Weblog der Klasse B3b

30.06.2004 um 10:50 Uhr

Andy - Betriebspraktiker

von: chimera

Zuerst zeigt mir Herr Bischofberger (der Chef) die Fahrzeuge und alle Räume seines Betriebs. Dann erzählte er mir, was man als Betriebspraktiker alles machen muss.

Nachher gingen wir zuerst die Flaschen in den blauen Mulden leeren, um Platz zu machen. Dann fuhren wir erneuerten wir in Bubikon und Wolfhausen die Plakate und das Schild „Am Samstag: Kleidersammlung“.

Anschliessend brachte mich Herr Bischofberger zu seinen anderen drei Mitarbeitern. Er sagte zu mir was ich machen musste und ich fing sofort mit der Arbeit an. Als ich dann mit Wischen fertig war, konnte ich die Baumstämme festmachen. Am Nachmittag fingen wir an, den Platz zu machen und mit der Walze alles platt zudrücken. Um fünf hatten wir Feierabend und wir waren rechtzeitig mit der Arbeit fertig geworden. Ich verabschiedete mich und fuhr mit dem Bus nach Hause..

Am Morgen um 7:00, als die Arbeit losging, mussten Tobias (der Lehrling) und ich zuerst das Auto ausladen, Schilder reparieren und dann Werkzeuge reparieren, die kaputt waren.
Nachdem wir alles tiptop geflickt hatten, gingen wir mit Herr Laube die Strassenränder schneiden. Nach einer Weile kam noch der Chef und ein Arbeiter dazu. Sie halfen uns so gut es ging. Ich musste mit dem Pickel vorausgehen und das Gras an den Strassenrändern, zerhacken, weil sie sonst viel zu breit gewesen wären. Es war eine strenge Arbeit und die Sonne brannte heiss auf mein T-Shirt. Tobias und der Chef schaufelten die Brocken, die ich zerhackt hatte, auf den Jeep. Herr Laube sass im Jeep und fuhr ganz langsam mit. Nach der zehn Uhr Pause ging ich mit Herr Laube den Anhänger leeren. Ich bin beinahe verdurstet an diesem Morgen, doch dann war endlich Mittagspause.

Nach der Mittagspause, in der ich mich gestärkt hatte, mussten wir wieder Rasenkanten schneiden. Als wir fertig geschnitten hatten, fuhren Herr Laube und ich den Anhänger leeren und holten auf dem Rückweg den Rasenmäher.

Als wir alles aufgeladen hatten, fuhren wir zu einem Bord, das gemäht werden musste. Herr Laube und Tobias mähten und ich nahm das Gras zusammen. Doch dann kam ein anderer Arbeiter und sagte zu mir, ich solle mit ihm mitfahren. Ich holte meine Mineralflasche und dann fuhren wir los.
Wir fuhren zur Kläranlage und mussten dort alte Eisenteile, die herumlagen, aufladen und ins Alteisen bringen. Dort luden wir alles aus und dann machten wir Feierabend.


Betriebspraktiker warten und reinigen Gebäude und Aussenanlagen. Als Allrounder  sind sie zuständig für diverse Unterhalts- und Säuberungsarbeiten, die Überwachung der Haustechnik, die Pflege von Grünanlagen und Wegen sowie die Wartung von Maschinen.

Betriebspraktiker sind verantwortlich dafür, dass alle Einrichtungen in und um Gebäude herum funktionieren. Meist arbeiten sie in öffentlichen Verwaltungen, Werkhöfen, Grossbetrieben und Institutionen wie Heimen, Schulen oder Sportzentren, wo sie Gebäude, Betriebsareale, Grünanlagen und Strassen warten und reinigen.

Die Aufgaben der Betriebspraktikerinnen sind sehr vielfältig. Je nach gewähltem Ausbildungsschwerpunkt spezialisieren sie sich auf den Haus- oder Werkdienst. Im Hausdienst sind sie eher drinnen, im Werkdienst vermehrt draussen tätig.

Betriebspraktiker im Hausdienst überwachen und warten die haustechnischen Anlagen. Sie wechseln Fensterdichtungen aus, ersetzen Stecker, Lampen, Schlösser und Sicherungen, kontrollieren Heizung und Elektroinstallationen oder flicken Wasserhähne. Kleinere Reparaturen erledigen sie selber, in komplizierteren Fällen ziehen sie Fachleute bei. Bei Bedarf übernehmen sie auch einfachere Maurer-, Maler- und Schreinerarbeiten, reparieren zum Beispiel Möbel oder streichen Zäune.

Zudem sind die Berufsleute beider Schwerpunkte zuständig für die Reinigung von Gebäuden und Aussenanlagen. Sie pflegen den Garten, schneiden zum Beispiel Hecken oder häckeln Wege. Je nach Betrieb können diverse weitere Tätigkeiten hinzukommen, etwa das Verlegen von Platten oder das Inbetriebnehmen von Brunnen.

Betriebspraktiker im Werkdienst arbeiten meist im Aussenbereich. Sie pflegen neben den Grünanlagen auch Wege und Strassen. Dazu gehört die Unkrautbekämpfung, der Winterdienst und das Reparieren von Belagsschäden. Hinzukommen kann beispielsweise die Uferreinigung von Seen, Instandhaltung und Reinigung von Spielplätzen, Badeanstalten oder Kanalisationen sowie das Aufstellen von Signalisationen, Bühnen und Tafeln etc. für spezielle Anlässe oder Feste.

Für ihre Arbeiten benötigen die Berufsleute verschiedene Arbeitsgeräte, Maschinen und Fahrzeuge wie Hubstabler, Hochdruckreiniger, Rasenmäher etc. Diese warten und reinigen sie und führen auch kleinere Reparaturen selber aus.

29.06.2004 um 10:52 Uhr

Stefanie - Coiffeuse

von: chimera

Schon am Montag wurde ich freundlich von allen Arbeitern, Lehrlinge und auch vom Chef des Linea Piero Hairstudio Donna e Uomo begrüsst. Ich fühlte mich gleich sehr wohl dort, und die Lehrlinge nahmen mich auch gleich in ihr Team auf, und unterhielten sich mit mir. Am Dienstagmorgen hatten wir keine Kunden, sondern die Glasregale und alle darauf gestellten Produkte mussten abgestaubt werden. Es gefiel mir, weil ich und die Lehrlinge uns unterhalten konnten und ich sie sofort besser kennen lernen konnte. Danach wurde mir von meiner Betreuerin Jessy (1.Lehrjahr) das Einlegen an dem Puppenkopf erklärt.

Das Einlegen funktioniert eigentlich ähnlich wie die Dauerwelle, nur wird sie schliesslich statt fixiert wieder durchgekämmt, das Ziel ist, Volumen in das Haar zu bekommen. Das Schwierige dabei ist, dass man immer mehrere Dinge in den Händen haben und sich daher konzentrieren muss, wie man das alles hält, und trotzdem ein paar freie Finger hat, um das eigentlich Wesentliche durchzuführen. Schwierig ist auch, dass die Rollen, die dicht am Kopf des Kunden angebracht werden müssen, nur mit Nadeln befestigt werden. So muss man aufpassen, dass die Rollen, auf denen die Haare aufgewickelt sind halten und man aber dennoch nicht mit den Nadeln in den Kopf des Kunden sticht! Obwohl das Volumen, das in die Haare geföhnt wird das gleiche Ziel mit weniger Aufwand ergibt, ist es die Entscheidung Des Kunden, ob sie die etwas teuere Methode mit dem Einlegen oder die preiswertere, aber geföhnte Frisur haben wollen.

Den Mittag verbrachte ich mit Jessy, da es sich für sie auch nicht lohnte in der Mittagspause nach Hause zu gehen.

Um 13.30 waren wir wieder im Geschäft, und ich durfte wieder an den Puppenköpfen arbeiten. Das Dauerwellenwickeln war dann schon etwas schwieriger. Bevor man die schön abgeteilte Haarsträhne auf den Dauerwellenwickel wickeln konnte, musste man da nämlich noch ein Spitzenpapier anbringen. Dieses wird befeuchtet und um die Spitzen der Strähne gelegt, erst jetzt kann man beginnen, die Haarsträhne aufzuwickeln. Bei dieser Arbeit MUSS der Stielkamm die ganze Zeit über in den Händen gehalten werden.

Mit diesen schon etwas fordernden Arbeiten, und etwas die Haare wegwischen nach dem Verlassen des Salons der Kunden, und Kaffee machen war mein Tag schon fast beende. Ich half noch aufräumen und genoss danach meinen Feierabend.

 

 

Coiffeusen und Coiffeure befassen sich mit der Pflege und Verschönerung von Haut und Haar. Durch Beratung und geeignete Behandlung unterstreichen sie die Persönlichkeit der Kundin oder des Kunden in vorteilhafter Weise.

Im Coiffeursalon nehmen Coiffeusen die Anmeldung von Kundinnen und Kunden entgegen. Sie empfangen diese zum vereinbarten Termin und erkundigen sich im Gespräch nach ihren Wünschen. Sie erfassen den Typ sowie die Haarstruktur und beraten sie bei der Wahl einer passenden und modischen Frisur mit der dazu geeigneten chemischen oder physikalischen Haarveränderung.

Die Arbeit beginnt mit dem Waschen und der Pflege der Haare und Kopfhaut. Das Schneiden der Haare stellt hohe Anforderungen an das fachliche Können und die Kreativität der Berufsleute. Bei der Vielfalt der Frisuren geht es um den optimalen Schnitt, sei er nun an traditionellen oder topmodischen Leitbildern orientiert. Die perfekte Schnitttechnik mit Messer oder Schere ist entscheidend für Form und Halt der Frisur. Auf Wunsch werden spezielle Behandlungen wie Färben, Tönen, Bleichen oder das Formen von Dauerwellen ausgeführt. Dies setzt sorgfältiges und schonendes Arbeiten sowie Aufmerksamkeit voraus, zum Beispiel beim Mischen der Farbe im "Labor", beim Auftragen, beim Einhalten der Einwirkzeit sowie beim Auswaschen. Anschliessend werden die Haare mit dem Fön sowie mit der Rundbürste und dem Kamm in die gewünschte Form gebracht. Mit dem Spiegel lässt sich das Resultat von allen Seiten zeigen. Es ist jedes Mal ein Erlebnis, wenn die Kundin das Geschäft mit einem Lächeln verlässt und ein neuer Termin vereinbart wird. Zum Schluss kassieren die Berufsleute den in Rechnung gestellten Betrag ein und verabschieden sich.

In der Fachrichtung Herren werden neben den üblichen Leistungen wie Waschen und Schneiden auch chemische oder physikalische Haarveränderungen und Rasieren sowie die Bart- und Schnauzpflege angeboten.

Nicht immer geht es nur um Mode. Bei Haarproblemen wie z.B. Haarausfall stehen die Berufsleute mit wertvollen Tipps zur Seite. Sie wissen fachmännischen Rat zu Haarersatzteilen, Perücken und Toupets oder zeigen das richtige Finishprodukt. Der Verkauf von Produkten bietet für viele Coiffeurgeschäfte eine weitere Einnahmequelle. Sonderwünsche und andere, spezielle Angaben werden in der Kundenkartei vermerkt. Einige Coiffeursalons bieten auch Maniküre und / oder dekorative Kosmetik an.

Sauberkeit und Hygiene sind am Arbeitsplatz im Coiffeurgeschäft selbstverständlich. Die Kundschaft schätzt die freundliche Atmosphäre in einem gepflegten Coiffeurbetrieb.


24.06.2004 um 16:30 Uhr

Kristina - Medizinische Praxisassistentin

von: chimera

Morgens um acht wurde ich vom Arzt freundlich begrüsst, der aber gleich mit der Arbeit beginnen musste. Frau Paul, meine Betreuung  zeigte mir alles, die Abteilungen, die Geräte und Maschinen. Später musste (oder durfte) ich die KGs suchen und rausnehmen und durfte bereits am ersten Tag im Labor arbeiten. Das Erste, was ich im Labor gemacht hatte, war, die Blutentnahme zu prüfen und den Urintest zu machen - das dauerte beinahe den ganzen Morgen.
Um 14 Uhr musste ich wieder dort sein. Ich sortierte mit Frau Paul die neuangekommenen Medikamente ins Fach ein. Am Nachmittag war es sehr heiss, aber man musste arbeiten.

Die anderen Tage waren auch sehr interessant. Vor allem als ein Kind in die Praxis kam, das dachte, das Handgelenk wäre gebrochen. Nach dem Röntgen konnte man aber sehen, dass es nur verstaucht war. Weil das Kind so grosse Schmerzen hatte, musste man etwas machen. Der Arzt machte dem Kind einen Verband mit einer Schiene drin. Es gab noch viel Interessantes. wie z.B. Blutkörperchen zählen, EKG machen etc.

Während des Praktikums habe ich folgende Wörter gelernt:

  • BSR  ->  Blutsenkungsreaktion
  • CRP  ->  C reaktives Protein
  • SVA  ->  Strassenverkehrsamt
  • HB  ->  Hämoglobin
  • Queck  ->  Blutgerinnerung
  • Kapillare  ->  Blutröhrchen
  • EKG  ->  Schläuche arbeiten am Körper (ein elektronisches Gerät)
  • Mamma-Amputation  ->  Brust wegnehmen (Amputation)

Medizinische Praxisassistentinnen übernehmen eine Vielzahl von Funktionen in Arztpraxen. Sie betreuen Patient/innen, organisieren und verwalten die Administration, führen Labor- und Röntgenuntersuchungen durch und assistieren Arzt oder Ärztin bei Eingriffen.

Medizinische Praxisassistenten üben eine sehr vielfältige Tätigkeit aus. Als Sprechstundenassistenz nehmen sie Anrufe entgegen und vereinbaren Termine. Mit Fingerspitzengefühl und Fachwissen müssen sie die dringenden Fälle erkennen und entsprechend reagieren können. Sie empfangen die Patient/innen, betreuen, beruhigen und überwachen sie in Notfällen, informieren sie über das weitere Vorgehen und bereiten sie für die Behandlung vor. Die benötigten Instrumente und Apparate für die Untersuchung legen sie bereit und sterilisieren sie. Bei Bedarf assistieren sie Arzt oder Ärztin bei operativen Eingriffen.

Auf ärztliche Anordnung legen Medizinische Praxisassistentinnen Verbände an, verabreichen Injektionen und machen Blutentnahmen. Selbständig führen sie verschiedene Tests durch, beispielsweise Atem- oder Hauttests, Blutdruckmessungen, Aufzeichnungen der Herztätigkeit (EKG) usw.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich der medizinischen Praxisassistenten ist das Labor. Dort führen sie verschiedene Untersuchungen mit Blut, Urin und anderem körpereigenem Material durch. Sie zählen und differenzieren Blutzellen, suchen nach Pilzsporen, identifizieren Bakterien, bewerten Testresultate und vieles mehr. Zur Analyse der Proben stehen ihnen Mikroskope, verschiedene Chemikalien und Apparaturen zur Verfügung.

Ausserdem sind die Praxisassistentinnen ausgebildet für den fachgerechten Umgang mit Röntgenapparaten und beherrschen die Techniken für den Strahlenschutz. Sie machen die verordneten Aufnahmen selbständig und entwickeln diese.

Verantwortlich sind medizinische Praxisassistenten auch für die Administration der Praxis. Sie verwalten die Krankengeschichten mit allen Patienten- und Versicherungsdaten, führen Korrespondenz, schreiben Berichte und wickeln den Zahlungsverkehr ab. Auch das Bestellen und Verwalten von Material und Medikamenten fällt in ihre Zuständigkeit.

Bei allen Aufgaben in der Praxis ist äusserst exaktes und sauberes Arbeiten erforderlich. Medizinische Praxisassistentinnen müssen auch in hektischen Situationen Ruhe und Übersicht bewahren, konzentriert arbeiten und mit kranken Menschen sicher und verständnisvoll umgehen können.


22.06.2004 um 22:16 Uhr

Stefan - Sanitär ~ Spenglerei ~ Heizung

von: chimera

Tagesbericht 1
Da es für mich nicht das erste Mal ist, dass ich bei der Firma Peterer schnuppern gehe, kannte ich alle Angestellten bereits. Es sind insgesamt 10; 2 im Büro, 8 Handwerker und der Chef.
Heute war im mit dem Spengler Markus Landolt am Arbeiten. Nachdem wir das Auto beladen hatten, fuhren wir los zur Baustelle. Diese war ein Schulhaus in Wolfhausen. Wir mussten dort einen Handlauf und rundherum Wasserdichtungen montieren. Markus hatte letzte Woche bereits die Abdeckungen montiert, so mussten wir nur noch den Handlauf anbringen. Nur noch ist leicht gesagt, denn dieser war dermassen krumm, dass wir eine ganze Stunde dafür benötigten bis er gerichtet war. Nun mussten wir am Boden des Handlaufes bezeichnen, wo wir bohren und nachher die Schrauben befestigen mussten. Dann passierte mir ein dummer Fehler, ich zog die Schrauben mit einer "Rätsche" an und plötzlich ist sie mir ausgerutscht und fiel mir direkt in den Rinnen-Kanal. Ich hörte nur noch, wie es einen dumpfen Schlag gab und die "Rätsche" war zuunterst angelangt. Wenn wir das nächste Mal auf die Baustelle gehen, werden wir versuchen, das Werkzeug wieder rauszufischen. Der Chef meinte, es sei nicht so schlimm, es habe schon viel schlimmere Sachen gegeben.
Morgen gehen wir nach Laupen und nehmen die nächste Baustelle in Angriff. Dann muss ich den "Zmittag" mitnehmen, wel wir über Mittag dort bleiben.

Tagesbericht 2
Am Morgen mussten wir zuerst die Abflussrohre zuschneiden und montieren. Am Nachmittag waren wir auf dem Dach und auf einem Autounterstand. Auf dem Dach war es sehr heiss, und man musste immer wieder eine Pause einlegen und sich im Schatten abkühlen. Doch gegen 16 Uhr war die Sonne logischerweise weitergewandert und spendete und gar keinen Schatten mehr. Wir wurden nicht ganz fertig mit den Montagen, weil wir zu wenig Material dabei hatten.

Tagesbericht 3
Am Nachmittag gab es einen kleinen Notfall, bei einem Haus sind die Ziegel in die Rinne gerutscht. Sofort mussten wir hingehen und sie wieder neu befestigen.
Danach ging es zurück zum Schulhaus. Dort durfte ich den Handlauf selbstständig montieren, und Markus bastelte an Abdeckungen herum bis sie passten.

Tagesbericht 4
Da ich Markus nicht helfen konnte, habe ich dem Gärtner Hand geboten. Ich habe ihm den Kies hin und hertransportiert. Als ich damit fertig war, ging ich wieder Markus zuschauen. Und bald danach konnte ich Lötnähte mit Wasser putzen, damit nichts rostet. Als diese Arbeit fertig war, konnte ich mit der Trennschreibe das Geländer abschmirgeln, denn auf der Farbe hält der Zinn zum Löten nicht. Dabei schmirgelte ich nicht nur das Geländer ab, sondern auch ein bisschen meinen Zeigefinger.
Beim Aufräumen ist uns aufgefallen, dass die eine Kit-Fuge nicht mehr ganz stabil war und man sie ersetzen musste, was ich dann auch tat.

Tagesbericht 5
Heute am letzten Tag hatte ich am Morgen schon ein bisschen Mühe bis ich richtig wach war. Aber als ich auf dem Töffli Richtung Wolfhausen fuhr, verflog die Müdigkeit.
Wir mussten die Ablaufrohre mit den Sockelrohren verbinden. Danach  musste die Rinne beim Vordach eines Hauses in Rüti ersetzt werden. Nachdem wir die alte Rinne gemessen hatte, gingen wir ins Geschäft und erstellten nach den Massen eine neue aus Kupfer.

Spengler-Sanitärinstallateure und -installateurinnen arbeiten meist im Baugewerbe. Aus Blechen und Kunststoffen fertigen sie Dach- und Fassadenverkleidungen, Rinnen und Rohre, Blitzschutzanlagen und Abdeckungen. Elegant eingerichtete Badezimmer und zweckmässige Duschanlagen in Sportzentren sind ebenso Arbeiten der Berufsleute wie Gefässe für Haushalt- und Industriezwecke oder kunstgewerbliche Gegenstände.

Spengler-Sanitärinstallateurinnen kennen viele verschiedene handwerkliche Techniken. In der Werkstätte bearbeiten sie die Bleche mit Handwerkzeugen und mit Maschinen. Die gefertigten Werkstücke montieren sie am Bauwerk. Meist stellen sie ein Produkt von der Zeichnung bis zur Endmontage her und nicht selten können sie gewisse gestalterische Fähigkeiten einbringen.

Die Aufgabe von Spengler-Sanitärinstallateuren ist es, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in einem Gebäude sicherzustellen. Dafür bereiten sie geeignete Rohrkombinationen aus Metall oder Kunststoffen vor, montieren und verbinden sie absolut dicht, damit später keine Wasserschäden entstehen, und bauen sie mit Verteilern zusammen.

Besonders sorgfältig montieren die Fachleute die sichtbaren Keramik-, Kunststoff- oder Chromstahlteile. Das können Badewannen, Waschtische, Duschbecken oder Armaturen wie Wasserhahne, Mischbatterien usw. sein.

Bei Störungen an Gas- und Wasserinstallationen sind Spengler-Sanitärinstallateurinnen mit dem Servicewagen zur Stelle und beheben die Schwierigkeiten fachgerecht. Der Servicewagen ist als fahrende Werkstatt mit Ersatzteilen und Werkzeugen ausgerüstet.

Spengler-Sanitärinstallateure und -installateurinnen arbeiten oft allein oder in einem kleinen Team, ihr Arbeitsplatz wechselt meist von Baustelle zu Baustelle.

21.06.2004 um 21:29 Uhr

Fabio - Sportschuhe, Sport, Berg

von: chimera

Am ersten Tag wurde ich zuerst allen vorgestellt und mir wurde der ganze Betrieb von Herrn Egli gezeigt. Ich war überrascht, wie gross das ganze Lager des Sporttrend-Shops ist. Zuerst durfte ich das ganze Sportschuhlager nach Grösse und Modell sortieren. Als ich damit fertig war, war auch schon Zeit für das Mittagessen. Ich sass mit einem der Lehrlinge im Aufenthaltsraum und ass mein Sandwich.
Nach dem Essen ging es gleich weiter mit der Arbeit. Ich musste zuerst den Boden wischen. Danach folgte eine tolle Arbeit. Ich durfte bei einem Paar Rollerblades die Rollen wechseln. Als ich auf die Uhr schaute, war es schon Abend. Ich half noch die Velos hineinstellen und durfte danach nach Hause gehen.

Am zweiten Tag war ich in der "Bergler"-Abteilung eingeteilt. Zuerst kontrollierte ich den Bestand der Wanderstöcke und füllte auf. Danach füllte ich zusammen mit Mike (einem Angestellten) die Matten, Karabiner und Stirnlampen auf. Wir schrieben zuerst auf, was im Laden ist und gingen dann ins Lager und füllten den Bestand auf. Am Nachmittag war der Schlafsack-Bestand an der Reihe. Ich schwitzte extrem, als ich in diese warmen Schlafsäcke reinkriechen musste um das Modell, die Grösse und den Hersteller aufzuschreiben. (Frage der Redaktion: gibt es keine einfachere Methode?) Dann ab ins Lager, dort war ich für  ungefähr eineinhalb Stunden. Ich wusste gar nicht, dass es im Lager so viele verschiedene Schlafsäcke gibt. Die nächste Arbeit war etwa 200 Riemen auspacken, bei jedem einen neuen Preis draufkleben und wieder einpacken.

Am dritten Tag durfte ich alle verkauften Schuhe zählen und nach Tag und Monat sortieren. Daran hatte ich etwa zwei Stunden. Am Nachmittag putzte ich noch ein wenig die Gestelle und half Sabrina die Inline-Sachen zu sortieren. Nachher hatte ich nichts mehr zu tun und schaute dem Verkauf zu.

Am vierten Morgen schrieb ich einen Test. Ich war nicht so gut im Rechnen, dafür bei den Sportfragen Top. Am Nachmittag durfte ich verschiedene Wanderschuhe testen und meine Meinung darüber aufschreiben.

Am fünften Tag (Samstag) waren extrem viele Leute da. Leider konnte ich nichts machen. Ich stand fast den ganzen Tag nur rum oder putzte ein bisschen. Ich nutzte die Gelegenheit und schaute viel beim Verkauf zu. Ich hatte am Nachmittag noch die Schlussbesprechung mit Herrn Egli.
Mir hat die Woche ganz gut gefallen und ich denke, dass ich mich bewerben werde.

Verkäufer/innen und Detailhandelsangestellte Sportartikel verkaufen in Sportfachgeschäften oder Spezialabteilungen von Warenhäusern ein umfangreiches Sortiment an Sportgeräten, -schuhen und -textilien. Das Verkaufsgespräch erfordert intensivere Beratung als in anderen Branchen.

Der Verkauf von Sportartikeln ist ausserordentlich vielseitig. Sportgeräte, Sportschuhe, Sport- und Freizeitbekleidung müssen in genügender Auswahl bereitgestellt werden, und zwar für eine ganze Reihe von Sportarten. Sportartikel erfordern meist eine intensive Beratung; das heisst, Verkäufer/innen und Detailhandelsangestellte müssen umfassend über das gesamte Sortiment informiert sein. Sie geben Auskunft darüber, wie ein Sportschuh aufgebaut ist oder aus welchem Material ein Ski besteht. Der Kunde möchte die typischen Eigenschaften funktioneller Sportbekleidung kennen lernen. All dies erfordert fundierte Sachkenntnisse, denn eine falsche Beratung und unpassende Ausrüstung können zu Sportunfällen führen. Dokumentationen und Schulung der Lieferanten ermöglichen den Angestellten, ihr Wissen zu vertiefen. Stets informieren sich die Berufsleute über neue Modeströmungen und Materialien sowie die damit verbundenen Pflegehinweise.

Optimal ist es, wenn Sportartikelverkäufer/innen und Detailhandelsangestellte selbst sportlich aktiv sind und aus eigener Erfahrung wissen, worauf es ankommt, damit der Spass und die Begeisterung für den Sport erhalten bleiben. Die Kundschaft im Sportartikelgeschäft ist anspruchsvoll und erwartet vom Verkaufspersonal auch den Überblick über sämtliche Sportarten und aktuelle Informationen über den Spitzensport.

Verkäufer/innen erledigen auch exakte und zuverlässige Arbeit "hinter den Kulissen". In kleineren und mittleren Sportgeschäften nimmt auch der Service in der Werkstatt Zeit in Anspruch. Es werden Tennisschläger bespannt, Skibindungen montiert, eingestellt und kontrolliert, Schlittschuhe geschliffen sowie weitere kleine Reparatur- und Servicearbeiten ausgeführt.

Im Lager und im Verkaufsraum sind sie für die Ordnung und Pflege aller Artikel besorgt. Am PC überwachen sie den gesamten Lagerbestand. Bestellungen, Auspacken von Lieferungen, die tägliche Kassenkontrolle, die Verkaufsraum- und Schaufensterpräsentation sind weitere Aufgaben.

Detailhandelsangestellte verfügen zusätzlich über betriebswirtschaftliche Kenntnisse und übernehmen anspruchsvolle administrative Arbeiten: Rechnungswesen, Warenbeschaffung und -bewirtschaftung, Verkaufsförderung, Gestaltung des Verkaufssortiments und die Organisation von Arbeitsabläufen.

20.06.2004 um 20:58 Uhr

Florence - Abend- und Sonntagsschichten sind die Regel

von: chimera

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Landgasthof Adler,
Grüningen
Gepflegtes Gourmetstübli
Gesellschafts- und Hochzeitsessen bis 80 Personen
Bar-Pub

Spezialitäten
Tolle Gemüsewahl
Vielseitiges Angebot
Preiswerter Tellerservice

schöne Gartenterrasse mit Kinderspielplatz

Bei welchen Arbeiten warst du dabei::
- Auftischen
- Mithelfen beim Bankett
- Aufdecken in der Znünistube
- Konfirmationstische decken
- Servieren an den Banketten

Was hat dir am besten gefallen?
- Servieren im Restaurant
- Servieren im Saal
- Aufdecken
- Servieren

Was hat dir nicht gefallen?
- Servieren im Garten
- Besteck abtrocknen

Was ist dir besonders aufgefallen?
- viele Stresssituationen
- Es gibt nicht nur nette Gäste
- dass man sich viele Sachen merken muss
- sehr genau arbeiten
- man hat viel Stress

Womit hattest du am meisten Mühe?
- mit dem Stehen
- Tischnummern merken
- mit den Stresssituationen
- mit dem Laufen (falsche Schuhe)
- Teller abräumen

Persönliche Bemerkungen:
- man braucht Konzentration
- bequeme Schuhe
- gute Teamarbeit

Restaurationsangestellte (früher Servicefachangestellte)
Im Hotel, Gasthof oder Restaurant beraten Servicefachangestellte die Gäste bei der Auswahl der Speisen und Getränke, nehmen Bestellungen auf und servieren alles tadellos. Zum Abschluss stellen sie die Rechnung für die Konsumation zusammen.

Servicefachangestellte kennen die Hausspezialitäten, nationale und internationale Gerichte, viele Fachbegriffe und Menüzusammenstellungen. Zu ihrem Fachwissen gehören auch Kenntnisse über die wichtigsten Nahrungsmitttel, deren Herkunft, Zusammensetzung und Zubereitung. Sie können deshalb die Gäste beim Zusammenstellen ihrer Speisefolge beraten und mit der Küchenbrigade zusammenarbeiten. Sie sind über das Angebot des Weinkellers informiert und wissen, welches Getränk zu welchem Gericht passt.

Vor dem Eintreffen der Gäste überprüfen sie, ob Gläser, Porzellan, Bestecke und Plattenwärmer sauber sind. Je nach Anlass decken und schmücken sie die Tische stilgerecht und festlich.

Fleisch, Fisch und Geflügel werden vor den Gästen fachgerecht zerlegt, und auch flambierte Gerichte werden beim Gästetisch fertig zubereitet. Das setzt voraus, dass die Berufsleute die verschiedenen Servicearten, Regeln und Techniken kennen und beherrschen.

Es bereitet den Servicefachangestellten Freude, das Essen wirkungsvoll und tadellos zu präsentieren. Ihr ruhiges und gewandtes Auftreten bewahren sie auch in hektischen Zeiten oder in einer heiklen Situation, zum Beispiel bei einer Beschwerde. Die besonderen Wünsche der Gäste erfordern viel Einfühlungsvermögen und Flexibilität.

19.06.2004 um 14:30 Uhr

Patric - Mein "Leben" als Polymechaniker

von: chimera

Erster Tag
Um 6.30 komme ich in der Werkstatt der
Firma Merki AG an. Herr Waldvogel erwartet mich schon. Zuerst zeigt er mir, wo ich meine Sachen versorgen kann, dann zeigt er mir die Werkstatt. Herr Waldvogel zeigt mir dann noch Prospekte über Polamechaniker, die muss ich gleich durchlesen. Danach gehe ich die Arbeiter befragen, was sie im Moment machen und was die Maschine so kann. Dann erklärt man mir, was CNC oder der Unterschied zwischen Fräsen und Drehenist. CNC heisst Computer Numeric Controll; beim Drehen dreht sich das Objekt und das Werkzeug steht; beim Fräsen bleibt das Objekt stehen und das Werkzeug dreht sich.
Danach muss ich einen Hammer bauen, die Kanten feilen und dem Hammer die Form geben.
Es ist 17 Uhr, es ist Feierabend.

Zweiter Tag
Um 6.40 beginne ich zu arbeiten. Der Hammer vom Vortag ist ja noch nicht fertig. Ich muss noch ein ovales Loch fräsen und das ganze Metall fein schleifen. Heute brauche ich nicht viele Arbeitsmittel nur eine Feile, Schleifpapier und die Fräse der Bohrmaschine. 
Der Hammer wurde noch vor Feierabend fertig.

Dritter Tag
Heute brauchte ich eine Säge, Drehbank, Feile, ein Schleifpapier und einen Brenner. Zuerst  musste ich sechs Metallstangen abschneiden mit der Säge, dann musste ich sie zurechtdrehen, bis es ganz genau stimmte, bis auf einen Zehntel genau. Dann musste ich eine Rundung mit der Feile machen und noch mit Schleifpapier fein schleifen. Zum Schluss wurden die Metallstangen mit dem Brenner noch gehärtet.

 

Polymechaniker/innen fertigen Werkstücke und Vorrichtungen für die Produktion. Sie bedienen Dreh- und Fräsmaschinen, richten CNC-Maschinen ein und überwachen den Produktionsprozess. Sie nehmen Maschinen und Anlagen in Betrieb und führen Unterhaltsarbeiten aus.

Polymechaniker fertigen Werkstücke sowie Vorrichtungen und Werkzeuge für die Produktion. Aus verschiedenen Werkstoffen, vorwiegend aber aus Metallen, stellen sie einzelne Bauteile oder ganze Produktionsanlagen her. Als Grundlage dienen ihnen Konstruktionszeichnungen, die in der Regel von Konstrukteurinnen erstellt werden. Für einfachere Bauteile erarbeiten Polymechaniker die technischen Unterlagen selbst. Anhand dieser Daten programmieren sie die computergesteuerten CNC-Maschinen. Sie führen Testläufe durch, prüfen das Resultat und korrigieren wenn nötig die Einstellungen. Am Ende der Produktion kontrollieren sie die Werkstücke gemäss den festgelegten Qualitätsanforderungen auf Form, Abmessungen, Aussehen usw.

Die CNC-Maschinen setzen Polymechanikerinnen vor allem für die Herstellung von Serien ein. Bei der Einzelteilfertigung oder dem Prototypenbau arbeiten sie auf konventionellen Dreh-, Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinen.

Polymechaniker besprechen neue Aufträge im Team. Es kommt vor, dass sie selber Konstruktionslösungen entwickeln. Dabei überlegen sie sich, wie Aufgaben möglichst kostengünstig gelöst werden können. Sie wirken auch beim Planen von Produktionsprozessen mit.

Polymechanikerinnen sind für die Montage und Inbetriebnahme von Geräten, Apparaten, Maschinen und Anlagen zuständig. Mechanische, pneumatische, hydraulische und elektrische Teile bauen sie in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten zu einem funktionierenden Ganzen zusammen. Bei der Inbetriebnahme von speziell für Kunden hergestellten Anlagen führen sie Tests durch, nehmen Einstellarbeiten daran vor und führen die Mitarbeitenden in die Bedienung ein. Auch Wartungs- und Reparaturarbeiten führen sie in der Regel auswärts, am Standort der Maschinen und Anlagen, aus.

Polymechaniker beachten die Sicherheitsvorschriften und tragen so zur Arbeitssicherheit bei, z.B. indem sie Schutzbrillen tragen. Hinsichtlich Umweltschutz tragen sie Verantwortung für die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen wie Altöl, Kühlwasser und Metallspänen.

18.06.2004 um 20:58 Uhr

Livia - Meine Berichte

von: chimera

Nun möchte ich euch erzählen, was ich erlebt habe


In der Kosmetika bei Fr. Tocci
Als Kosmetikerin zu arbeiten hat mir am meisten Spass gemacht, weil es ein sehr vielseitiger, spannender und auch interessanter Beruf ist. Ich durfte schauen, wie man die Oberlippenhaare entfernt, wie man die Augenbrauen zupft und die Wimpern färbt, wie man einen Finger-  oder Fussnagel korrigiert oder verlängert (das habe ich nur bei dem Fingernagel gesehen). Einmal durfte ich einer Person mit Wachs die Haare von den Beinen ohne Oberschenkel entfernen. Danach sah ich noch wie die Fusspflege und die Gesichtspflege geht.
Es war einfach supercool und ich werde mir diesen Beruf 100% genauer anschauen. Frau Tocci macht zusätzlich noch Nägel und Tatoos und dazu sind ihre Preise viel billiger als der Preis von anderen. Also es lohnt sich!!!

Über meine erste Schnupperlehre als Drogistin habei ich bereits hier berichtet.

Meine dritte Schnupperlehre als Pharmaassistentin in einer Apotheke.
Als Pharmasstistentin hat es mir nicht so gut gefallen, erstens war die (Chefin) Suanne Baumann unhöflich, zweitens hat es mir zu viele Medikamente in einer Apotheke und drittens hat sich der Chef nicht für mich interessiert. Er fragte nur: " Gefällt es dir, wie heisst du?"
Ich konnte Früchte einkaufen gehen, Sidrogatee bestellen und auffüllen. Wie in der Drogerie musste man Teemischungen machen; Medikamente einordnen und sie ins Lager oder in den Keller hinunterbringen. Rezepturgeschirr abgewaschen und Muster aufgefüllt habe ich auch.
Also dass ich später in dieser oder in irgendeiner Apotheke arbeite, kann ich mir nicht vorstellen. Aber es war trotzdem eine Erfahrung.
War nicht so gut!

 

15.06.2004 um 10:46 Uhr

fantastisch!

von: chimera

SCHWEIZERISCHER SCHULSPORTTAG - BASKETBALL - MÄDCHEN

3. Rang

:-))

14.06.2004 um 22:01 Uhr

Kurzzusammenfassung

von: chimera

  • Steffi wusste NICHT, dass wir heute unterwegs sind - zum Glück gibt es Mütter, die dem Zug nachfahren
  • Ramazan dachte, es sei erst nächste Woche - wartet er doch tatsächlich vor dem Schulzimmer :-)
  • Der Zug hatte Verspätung -> wir verpassten den Anschluss (gleich zweimal)
  • Wir durften offiziell IC fahren (normalerweise für Gruppen verboten)
  • Wir kamen nur fast zu spät zur Ausstellung
  • Nicole würde ihr Bett und Manuel ins Jenseits mitnehmen, Patric sein Töffli
  • In Basel wird erwartet, dass man für 23 Personen Kleingeld fürs Tram rumschleppt (wir fuhren schwarz *g*)
  • Livia hat ihre Badehose vergessen, Steffi auch
  • Wir sprangen alle vom 3- (sogar Frau Pally & Frau Rauber), viele vom 5-, immer noch recht viele vom 10-Meter-Brett

 

  • Morgen müssen wir wieder ganz normal in die Schule

 

13.06.2004 um 22:24 Uhr

Exkursion

von: chimera

Flo hat mich eben angerufen und gestöhnt, weil ihr so früh abfahren müsst. Da hab ich alles nochmals durchgerechnet und - tatsächlich *schäm*, wir hätten auch einen späteren Zug nehmen können.

BITTE VIELMALS UM ENTSCHULDIGUNG !!

Andrerseits - wie oft haben die werten Damen eigentlich in den letzten zwei Jahren den Zug verpasst, weil sie noch schnell eine rauchen mussten? :-) Na seht ihr, das "ohSiewirhabendummerweiseschonwiederdenZugverpasst" wurde eingeplant.

Tutanchamun – 14. April 2004, Antikenmuseum

Erstmals seit über 20 Jahren kommen die bedeutendsten Grabschätze aus dem Tal der Könige in Ägypten nach Europa, genauer nach Basel ins Antikenmuseum. Das Basler Museum ist die einzige kontinentaleuropäische Station dieser einmaligen Ausstellung.

„Tutanchamun, das goldene Jenseits" - Schwerpunkte der Ausstellung
Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage wie ein königlicher Grabschatz im Neuen Reich aussah und wie er sich von den Grabbeigaben der königlichen Entourage unterscheidet. Die Ausstellung zeigt damit nicht nur 50 der bedeutendsten Kunstwerke aus dem Grab des Tutanchamun, sondern auch Grabgegenstände aus den übrigen Königsgräbern der 18. Dynastie (15. bis 14. Jahrhundert vor Christus). Einen weiteren Höhepunkt bilden Leihgaben aus dem unversehrten Grab von Juja und Tuja, den Schwiegereltern Amenophis III sowie ein Nachbau von Tutenchamuns Grabkammer. Viele der Objekte, die in Basel gezeigt werden, waren noch nie ausserhalb Ägyptens zu sehen.

Die Grabschätze aus der Zeit der 18. Dynastie sind zwischen 3500 und 3300 Jahre alt. Viele sind aus Gold oder vergoldet. Gold galt im alten Ägypten als Farbe der unvergänglichen Sonne und war damit ein Symbol für die Wiedergeburt im Jenseits. Die in die Grabkammern mitgegebenen Schätze sollten dafür sorgen, dass die Verstorbenen im Jenseits eine sichere Existenz hatten.

13.06.2004 um 21:47 Uhr

Kreatives Schreiben - Wenn ich ein amerikanisches Kind wäre, ... (Andy)

von: chimera

Freitag

Heute ist wieder einmal so ein beschissener Tag und es ist erst noch 37° im Schatten.
Und ich muss wieder in so einer heissen Uniform in die Schule gehen. Warum dürfen wir nicht einfach kurze Hosen, ein ärmelloses T-Shirt und ein Baseball-Cap anziehen??
Doch wir haben ja Freitag und am Abend Wochenende. Dann werde ich mit Freunden rausgehen. Die Aufgaben erledige ich erst am Sonntagabend.
Ich freu mich auf heute Abend. Weil ich mit der Familie keinen Alkohol trinken kann, so mache ich es eben mit meinen Freunden. Wenn das meine Eltern erfahren würden, dass ich mit den Freunden rauche und Alkohol trinke, würden sie mich wahrscheinlich umbringen.
Doch jetzt muss ich in die Schule gehen. Es stinkt mir jeden Morgen um 7 Uhr in die Schule zu gehen. In der Schule haben wir nur Mathe, Geometrie und Englisch. Das Einzige, was ich an der Schule mag, ist Sport, Werken und die Pausen.
Oh es ist Mittagspause. Nach Hause gehen kann ich nicht, ich ess in der Kantine. Naja, ich hätte eine halbe Stunde, bis ich zu Hause wäre, aber ich bin zu faul dazu. Meine Eltern holen mich ja immer mit dem Auto ab.
Zuhause spiel ich meistens am PC. Ich lese nicht gerne.
Doch um Mitternacht stehle ich mich am Freitag immer aus dem Haus. Ich klettere aus dem Fenster, im Park erwarten mich schon meine Freunde. Ich habe immer einen Rucksack dabei, mit Zigaretten und Alkohol. Die Flaschen verstecke ich zuhause unter meinem Bett. Das Versteck kennt meine Mutter nicht. Bis jetzt hast sie mich auch noch nie erwischt, wenn ich abgehauen bin.

Andy

13.06.2004 um 16:36 Uhr

Kristina & Besime

von: chimera

Kristina und Besime stellte sich anfangs das selbe Problem. Die Auflage war ja möglichst eine Woche in einem Betrieb zu schnuppern, damit man einen etwas weniger oberflächlichen Blick auf den Beruf werfen konnte. Gerade die Ärzte haben da nicht so viel Musikgehör. Es gibt sicherlich mehrere Gründe: Die Nachfrage nach Praktikumsplätzen ist gross, die Möglichkeiten konkret in der Praxis zu arbeiten eher klein. Persönlichkeitsschutz, Diskretion, Patientenkarteien sind nur einige der Stichworte.

Als ich Kristina fragte, wie ihr die Praktikumszeit bei Dr. Zinnenlauf gefalle, schaut sie sich erst um und flüsterte: "Es ist einfach geil hier :-)". Sie durfte kleinere Arbeiten im Labor erledigen, zb. Bluttests durchführen. Auch Besime, die ich am Freitag im Ärztehaus in Tann-Rüti besuchte, erzählte mit ganz begeistert, dass sie nun ihre Blutgruppe kenne.

Medizinische Praxisassistentinnen übernehmen eine Vielzahl von Funktionen in Arztpraxen. Sie betreuen Patient/innen, organisieren und verwalten die Administration, führen Labor- und Röntgenuntersuchungen durch und assistieren Arzt oder Ärztin bei Eingriffen.

Medizinische Praxisassistenten üben eine sehr vielfältige Tätigkeit aus. Als Sprechstundenassistenz nehmen sie Anrufe entgegen und vereinbaren Termine. Mit Fingerspitzengefühl und Fachwissen müssen sie die dringenden Fälle erkennen und entsprechend reagieren können. Sie empfangen die Patient/innen, betreuen, beruhigen und überwachen sie in Notfällen, informieren sie über das weitere Vorgehen und bereiten sie für die Behandlung vor. Die benötigten Instrumente und Apparate für die Untersuchung legen sie bereit und sterilisieren sie. Bei Bedarf assistieren sie Arzt oder Ärztin bei operativen Eingriffen.

Auf ärztliche Anordnung legen Medizinische Praxisassistentinnen Verbände an, verabreichen Injektionen und machen Blutentnahmen. Selbständig führen sie verschiedene Tests durch, beispielsweise Atem- oder Hauttests, Blutdruckmessungen, Aufzeichnungen der Herztätigkeit (EKG) usw.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich der medizinischen Praxisassistenten ist das Labor. Dort führen sie verschiedene Untersuchungen mit Blut, Urin und anderem körpereigenem Material durch. Sie zählen und differenzieren Blutzellen, suchen nach Pilzsporen, identifizieren Bakterien, bewerten Testresultate und vieles mehr. Zur Analyse der Proben stehen ihnen Mikroskope, verschiedene Chemikalien und Apparaturen zur Verfügung.

Ausserdem sind die Praxisassistentinnen ausgebildet für den fachgerechten Umgang mit Röntgenapparaten und beherrschen die Techniken für den Strahlenschutz. Sie machen die verordneten Aufnahmen selbständig und entwickeln diese.

Verantwortlich sind medizinische Praxisassistenten auch für die Administration der Praxis. Sie verwalten die Krankengeschichten mit allen Patienten- und Versicherungsdaten, führen Korrespondenz, schreiben Berichte und wickeln den Zahlungsverkehr ab. Auch das Bestellen und Verwalten von Material und Medikamenten fällt in ihre Zuständigkeit.

Bei allen Aufgaben in der Praxis ist äusserst exaktes und sauberes Arbeiten erforderlich. Medizinische Praxisassistentinnen müssen auch in hektischen Situationen Ruhe und Übersicht bewahren, konzentriert arbeiten und mit kranken Menschen sicher und verständnisvoll umgehen können.

 

12.06.2004 um 21:49 Uhr

Hombeat

von: chimera

In der ZüriseeZeitung ist ein Artikel über das Hombeat erschienen.

http://www.hombrechtikon.ch/schule/bps_aktuell_11.html

Auf dem untersten Bild könnt ihr einige Schülerinnen unserer Klasse sehen:
Ganz rechts vorne Flo mit Elena auf den Knien.
Zweite von rechts mit dem grossen X auf dem Shirt ist Besime.
Links neben Besime seht ihr Saskia & Albulena (weisses Stirnband). Die beiden sind nicht in unserer Klasse aber im selben Basketball-Team.
Hinter dem Mädchen mit dem Becher in der Hand, neben Albulena steht Kristina.

Weitere Fotos findet ihr auf der offizielle Seite, die Herr Hertig eingerichtet hat.

 

11.06.2004 um 22:14 Uhr

Livia & Janine

von: chimera

Hofstetter Drogerie Parfumerie, Stäfa
der Ort für Gesundheit, Schönheit und Wellness

Worauf er am meisten Wert lege bei der Auswahl seiner Lehrlinge, fragte ich Herrn Hofstetter. Die Antworten möchte ich hier aufführen:

  • Interesse: sich für Produkte interessieren, Zusammenhänge sehen, Arbeitsabläufe nachvollziehen, mitdenken
  • Pünktlichkeit
  • gute Umgangsformen: zuvorkommendes, freundliches Verhalten gegenüber KundInnen; grüssen & verabschieden; sich entschuldigen & danke sagen
  • und natürlich schulische Leistungen: die Berufsschule ist wichtig, der Lehrling muss regelmässig lernen und wo nötig nachfragen.

Drogisten und Drogistinnen beraten im Drogeriefachgeschäft ihre Kundschaft vorwiegend in Gesundheits- und Schönheitsfragen. Sie verkaufen ein breites und anspruchsvolles Warensortiment. Teilweise stellen sie selbst pharmazeutische oder kosmetische Produkte her.

Das grosse und vielfältige Angebot eines Drogeriefachgeschäftes umfasst ca. 15’000 Artikel: Medikamente und Naturheilmittel, Kosmetika und Parfüms, Diät und Vollwertprodukte, Artikel des täglichen Bedarfs für die Sachpflege und vieles mehr. Neben dem persönlichen Kontakt mit einem grossen Kundenkreis tragen sowohl die umfangreiche Produktepalette als auch der lebhafte Betrieb zur Attraktivität des Drogistenberufes bei.

Drogisten und Drogistinnen wissen nicht nur über die Herstellung und Anwendung der Produkte Bescheid, sondern sie beraten und betreuen ihre Kundschaft mit grossem Fachwissen. Sie sind umfassend orientiert über die Wirkung der verschiedenen Heilmittel, über Körperpflegeprodukte, die optimale Produktekombination für ein perfektes Make-up oder über die richtige Pflege für das Baby. Auf Wunsch geben sie Tipps über gesunde Ernährung, die Anwendung des passenden Reinigungsmittel oder ein wirksames Produkt gegen Ungeziefer. Menschenkenntnis, gute Sprachgewandtheit und auch Fremdsprachen bilden dazu wichtige Voraussetzungen.

Neben Beratung und Verkauf gibt es für Drogisten auch kaufmännische Aufgaben zu erledigen: Bestellungen aufgeben, eingehende Waren kontrollieren und die sachgemässe Lagerung der Kräuter und feuergefährlichen Produkte sowie das Umfüllen, Verpacken und Beschriften.

Zusätzlich führen sie weitere Arbeiten im administrativen Bereich aus: Rechnungswesen, Organisation und die Mitgestaltung des Verkaufssortiments. Zum Ressort Verkaufsförderung gehören die kreative und verkaufsanregende Gestaltung der Schaufenster und Verkaufsräume.

Meistens verfügen Drogerien über ein eigenes Labor, wo Warenprüfungen gemacht und Hausspezialitäten wie Salben oder Teemischungen hergestellt werden. Dazu sind Drogerien mit verschiedenen Laborutensilien ausgerüstet. Der Umgang mit ätzenden, feuergefährlichen, explosiven und giftigen Stoffen erfordert äusserste Sorgfalt und Genauigkeit, denn schon ein kleiner Fehler kann fatale Folgen haben. Der Arbeitsalltag der Drogisten und Drogistinnen in einer Drogerie ist abwechslungsreich und bedingt Selbständigkeit und aktives Mitdenken.

Bericht von Livia:
Als Drogistin zu arbeiten hat mir eigentlich noch sehr Spass gemacht. Ausser dass sie sich nicht so viel Zeit für mich genommen haben für mich. Ich durfte das Geld von Freitag und Samstag auf die Post und Bank bringen; Geld holen, um die Kassen aufzufüllen; schauen wie sie bedienen, verkaufen und Sachen wie Medikamente einordnen und Znüni einkaufen gehen :-).
Was mir sehr gefallen hat, ist, dass sie eine grosse Auswahl haben. Z.B. ein Abteilung mit verschiedenen Parfums, Schminkzeugs, also Kosmetik, Baby Artikel sowie Zahnpasta, Zahnspülung usw. Ich konnte noch eine Teemischung und Zitronensäure machen. Auch durfte ich Medikamente anschreiben ...
Es waren zwei schöne Tage und ich könnte mir vorstellen dort zu arbeiten. Aber ich müsste einen besseren Schulabschluss haben, am besten einen Sek A Abschluss. Ich habe viel erfahren und auch etwas gelernt.
PS: Netter Chef, nette Angestellte. War gut!

11.06.2004 um 21:52 Uhr

Nicole

von: chimera

Nicole hat die letzte Woche im Alterszentrum Platten verbracht. Als ich sie besuchte, war sie gerade am Suppe zubereiten. Ich war mir bisher nicht bewusst, was für Arbeit geleistet werden muss, damit eine passierte Suppe eufgetragen werden kann.
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein Herd in einer Grossküche, darauf zwei grosse Kochtöpfe. Einer voll mit gekochtem Gemüse, der andere praktisch leer, obenauf ein Sieb. Nicole steht auf einem Stuhl vor dem Herd, schöpft das Gemüse ins Sieb und drückt es mit der Suppenkelle durch das Sieb. ... Noch nie was von Passevite gehört? *g*

Das Küchenteam macht einen engagierten Eindruck. Nur Frauen, noch sehr jung, hoch motiviert, mit hohen Zielen und einer grossen Identifikation mit ihrem Betrieb. Seit drei Jahren kochen sie, verwenden fast ausschliesslich frisches Gemüse, probieren neue Wege und Rezepte aus, fördern die Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder.
Köche und Köchinnen der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie mit Berufsprüfung besitzen umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten, um in ihrem Beruf höheren Ansprüchen gerecht zu werden und Führungsaufgaben zu übernehmen. Insbesondere verfügen sie über vertiefte praktische und theoretische Kenntnisse im gesamten küchentechnischen Handwerk, erweitertes Wissen einer ausgewogenen Ernährung und Diätetik / Ernährungstherapie sowie Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz in allen Gebieten, welche die qualifizierten Ansprüche einer Küche der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie erfordern.

Das Spezifische des Kochberufs, nämlich mit der Zubereitung der Mahlzeiten Freude zu bereiten, kommt im Spital und Heim besonders zur Geltung. Die besondere Kunst der Köche/Köchinnen der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie besteht darin, die Speisen sowohl gesund als auch schmackhaft und appetitlich zuzubereiten, denn dies hat auch einen wesentlichen Einfluss auf die körperliche und seelische Verfassung der Konsumierenden. Sie überwachen die richtige Lagerung der Lebensmittelvorräte, beachten die Grundzüge des Lebensmittelgesetzes und dessen Anwendung in der Küche im Hinblick auf Hygiene, Reinigung, Ökologie usw.
Die Berufsleute kennen die Bedeutung und Funktion des Finanz- und Rechnungswesens, organisiere die Warenbeschaffung bzw. -bewirtschaftung und nehmen Preis- und Qualitätsvergleiche vor. Sie haben gute Kenntnisse der Kostenerfassung und -rechnung, insbesondere in Bezug auf Patienten-, Pensionär- und Personalverpflegung. Ausserdem erstellen sie die Menüberechnung mit Kalkulationen und interpretieren anhand von Statistiken und wichtigen Kennzahlen die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens. Im Hinblick auf die betriebliche Organisation erarbeiten sie zudem die zweckmässigen Massnahmen zur Betriebssicherheit, überprüfen die Effizienz der Arbeitsabläufe und der Betriebssicherheit.
Damit eine Küchenteam reibungslos funktioniert, alle Beteiligten ihre Aufgaben kennen und fachgerecht ausführen, ist eine gute Koordination zwischen en einzelnen Nahtstellen in der Küche notwendig. Für diesen Bereich sind Köche/Köchinnen der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie BP in erster Linie verantwortlich. Da sie als Vorgesetzte auch für die Führung des Personals zuständig sind, ist es wichtig, die verschiedenen Mitarbeitenden optimal zu motivieren, zu fördern und sie gemäss ihren Kenntnissen und Fähigkeiten effizient einzusetzen.

09.06.2004 um 20:53 Uhr

Nadine

von: chimera

Nadine macht eine Schnupperlehre als Dentalassistentin in Meilen. Was sich die bei der Nummerierung der Häuser überlegt haben, ist mir schleierhaft :-)

Als ich dann nach viertelstündiger Suche endlich in der Praxis von Dr. Villard stand (merke: ziehe nie neue Schuhe an, wenn du nicht weisst, welche Dauerläufe dir noch bevorstehen), war Nadine gerade am "Arbeiten". Sie scheint sich gut eingelebt zu haben und wurde gelobt.

Was macht eine Dentalassistentin den ganzen Tag?
Dentalassistentinnen arbeiten in Zahnarztpraxen und Zahnkliniken. Sie empfangen die Patienten, assistieren bei Behandlungen, sterilisieren die Instrumente, machen Röntgenaufnahmen und erledigen verschiedene administrative Arbeiten.

Dentalassistentinnen sind eng in ein Team eingebunden. Sie arbeiten ganz nach Anweisung der Zahnärztin, müssen aber auch in der Lage sein, gewisse Aufgaben sehr selbstständig und zuverlässig zu erledigen.

Dentalassistenten haben regen Kontakt mit den Patienten, sowohl mit Erwachsenen als auch mit Kindern. Sie nehmen sie in Empfang und bereiten sie für die Behandlung vor. Dabei müssen sie mitunter besonders einfühlsam und geduldig vorgehen und auch in hektischen Situationen stets freundlich bleiben.

Ein wichtiger Arbeitsbereich ist die Mithilfe bei der zahnärztlichen Behandlung. Die Dentalassistentinnen richten den Praxisraum her und legen die Instrumente bereit. Während der Behandlung reichen sie der Zahnärztin die Instrumente, saugen Speichel und Bohrkühlwasser ab und rühren das Füllungsmaterial an. Damit sie schnell und ohne viele Worte assistieren können, müssen sie die einzelnen Behandlungsschritte genau kennen. Oft verbringen sie viel Zeit im Stehen und benötigen daher gesunde Beine und einen beschwerdefreien Rücken.

In ihren Aufgabenbereich fällt manchmal auch das Erstellen von Röntgenaufnahmen nach genauen Strahlenschutzvorschriften sowie das anschliessende Entwickeln der Bilder. Ausserdem sind sie zuständig für die Hygiene im Behandlungsraum. Sie reinigen und warten die Instrumente und Geräte. Jedes gebrauchte Instrument muss sorgfältig desinfiziert und sterilisiert werden.

Zu den Tätigkeiten der Dentalassistenten kann auch gehören, dass sie die Patientinnen beraten, wie und mit welchen Produkten sie ihre Zähne richtig pflegen (Zahnprophylaxe).

Dentalassistentinnen kümmern sich ausserdem um die anfallenden Büroarbeiten. Sie bedienen das Telefon, vereinbaren Behandlungstermine und bieten die Patienten zur regelmässigen Zahn-kontrolle auf ("recall"). Sie erstellen den Tagesplan, führen die Krankengeschichten nach, schreiben Rechnungen und Briefe, verbuchen Zahlungseingänge und bestellen Material. Der Computer ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel.

09.06.2004 um 00:15 Uhr

Qendresa

von: chimera


Ich scheine immer jünger auszusehen :-), jedenfalls meinte die nette Dame am Emfang, ich würde mich für eine Schnupperstelle bewerben. Da ich aber nirgends im Computer zu finden war, gab es bereits am frühen Morgen Hektik.

Zum Glück liess sich das alles noch aufklären - es wurde mir geglaubt, dass ich "nur" als Klassenlehrerin vorbeischaue. Freundlich sind sie, die Angestellten im Spital am Zollikerberg, nicht nur gegenüber BesucherInnen auch innerhalb des Teams. Da werden vorbeigehende KollegInnen gegrüsst, ein nettes Wort hier, ein freundliches Lächeln da - kein Wunder reissen sich die Jugendlichen um die Lehrstellen in diesem Spital.

Quendresa fühlte sich sofort vom Team akzeptiert und erzählte mir begeistert, dass sie gleich am ersten Tag zum Mittagessen eingeladen worden war. Auch die Arbeit macht ihr Spass - ein kleiner Wehrmutstropfen ist allerdings, dass sie nicht wie geglaubt, gleich mit der Ausbildung als Krankenschwester beginnen kann.
Andrerseits ist eine Ausbildung als Gesundheitsfrau sicherlich keine schlechte Grundlage - ich bin mir sicher, dass sie ihren Weg finden und gehen wird. Einen ersten positiven Einstieg in die Arbeitswelt hat sie jedenfalls gemacht.

Fachangestellte Gesundheit betreuen kranke, behinderte und betagte Menschen in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens. Sie übernehmen Aufgaben in den Bereichen Pflege, Medizinaltechnik, Alltagsgestaltung und Administration.

Fachangestellte Gesundheit kommen in den verschiedensten Institutionen zum Einsatz: in Spitälern und Kliniken, Alters- und Pflegeheimen, Behindertenheimen, im Spitexbereich etc. Sie sind jeweils in einem Team von Fachleuten tätig, in welchem sie ihre Aufgaben zum Teil eigenverantwortlich und zum Teil unter der Leitung von diplomiertem Pflegepersonal ausführen.

Die Arbeit der Fachangestellten Gesundheit umfasst folgende vier Fachbereiche: Pflege / Betreuung, Lebensumfeld-/ Alltagsgestaltung, Administration / Logistik, Medizinaltechnik. Als Generalistinnen und Generalisten sind sie mit all diesen Bereichen gleichermassen vertraut.

Im Bereich Pflege und Betreuung unterstützen sie die Patienten bei der täglichen Körperpflege, helfen ihnen beim Aufstehen und Ankleiden und geben ihnen das Essen ein. Zudem stehen sie ihnen bei der Wiedererlangung ihrer Mobilität bei und unterstützen sie zum Beispiel bei ersten Gehversuchen nach langer Bettlägrigkeit.

Im Bereich Lebensumfeld- und Alltagsgestaltung befassen sich die Fachangestellten Gesundheit mit verschiedenen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie Kochen, Abwaschen oder Kleiderpflege. Sie übernehmen diese Aufgaben stellvertretend für die Patientinnen oder unterstützen sie bei deren Verrichtung. Ebenso wirken sie bei Beschäftigungsprogrammen wie Spielanlässe oder Bastelnachmittage mit.

Auch administrative und logistische Arbeiten gehören zu ihren Aufgaben. Sie kontrollieren und bestellen Material, warten Instrumente und Apparaturen, arbeiten am Empfang und erledigen Post- und Telefondienst.

Im Bereich Medizinaltechnik übernehmen sie das Messen von Blutdruck, Puls und Temperatur, einfache Verbandswechsel, Blutentnahmen, Wundbehandlungen, Injektionen etc. Ausserdem reinigen, desinfizieren und sterilisieren sie das gebrauchte Material.