen vor allem darauf zurückzuführen, dass die Durchmischung der Bevölkerung nicht überall gleich sei. So gibt es in Hombrechtikon Strassenzüge, die fast nur von Ausländern, meist aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawien, bewohnt werden. «In dieser Ghettoisierung liegt Sprengkraft», sagt er. Gleichzeitig rotten sich die jungen Schweizer in rechtsgesinnten Gruppen zusammen. Zu dieser «Gegenreaktion » würden viele sogar zu Hause von ihren Eltern motiviert – direkt oder indirekt.
«Peacemaker» sind unterwegs
Lothar Janssen hat in Hombrechtikon auf der Mittel- und Oberstufe 30 Schülerinnen und Schüler zu «Peacemakern » mitausgebildet. Sie wurden von ihren Klassenkameraden gewählt, verfügen also über Legitimation. Ihre Aufgabe ist es, auf den Pausenhöfen bei Streit einzugreifen und die Parteien zu trennen. Sie sind Friedensstifter. n Hombrechtikon hat man mit diesem System an der Schule sehr gute Erfahrungen gemacht. «Unter anderem auch deshalb, weil bei uns die Lehrerschaft dahintersteht», sagt Janssen.
Die Themen Jugendgewalt und Multikulti werden von den meisten Jugendlichen nicht annähernd so extrem empfunden wie von den Erwachsenen. Nico ist Peacemaker in der Sekundarklasse 2B. «Ich fühle mich wohl in Hombi», sagt er. Er habe weder Angst, noch fühle er sich irgendwie in seinem Leben eingeschränkt. Seine Kollegin Melanie stimmt dem zu. Von akuten Bedrohungslagen und ständigen Drangsalierungen weiss sie nichts. Hin und wieder gebe es Krach. Aber das sei doch «irgendwie normal», finden beide.
Auch mit Ausländern haben sie kein Problem. «Die meisten von denen sind ganz normal, so wie wir», sagt Melanie. Auch Nico sieht hier keine akuten Probleme. «Man muss nur schauen, dass man nicht zur falschen Zeit am falschen Ort ist», sagt er. Für eine Schlägerei brauche es immer zwei. Und meist bleibe es ohnehin nur bei Drohungen.
Ehre und Stolz
Doch genau wenn es ums Drohen geht, haben die jungen Ausländer vom Balkan und aus der Türkei offenbar ein völlig anderes Verständnis als ihre Schweizer Kollegen. «Häufig geht es dabei um abstruse Vorstellungen von Ehre und Stolz», sagt Janssen. Im Grunde genommen sei das den Jugendlichen ziemlich egal. «Aber bei Konflikten wird es jeweils plötzlich enorm wichtig.» Die meisten Schweizer seien in solchen Situationen anders: eher zurückhaltend, konfliktscheu.
Umso grösser ist dann der Schock, wenn jugendliche Ausländer wie im Fall von P. ein massives Drohgebaren an den Tag legen. «Damit können wir bis heute nicht richtig umgehen», sagt Janssen. «Daher erklärt sich auch,weshalb es bei solchen Jugendlichen völlig sinnlos ist, ein überpädagogisches Verhalten an den Tag zu legen», sagt er. Nettigkeit, Verständnis, Einfühlungsvermögen und guter Wille seien ja lobenswerte Eigenschaften, meint Janssen. «Aber wenn sie denen so begegnen, dann lachen die sich kaputt.»
Lehrer zwischen den Fronten
In den Elternhäusern vieler dieser Jugendlichen gehören Schläge zu den gängigen Erziehungsmethoden. Wenn Lothar Janssen mit dem Jugendlichen von der Schule zu den Eltern nach Hause geht und ihnen davon erzählt, dass ihr Zögling gerade den Lehrer ins Pfefferland gewünscht hat, reagieren sie erstaunt. «Sie sind aber weniger über ihren Sohn erstaunt als über den Lehrer. Sie halten ihn für schwach», sagt er. Im Umgang mit diesen Jugendlichen seien deshalb klare Richtlinien und Strukturen gefragt.
Es prallen also nicht nur zwei unterschiedliche Kulturen, sondern auch zwei unterschiedliche Erziehungsmethoden aufeinander. Deshalb könne man die Spannungen nur lösen, indem man die Kommunikation fördere. «Das ist eben nicht nur so eine Floskel», sagt Janssen. Unlösbar sei diese Aufgabe keineswegs. Gefragt sind aber nicht nur die Jugendlichen. «Sie wachsen ja in diesem multikulturellen Umfeld auf und lernen, damit umzugehen», sagt er. Gefragt sind auch die Eltern.
Chlausturnier: 1. Rang

Gemeinsames Siegeressen:
Freitag, 17. Dezember über Mittag
Mc Donald oder Kebab
:-)

Während der Adventszeit starten wir vom Lützelsee aus in den Donnerstag.
Wir treffen uns am 2. / 9. / 16. Dezember um 7.30 beim Eglihaus.
Falls Sie uns begleiten möchten, sind Sie herzlich willkommen.
Alle Schüler und SchülerInnen der B3b sind auf der Suche nach einer Lehrstelle. Hier wollen wir auflisten, wer bereits eine Lehrstelle gefunden hat:
November
Nadine, Dentalassistentin
Stefan, Sanitärmonteur
Andreas, Landmaschinenmechaniker
Nicole, Koch
Andy, Zimmermann
Februar
Steffi, Coiffeuse
Für jede Schulgemeinde des Kantons können verschiedene Kennzahlen abgerufen werden. Neben bildungsrelevanten Indikatoren wie Mittelschülerquoten, Klassengrössen oder Ausländeranteil in der Schülerschaft, werden demografische Angaben sowie Informationen über Finanzkraft und Sozialindex aufgezeigt.
Hombrechtikon anklicken.
Arbeitstempo
· Es ist nicht so, dass wir in der Sek B blöder sind als die SchülerInnen der Sek A. Wir sind Jugendliche, die etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit von den Lehrern brauchen.
· Den Schulstoff nehmen wir in kleineren Schritten durch und so können wir ihn mehr diskutieren. Wir haben mehr Zeit, etwas genauer zu besprechen als die A-Schüler.
· Wir schreiben in kürzeren Abständen Prüfungen. Die Prüfungen werden dadurch für uns kürzer und etwas einfacher (weniger Stoff zu lernen)
· Unsere Lehrerin stellt uns zwischendurch auch Aufgaben, die Gymischüler oder Sek A Schüler durchnehmen. Sie macht dann einfach aus einem Blatt zwei Blätter – Das gibt uns ein stolzes Gefühl, wenn wir solche Aufgaben bewältigt haben.
· Natürlich müssen wir gleich hart arbeiten wie die vom A, wir haben ja den gleichen Stoff.
· Wir arbeiten nicht schlechter, nur langsamer als im A.
· In der ersten Sek B fanden wir Zeit den 6. Klassstoff zu repetieren.
· Im Französisch muss man keine Sätze lernen, nur Wörter.
· Ein sehr markanter Unterschied zum A ist, dass im B die ganze Zeit Hochdeutsch gesprochen wird, im A dagegen sehr oft auch Schweizerdeutsch.
Persönliches
· In der 6. Klasse lernte ich viel und fleissig, aber trotzdem waren meine Noten nie gut. Umso schöner ist das Gefühl, einmal gute Note zu schreiben. Dadurch ging ich auch wieder gerne zur Schule.
·
· In der Sek B sind die besten Sportler und wir haben schon sehr viele Turniere gewonnen.
· Ich bin stolz, dass ich eine B-Schülerin bin und hätte weniger Spass als A-Schülerin.
Abstufung
Ich wurde in der 6. Klasse dazu fähig erklärt, die Sek A zu besuchen. Da war ich auch ein Jahr, doch es gefiel mir nicht.
Es machte mir sehr zu schaffen, dass wir so viel lernen mussten. Für mich wurde der Stoff schon nach einem halben Jahr zu viel und die Lehrer machten immer mehr Druck. So hielt ich es einfach nicht mehr aus: ich wurde aggressiv und liess es an meiner Familie aus – mir machte die Schule keine Freude mehr und ich wollte gar nicht mehr lernen.
Meine Lehrer teilten mir mit, dass es nicht möglich sei mit meinen Leistungen weiterhin die Sek A zu besuchen.
Zuerst war ich erleichtert, doch dann überlegte ich mir, wie mein Umfeld reagieren würde. Meine Mutter war natürlich enttäuscht, doch sie akzeptierte es: "Ja wenn es besser so ist, soll es halt sein."
Lehrstelle:
· Alle Lehrmeister, die ich bis jetzt gefragt habe, sagten mir: Lieber einen guten Sek B-Schüler als einen schlechten A-Schüler.
· Seit ich im B bin, habe ich ein gutes Zeugnis und das mit der Lehrstelle hat auch geklappt.
· Viele Lehrstellen werden an Sek A-Schüler vergeben. Aber wir können ja das 10. Schuljahr machen.
Tatsachen
Die A-Schüler sind anständig, diszipliniert, machen alles richtig und sind Schweizer. Die B-Schüler sind unanständig, machen Blödsinn, sie können nichts und haben keine Chancen eine Lehrstelle zu kriegen. Und natürlich sind alle Ausländer. – So sehen Eltern die Unterschiede zwischen A und B.
Jetzt wollen wir doch die Tatsachen sehen:
Wir B-Schüler machen sehr viel für die Schule und die Gemeinde:
Als die Schule im Februar einen neuen Pausenbeck suchte, übernahm unsere B-Klasse die Arbeit. Seitdem streichen wir jeden Tag Brötchen, damit die A-Schüler genügend Kraft für ihre Aufgaben haben.
Auch beim Hombeat waren wir dabei, die B-Klasse hat den ganzen Abend mitgeholfen.
Und was soll man zum Schulsilfest sagen? Raten Sie mal, wer am Ende aufgeräumt hat? – Genau! Die B-Schüler.
Als letztes und aktuellstes Beispiel: Räbeliechtli-Umzug – Auch da haben wir natürlich geholfen!
Aber, auch wenn wir das alles machten, sind wir nicht bessere Menschen als die A-Schüler. Aber auch wir können was, auch wir leisten unseren Beitrag und bringen Leistung.
Das Gedicht schtzngrmm von Ernst Jandl wurde zweimal angehört. Danach
sollten die Geschichte, die man gehört, gefühlt, erlebt hatte und die Bilder, die
einem durch den Kopf gingen, notiert werden.
Schützen – Graben
Wir waren ganz vorne an der Front, Maschinengewehre bombardierten uns wie verrückt. Doch auf einmal wurde es ganz leise, das laute Knallen der Schüsse war verstummt. Und dann diese riesige Explosion, eine Handgranate muss direkt vor unserem Schützengraben hinunter gekommen sein. Dann begann das eigentliche Fiasko von vorne, doch plötzlich schrillte der Alarm los, nun wurden wir auch noch von oben bombardiert, denn das war der Flugzeugalarm. Schon gingen die ersten Bomben nieder, aber da wir so nahe auf dem Gegner hockten, gab es auf beiden Seiten Verluste. Deshalb mussten die Bomberpiloten bald darauf wieder abrücken, vermutlich wurden sie zurückgerufen, weil es einfach zu viele eigene Verluste gab. Endlich kam unsere Verstärkung, wir waren mittlerweile nur noch 50 Fusssoldaten. Unsere Leute rückten mit Panzern auf uns auf. Wir bekamen auch wieder Munition, denn unseren Bazooka-Schützen (Rakrohr-Schützen) war sie ausgegangen. Endlich konnten wir den Feind in Überzahl wieder zurückdrängen. Doch es war nicht einfach, denn um jeden Meter wurde hart gekämpft. Doch schliesslich konnten wir die Schlacht für uns entscheiden.
Das Gedicht schtzngrmm von Ernst Jandl wurde zweimal angehört. Danach
sollten die Geschichte, die man gehört, gefühlt, erlebt hatte und die Bilder, die
einem durch den Kopf gingen, notiert werden.
Den Zug – ich höre ihn schon von weitem kommen.
Er kommt näher
es wird immer lauter
bis er langsam a n h ä l t
und man hört ihn gut
beim Bremsen und Starten.
Während der Fahrt hört man allerlei Geräusche
Ort für Ort hält er an
man kann gut hören, wie er langsam anhält und leiser wird.
und wie er abfährt und lauter wird.
Irgendwann bin ich wohl eingeschlafen und muss sehr laut geschnarcht haben
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
doch plötzlich
weckt mich meine kleine Handuhr, obwohl die so klein ist, lärmt sie wie ein normaler Wecker.
Der Zug hält gerade wieder an und die Geräusche mischen sich mit meinem lauten Wecker.
Bei dem Zug könnte man denken, er sei alt – es klingt, als wäre er eine
Lokomotive.