Nicole
Nicole hat die letzte Woche im Alterszentrum Platten verbracht. Als ich sie besuchte, war sie gerade am Suppe zubereiten. Ich war mir bisher nicht bewusst, was für Arbeit geleistet werden muss, damit eine passierte Suppe eufgetragen werden kann.
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein Herd in einer Grossküche, darauf zwei grosse Kochtöpfe. Einer voll mit gekochtem Gemüse, der andere praktisch leer, obenauf ein Sieb. Nicole steht auf einem Stuhl vor dem Herd, schöpft das Gemüse ins Sieb und drückt es mit der Suppenkelle durch das Sieb. ... Noch nie was von Passevite gehört? *g*
Das Küchenteam macht einen engagierten Eindruck. Nur Frauen, noch sehr jung, hoch motiviert, mit hohen Zielen und einer grossen Identifikation mit ihrem Betrieb. Seit drei Jahren kochen sie, verwenden fast ausschliesslich frisches Gemüse, probieren neue Wege und Rezepte aus, fördern die Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder.
Köche und Köchinnen der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie mit Berufsprüfung besitzen umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten, um in ihrem Beruf höheren Ansprüchen gerecht zu werden und Führungsaufgaben zu übernehmen. Insbesondere verfügen sie über vertiefte praktische und theoretische Kenntnisse im gesamten küchentechnischen Handwerk, erweitertes Wissen einer ausgewogenen Ernährung und Diätetik / Ernährungstherapie sowie Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz in allen Gebieten, welche die qualifizierten Ansprüche einer Küche der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie erfordern.
Das Spezifische des Kochberufs, nämlich mit der Zubereitung der Mahlzeiten Freude zu bereiten, kommt im Spital und Heim besonders zur Geltung. Die besondere Kunst der Köche/Köchinnen der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie besteht darin, die Speisen sowohl gesund als auch schmackhaft und appetitlich zuzubereiten, denn dies hat auch einen wesentlichen Einfluss auf die körperliche und seelische Verfassung der Konsumierenden. Sie überwachen die richtige Lagerung der Lebensmittelvorräte, beachten die Grundzüge des Lebensmittelgesetzes und dessen Anwendung in der Küche im Hinblick auf Hygiene, Reinigung, Ökologie usw.
Die Berufsleute kennen die Bedeutung und Funktion des Finanz- und Rechnungswesens, organisiere die Warenbeschaffung bzw. -bewirtschaftung und nehmen Preis- und Qualitätsvergleiche vor. Sie haben gute Kenntnisse der Kostenerfassung und -rechnung, insbesondere in Bezug auf Patienten-, Pensionär- und Personalverpflegung. Ausserdem erstellen sie die Menüberechnung mit Kalkulationen und interpretieren anhand von Statistiken und wichtigen Kennzahlen die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens. Im Hinblick auf die betriebliche Organisation erarbeiten sie zudem die zweckmässigen Massnahmen zur Betriebssicherheit, überprüfen die Effizienz der Arbeitsabläufe und der Betriebssicherheit.
Damit eine Küchenteam reibungslos funktioniert, alle Beteiligten ihre Aufgaben kennen und fachgerecht ausführen, ist eine gute Koordination zwischen en einzelnen Nahtstellen in der Küche notwendig. Für diesen Bereich sind Köche/Köchinnen der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie BP in erster Linie verantwortlich. Da sie als Vorgesetzte auch für die Führung des Personals zuständig sind, ist es wichtig, die verschiedenen Mitarbeitenden optimal zu motivieren, zu fördern und sie gemäss ihren Kenntnissen und Fähigkeiten effizient einzusetzen.

oder macht der die vitamine kaputt?
lg, lil