Fabio - Sportschuhe, Sport, Berg

Am ersten Tag wurde ich zuerst allen vorgestellt und mir wurde der ganze Betrieb von Herrn Egli gezeigt. Ich war überrascht, wie gross das ganze Lager des Sporttrend-Shops ist. Zuerst durfte ich das ganze Sportschuhlager nach Grösse und Modell sortieren. Als ich damit fertig war, war auch schon Zeit für das Mittagessen. Ich sass mit einem der Lehrlinge im Aufenthaltsraum und ass mein Sandwich.
Nach dem Essen ging es gleich weiter mit der Arbeit. Ich musste zuerst den Boden wischen. Danach folgte eine tolle Arbeit. Ich durfte bei einem Paar Rollerblades die Rollen wechseln. Als ich auf die Uhr schaute, war es schon Abend. Ich half noch die Velos hineinstellen und durfte danach nach Hause gehen.
Am zweiten Tag war ich in der "Bergler"-Abteilung eingeteilt. Zuerst kontrollierte ich den Bestand der Wanderstöcke und füllte auf. Danach füllte ich zusammen mit Mike (einem Angestellten) die Matten, Karabiner und Stirnlampen auf. Wir schrieben zuerst auf, was im Laden ist und gingen dann ins Lager und füllten den Bestand auf. Am Nachmittag war der Schlafsack-Bestand an der Reihe. Ich schwitzte extrem, als ich in diese warmen Schlafsäcke reinkriechen musste um das Modell, die Grösse und den Hersteller aufzuschreiben. (Frage der Redaktion: gibt es keine einfachere Methode?) Dann ab ins Lager, dort war ich für ungefähr eineinhalb Stunden. Ich wusste gar nicht, dass es im Lager so viele verschiedene Schlafsäcke gibt. Die nächste Arbeit war etwa 200 Riemen auspacken, bei jedem einen neuen Preis draufkleben und wieder einpacken.
Am dritten Tag durfte ich alle verkauften Schuhe zählen und nach Tag und Monat sortieren. Daran hatte ich etwa zwei Stunden. Am Nachmittag putzte ich noch ein wenig die Gestelle und half Sabrina die Inline-Sachen zu sortieren. Nachher hatte ich nichts mehr zu tun und schaute dem Verkauf zu.
Am vierten Morgen schrieb ich einen Test. Ich war nicht so gut im Rechnen, dafür bei den Sportfragen Top. Am Nachmittag durfte ich verschiedene Wanderschuhe testen und meine Meinung darüber aufschreiben.
Am fünften Tag (Samstag) waren extrem viele Leute da. Leider konnte ich nichts machen. Ich stand fast den ganzen Tag nur rum oder putzte ein bisschen. Ich nutzte die Gelegenheit und schaute viel beim Verkauf zu. Ich hatte am Nachmittag noch die Schlussbesprechung mit Herrn Egli.
Mir hat die Woche ganz gut gefallen und ich denke, dass ich mich bewerben werde.
Verkäufer/innen und Detailhandelsangestellte Sportartikel verkaufen in Sportfachgeschäften oder Spezialabteilungen von Warenhäusern ein umfangreiches Sortiment an Sportgeräten, -schuhen und -textilien. Das Verkaufsgespräch erfordert intensivere Beratung als in anderen Branchen.
Der Verkauf von Sportartikeln ist ausserordentlich vielseitig. Sportgeräte, Sportschuhe, Sport- und Freizeitbekleidung müssen in genügender Auswahl bereitgestellt werden, und zwar für eine ganze Reihe von Sportarten. Sportartikel erfordern meist eine intensive Beratung; das heisst, Verkäufer/innen und Detailhandelsangestellte müssen umfassend über das gesamte Sortiment informiert sein. Sie geben Auskunft darüber, wie ein Sportschuh aufgebaut ist oder aus welchem Material ein Ski besteht. Der Kunde möchte die typischen Eigenschaften funktioneller Sportbekleidung kennen lernen. All dies erfordert fundierte Sachkenntnisse, denn eine falsche Beratung und unpassende Ausrüstung können zu Sportunfällen führen. Dokumentationen und Schulung der Lieferanten ermöglichen den Angestellten, ihr Wissen zu vertiefen. Stets informieren sich die Berufsleute über neue Modeströmungen und Materialien sowie die damit verbundenen Pflegehinweise.
Optimal ist es, wenn Sportartikelverkäufer/innen und Detailhandelsangestellte selbst sportlich aktiv sind und aus eigener Erfahrung wissen, worauf es ankommt, damit der Spass und die Begeisterung für den Sport erhalten bleiben. Die Kundschaft im Sportartikelgeschäft ist anspruchsvoll und erwartet vom Verkaufspersonal auch den Überblick über sämtliche Sportarten und aktuelle Informationen über den Spitzensport.
Verkäufer/innen erledigen auch exakte und zuverlässige Arbeit "hinter den Kulissen". In kleineren und mittleren Sportgeschäften nimmt auch der Service in der Werkstatt Zeit in Anspruch. Es werden Tennisschläger bespannt, Skibindungen montiert, eingestellt und kontrolliert, Schlittschuhe geschliffen sowie weitere kleine Reparatur- und Servicearbeiten ausgeführt.
Im Lager und im Verkaufsraum sind sie für die Ordnung und Pflege aller Artikel besorgt. Am PC überwachen sie den gesamten Lagerbestand. Bestellungen, Auspacken von Lieferungen, die tägliche Kassenkontrolle, die Verkaufsraum- und Schaufensterpräsentation sind weitere Aufgaben.
Detailhandelsangestellte verfügen zusätzlich über betriebswirtschaftliche Kenntnisse und übernehmen anspruchsvolle administrative Arbeiten: Rechnungswesen, Warenbeschaffung und -bewirtschaftung, Verkaufsförderung, Gestaltung des Verkaufssortiments und die Organisation von Arbeitsabläufen.
