Weblog der Klasse B3b

30.07.2004 um 15:02 Uhr

Unsere Schule

von: chimera

Wir machen das mit Idealismus

Wir machen das mit Idealismus

Wir machen das mit Idealismus

Wir machen das mit Idealismus

 

Quelle: Zürichsee-Zeitung

 

25.07.2004 um 15:28 Uhr

Unbekanntes Land

von: chimera

Was war die fremdeste Gegend, die du bis heute betreten hast? … Wie hast du dich da zurechtgefunden? … Was brauchtest du dazu? … Stell dir vor, dass du auf einer Expedition in einem unerforschten Gebiet bist. Das kann eine Gegend sein, die es tatsächlich gibt. Es kann auch eine Gegend sein, die es vielleicht geben könnte. Zu deinem Auftrag gehört es, eine Karte dieses Gebietes zu zeichnen, die u.a. folgende Dinge zeigen soll: deine Marschroute durch diesen Landstrich, sowie alle besonders interessanten geographischen Einzelheiten, z.B. Flüsse, kleine Bäche, Seen und Teiche, Berge, Schluchten, Hügel, vor allem auch alle gefährlichen Punkte, wie z.B.  den Standort giftiger Pflanzen, die Höhlen wilder Tiere und riskante Stellen im Gelände wie Spalten im Boden, Sümpfe und evt. Wüsten. Deine Karte soll später andern helfen, die dieses Gebiet durchqueren wollen.

 

Zeichne zunächst diese Landkarte (vielleicht muss du sie am Schluss nochmals überarbeiten). Wenn du es getan hast, beschreibe deine Reise genauer. Beschreibe die interessanten Dinge, an denen du vorbeikommst. Und wenn Menschen in diesem Territorium leben, beschreibe ihre Gewohnheiten und Besonderheiten. Sind sie freundlich oder kriegerisch? Erkläre zukünftigen Reisenden, wie sie mit ihnen auskommen können. Sollen sie ihnen ein Lied vorsingen? Zauberkunststücke vorführen? Sollen sie ihnen Zigaretten anbieten? Wie sollen sie die Menschen begrüssen? Denke daran, dass deine Beschreibung späteren Reisenden helfen soll, sich auf dieses Gebiet einzustellen. Mach Vorschläge, welchen Weg sie am besten nehmen.

 

 

Bewertungskriterien:

·        Karte

·        Tagebuch

·        Illustrationen, Fantasie, Schrift

·        Rechtschreibung

 

Du kannst Teiltexte jederzeit zur Korrektur bringen (keine Fresszettel!). Wir können deinen Text auch in einer Zwischenstunde genauer besprechen.

 

Damit andere Weltenbummler während der Herbstferien von deinen Erfahrungen profitieren können, muss dein Werk spätestens am 18. Oktober auf der Redaktion (Frau Rauber) eintreffen.

13.07.2004 um 22:02 Uhr

Das letzte Mal als B2b

von: chimera

Ich wünsch euch allen ganz ganz tolle Ferien!

Euren Dank gebe ich gerne mit euren Worten zurück -
auch wenn er vielleicht nicht so ganz
meinem normalen Sprachgebrauch entspricht :-)

 

Danke für das geile Schuljahr mit euch!

 

Und nun geniesst die letzten Sommerferien in eurer Schulkarriere!

09.07.2004 um 20:54 Uhr

Cristian - Zusteller Post

von: chimera

Heute bin ich um 6.00 aufgestanden, denn ich musste um 7.30 auf Arbeit in der Post Rüti sein. Um pünktlich zu sein, nahm ich den Bus um 6.57 Uhr.

Pünktlich um halb acht stellte sich der Lehrmeister vor und ich stellte mich auch vor. Das ging etwa 10 Minuten. Er zeigte mir die Post. Etwa um 7.45 Uhr nahmen wir die Post der Tour 62 (die kleinste). Nun verteilten wir die Post in die Fächer. Etwa um 8.30 Uhr waren wir fertig, wir hatten sogar schon die Namen unterteilt. Wir machten Pause bis um 9.00 Uhr und assen den „Znüni. Um 9.00 Uhr gingen wir auf die Tour, der Lehrmeister mit dem Mofa und ich mit einem alten Postvelo! Etwa nach einer Stunde waren wir schon wieder fertig. In der Post musste ich die B-Post sortieren, das ist noch schwierig, weil ich nicht weiss, welche Strasse zu welcher Tour gehört. Eigentlich hätte ich von 11.30 Uhr bis um 14.00 Uhr Mittagspause gehabt, aber ich begann schon um 13.00 Uhr, dafür durfte ich schon früher gehen. Am Nachmittag machten wir nicht viel (eine halbe Stunde hatten wir Stress), weil die restliche B-Post kam. Ich musste viel selbständig arbeiten am Nachmittag, denn der Lehrmeister war nicht immer erreichbar. Ich nahm die B-Post der Tour 62 und verteilte sie in die Fächer.

Dann kam der Lehrmeister und wir hatten eine kleine Besprechung. Er wollte mein Zeugnis sehen, und dann sagte er, was gut und schlecht sei! Nach der Besprechung sagte er mir, mit wem ich morgen arbeiten müsse. Und dann sagte er, ich dürfe nach Hause gehen.

 

Erledigt alle Arbeiten im Zustelldienst und pflegt den Kontakt zur Kundschaft. Dazu gehören die Zustellung von Postsendungen (Briefe, Pakete, Express, Auszahlungen). Sortiert die Sendungen im zugeteilten Bezirk, stellt Postsendungen zu, bearbeitet unzustellbare Sendungen, erledigt Adressänderungen und macht einfache Abklärungen. Ist verantwortlich für die richtige Behandlung der Sendungen (Einholen der Unterschrift, Rücknahme, Dispoboxen), erfasst die Sendungen mittels Handscanner oder manuell, avisiert Sendungen an die Poststellen und erstellt wenn nötig eine Abrechnung. Besorgt zum Teil mehrere Zustelltouren (Wechseltouren).

09.07.2004 um 20:06 Uhr

Ramazan - Automechaniker

von: chimera

Ich durfte bei der Stamm Garage AG in Stäfa eine Woche schnuppern gehen. Der Chef, Herr Robert Stamm, hat mir einen kleinen Plan gegeben. Darauf standen nur die Arbeitszeiten.

Am Montag durfte ich eine halbe Stunde später anfangen, nämlich um 8.00 Uhr. Die nächsten vier Tage musste ich um 7.30 Uhr anfangen. Ich ging mit dem  Velo zur Arbeit, weil es so nahe war.

Am Montag , als ich bei der Garage ankam, stellte ich mich vor, danach bekam ich vom Garagenchef Boris Golic die Arbeitskleidung. Am Anfang durfte ich noch zuschauen, wie sie bei einem Wohnwagen die Plombe wechselten. Anschliessend durfte ich mit einem Auto, das repariert wurde noch die Probefahrt machen, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Es war alles sauber. Als wir in der Garage ankamen, musste ich helfen, den Wohnwagen in die Garage zu parkieren. Der war so gross, dass er fast nicht hineinpasste. Den Rest vom Morgen half ich in der Garage putzen. Am Mittag holte mich mein Vater ab, weil er frei hatte. Die Mittagspause war von 11.45 Uhr bis 13.15 Uhr. Am Mittag war eigentlich viel los: ich habe die Pneus gewechselt, zwei Autos poliert, dem Arbeitskollegen geholfen. Da war der Tag auch schon vorbei.

Am Dienstag war für mich fast nichts zu tun. Ich durfte nur die Autos reinigen und das waren wenige. Am Mittag habe ich die unerledigten Arbeiten vom Lehrling gemacht, den Arbeitsordner vom Chef kontrolliert und in der Garage aufgeräumt.

Am Mittwoch gab es auch nur aufräumen, Autos von innen und von aussen reinigen, den ganzen Tag lang. Die restlichen zwei Tage vergingen ähnlich wie die vergangenen Tage.

Es hat mich aber fest gefreut, dass ich dort eine Woche schnuppern durfte. Die Leute, die dort arbeiten, waren auch sehr nett zu mir. Ich würde gerne noch einmal gehen, aber dann möchte ich diese Arbeit besser kennen lernen.

 

 

Automechaniker/innen führen selbständig Service- und Reparaturarbeiten an Personen- oder Lastwagen aus und stellen damit die Betriebsbereitschaft der Motorfahrzeuge sicher. Mit technischen Hilfsmitteln diagnostizieren sie Störungen und beheben sie.

Automechaniker warten und reparieren Motorfahrzeuge. Je nach Fachrichtung handelt es sich dabei um leichte Motorwagen (Personenwagen) oder schwere (Lastwagen, Sattelschlepper, Busse). Aufgrund der technischen Reife moderner Motorfahrzeuge wenden Automechanikerinnen heutzutage mehr Zeit auf für Unterhaltsarbeiten als für Reparaturen.

Die Automechanikerin prüft die Batterie und lädt sie auf, ersetzt abgenützte Reifen und wuchtet die Räder aus. Mit speziellen Einrichtungen überprüft sie das Bremssystem, die Lenkung und die Radaufhängung. Sie untersucht die Auspuffanlage und nimmt Ölwechsel vor, kontrolliert die Zündung und stellt die Gemischaufbereitung optimal ein. Automechanikerinnen warten und kontrollieren Antiblockiersysteme, Klima-Anlagen und andere elektronisch geregelte Einrichtungen. Die Messung der Abgaswerte gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Werden die vorgeschriebenen Grenzwerte überschritten, nimmt sie die nötigen Anpassungen vor.

Zu den anspruchsvollen Aufgaben des Automechanikers gehört das Aufspüren von Störungsursachen: Ein feines Gehör und logisches Denken sind dabei ebenso hilfreich wie elektronische Prüfinstrumente und Handbücher des Herstellers. Autos enthalten immer mehr elektronische Aggregate, so dass Automechaniker vermehrt computergesteuerte Mess- und Diagnosegeräte einsetzen. Im Zuge des technischen Fortschritts müssen sie sich laufend mit neuen Techniken auseinandersetzen.

Mit ihren Fachkenntnissen sind Automechanikerinnen in der Lage, grössere Reparaturen auszuführen. Zuweilen müssen sie ganze Aggregate ausbauen und zerlegen. Die Automechanikerin reinigt die Einzelteile und wechselt schadhafte Teile aus.

Automechaniker beherrschen mechanische Fertigkeiten wie Bohren, Gewinde schneiden und Schweissen. Allerdings haben diese Grundtechniken in den letzten Jahren an Bedeutung verloren, denn defekte Teile werden vermehrt ausgetauscht statt repariert.

Jede Aufgabe verlangt vom Automechaniker konzentriertes Arbeiten, denn schon kleine Nachlässigkeiten können zu Unfällen führen. Damit die Sicherheit auch am Arbeitsplatz gewährleistet ist, befolgt die Automechanikerin die geltenden Sicherheitsvorschriften und trägt so zur Unfallverhütung bei.

08.07.2004 um 06:02 Uhr

Vigan - Automonteur

von: chimera

Ich ging als Automonteur schnuppern.

Ich musste jeden Tag vom Montag bis Freitag um halb 8 in der Volvo Stadion-Garage sein. Diese Garage ist in Wetzikon.

Am Morgen musste ich die Kartons raustragen, dann die Pneus aufstapeln.

Später durfte ich mit Herrn Zutter arbeiten. Er brachte mir bei wie man das Motoröl rauslässt und wie viel man auffüllen muss. Es gibt zwei verschiedene Motoröl-Arten, eines ist das Castrol, das ist das Racing-Motoröl und das zweite ist das normale Vavoline. Ich musste auch die Kühlflüssigkeit auffüllen, ohne diese Flüssigkeit würden die Motorkanäle verstopfen.

Ich lernte, wie man die Bremsflüssigkeit auffüllt, auswechselt und wie man sie testet. Beim Einfüllen muss man aufpassen, wenn die Bremsflüssigkeit auf den Lack des Autos fällt, löst es ihn auf. Das Testen ist einfach: Man hat so etwas wie einen dicken Stift, der hat ein rotes und ein grünes Licht. Wenn das Grüne aufleuchtet, dann ist die Bremsflüssigkeit gut und wenn das Rote aufleuchtet, muss man die Bremsflüssigkeit auswechseln. Das Tollste war, dass wir danach immer die Autos testen mussten. Herr Zutter fuhr aus der Garage, dann gab er Vollgas und anschliessend ging er voll in die Bremsen.

Ich musste auch Pneu und Felgen wechseln und pro Tag vier bis sechs Autos waschen.

Ich hatte jeden Tag um 17.30 aus. Am Freitag da durfte ich schon um 16.30 gehen.

Automonteure und -monteurinnen sind für alle Unterhaltsarbeiten und einfache Reparaturen an Personen- oder Lastwagen zuständig. Sie kontrollieren die Fahrzeuge, nehmen Einstellungen daran vor und beheben Mängel. Daneben betreuen sie das Ersatzteil- und das Zubehörlager.

Automonteure sind auf leichte Motorfahrzeuge (Personenwagen) oder auf schwere Motorfahrzeuge (Lastwagen, Sattelschlepper, Busse) spezialisiert und führen einfache Reparaturen sowie sämtliche Unterhaltsarbeiten an diesen Motorfahrzeugen aus: Sie prüfen Batterien und laden sie auf, ersetzen abgenützte Reifen und wuchten Räder aus. Mit Hilfe spezieller Vorrichtungen überprüfen sie das Bremssystem, die Lenkung und die Radaufhängung. Sie untersuchen die Auspuffanlage und nehmen Ölwechsel vor, kontrollieren die Zündung und stellen die Gemischaufbereitung optimal ein. Eine wichtige Aufgabe des Automonteurs ist die Abgasmessung. Werden die vorgeschriebenen Grenzwerte überschritten, nimmt er die nötigen Anpassungen vor und trägt damit zur Umweltverträglichkeit des Motorfahrzeugs bei.

Automonteurinnen führen einfache Reparaturen aus: Sie beheben Schäden an der Federung und Aufhängung, ersetzen abgenützte Bremsscheiben und andere Teile des Bremssystems. Sie wechseln defekte Kupplungen aus und montieren neue Auspuffanlagen. Sie bauen Verschleissteile aus, ersetzen diese und kontrollieren schliesslich die Funktion. Wenn es darum geht, Störungen an der elektrischen Anlage ausfindig zu machen, setzen Automonteurinnen elektronische Messgeräte ein.

Die Wagenpflege, die der Alterung und Korrosion des Fahrzeugs vorbeugt, gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Automonteurs: Er reinigt Carrosserie, Fahrwerk und Innenraum, behandelt den Unterboden mit Schutzmitteln und pflegt den Lack. Die Wagenpflege umfasst zudem den Schmierdienst, die Kontrolle des Kühlsystems, die Prüfung der elektrischen Anlagen sowie eine allgemeine Funktionskontrolle.

Die Arbeit an Personen- und Lastwagen erfordert vom Automonteur Konzentration, da schon kleine Nachlässigkeiten zu Unfällen führen können. Damit die Sicherheit auch am Arbeitsplatz gewährleistet ist, befolgt die Automonteurin entsprechende Sicherheitsvorschriften und trägt so zur Unfallverhütung bei. Vorsicht ist insbesondere beim Arbeiten an schweren Motorwagen geboten, z.B. beim Kippen von Führerkabinen oder Sichern von Ladebrücken.

Je nach Arbeitsplatz gehört auch der Verkauf von Treibstoff und Autozubehör sowie die Bewirtschaftung des Ersatzteil- und Materiallagers zu den Aufgaben der Automonteurin.

07.07.2004 um 18:08 Uhr

Andreas - Lastwagenmechaniker

von: chimera

Als ich am ersten Tag zum Schnuppern gefahren wurde, war ich ziemlich aufgeregt. Ich stieg dann vor der Werkstatt in Eschenbach aus und trat in die Werkstatt ein.

Ich begrüsste die Arbeiter, dann wartete ich auf den Chef. Er musste noch einen Hydraulikzylinder anbringen. Er sagte mir, ich solle mich inzwischen umziehen gehen und mich dann unten melden. Dann konnte ich gleich mithelfen, Oel- und Dieselfilter zu wechseln, die an einem Lastwagen von einem Bekannten  waren. Ich konnte dann noch anfangen, die Reifen hinten neu zu rillen. Dann war schon der Znüni angesagt. Er ging etwa eine halbe Stunde. Dann rillte ich die Reifen fertig. Wir kontrollierten noch das Licht und zogen noch sehr viele Schrauben nach.

Es war Mittagspause, wir assen unser Brot und redeten eine Weile. Am Nachmittag dampften wir den Lastwagen noch ab und putzten die Scheiben und die Kabine. Etwa um 4Uhr kam der Chef und fragte mich, was ich alles über Motoren wisse. Etwa um halb sechs hatte ich Feierabend.

 

 

Landmaschinenmechaniker/innen warten und reparieren landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, nehmen daran Einstellungen vor, führen Kontrollen durch, bauen Landmaschinen um und fertigen bei Bedarf Ersatzteile an.
Landmaschinenmechaniker betreuen den landwirtschaftlichen Maschinen- und Gerätepark. Sie warten und reparieren Traktoren, Transportfahrzeuge, Bodenbearbeitungsgeräte wie Pflüge und Eggen, Sämaschinen und Erntemaschinen, Ladewagen, Düngerstreuer, Mistzetter, Ballenpressen, Motormäher sowie andere Maschinen und Geräte aus dem landwirtschaftlichen Einsatzbereich.
Die meisten Arbeiten führt die Landmaschinenmechanikerin in der modern eingerichteten Werkstätte aus. Dort stehen ihr Maschinensägen, Bohr- und Schleifmaschinen, Elektro- und Schutzgas-Schweissanlagen, Drehbänke, Kompressoren, Spezialwerkzeuge sowie modernste Prüf-, Mess- und Kontrollgeräte zur Verfügung. Kleinere Defekte und Störungen behebt sie am Einsatzort der Maschine.
Landmaschinenmechaniker nehmen Umbau- und Anpassarbeiten an Landmaschinen vor, um sie dem individuellen Bedürfnis des Kunden anzupassen. Für diese Arbeiten beherrschen sie mechanische Fertigkeiten wie Bohren, Drehen und Schweissen. Handwerkliches Geschick ist natürlich auch bei Reparaturen erforderlich. Der Landmaschinenmechaniker baut defekte oder abgenützte Maschinen- und Motorenteile aus und ersetzt sie. Wenn keine Ersatzteile erhältlich sind oder die Lieferfristen zu lang sind, fertigt er die Ersatzteile selber an.
Bei gewissen Arbeiten müssen Landmaschinenmechanikerinnen kräftig zupacken, oft ist aber auch Fingerspitzengefühl gefragt: zum Beispiel bei Feineinstellungen an Zündung und Vergaser bei Motoren oder an Hydraulik und Elektronik bei Maschinen. Bei den Kontroll- und Einstellarbeiten an Benzin- und Dieselmotoren, beim Service an Hydrauliksystemen sowie bei der Prüfung und Messung sämtlicher Elektronikteile wenden die Landmaschinenmechanikerinnen ihre Fachkenntnisse in Mechanik, Hydraulik, Elektrik und Elektronik an.
Die Arbeiten des Landmaschinenmechanikers sind saisonbedingt. Erntemaschinen müssen rechtzeitig einsatzfähig sein. Deshalb herrscht in den Werkstätten im Sommer und Herbst Hochbetrieb, während in den ruhigeren Wintermonaten Zeit bleibt für umfassende Wartungsarbeiten und für das Instandstellen von Maschinen und Geräten für den Occasionsverkauf.

06.07.2004 um 17:43 Uhr

Mirzet - Lastwagenführer

von: chimera

Am Dienstag musste ich in der Werkstatt mit dem Betreuer und dem Chef arbeiten. Sie erklärten mir, dass wir den Lastwagen fertig machen müssen, weil wir ihn vorführen müssen.

Wir schauten, ob der Motor richtig zieht und wechselten Öl.

Dann wechselten wir noch die Scheinwerfer vorne und hinten und nahmen die Räder weg.

Am Mittwoch ging ich mit dem Kehrichtwagen mit und sie erklärten mir, wie der funktioniert. Ein Mann las die Kehrichtsäcke zusammen und ich sass im Lastwagen. Wenn der Lastwagen voll war, mussten wir in die KEZO fahren und ihn leeren.

Am Donnerstag musste ich die Felgen vom Lastwagen putzen und mit einer Maschine schleifen und anschliessend lackieren. Die Reifen wurden wieder am Lastwagen befestigt. Dann schnitt man mit einer Maschine die Rillen von den Pneus. Das ging so: Bei der Maschine gab es ein Messer, das heiss wurde und so schmolz der Gummi.

 

 

Lastwagenführer transportieren Güter aller Art. Sie sorgen für die richtige Handhabung des Transportgutes und kennen die einschlägigen Vorschriften. An schweren Motorfahrzeugen führen sie Wartungs- und Unterhaltsarbeiten durch.
Lastwagenführer sind mit Lastwagen, Lastzügen oder Sattelschleppern unterwegs und für den Transport von Gütern von einem Ort zum anderen verantwortlich. Vor der Fahrt kontrollieren sie die Fahrbereitschaft des zugeteilten Fahrzeugs. Für den Lastwagen und die geladenen Güter tragen sie die Verantwortung. Nach der Beurteilung des Ladeguts erfolgt das Beladen des Fahrzeugs. Besondere Aufmerksamkeit verlangen empfindliche Frachten und explosive Stoffe, die geschützt und gesichert werden müssen. Lastwagenführerinnen wissen, wie sie ihren Lastwagen optimal beladen und das Transportgut so verteilen, dass das richtige Stückgut in der richtigen Reihenfolge am Bestimmungsort abgeladen werden kann.
Vor Fahrtbeginn berechnen die Lastwagenführer den Zeitaufwand. In grossen Firmen wird dies durch die Dispositionsabteilung erledigt. Bei speziell langen Gütern oder schweren Lasten ist die Route sorgfältig zu planen, da Baustellen und schmale Strassen Umwege erfordern. Sie stellen fest, ob alle Begleitpapiere, Lieferscheine und Zollpapiere für die Fahrt vorhanden sind.
Lastwagenführerinnen kennen die internationalen Transportvorschriften im Inland resp. im grenzüberschreitenden Strassenverkehr. Die oft langen Fahrten erfordern eine permanent gleichbleibende Aufmerksamkeit und Konzentration. Selbst der vorgegebene Zeitplan darf nicht dazu verleiten, die Sicherheit zu vernachlässigen, hätte doch der Entzug des Fahrausweises ein Berufsverbot zur Folge. Der Fahrtenschreiber in der Führerkabine dient als Beweis der geleisteten Arbeitsstunden und gefahrenen Kilometer. Routinierte Lastwagenführer bleiben auch unter Zeitdruck im städtischen Verkehr, bei Pannen oder einem Unfall ruhig und ergreifen die notwendigen Massnahmen. Sie zeichnen sich durch eine wirtschaftliche und umweltgerechte Fahrweise und eine einwandfreie Fahrzeugbedienung aus.
Am Bestimmungsort überwachen sie das Entladen, das dank Kippvorrichtungen und hydraulischen Abladeflächen ohne grössere körperliche Anstrengungen möglich ist. Vielfach muss das Restgut wieder neu eingeladen und richtig verteilt werden. Als zuvorkommende Dienstleister treten sie gegenüber ihrer Kundschaft auf. Nach der Rückkehr wird das Fahrzeug gereinigt. Kleine Reparaturen und notwendige Unterhaltsarbeiten werden ausgeführt, damit der Wagen am nächsten Tag wieder startbereit ist.

05.07.2004 um 20:53 Uhr

Nicole - Koch

von: chimera

Als Koch zu arbeiten ist wirklich sehr toll. Es ist ein sehr vielseitiger Beruf und man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Ich habe meine Schnupperwoche im Alters- und Pflegeheim in Meilen verbracht. Da dies schon meine zweite Schnupperlehre als Koch war, hatte ich schon ein bisschen Erfahrung, wie es im Beruf eines Koches läuft. Aber im Gegensatz zu Männedorf ist die Küche in Meilen um einiges grösser! Ich musste mich zuerst an die grosse Küche gewöhnen! Allerdings gefiel mir die kleinere Küche besser, weil ich mich dort besser zurecht finden konnte. In Meilen wusste ich nach einer Woche noch nicht mal, wo sich alle Utensilien befanden.

Am ersten Tag wurde ich von Frau Meier (Chefkoch) erwartet und herzlich begrüsst. Sie zeigte mir die Umkleidegarderobe und führte mich im Betrieb herum. Dort bekam ich dann eine Kochbluse und eine Schürze. Danach gingen wir durch einen unterirdischen Gang und kamen dann in der Küche an. Sie stellte mir das ganze Team vor und dann ging es gleich an die Arbeit. Anfangen musste ich mit Reis kochen für einen Reissalat. Nachdem der Reis fertig gekocht war, war es meine Aufgabe, das Wasser abtropfen zu lassen und den fertigen Reis gleich in einen der Frigos (grosser Kühlschrank) zu stellen. Passend zum Reissalat musste ich danach beinahe zwei Stunden Karotten schälen.

Nach den ersten Vorbereitungen konnten die MitarbeiterInnen des Altenheims und ich um zehn Uhr in die wohlverdiente Fünfzehnminutenpause. Zu meinem grossem Glück, kannte ich bereits eine der Lehrtöchter, Ramona, mit der ich mich sehr gut verstehe.

Doch nach der erholsamen Pause ging es wieder zurück an die Arbeit. Diesmal musste ich aber nicht Karotten schälen und verkleinern, sondern Zwiebeln! Kaum hatte ich eine halbe Zwiebel gehackt, kullerten mir die Tränen über meine Wangen, so dass alle zu schmunzeln begannen, was mir unglaublich peinlich war!!! Lachend bot mir Frau Meier an, dass sie an meiner Stelle Zwiebeln hacke, wenn ich als Gegenleistung den Kompost entsorge. Natürlich stimmte ich sofort zu und kümmerte mich um den Abfall.

Nach diesem erlebnisreichen Morgen freute ich mich auf die Mittagspause, die ich mit dem Küchenteam auf der sonnigen Terrasse verbracht habe. Bereits nach einer halbstündigen Mittagspause, um ein Uhr, ging es zurück in die Küche. Dort musste ich China-, Eisberg und Kopfsalat rüsten und in den Frigo stellen. Danach durfte ich beim Verzieren von Griesköpfchen helfen. Und schon war es Viertel nach vier und ich konnte nach Hause gehen.

Die Arbeitstage waren sehr anstrengend und abends konnte ich nur noch müde ins Bett sinken.

 

In der Küche, dem "Herzen" eines Gastronomiebetriebs, bereiten Köche und Köchinnen selbstständig warme und kalte Gerichte sowie Süssspeisen zu. Sie behalten auch in hektischen Zeiten den Überblick und stellen nach der Arbeit die Ordnung in der Küche wieder her.

Die erste Arbeitseinheit der Köchinnen wird "mise en place" genannt: sorgfältiges Zurüsten und Bereitstellen der Lebensmittel, des Kochgeschirrs und der erforderlichen Geräte.

Die eigentlichen Kochvorgänge am Herd bestehen aus Dämpfen, Schmoren, Gratinieren, Grillieren, Sautieren und Pochieren. Gleichzeitig werden Suppen, Saucen und Fonds sowie Beilagen wie Gemüse, Reis und Mehlspeisen zubereitet. Zum Arbeitsprogramm der Köche gehören Vorspeisen, Hauptspeisen mit Beilagen und Desserts. Dazu kommt die kalte Küche, in der mit viel Sinn für eine appetitanregende Wirkung kalte Vorspeisen, Fleischplatten, Salate und Pasteten angerichtet werden. Köchinnen stellen auch verschiedene Backwaren her: Süsses Kleingebäck für den Nachtisch, Gesalzenes als Beilage zu Vorspeisen.

In mittleren bis grossen Gastronomiebetrieben ist diese Vielfalt nur durch eingespielte Teamarbeit zu bewältigen. In der Küchenbrigade widmet sich der Koch, der die Funktion eines "Entremetier" hat, den verschiedenen Beilagen wie Gemüse, Suppen, Mehl-, Eier- und Käsespeisen. Am Posten des "Garde-manger" werden Fleisch, Fisch, Geflügel und Wild vorbereitet. Dort entstehen auch Salate und kalte Vorspeisen, zum Beispiel Terrinen, Crevetten-Cocktails usw. Der "Saucier" bereitet die Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichte zu und kocht alle passenden Saucen. Der "Pâtissier" übernimmt die Desserts und stellt Backwaren, Glacen und Cremen her. An der Spitze der Brigade, leitend und koordinierend, steht der "Chef de cuisine".

Die Gäste schätzen es, wenn ihre Bestellungen möglichst rasch ausgeführt werden. Deshalb geht es während der Essenszeiten in der Küche hektisch zu und her. Damit alles reibungslos funktioniert, ist ein guter Überblick und eine optimale Koordination aller Arbeitsabläufe von grosser Bedeutung. Nach Abschluss der Essenszeiten sind Putz- und Aufräumarbeiten zu erledigen.

Die Berufsleute arbeiten in kleinen oder grossen Restaurationsbetrieben. Je nach Grösse des Betriebs sind sie in einem grossen oder kleinen Team - auch Küchenbrigade genannt - oder als Alleinkoch/-köchin tätig.

04.07.2004 um 00:10 Uhr

Besime - Zum Glück ist mit meinem Herzen alles in Ordnung

von: chimera

In Männedorf durfte ich bei Frau Dr. Ruth Burkhard als Praxisassistentin (MPA) schnuppern gehen.

Da die Ärztin die Praxis erst vor kurzem übernommen hat, war nicht immer so viel los. Das heisst, es ging immer nach Plan, da sie noch nicht so viele Patienten hatten. Bei Ärzten, wo die Patienten rein und raus spazieren, ging es nicht immer nach Plan, so musste z.B. einige Patienten länger im Warteraum warten. Doch für mich war es ein Vorteil, dass es nicht so viele Patienten gab.

Ich konnte während dieser Tage viele Einblicke gewinnen. Ich durfte ein CRP machen und hatte zum Glück keine Entzündung. Ein CRP ist ein Gerät, mit dem man messen und beobachten kann, ob man eine Entzündung hat.

Ich konnte mich selber stechen und meinen Zucker messen. Leider hatte ich zu wenig Zucker. Man muss ungefähr 3,9-6,4 Blutzucker haben. Wenn man mehr hat, ist man ein Diabetiker. Und wenn man weniger als 3,9 hat wie ich, wird es einem öfters schwindlig und schwarz vor den Augen. Bei Frau Dr. Ruth Burkhard durfte ich ausserdem meine eigene Hand röntgen und ein EKG machen. Ein EKG ist, wenn man das Herz kontrolliert und das Ergebnis bekommt, wie das Herz schlägt. Ob es noch gesund ist, ob es unregelmässig schlägt oder ob es schnell schlägt.

Zum Glück war alles in Ordnung mit meinem Herzen.

 

Weitere Informationen über den Beruf der Medizinischen Praxisassistentin findet ihr bei Kristina.

03.07.2004 um 10:38 Uhr

Janine - Drogistin

von: chimera

Am Dienstagmorgen kurz vor acht Uhr stand ich vor der Drogerie Würmli, in Hombrechtikon. Punkt acht ging das Licht an und Herr Würmli trat von seinem Lager in den Laden und verschwand hinter einer seiner Kassen. Anscheinend hat er mich nicht gesehen, dachte ich, deshalb marschierte ich vom Nebeneingang zum Haupteingang und machte mit einem lauten Klopfen an der glas Schiebetüre auf mich aufmerksam. überrascht starrte mich Herr Würmli an und begrüsste mich verwundert darüber, dass bereits um acht Uhr eine Kundin, die es anscheinend sehr dringend haben musste, an die Tür hämmerte. Mit einem netten Lächeln informierte ich ihn darüber, das ich mit ihm für die nächsten beiden Tage eine Schnupperlehre vereinbart habe. Schwierig zu beurteilen für wen von uns beiden die Situation unangenehmer wahr, jedenfalls entschuldigte sich Herr Würmli bei mir und begrüsste mich herzlich. Nachdem mir die ganze Drogerie ausführlich gezeigt wurde, konnte ich mich gerade nützlich machen und die frisch gelieferte Ware zu etikettieren. Mir wurden die vielen verschiedenen Arbeiten gezeigt, welche man in der Lehre als Drogistin ausführen kann. Ich durfte Ware auspacken, bei den Bestellungen mithelfen, Öle und Tee mischen und sogar eine Innendekoration, die Perskindol und den "Hopp Schwiz" Tee näher vorstellt gestallten. Herr Würmli und seine Lehrtochter informierten mich aber auch über die Nachteile und unahngenehmen Seiten die man als Drogistin auch haben wird! Denn in der Lehre muss man unglaublich viel lernen, um die Kunden zu beraten oder eigene, natürliche Heilmittel zu mischen. Dadurch ist die Freizeit ziemlich eingeschränkt und auch der Lohn hält sich in Grenzen. Ich war sehr froh um die Möglichkeit, den Beruf Drogistin einmal selbst zu erleben und mich in den Alttag einer Lehrtochter hinein versetzten zu können. Es hat mir sehr gut gefallen, allerdings möchte ich, bevor ich mich für einen Beruf entscheide noch andere Berufe kennen lernen.