Weblog der Klasse B3b

07.07.2004 um 18:08 Uhr

Andreas - Lastwagenmechaniker

von: chimera

Als ich am ersten Tag zum Schnuppern gefahren wurde, war ich ziemlich aufgeregt. Ich stieg dann vor der Werkstatt in Eschenbach aus und trat in die Werkstatt ein.

Ich begrüsste die Arbeiter, dann wartete ich auf den Chef. Er musste noch einen Hydraulikzylinder anbringen. Er sagte mir, ich solle mich inzwischen umziehen gehen und mich dann unten melden. Dann konnte ich gleich mithelfen, Oel- und Dieselfilter zu wechseln, die an einem Lastwagen von einem Bekannten  waren. Ich konnte dann noch anfangen, die Reifen hinten neu zu rillen. Dann war schon der Znüni angesagt. Er ging etwa eine halbe Stunde. Dann rillte ich die Reifen fertig. Wir kontrollierten noch das Licht und zogen noch sehr viele Schrauben nach.

Es war Mittagspause, wir assen unser Brot und redeten eine Weile. Am Nachmittag dampften wir den Lastwagen noch ab und putzten die Scheiben und die Kabine. Etwa um 4Uhr kam der Chef und fragte mich, was ich alles über Motoren wisse. Etwa um halb sechs hatte ich Feierabend.

 

 

Landmaschinenmechaniker/innen warten und reparieren landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, nehmen daran Einstellungen vor, führen Kontrollen durch, bauen Landmaschinen um und fertigen bei Bedarf Ersatzteile an.
Landmaschinenmechaniker betreuen den landwirtschaftlichen Maschinen- und Gerätepark. Sie warten und reparieren Traktoren, Transportfahrzeuge, Bodenbearbeitungsgeräte wie Pflüge und Eggen, Sämaschinen und Erntemaschinen, Ladewagen, Düngerstreuer, Mistzetter, Ballenpressen, Motormäher sowie andere Maschinen und Geräte aus dem landwirtschaftlichen Einsatzbereich.
Die meisten Arbeiten führt die Landmaschinenmechanikerin in der modern eingerichteten Werkstätte aus. Dort stehen ihr Maschinensägen, Bohr- und Schleifmaschinen, Elektro- und Schutzgas-Schweissanlagen, Drehbänke, Kompressoren, Spezialwerkzeuge sowie modernste Prüf-, Mess- und Kontrollgeräte zur Verfügung. Kleinere Defekte und Störungen behebt sie am Einsatzort der Maschine.
Landmaschinenmechaniker nehmen Umbau- und Anpassarbeiten an Landmaschinen vor, um sie dem individuellen Bedürfnis des Kunden anzupassen. Für diese Arbeiten beherrschen sie mechanische Fertigkeiten wie Bohren, Drehen und Schweissen. Handwerkliches Geschick ist natürlich auch bei Reparaturen erforderlich. Der Landmaschinenmechaniker baut defekte oder abgenützte Maschinen- und Motorenteile aus und ersetzt sie. Wenn keine Ersatzteile erhältlich sind oder die Lieferfristen zu lang sind, fertigt er die Ersatzteile selber an.
Bei gewissen Arbeiten müssen Landmaschinenmechanikerinnen kräftig zupacken, oft ist aber auch Fingerspitzengefühl gefragt: zum Beispiel bei Feineinstellungen an Zündung und Vergaser bei Motoren oder an Hydraulik und Elektronik bei Maschinen. Bei den Kontroll- und Einstellarbeiten an Benzin- und Dieselmotoren, beim Service an Hydrauliksystemen sowie bei der Prüfung und Messung sämtlicher Elektronikteile wenden die Landmaschinenmechanikerinnen ihre Fachkenntnisse in Mechanik, Hydraulik, Elektrik und Elektronik an.
Die Arbeiten des Landmaschinenmechanikers sind saisonbedingt. Erntemaschinen müssen rechtzeitig einsatzfähig sein. Deshalb herrscht in den Werkstätten im Sommer und Herbst Hochbetrieb, während in den ruhigeren Wintermonaten Zeit bleibt für umfassende Wartungsarbeiten und für das Instandstellen von Maschinen und Geräten für den Occasionsverkauf.


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