Weblog der Klasse B3b

31.05.2004 um 16:27 Uhr

Beratungs- und Präventionsstelle

von: chimera

  • Ich habe Megastress zu Hause.
  • Unser Kind macht, was es will!
  • Die Klasse schließt mich aus!
  • Ich komme mit der Klasse nicht mehr klar!
  • Ein bißchen  weniger kiffen wäre wohl nicht schlecht!
  • Was mache ich, wenn ich auf dem Schulweg bedroht werde?

    Was es ist:
    Die Beratungs- und Präventionsstelle versteht sich als Ansprechpartner und Begleiter für Eltern, Schüler/Innen, Lehrer/Innen, Schulpfleger/Innen in schwierigen Situationen und Übergängen. Bei fremdsprachigen Eltern kann ein Dolmetscher hinzugezogen werden.
    Eine wichtige Voraussetzung ist die Schweigepflicht. Die Stelle versteht sich hauptsächlich als Ansprechpartner für die Mittel- und Oberstufe. Sie wurde von der Schulpflege mit großer Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer als Beitrag zu einer positiven und möglichst gewaltfreien Schulhauskultur seit August 2002 initiiert.

    Wer ich bin:
    Lothar Janssen, seit mehreren Jahren Fachlehrer an der Oberstufe in Hombrechtikon, Theologe und Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, jahrelange therapeutische Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen und Dozent für Psychologie.

    Wo ich zu erreichen bin:
    Oberstufenschulhaus Gmeindmatt, Treppe beim Singsaal in den ersten Stock, dort auf der linken Seite.

    Telefon: 055 244 60 75, Montag bis Freitag.
    Sprechstunden nach Vereinbarung.
    E-Mail: lothar.janssen@hombi.ch

  • 24.05.2004 um 21:50 Uhr

    Be a star

    von: chimera

    Für einmal selber ein Star sein

    Schülerband "Be a Star" probt für ihren Auftritt am Hombrechtiker Bandfestival "HomBeat"

    Den Traum vom Bühnenauftritt träumen viele Jugendliche. Mit dem Projekt "Be a Star" macht der Hombrechtiker Musiklehrer Markus Hertig diesen für seine Schülerinnen und Schüler zumindest in kleinem Rahmen wahr. Am "HomBeat", dem ersten Musikfestival der Hombrechtiker Jugendszene vom 5. Juni, steht der grosse Auftritt bevor.

    Autorin: Annette Wirthlin

    Musiklehrer  Markus Hertig

     

    Markus Hertig möchte mit dem Festival “HomBeat” und der Schülerband “Be a Star” junge Menschen einbinden, die sich für die Musik engagieren.

    Bild: Reto Schneider

     

     

     

     

     


    Schon zum sechsten Mal geht in Hombrechtikon das Projekt "Be a Star" unter der Leitung von Musiklehrer Markus Hertig über die Bühne. Für viele Oberstufenschüler und vor allem -schülerinnen bot der vergangene Freitagabend eine ideale Chance, sich einmal als Popstar zu versuchen. Rund 20 Schülerinnen und Schüler hatten sich in Gruppen oder einzeln zum Casting im Singsaal angemeldet.

    Mutig gesungen mit Begleitung
    Markus Hertig und zwei ehemalige Schüler und Teilnehmer von "Be a Star" bildeten die Jury - eine wesentlich nettere als Dieter Bohlen, Chris von Rohr und Co. Dennoch brauchten die Kandidaten eine gehörige Portion Mut, den Song ihrer Wahl live ins Mikrofon zu singen. Zwei grosse Vorteile hatten die Hombrechtiker Schüler gegenüber den in den Fernseh-Shows auf RTL oder SF DRS Angetretenen: Sie wurden von der Instrumentalversion auf CD begleitet, und es schaute nicht das ganze Land zu.

    CD-Aufnahme im Tonstudio
    Diejenigen Sänger und Sängerinnen, welche die Schuljury zu überzeugen vermögen, dürfen an einer gemeinsamen CD-Produktion im Tonstudio teilnehmen. Von einer kompetitiven Sendung wie "MusicStar" will sich der Organisator Markus Hertig jedoch klar distanzieren. "Es geht nicht wirklich ums Talent zum Popstar; der Prozess ist das Wichtigste. Wer sich ernsthaft Mühe gibt und sich vorbereitet, ist dabei", versichert Hertig. "Unser Projekt hat ganz klar keinen Wettbewerbscharakter." Niemand in der Jury stört sich sodann an einigen schiefen Tönen, einem verpassten Einsatz oder wenn einmal der Text vergessen geht.

    Steffi, Natali, Melani und Laura gaben zu viert "Gangsta's Paradise" von Coolio zum Besten. Geübt haben die Mädchen nicht, wie sie alle betonten, dennoch sass der englische Raptext erstaunlich gut. Zum Casting hatten sie sich angemeldet, wie es eine von ihnen ausdrückte, "damit sie nachher eine positive Erinnerung an die Schule haben". Im Musikunterricht finden sie vor allem das Singen toll, Theorie müssten sie sowieso nicht besonders viel lernen.

    Für drei von ihnen ist Singen höchstens ein Hobby, doch Natali hat wirklich Ambitionen im Musikbusiness. Sie sang nach dem Quartett noch "Unbreak my Heart" von Toni Braxton, und tatsächlich hätte auch Chris von Rohr einen Schimmer von Dreck in dieser jungen Stimme erkennen können.

    Auch fremde Töne sind willkommen
    Samela und Asmir sind Geschwister und sangen zusammen das serbische Lied "Ti mene ne volis" von einem Sänger namens Osman Hadzic. Obschon diesen hierzulande niemand kenne, sei der Song in ihrem Heimatland ein Hit, erzählten die beiden Kandidaten. Bei den Jurymitgliedern fanden die fremden Töne Gefallen. Samela und Asmir haben das Lied so oft gehört, dass sie es problemlos auswendig können. Während Samela von einer Karriere als Sängerin träumt und fleissig in Hertigs Freifach "Pop- und Jazz-Gesang" mitmacht, ist Asmir doch noch mehr dem Sport verschrieben und verpasste vor lauter Basketball auf dem Pausenplatz auch fast den Castingtermin.

    Am 5. Juni ist der grosse Tag für Asmir, Samela, Steffi, Natali, Melani, Laura und alle ihre Kollegen und Kolleginnen von "Be a Star". Am "HomBeat", dem Musikfestival der Hombrechtiker Jugend-Musikszene, werden sie vor grossem Publikum im Gemeindesaal Blatten auf der Bühne stehen und die Taufe ihrer eigenen CD miterleben.

    Ausser ihnen sind auch diverse schon bestehende Bands wie Livid Mercy, Project Pacifier, AussenseithA oder Red Nevada am Festival beteiligt. Musiklehrer Markus Hertig kennt viele von ihnen persönlich aus ihrer Zeit in der Schülerband und weiss, dass sie in muffigen Kellern üben und selten die Möglichkeit haben, vor Publikum zu spielen.

    Projekt ist breit abgestützt
    Dies wollte der Organisator für einmal ändern: Verstärker, Lichtanlage und aufwändige Werbung sollen einen professionellen Rahmen geben. Trägerschaft von "HomBeat" sind die Politische Gemeinde sowie die Schule Hombrechtikon, Ashom (Arbeitsgruppe für Suchtfragen Hombrechtikon), Mojuga (Mobile Jugendberatung und Gassenarbeit) und die Jugendberatungsstelle Samowar. Das Festival soll für jeden Geschmack etwas bieten: "Egal ob Rock, Hip-Hop, Jazz, Grunge oder Pop, ob Anfänger oder Profi, die Freude am gemeinsamen Jammen - also am gemeinsamen Spielen -, das Auftreten vor Publikum und das Lampenfieber sollen im Vordergrund stehen", erklärt Hertig seine Idee.

    So sehr sich Asmir darauf freut, die eigene CD unter seinen Freunden zu verteilen: Etwas nervös ist er schon beim Gedanken, neben den "richtigen" Gruppen auftreten zu müssen. Die vier Mädchen, die "Gangsta's Paradise" singen, überlegen sich schon heute das richtige Styling. Sie wollen sich von Kopf bis Fuss in Hip-Hop-Kleidung stürzen, so wie ihr Idol Coolio.

    17.05.2004 um 20:18 Uhr

    Asphalt Tribe

    von: chimera

    Morton Rhues neuer Roman

     

    Pressestimmen

    »Ein Roman, der die Augen öffnet – ohne moralischen Zeigefinger, ohne Mitleid, einfach realistisch.« Focus
    »Rhues Botschaft ist nicht simpel, nicht eindeutig, nicht: So dürft ihr nicht leben, sondern: Auch so ist das Leben.« Süddeutsche Zeitung
    »Ein brisantes Jugendbuch. Wie ein Dokumentarist registriert Rhue jede Bewegung seiner Figuren, und diese Nähe erlebt auch der Leser.« Hannoversche Allgemeine Zeitung
    »Ein Glück, dass Morton Rhue mit diesem Buch dazu beiträgt, die Existenz von Straßenkindern in der 'Ersten Welt' ins Bewusstsein der Öffentlichkeit
    zu rücken.« Doris Schröder-Köpf

     

     

    Morton Rhue berichtet in seinem neuen Roman „Asphalt Tribe“ schonungslos über das Leben von obdachlosen Kindern in einer westlichen Grossstadt.

     

    Doris Schröder-Köpf schreibt in ihrem Vorwort zu "Asphalt Tribe": "Ein Glück, dass Morton Rhue mit diesem Buch dazu beiträgt, die Existenz von Strassenkindern in der "Ersten Welt" ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken."


    Von jedem verkauften Exemplar von "Asphalt Tribe" spendet der Ravensburger Buchverlag 50 Cent an "Off-Road-Kids e.V.". Dieser Verein kümmert sich um obdachlose Kinder in Deutschland und ermöglicht ihnen eine Ausbildung. Mehr Informationen gibt es unter www.off-road-kids.de/
     

     

    Acht Jugendliche verlassen ihr Zuhause und verzichten auf jedes Minimun an Lebensstandard. Morton Rhue erzählt ihre Geschichte aus der Sicht der 14-jährigen Maybe.

    Sie nennen sich "Asphalt Tribe" - ein Stamm, der auf der Strasse zu überleben versucht. Rainbow, die an der Nadel hängt, und der Anarchist Maggot, 2Moro und Jewel, die sich auf dem Strich den Rausch der Clubbing-Nächte verdienen, OG und sein Hund Pest, die kleine Tears und Maybe, die Berichterstatterin. Maybe erzählt von Kälte und Hunger, von Sozialarbeitern und Zuhältern, von durchtanzten Nächten und verschlafenen Tagen, von Stolz und Erniedrigung. Doch der Preis der Freiheit ist hoch und fordert tödlichen Tribut.

     

    Themen des Buches:

    Strassenkinder
    Identitätssuche
    Freundschaft
    Angst
    Tod

    14.05.2004 um 22:24 Uhr

    Für einmal selber ein Star sein

    von: chimera

    Samstag, 5. Juni

    http://www.hombeat.ch.to/

    Das Festival der Hombi - Bands
    Gemeindesaal Blatten Hombrechtikon

     

    Egal ob Rock, Hip Hop, Jazz, Grunge, Pop,... egal ob Anfänger oder Profi, die Freude am gemeinsamen Jammen, das Publikum, das Lampenfieber soll im Vordergrund stehen.

    homBEAT ist kein Wettbewerb! Für Castings und Fernsehauftritte verweisen wir auf folgende Seiten!


     

     

    12.05.2004 um 17:42 Uhr

    ABC des Frühlings - ein Beitrag von lilith

    von: chimera

    lilith, 12.05.2004 um 16:04 Uhr:

    darf ich auch?
    superidee!
    gruß, lilith


    Frühling:
    Achterbahn der Gefühle
    Begonien in den Fensterkistln (Biergärten sind wieder offen!)
    Chinesisch essen
    Erdbeeren sind reif!
    Felder werden grün (Frösche quaken)
    Gurkenmaske gegen Winterhaut (Geranien in den Fensterkistln ...)
    Hortensien im Garten (Hund ist übermütig)
    Igel hat Junge
    Jakob schlägt Purzelbäume
    Kirschen stehlen, Kuchen backen (Küche putzen ...)
    Liebe!
    Musik hören (Maiglöckchen pflücken)
    Nervenkitzel
    Ostereier suchen, Obst essen
    Putenschnitzel mit Kartoffelsalat
    Quatschen und Quietschen
    Raus aus dem Haus! Rein ins Vergnügen!
    Schaukeln, Schunkeln, Singen
    Tirilieren
    Unsinn treiben
    Vogelnester finden
    Wasserräder bauen
    xsund bleiben!
    yippieh!
    zack!

     

     

    12.05.2004 um 09:23 Uhr

    ABC des Frühlings

    von: chimera

     

    Am Montag kam mir DIE Idee. Wir schreiben ein Gedicht über den Frühling, gestalten die Texte mit

    Bildern und hängen sie auf. So können sich meine SchülerInnen mit Schreiben und Gestalten auseinandersetzen. Allerdings fanden sie die Idee lange nicht so

    Cool wie ich. Es begann schon mit

    Dem Brainstorming. Nicht dass sie gar keine Ideen gehabt hätten, oh nein! Nur liefen die Ideen in

    Eine ganz andere Richtung, als ich es erwartet hatte. Aber so schnell geb ich dann doch nicht auf.

    FRÜHLING … Denke ich an Frühling dann fallen mir zuerst mal ganz viele Blumennamen ein. (Nur warum fällt mir

    Gerade jetzt keine mit einem G ein?).

    Hyazinthen, mit denen liesse sich doch was anfangen. Ok eigentlich mag

    Ich sie nicht besonders. Sie riechen penetrant. Ich erinnere mich noch genau an letztes

    Jahr: Da hatte ich ein wunderschönes Gesteck fürs

    Klassenzimmer gekauft und wir kriegten alle Kopfschmerzen … Dabei sollte der Frühling uns doch mit

    Leichten Gerüchen betören L. Aber schon die

    Mimosen am 8. März scheinen das Gefühl zu haben, ihre Aufgabe bestehe einzig und allein darin, meine

    Nervenbahnen und damit natürlich auch mich zu strapazieren. Es muss doch wohlriechende Blumen geben – immerhin soll der Frühling auch Frühlingsgefühle wecken.

    Osterglocken – bingo! Was wäre eigentlich Frühling, wenn es keine Osterglocken, -hasen, -eier und –ferien gäbe? Na gut, es blieben noch

    Primeln – aber mit denen kann ich mich nicht richtig anfreunden. Das sind Grossmutterblumen. Frühling, Frühling, langsam frag ich mich wirklich auch, ob meine Idee so gut war. Ich wollte doch Frühling als

    Quell der Lebensfreude vermitteln. Aber wenn die Wörter dazu fehlen *seufz*.

    Riechen ist im Frühling sehr wichtig. Die Luft ist versetzt mit einem

    Süsslichen Duft durch die blühenden Blumen und die feuchte Erde, die mit neuen Nährstoffen versetzt ist.

    Tulpen, ja genau Tulpen könnten die

    Ultimativen Frühlingsblumen darstellen. Ich kann behaupten, dass sie in fast keinem Vorgarten fehlen. Sie duften nicht nur angenehm, sie sind auch wunderschön anzuschauen.

    Vögel zwitschern wieder, Blumen spriessen aus der Erde und Menschen werden durch die frischen Sonnenstrahlen fröhlicher. Das macht den Frühling aus.

    Was ihr aus dem Thema macht, bleibt euch überlassen. Was ich daraus gemacht habe, seht ihr hier. – Ihr werdet nun denken, dass zum Beispiel

    Xylophone nichts mit dem Frühling zu tun haben. Da liegt ihr aber falsch! Xylophone bestehen aus Holz und auch Bäume fangen an zu blühen und ihren Duft zu versprühen. Mit dem Begriff

    Yetie ist es schon schwieriger. Sie kennen keinen Frühling, deshalb sollten wir uns glücklich schätzen und unsere Eindrücke nicht einfach vorbeiziehen lassen.

    Zum guten Schluss noch eine Bitte, fasst eure Frühlingsgedanken in Wortbilder bitte?!

      

     

     

    10.05.2004 um 21:55 Uhr

    Wenn die Haifische Menschen wären ... (http://www.yolanthe.de/stories/brecht03.htm)

    von: chimera

    Ich bin ein Rotbarsch und lebe seit drei Jahren hier. Eigentlich bin ich ganz zufrieden. Meine Kinder können in die Schule gehen und lernen, was wichtig ist für das Leben. Viele Fische in unserem Kasten beklagen sich über die Herrschaft der Haifische. Unsere Familie hingegen dankt den Haifischen für unsere gut vorgesorgte Zukunft. Wenn sie nicht wären, hätten wir nicht ein so organisiertes Leben. Jedes Fischlein hat die Chance sich mittels Fleiss hochzuarbeiten. Das Ziel unseres Lebens ist eines Tages im Bauch eines Haifisches zu schwimmen und darin das ewige Paradies zu geniessen. Schon in der Schule wird den kleinsten Fischlein beigebracht in den Mund eines Haifisches zu schwimmen und die Haifische ewig zu respektieren und zu ehren. Ohne sie könnten wir das luxuriöse Leben eines Grossstadtfisches nicht geniessen.

    Ab und zu veranstalten die Haifische auch Feste für uns, bei denen wir vorgeführt bekommen, wie heldenhaft die Herrscher des Meeres sind. Vor kurzem durften wir bei einem Theaterstück zuschauen, wie einige kleine Fischlein, darunter auch unser jüngster Sohn Maximilian, die Ehre bekamen den Bauch eines Haies von innen zu betrachten. Bis jetzt ist Maxi noch nicht zurückgekehrt und das beweist uns, dass es im Bauche eines Haies traumhaft sein muss.

    Ich finde, wir haben den richtigen Sinn fürs Leben gefunden!

     Steffi & Janine

    10.05.2004 um 10:52 Uhr

    Kreatives Schreiben - Die Bettlerin

    von: chimera

    Es ist Mittwochmorgen. Ich bin früh aufgewacht, habe Hunger, aber ich habe ja nichts. Nicht einmal etwas zu trinken, ausser das schmutzige Wasser aus dem Bach. Ich gehe in die Stadt um zu betteln, aber es wird sicher wieder ein "normaler" Tag werden, an dem ich mit einer oder zwei bis drei Münzen unter meine Brücke zurückkommen werde. Hoffe, es wird heute nicht so sein. In der Stadt angekommen, such ich mir einen Platz, um mich auszuruhen. Ich bin schon über vier Kilometer gelaufen, bin müde und erschöpft und habe Durst und Hunger. Nach etwa einer halben Stunde beginne ich mit meiner Bettelrunde, ohne einen Rast zu machen. Es ist beschwerlich, denn ich sehe nicht mehr so gut. Ein Auge habe ich unter der Brücke verloren im letzten Herbst. Ein Hund sprang damals plötzlich auf mich und schlug seine Pfote mit Wucht in mein Auge. Aber auch da war ich auf mich gestellt – einer armen Frau wie mir hilft niemand. Inzwischen habe ich einen halben Dinar in der Hand und es ist bereits zwei Uhr nachmittags. Mein Leben ist so sinnlos! Schon mit sieben Jahren war ich für mich selbst zuständig, weil meine Eltern und Verwandten umgebracht worden waren. Ich hatte niemanden mehr auf der ganzen Welt. Da kommt ein kleiner Junge und will mir von seinem Hamburger die Hälfte abgeben. Endlich was gegen den Hunger. Es ist so schwierig für mich, was Essbares zu finden. Ich kann doch kaum mehr beissen, ich habe praktisch keine Zähne mehr im Mund. Danke kleiner Junge. An der grossen Kirchenuhr sehe ich, dass es schon fünf Uhr ist und ich habe inzwischen drei Dinar. Ich kaufe mir eine kleine Tüte Tomatensuppe, lasse sie im Obdachlosenheim wärmen und trinke sie. Es ist schon sechs Uhr geworden, ich bin total müde. Ich mache mich auf den Weg. Nach etwa zwei Stunden finde ich eine Brücke, suche mir einen Stein als Kissen und bemühe mich einzuschlafen. Ich mache es mir so bequem wie möglich, aber mein Bein schmerzt fürchterlich. Ich spreche mein Nachtgebet und wünsche mir so sehr, dass ich den nächsten Tag nicht mehr erleben muss. Ramazan

    09.05.2004 um 21:40 Uhr

    Die Outsider - Kapitel 3

    von: chimera

    Wie äussert sich Gruppenzwang?

     

    Das typische Ergebnis von Gruppenzwang ist:

     

    -         Man geht zusammen auf die Strasse

    -         Alle tragen die gleichen Kleider (Uniformen)

    -         Man muss gegen etwas sein, wenn andere es auch sind

    -         Immer hilfsbereit für die Gang

    -         Alle hören die gleiche Musik

    -         Bei Schlägereien ist jeder dabei

    -         Wenn ein paar rauchen, rauchen alle

    -         Wenn einer Scheiss macht, dann sind alle betroffen

    -         In der Gang sind alle wie Brüder

    Cristian, Andy, Stefan

    08.05.2004 um 08:36 Uhr

    Pausenradio

    von: chimera

    Radio TEN Steckbriefsendungen

     

     

    Mo 10. Mai            Tupac                   Steffi, Miri, Vigi

     

    Mo 17. Mai            Anastacia             Nadine, Livia

     

    Mo 24. Mai            Beat box               Besime, Kristina, Flo

     

    Mo 14. Juni            Antiflag               Fabio, Remo

     

    Mo 21. Juni            Eminem                 Nicole, Janine

     

    07.05.2004 um 20:10 Uhr

    Klassenlager in Braunwald

    von: chimera

    Anfangs Februar waren wir eine Woche in den Bergen. Jeden Morgen haben wir an unserer allerersten Homepage gearbeitet. http://www.hombrechtikon.ch/schule/B2b_braunwald_2004/

    Unsere weiteren Aktivitäten werden auch bald zu lesen sein.