Weblog der Klasse B3b

16.09.2004 um 18:39 Uhr

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl - Andy

von: chimera

Kapitel 1 gibt einen Einblick in das unbeschwerte Leben Annas in Berlin sowie über die Anfänge des Nationalsozialismus. Das offene Ende lässt viele Fortsetzungsmöglichkeiten offen. Ziel dieser Stunde ist, dass die SchülerInnen sich über den möglichen Fortgang der Geschichte Gedanken machen und diese Vorstellungen in schriftlicher Form ausdrücken.

Als Anna in das Zimmer ihres Vaters kam, sah sie wie das Bett gerichtet und das Pult schön aufgeräumt war.

Zuerst schossen schnelle Bilder vor ihren Augen durch und sie dachte an den Tod, dachte, dass ihr Vater über Nacht gestorben war und sie das nicht gemerkt hatte, weil sie geschlafen hatte.

Doch dann dachte sie, dass, wenn dies passiert wäre, ihre Mutter sie sicher geweckt hätte.

Also überlegte sie weiter, wo ihr Vater sein konnte.

Sie lief aus dem Zimmer und wollte ihre Mutter fragen, wo ihr Vater sei. Doch die Mutter lag auch nicht in ihrem Bett. Ihr Bett war gemacht  und das Zimmer war leer.

Also rannte sie aus dem Haus und rief nach ihren Eltern.

Plötzlich sah sie ihren Nachbarn und fragte ihn, wo ihre Eltern seien. Er sagte, dass sie schon am Morgen früh aus dem Haus gegangen seien.

Dann dachte Anna, dass ihre Eltern sie verlassen hätten und sie begann zu weinen.

Doch nach einer Weile ging sie in das Haus zurück und versuchte, sich die Zeit mit Spielen ein bisschen zu vertreiben.

Die Zeit verstrich langsam.

Plötzlich hörte sie die Haustüre aufgehen, sie rannte die Treppe hinunter und was sah sie da: eine geöffnete Tür! Doch keiner war zu sehen. Sie dachte, dass es nur der Wind gewesen war, und kehrte in ihr  Zimmer zurück.

Dann kam sie auf denn Gedanken, dass es irgendetwas mit dem Plakat von Adolf Hitler auf sich haben könnte.

Sie sass in die Küche und ass ihr Frühstück, das sie zubereitet hatte. Nach einer Weile ging die Haustür erneut und sie sah, wie die Mutter und dann der Vater ins Haus traten.

Ihre Eltelrn erzählten ihr, dass sie ihre Stimmen abgeben mussten. Und dass sie gegen Adolf Hitler gestimmt hätten, weil er extrem gegen die Juden sei.


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