Andy - Betriebspraktiker
Zuerst zeigt mir Herr Bischofberger (der Chef) die Fahrzeuge und alle Räume seines Betriebs. Dann erzählte er mir, was man als Betriebspraktiker alles machen muss.
Nachher gingen wir zuerst die Flaschen in den blauen Mulden leeren, um Platz zu machen. Dann fuhren wir erneuerten wir in Bubikon und Wolfhausen die Plakate und das Schild „Am Samstag: Kleidersammlung“.
Anschliessend brachte mich Herr Bischofberger zu seinen anderen drei Mitarbeitern. Er sagte zu mir was ich machen musste und ich fing sofort mit der Arbeit an. Als ich dann mit Wischen fertig war, konnte ich die Baumstämme festmachen. Am Nachmittag fingen wir an, den Platz zu machen und mit der Walze alles platt zudrücken. Um fünf hatten wir Feierabend und wir waren rechtzeitig mit der Arbeit fertig geworden. Ich verabschiedete mich und fuhr mit dem Bus nach Hause..
Am Morgen um 7:00, als die Arbeit losging, mussten Tobias (der Lehrling) und ich zuerst das Auto ausladen, Schilder reparieren und dann Werkzeuge reparieren, die kaputt waren.
Nachdem wir alles tiptop geflickt hatten, gingen wir mit Herr Laube die Strassenränder schneiden. Nach einer Weile kam noch der Chef und ein Arbeiter dazu. Sie halfen uns so gut es ging. Ich musste mit dem Pickel vorausgehen und das Gras an den Strassenrändern, zerhacken, weil sie sonst viel zu breit gewesen wären. Es war eine strenge Arbeit und die Sonne brannte heiss auf mein T-Shirt. Tobias und der Chef schaufelten die Brocken, die ich zerhackt hatte, auf den Jeep. Herr Laube sass im Jeep und fuhr ganz langsam mit. Nach der zehn Uhr Pause ging ich mit Herr Laube den Anhänger leeren. Ich bin beinahe verdurstet an diesem Morgen, doch dann war endlich Mittagspause.
Nach der Mittagspause, in der ich mich gestärkt hatte, mussten wir wieder Rasenkanten schneiden. Als wir fertig geschnitten hatten, fuhren Herr Laube und ich den Anhänger leeren und holten auf dem Rückweg den Rasenmäher.
Als wir alles aufgeladen hatten, fuhren wir zu einem Bord, das gemäht werden musste. Herr Laube und Tobias mähten und ich nahm das Gras zusammen. Doch dann kam ein anderer Arbeiter und sagte zu mir, ich solle mit ihm mitfahren. Ich holte meine Mineralflasche und dann fuhren wir los.
Wir fuhren zur Kläranlage und mussten dort alte Eisenteile, die herumlagen, aufladen und ins Alteisen bringen. Dort luden wir alles aus und dann machten wir Feierabend.
Betriebspraktiker warten und reinigen Gebäude und Aussenanlagen. Als Allrounder sind sie zuständig für diverse Unterhalts- und Säuberungsarbeiten, die Überwachung der Haustechnik, die Pflege von Grünanlagen und Wegen sowie die Wartung von Maschinen.
Betriebspraktiker sind verantwortlich dafür, dass alle Einrichtungen in und um Gebäude herum funktionieren. Meist arbeiten sie in öffentlichen Verwaltungen, Werkhöfen, Grossbetrieben und Institutionen wie Heimen, Schulen oder Sportzentren, wo sie Gebäude, Betriebsareale, Grünanlagen und Strassen warten und reinigen.
Die Aufgaben der Betriebspraktikerinnen sind sehr vielfältig. Je nach gewähltem Ausbildungsschwerpunkt spezialisieren sie sich auf den Haus- oder Werkdienst. Im Hausdienst sind sie eher drinnen, im Werkdienst vermehrt draussen tätig.
Betriebspraktiker im Hausdienst überwachen und warten die haustechnischen Anlagen. Sie wechseln Fensterdichtungen aus, ersetzen Stecker, Lampen, Schlösser und Sicherungen, kontrollieren Heizung und Elektroinstallationen oder flicken Wasserhähne. Kleinere Reparaturen erledigen sie selber, in komplizierteren Fällen ziehen sie Fachleute bei. Bei Bedarf übernehmen sie auch einfachere Maurer-, Maler- und Schreinerarbeiten, reparieren zum Beispiel Möbel oder streichen Zäune.
Zudem sind die Berufsleute beider Schwerpunkte zuständig für die Reinigung von Gebäuden und Aussenanlagen. Sie pflegen den Garten, schneiden zum Beispiel Hecken oder häckeln Wege. Je nach Betrieb können diverse weitere Tätigkeiten hinzukommen, etwa das Verlegen von Platten oder das Inbetriebnehmen von Brunnen.
Betriebspraktiker im Werkdienst arbeiten meist im Aussenbereich. Sie pflegen neben den Grünanlagen auch Wege und Strassen. Dazu gehört die Unkrautbekämpfung, der Winterdienst und das Reparieren von Belagsschäden. Hinzukommen kann beispielsweise die Uferreinigung von Seen, Instandhaltung und Reinigung von Spielplätzen, Badeanstalten oder Kanalisationen sowie das Aufstellen von Signalisationen, Bühnen und Tafeln etc. für spezielle Anlässe oder Feste.
Für ihre Arbeiten benötigen die Berufsleute verschiedene Arbeitsgeräte, Maschinen und Fahrzeuge wie Hubstabler, Hochdruckreiniger, Rasenmäher etc. Diese warten und reinigen sie und führen auch kleinere Reparaturen selber aus.
