Exkursion
Flo hat mich eben angerufen und gestöhnt, weil ihr so früh abfahren müsst. Da hab ich alles nochmals durchgerechnet und - tatsächlich *schäm*, wir hätten auch einen späteren Zug nehmen können.
BITTE VIELMALS UM ENTSCHULDIGUNG !!
Andrerseits - wie oft haben die werten Damen eigentlich in den letzten zwei Jahren den Zug verpasst, weil sie noch schnell eine rauchen mussten? :-) Na seht ihr, das "ohSiewirhabendummerweiseschonwiederdenZugverpasst" wurde eingeplant.
Tutanchamun – 14. April 2004, Antikenmuseum
Erstmals seit über 20 Jahren kommen die bedeutendsten Grabschätze aus dem Tal der Könige in Ägypten nach Europa, genauer nach Basel ins Antikenmuseum. Das Basler Museum ist die einzige kontinentaleuropäische Station dieser einmaligen Ausstellung.
„Tutanchamun, das goldene Jenseits" - Schwerpunkte der AusstellungIm Zentrum der Ausstellung steht die Frage wie ein königlicher Grabschatz im Neuen Reich aussah und wie er sich von den Grabbeigaben der königlichen Entourage unterscheidet. Die Ausstellung zeigt damit nicht nur 50 der bedeutendsten Kunstwerke aus dem Grab des Tutanchamun, sondern auch Grabgegenstände aus den übrigen Königsgräbern der 18. Dynastie (15. bis 14. Jahrhundert vor Christus). Einen weiteren Höhepunkt bilden Leihgaben aus dem unversehrten Grab von Juja und Tuja, den Schwiegereltern Amenophis III sowie ein Nachbau von Tutenchamuns Grabkammer. Viele der Objekte, die in Basel gezeigt werden, waren noch nie ausserhalb Ägyptens zu sehen.
Die Grabschätze aus der Zeit der 18. Dynastie sind zwischen 3500 und 3300 Jahre alt. Viele sind aus Gold oder vergoldet. Gold galt im alten Ägypten als Farbe der unvergänglichen Sonne und war damit ein Symbol für die Wiedergeburt im Jenseits. Die in die Grabkammern mitgegebenen Schätze sollten dafür sorgen, dass die Verstorbenen im Jenseits eine sichere Existenz hatten.
